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polar-chat.de  Der Hund
Amidala

Wie war das jetzt noch mit den Vitaminen?

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Hallo ihr lieben, 

ich hab da eine Frage und ich finde irgendwie nicht wirklich die passende Antwort. Hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen. 

Meine süße wird zum Teil roh gefüttert und zum Teil koche ich selbst. Beides wird super vertragen und Beschwerden wurden auch noch nicht geäußert. Jetzt liest man ja desöfteren, dass Obst und Gemüse (soweit ich das richtig verstanden habe vor allem bei der rohfütterung) püriert serviert werden soll, da der Hund nicht in der Lage ist die Vitamine zu verarbeiten. 

Koche ich, gibt es Obst und Gemüse oft in stückiger Form. Außerdem gebe ich meiner kurzen gerne mal einen halben Apfel zum kauen, oder auch Banane, Möhre und Gurke. Ich zähle das eigentlich zum Tagesbedarf dazu, frage mich jetzt aber ob ich das falsch mache. Rein theoretisch bringt meinem Hund dieses Obst ja keinen Nährwert und muss ja zusätzlich in pürierter Form nachgegeben werden.

das andere: werden beim kochen die Vitamine so "aufgebrochen" (tut mir leid, ich weiß nicht welcher Begriff hier korrekt wäre. Chemische Prozesse sind für mich nicht so einfach nachzuvollziehen), dass die Verwertung hier kein Problem darstellt? In dem Thread, in dem es darum geht, was der Hund zu fressen bekommt, habe ich oft genug gesehen, dass nicht nur ich stückiger Gemüse in selbstgekochtem essen habe. 

Vielleicht kann mich jemand aufklären. Wäre dankbar für die Hilfe.

lg

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Alle wasserlöslichen Vitamine kann der Körper so verwerten.

 

Das Vitamin A, z.B. in Möhren ist nur fettlöslich - zumindest für Menschen. Da ich das auf für den Hund vermute, bekommt er immer ein kleines Stück Butter hinterher.

 

Du müsstest mal Wikipedia nach den einzelnen Vitaminen befragen, wie es mit den Temperaturen aussieht: Einige Vitamine vertragen relativ viel Hitze, da wäre dünsten/kochen möglich, andere Vitamine sind da empfindlicher.

 

Dünsten, kochen ist quasi "Vorverdauen". Pürieren zerstört die Zellwände (auch ohne Kochen), die brauchen dann in Magen und Darm nicht mehr aufgelöst zu werden, um an den Inhalt zu gelangen. Dadurch ändert sich manchmal auch der Geschmack.

Kochen zerstört aber auch einige Giftstoffe, z.B in Bohnen. Daher sind einige Gemüse nur ausreichend gekocht genießbar. Ob darunter eventuell einige Vitamine leiden, ist dann egal, man will ja die Mahlzeit überleben oder wenigsten nicht die folgenden Stunden auf dem Klo verbringen. ;)

 

Vitamine können kaum "eingelagert" werden. Wenn man es nicht extrem übertreibt, wird ein Vitaminüberschuss einfach ausgeschieden.

 

Äpfel und Möhren bringen ein kurzfristiges Sättigungsgefühl und reichlich Ballaststoffe. Ich zähle sie nie mit, auch wenn sie ein paar Kalorien haben (ist Fruchtzucker drin).

Aber Bananen sind Kalorienbomben - und trotzdem gesund. ;)

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Also im Grunde wird das Gemüse und Obst (solang nicht gekocht) bei mir geraspelt oder püriert. Sie verträgt so gut wie alles, dementsprechend gibt es viel Abwechslung. Der Obst Anteil wird, aber oft von mir in Stücken verabreicht. Wie gesagt, Äpfel, Banane, Melone oder auch Blaubeeren benutze ich gern als eine Art Leckerli. Ich frag mich jetzt ob ihr dadurch nicht was fehlt. Auf der anderen seite, gibt es so riesige Unterschiede bei den Vitamin Inhalten zwischen Obst und Gemüse, dass ihr was fehlt? Zumal das Obst auch in gekochter Form verabreicht wird und hin und wieder auch püriert. 

Bei dir klingt es zum Beispiel so, als ob Apfel und Möhre quasi nur füllstoff sind :D daher vermute ich einfach, du deckst die gebrauchten Vitamine auf andere Art und weise ab (wozu mit Sicherheit auch Leber etc. zählen). Mach ich mir vielleicht zu viele Gedanken über den Vitamin Anteil, den Hunde über Obst und Gemüse aufnehmen? (Wobei man vielleicht dazu sagen sollte, dass Fleisch und Gemüse Anteil bei uns bei 60/40 - 50/50 liegt)

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vor 7 Minuten schrieb Amidala:

Bei dir klingt es zum Beispiel so, als ob Apfel und Möhre quasi nur füllstoff sind :D

 

Ja, wie bei fast  Allem: Fast nur Wasser und Ballaststoffe. Trotzdem gesund. ;)

 

vor 9 Minuten schrieb Amidala:

 daher vermute ich einfach, du deckst die gebrauchten Vitamine auf andere Art und weise ab

 

Ja, mit einem guten Trockenfutter. :D

 

Hast du den hier verlinkten Artikel schon gelesen:

 

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Die meisten Vitamine in Gemüse werden durch das Kochen für den Organismus erst wirklich verwertbar! Bei schonender Zubereitung kann man auch die hitzeunstabilen Vitamine weitestgehend bewahren. 

 

Wasserlösliche Vitamine werden beim Kochen "ausgeschwemmt", die Brühe also mitverfüttern!

 

Das Öl (oder die Butter) kann fettlösliche Vitamine aus rohem Gemüse nicht heraus"lösen"! Das ist so ein Barfmärchen. Hunde können auch bei püriertem Gemüse die Vitamine schlecht verwerten. 

 

Es hilft aber in die *gekochte* Gemüsebrühe die Butter unterzurühren! Das gegarte Gemüse darf sogar stückig sein. 

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vor 4 Stunden schrieb DerOlleHansen:

Ja, wie bei fast  Allem: Fast nur Wasser und Ballaststoffe. Trotzdem gesund. 

Bei Obst und Gemüse fallen mir vor allem noch sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Phenole etc. ein, denen u.a. antikanzerogene Eigenschaften bescheinigt werden-finde ich beim Hund sehr wichtig. Gleiches gilt auch für Lycopin, das in püriert und gekocht wohl am besten verfügbar ist.

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Vor allem in Tomaten. Ja, dürfen Hunde fressen ;)

 

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Tomaten gibt es hier auch ab und an. Zwar aus der Dose, aber die benutze ich gerne als Basis. 

 

@DerOlleHansen: den Artikeln hatte ich bereits gelesen :-) ich glaub, dass ich bezüglich der Thematik Futter schon gut informiert bin. Ändert dennoch nichts daran, dass ich mit Sicherheit nicht die Weisheit mit dem Löffel gefressen habe :D

 

ich habe angefangen mit barf, bin aber schon nach kurzer Zeit zu einem mix aus kochen und rohfleisch gekommen. Dosen und Trockenfutter werden hier nicht gut vertragen. Von daher muss sich mein Hund darauf verlassen, dass ich ihm alles biete was er braucht. 

Vielleicht kann mir jemand Informationen über die Verwertbarkeit von gekochtem Gemüse zukommen lassen? Möglicherweise steige ich komplett auf gekochtes Gemüse um. Aber dafür würde ich mich gerne ersteinmal Einlesen.

 

danke euch auf jeden Fall schonmal für die Infos :) 

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@Vhenan: benutzt du ausschließlich Butter, oder helfen hier auch öle? Ich koche gerne mal mit kokosöl, kürbiskernöl, Leinöl... Butter verwende ich tatsächlich eher selten.

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(bearbeitet)

Ja, ich habe mich nur auf die Butter bezogen, weil sie erwähnt wurde.

 

Es geht um Fette, deshalb geht auch Öl. :)

 

 

Dosentomaten sind nicht nur optimale Lycopin-Bomben, sondern auch sehr aromatisch. Ich nehme die gerne für die Hundeküche (wenn nur der Müll nicht wäre)...

 

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