Jump to content
Hundeforum Der Hund
gast

"Hinter mir"

Empfohlene Beiträge

vor 4 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Aber es ist doch gar nicht nötig, daß der Hund dem Halter die komplette Einschätzung und Handlung überläßt. ER kann durchaus Einschätzung lernen. Das mindert Stress.

Wenn der Hund keinerlei Übung in gewissen Dingen lernt, sondern sich immer auf den Halter verlassen MUSS kippt er leicht in die erlernte Hilflosigkeit. Oder er tut es nicht und das Stresslevel steigt, weil er nicht gelernt hat, Dinge einzuschätzen und er mitkriegt, daß der Halter etwas nicht mitkriegt. Entweder er löst dann irgendwann aus- was eben dann auf keiunen Fall als Vertrauensmißbrauch oder- Verlust bewertet werden darf oder er löst irgendwann aus Übersprung aus, weil das Level unerträglich geworden ist.

Außerdem geht es um Notfälle. Dein Hund soll auch im Zweifel ohne dich die richtige Entscheidung finden.

ja klar,undmeine armen Hunde sind so was von, .....

Hoffendlich kippt ein Sitz/Platz nicht leicht in die erlernte Hiflosigkeit.

Der arme Hund,muss nu mal Sitz/Platz machen ohne gelernt zu haben, Dinge richtig einzuschätzten und er mitkriegt, dß der Halter etwas nicht mitkriegt.

Und erst im Zweifel ohne mich die richtige Entscheidung finden...

Ja, wie soll der Hunde, wenner ins Sitz/Platz gezungen wird, und dann noch hinter dem Herrchen/Frauchen,

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich benütze das Kommando "ihr bleibt hinten" auch, z. B. wenn Radfahrer, Autos oder auch Fußgänger kommen. 

Sobald Radfahrer ect. vorbei sind, gebe ich sie wieder frei.

Kein Problem für die Hunde, aber eine große Hilfe im Alltag.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Schlimm finde ich daran nichts. Brauchen tu ich es nicht, ich habe meinen Hund lieber vor mir wo ich ihn sehen kann, aber ich habe auch nicht mit rollstühlen oder dergleichen zu tun.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bei Autos sehe ich das ja ein. Aber bei Radfahrern und Fußgängern? Das gehört doch wirklich zu den Dingen, die ein Hund selbständig ausführen kann und meiner Meinung nach auch lernen soll.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

"Hinter mir" ist in der Tat in vielen Situationen hilfreich und wird ja auch nur recht kurz gebraucht. Mit Pavels Vorgänger hatte ich "folgen!" geübt und er konnte das super. So konnte ich ihn z.B. auch durch verstreut liegende Scherben lotsen.

Pavel kann mit "folgen" nichts anfangen. Ich habe Diverses durchprobiert und bin auf "ich zuerst" gekommen, da weiß er, was gemeint ist. Wir sind viel in freier, teils wilder Natur unterwegs, wo es einfach oft mal erforderlich ist, dass ich genau den Weg vorgebe (z.B. direkt rechts und links Bärenklau) oder dass ich mir durchs Vorangehen erst einen Überblick verschaffe - meine Augen sind 1,20 m höher.

 

"Körpersprachlich" bzw. von der räumlichen Anordnung her ist es für den Hund klar: Wer vorne geht, "managt" auch, was entgegenkommt. Daher sehe ich ein unbedarftes "mein Hund kann ruhig vor mir laufen" eher kritisch!

Da Pavel meist laufen kann, wo er will (und das ist oft vorn), zeigt er mir in vielen Situationen, dass er abwartend oder unsicher ist und gibt mir durch sein Zögern die Gelegenheit, die Situation zu übernehmen. Inzwischen fragt er mich sogar. Das hat aber auch mit seinem Charakter, seiner Wesensart zu tun.

Ohne diese Kommunikation würde ich keinen Hund vor mir laufen lassen, wenn ich mit verschiedensten Begegnungen rechnen muss, die ich vorher nicht abschätzen kann. Hund braucht dann ja nicht gleich stramm bei Fuß gehen; es reicht ja, wenn er sich in etwa auf meiner Höhe hält, sodass ich eine Chance zum Eingreifen hätte.

 

Ich halte die räumliche Anordnung von Hund und Halter für sehr wichtig: Allein durch die Position zu einander und zur Umwelt kann ich dem Hund schon viel mitteilen.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich finde jeder soll so seine Hunde handeln, wie es die Umstände erfordert.

 

Wieso wird hier aus allem immer eine Diskussion, in der sich einer hinstellt und sagt: na DAS muss ein Hund aber können!

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es ist deswegen nötig, weil der Hund sonst einfach keinen Freilauf in belebten Gegenden hat sondern Gängelei. Ein "Hinter mir " ist ja noch viel lästiger für ihn als ein einfaches Stop. Aber langsam klärt sich, warum immer mehr Radfahrer und Spaziergänger gar nicht mehr wissen, daß selbsttätig Ausweichen für den Hund eine absolut machbare Übung ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 15 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Aber bei Radfahrern [...] Das gehört doch wirklich zu den Dingen, die ein Hund selbständig ausführen kann

 

Drei Hunde und alle liefen entweder so uneindeutig, sodass Radfahrer sich in die Bremsen genötigt sahen (die wenigsten wollen ja den Hund über den Haufen fahren ;)) oder schienen die Einstellung zu haben "wieso? der kann doch auch ausweichen" (hier teilen sich Radfahrer und Fußgänger oft den Weg)

Pavel ist der erste, der "mitdenkt": "Bei den letzten 87 Radfahren sollte ich immer "sitz" machen und warten; da hinten kommt schon wieder einer ... ich frag mal lieber, was ich tun soll."

Einem entgegenkommenden Radfahrer oder Jogger zu signalisieren, dass ich ihn wahrgenommen habe und meinen Hund aus seinem Weg nehme, hat auch etwas mit gegenseitiger Rücksichtnahme zu tun. Auch wenn der Hund es selbstständig kann - woher soll der Mitmensch das wissen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Witzig,  Quinta hat eher das Gegenteilige Kommando beigebracht bekommen für enge Gassen oder zugeparkte Gehwege.  "Vorraus"  einfach weil ich sehe wo sie lang geht,  auch wie die Leine verläuft und so keine Kratzer an Fahrzeugen entstehen. 

Quinta gehört aber auch eher zu den wilden ungeduldigeren,  da hab ich einfach kein Vertrauen.  Ich bin aber auch einer der Menschen die es fahrlässig finden Hunde im öffentlichen Straßenverkehr und ähnlichen unangeleint zu haben.  Sind eben auch nur Lebewesen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hätte nicht mitbekommen, dass ein Hund hier besprochen wird, der keinen Freilauf bekommt und gegängelt wird.

Vielleicht muss ich einfach lernen, immer das schlimmste mögliche zu erahnen, oder herauszulesen.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.