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Hundeforum Der Hund
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"Hinter mir"

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Wieso anhören ?

Es ist doch ein Unterschied ob mir ein Hund auf Hüft bzw Kniehöhe begegnet.

Nur eine Überlegung .

Meine Hunde sind total friedlich aufgrund ihrer Grösse reagieren viele Menschen aber oft erst sehr vorsichtig.

Es erschließt sich mir gerade wirklich nicht wie man aus dieser eventuellen Annahme, einen persönlichen Angriff 

stricken kann.

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Mir sind schon oft Leute begegnet, die Angst vor Akuma hatten...

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Hab ich jetzt den "vor welchem Hund haben Menschen mehr Angst Wettbewerb" gestartet ?

Sorry wollte ich nicht.

Es war einfach ein Gedanke, der aus persönlichen Erfahrungen entstand.

 

Mir erscheint es manchmal einfach höflicher.

Es gibt sogar Momente (Begegnung mit Kindern zB ) bei denen ich die Jungs Platz machen lasse ,um einen Kontakt zu ermöglichen.

Eben nicht auf Augenhöhe(die schreckt oft erst ) ,ich wünsche mir dass uns freundlich und respektvoll begegnet wird, nicht ängstlich.

Klappt gut :)

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Hier bei uns gab es, als Kissy neu war, eine intensive "hinter mir" Phase.  Bei Hundekontakt.  Und nur da. Mit "roter Linie" in Form von vor mir geschwenkter Leine.

Es war nur eine Phase, aber hat uns allen in der ersten Zeit, die auch bei mir eine Lernzeit war,  insgesamt sehr geholfen.

 

Kissy war sowieso damals ein eher unsicherer  Hinterhertrotter, ihr kam es sehr entgegen, sie kannte keine Begegnungen im Freilauf mit anderen Hunden und ich konnte üben, meine Hunde vor anstürmenden Fremdhunden zu schützen durch abblocken. Phoebe war es recht erstmal, jedoch ist sie der Typ, der der "Gefahr" ins Auge blicken will, daher ist ein ewiges hinten für sie schwer durchzuhalten.

Durch dieses "zurück", wie es bei uns heisst, konnte Kissy lernen, wie es ist mit fremden Hunden, heute macht sie alles selbst, geht einen Bogen, schnüffelt mit ausreichend Abstand. Muss ich gar nichts mehr sagen oder tun.

 

Bei Phoebe war es auf Dauer gar nicht durchzuhalten - bei ihr habe ich dann entwickelt, wenn sie sich bei anderen Hunden unsicher fühlt - ist quasi immer der Fall - gebe ich meine Hand auf den Boden, sie schiebt sich bei Bedarf drüber und ich hebe sie hoch. Dort sieht sie sich alles an. Ich spüre, wenn sie dann entspannt ist und lasse sie auch wieder runter, sie nimmt dann selbständig Kontakt auf oder auch nicht.

 

Carlos kennt den Befehl gar nicht (wie auch sonst keine Befehle), bisher hatte ich auch keine Notwendigkeit, ihn durchzusetzen. Sieht er einen Hund, rennt er schwanzwedelnd hin, ist nur mit Leckerlis abrufbar und ich könnte ihn dann anleinen. Ist aber zumeist nicht nötig.

 

 

Komme ich mit den drei Hunden an eine Engstelle und sie gehen vor, ziehen sie. Also manage ich es schon vorher so, dass sie hinter mir gehen, einfach dadurch, dass ich ihnen nach Vorne hin beim Gehen den Weg versperre. Es sind nur kleinste Bewegungen und sie wissen, was Sache ist. 

 

Wo ich "eigentlich" - weil klappt nicht immer - will, dass sie hinter mir sind, ist morgens beim ersten Gassigang an der Haustür: sie drehen zu hoch, jeder will der erste sein, es ist ein Gezerre, in den Leinen verfangen. Nicht gut.

Also gehe ich vor. Hat jetzt nichts mit "man geht als erster durch die Tür Dominanztheorie" zu tun. Es verhindert, dass das Aufregungslevel zu hoch wird.

 

 

Manche Hunde gehen gerne und freiwillig hinten - so wie Kissy.

Andere mögen es nicht - wie Phoebe und Carlos.

Es ist Blödsinn, gegen die Veranlagung vom Hund zu arbeiten.

 

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vor 2 Stunden schrieb Carlotta48:

Uiuiui..meine armen Hunde.Die müssen öfters "Hinter mir" und dann auch noch "Down" und das Ganze auch noch aus rein egoistischen Gründen. Betrete ich meine Schafwiese und die Hunde latschen vor mir rein...sind die Schafe am anderen Ende der Wiese zu finden.Gut für den Border- der darf sie dann wieder einsammeln,blöd für die Schafe die haben sich umsonst in Sicherheit gebracht.

Kurzum -die Hunde bleiben hinten und legen sich ab bis ich das Kommando auflöse.

Meine armen Hunde müssen mich sogar öfters "hinten" absichern...nämlich dann wenn ich die Futtertröge der Schafe fülle.Schafe sind wenn's ums Futter geht wie ein Gruppe Holligans- da es unschöne Verzierungen im Gesicht und Kopfweh gibt wenn die Tiere einen erstmal gegen die Heuraufe geschubst haben arbeiten die Hunde hinter mir. Das hat auch was mit Vertrauen zu tun,nämlich das Vertrauen zu meinen Hunden die es für mich richten werden.

Ganz gemein bin ich dann auch noch wenn ich beim zurücktreten mal einen Hundefuß erwische...ich entschuldige mich dann wohl brav aber ich weis auch, beim nächsten Mal wir das Hundetier den Abstand zu mir größer wählen.Hunde sind doch nicht blöd.

Im "Normalbetrieb" laufen die Mädels frei und immer zackig vorraus...da ich aber nicht um Wegbiegungen schauen kann laufen sie entweder "bei mir" und wenn es mir irgendwie brenzlig ist eben "hinter mir".So what??

Ich glaube meine Hunde sehen das so...Wo wir sind ist Vorne und wenn wir Hinten sind ist Hinten Vorne !!:B)

                                      LG Carlotta

 

Schliesse ich mich an!

Meine armen gequälten BCs müssen auch zum Vieh hinter mir laufen. Oder eben neben mir, je nachdem, wie gut ich sie handeln kann, denn nicht jeder Hund ist immer gleich gut im Gehorsam.

 

Mein "hinter mir" ist kein absolut sicherer BEFEHL. Da müsste ich viel mehr trainieren, dazu hab ich gar keinen Bock. Ist mehr so ein Trick

 

vor 1 Stunde schrieb Carlotta48:

Oh...grad fällt mir noch Einer ein. Ein im Haushalt angewandtes "Hinter mir". Latsche ich mit meinem frisch gezapften Kaffee durch die Wohnung um auf die Terasse zu kommen gehen die Hunde auch hinten. Ich habe nämlich ansonsten 3 fröhlich vor mir her hüpfende Borders , mit nem heissen Kaffee in der Hand ist das nicht so schön da werden die Tierchen zur Stolperfalle.Wie wir alle wissen passieren die meisten Unfälle im Haushalt und darum "Hinter mir" als Unfallverhütungsmaßnahme.

                            LG

VOR DEN KOPF HAU!!!!

 

Das ist DIE Idee....

Also muss ich doch noch üben...

 

HUNDE!

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Bei mir auch nicht :) eher eine Festellung.

 

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Lupo kennt es auch. Wir nutzen es an Engstellen, wo wir nebeneinander eben nicht durch passen. Meist braucht's das Kommando gar nicht mehr, er hat gelernt mir dort den Vortritt zu lassen. Anfangs hat er sich einfach vorbei gequetscht, immer voran. Störte mich also hab ich es geübt.

Manchmal nutze ich es auch wenn wir auf fremde Hunde treffen, die mir als Kontakt nicht zusagen. Ich kann mich dann drauf verlassen, dass er mich die Sache regeln lässt. 

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vor 44 Minuten schrieb black jack:

Mir erscheint es manchmal einfach höflicher.

:danke

 

Einem ängstlichen Menschen ist es völlig egal, wie groß mein Hund ist und was er alles tolles vor, neben, hinten oder über mir kann.

Und ein irritierter Radfahrer ist einfach nur froh, wenn ich mitsamt Hund den Weg freimache, und zwar so, dass er es eindeutig erkennen kann.

In Deutschland herrscht fast flächendeckend Leinenpflicht.

Wenn ich meinen Hund trotzdem frei laufen lasse, habe ich eine "Bringschuld" meinen Mitmenschen gegenüber.

 

 

Und in unübersichtlicher, freier Landschaft nehme ich mir einfach das Recht heraus, als erster zu erkunden. Fertig. Ist mir doch egal, ob mein Hund das auch könnte.

Da bleibt Hund eben mal 30 Sekunden hinter mir und wird daran sicherlich keinen seelischen Schaden nehmen oder in seiner Entwicklung der Selbstständigkeit um Jahre zurückgeworfen. Auch wenn durch ein "hinter mir", das ich alle Nase lang benutzen würde, der Freilauf eigentlich kein Freilauf ist - weder ich noch mein Hund haben damit/dadurch ein Problem. In "belebten Gegenden" lasse ich meinem Hund sowieso nur wenige Möglichkeiten der eigenen Entscheidung, weil Hund nach Art eines Hundes entscheiden würde und das ist unter Menschen oft unpassend - aus Sicht dieser anderen Menschen, auf die ich dann einfach mal Rücksicht nehme.

Da wird auch nicht an jede Ecke und an jeden Autoreifen gepisst. Möchte ich, dass jeder Hund mein Auto oder meinen Gartenzaun anpinlkelt?

Also nötige ich meinem Hund ein Verhalten auf, das auf die Befindlichkeiten meiner Mitmenschen Rücksicht nimmt  - und mir übrigens auch.

 

Hier wird aus einer simplen Eingangsfrage schon wieder ein Glaubenskrieg gemacht ... Da wird jedes Wort auf die Goldwaage gelegt und um Prinzipien gestritten.

 

Die Eröffnungsfrage ist übrigens immer noch nicht beantwortet.

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Schon wieder so viel Polemik. Es wurde nur angemerkt, dass "hinten gehen" nicht immer Sicherheit garantiert, sondern unter Umständen auch Unsicherheit fördern kann. :) 

 

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Meine Erfahrung ist anders. Einem ängstlichen Menschen hilft hier bei mir viel mehr: Leine dran und die Bewegung aus dem Hund nehmen.

 

Ich empfinde es als höflich, meine Hunde an mich zu nehmen und stehen zu bleiben. 

 

Allerdings nehne ich weniger Rücksicht, wenn "ängstliche Menschen" Freilaufflächen betreten - so wie eine Joggerin in Wien, die meinte, dass alle Hunde in der Hundezone hergerufen und angeleint gehören. Zwar hatte sie keine Angst vor Yoma, aber einem Ridgeback, der sich NULL für Sie interessiert hat.

 

 

Also bitte. 

Ich habe gar keinen "Glaubenskrieg" gestartet, sondern darauf hingewiesen, dass es auch anders sein kann.  

Ich war wesentlich sachlicher als die Eingangsfrage gestellt war.

 

 

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