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Hundeforum Der Hund
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Wenn der Hund nachts meldet

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(bearbeitet)

Hallo Forum, 

 

Wir haben ein kleines "Problem" an dem wir gerne arbeiten wollen.

 

Wichtiges dazu:

- Mein Hund ist ein Spitz, er meldet Dinge (wenn es klingelt /ein nachbar in den garten kommt/ unsere nachbarn von oben reinkommen oder gehen )durch Bellen.

Das ist soweit ok, für einen Spitz ist er allgemein sogar sehr ruhig was das Bellen angeht, draußen meldet er gar nichts.

- wir haben einen Mitbewohner der Raucher ist und zum rauchen durch den Flur die Treppe runter durchs Wohnzimmer in den garten geht. Ebenso hat er die Angewohnheit sich mitten in der Nacht essen zu machen und zum Kiosk zu gehen.

 

Das Problem:

Das Ding ist das mein Hund wenn wir schlafen gehen, aufspringt und wild los bellt wenn eben dieser Mitbewohner mitten (2-5 uhr ) in der Nacht seine Zimmertür öffnet/ die Haustier öffnet/ die Treppe runtergeht oder in der Küche was macht. Er lässt sich fix mit "ist ok" oder "das ist nur xy" beruhigen und schläft dann auch direkt wieder.

 

Das selbe morgens gegen 7 wenn meine Nachbarn zur Arbeit gehen und die Haustür öffnen / schließen /im Flur vor unserer tür sind.

 

Da mein Freund jetzt einen neuen Job hat wo er dann früh aufstehen muss stört das natürlich den ruhigen, erholsamen Schlaf, wenn er mitten in der Nacht geweckt wird. 

 

Jetzt ist er für 3 Monate weg, danach fängt der neue Job an und bis dahin wäre es schön einen Lösungswege gefunden zu haben.

 

Lösungs ansätze:

Ich habe jetzt schon versucht, das ich einfach die Zimmertür ein Stück auflasse, sodass der Hund raus kann um zu gucken. Das bringt nichts, weil er trotzdem vorher bellend aufspringt und dann halt rausrennt anstatt vor der Tür zu stehen.

 

Ich habe eine Zeit lang versucht aufzustehen zu sagen das alles ok ist und mich wieder hinzulegen. Beim nächsten geräusch macht er das selbe wieder.

 

Das ganze passiert jede Nacht, die Geräusche sind die selben, er gewöhnt sich aber einfach nicht dran. Ebenso gehen meine Nachbarn jeden Morgen zur selben Zeit raus.

 

irgendwelche Vorschläge?

Hat jemand Ideen wie man das ganze zielbringender angehen könnte ? 

 

Vielleicht ist das was ich tu ja zu ungenau und nicht verständlich für meinen Hund.

 

Ich hatte auch schon gedacht ob ich ihm abends trügeräusche klickere und ihn dann fürs ruhig sein belohne?

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vor 1 Minute schrieb Mrs.Midnight:

Ich hatte auch schon gedacht ob ich ihm abends trügeräusche klickte und ihn dann fürs ruhig sein belohne?

 

Das tönt für mich gut. Alles was nicht gemeldet werden soll, Tür, Kühlschrank etc 

Wäre vielleicht gut, wenn das mal jemand auch nächtens macht.

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Ich würde ihn belohnen, auch wenn er nicht ruhig ist. Zusätzlich kann es gut helfen, wenn dein Mitbewohner dem Hund durch "Ich bins" signalisiert, dass es er ist und den ggf. belohnt, wenn dein Hund ihn mag.

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Wenn dein Hund durch das Geräusch aufwacht ist es weitaus schwieriger, als wenn er eh schon wach ist. Auch die Tatsache, daß alle anderen noch schlafen, legt ja nahe zu melden.

Bei meinem Hund würde das nicht klappen, da ist zuviel Adrenalin drin. Da würde ich daran ansetzen, daß er sich schneler beruhigt, weil er weiß, wer es ist und was derjenige macht.

Aber erstmal wäre immer diese Aufwach/Hochschrecksituation bis der Hund die Lage eingeschätzt hat.

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Mein Mitbewohner hat eine Zeitlang gesagt "Teetou ich bins" aber das hat ihn nur noch aufgeregter gemacht, das macht er manchmal noch (obwohl er weiß das er es lassen soll) und das nervt auch super, mein Hund dreht dann total auf. 

 

Mit belohnen meinst du ihn belohnen wenn er danach wieder ruhig ist, oder allgemein fürs Bellen? 

 

Er braucht so 30 sec dann ist er wieder ruhig und geht schlafen. Ich kann auch nachvollziehen warum er bellt und hochschreckt und so ganz generell macht er ja nen guten Job:D nur leider "zu gut.

 

Also würdest du eher gucken das er noch fixer aufhört, sodass man selber quasie kaum wach geworden ist? 

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Das wäre mein Ansatz, 30 Sekunden ist ja auch recht lang, da geht noch was...Scheint auch eher Vorfreude bei ihm mitzuspielen (wie "endlich jemand wach und es riecht nach Essen"). Kommt auch darauf an inwiefern dein Freund und du der Typ einmalwachbleibtwach seid, mittlerweile schaffe ich es auch manchmal wieder einzuschlafen, man kann das zu einem gewissen Grad trainieren. Das Bellen darf dabei aber (bei mir zumindest) nicht  zu lange dauern.

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Unser guter Carlos-

ist es auch nicht gewohnt, dass sich nachts bei uns im Haus was rührt.

Wenn die Söhne mal da sind und Nachts Geräusche zu hören sind, regt er sich furchtbar auf und ist auch nach 30 Sekunden nicht fertig.

Angefangen habe ich auch damit, den Geräuscheverursacher zu benennen.

Hat nicht geholfen.

Dann hat der Geräuscheverursacher probeweise sich gemeldet, damit klar war, dass ist der....

Hat alles schlimmer gemacht.

Wir haben dann einen Koffer vor die Schlafzimmertüre gestellt, der verhindert, dass er rausläuft.

Wurde besser.

Er springt aber immer noch vom Bett und bellt vor der Tür.

Am besten funktioniert es, wenn er das nicht kann. Also wenn er erst gar nicht in Bewegung kommt, sondern auf seinem Platz bleibt (meine Kniekehlen).

Höre ich also ein Geräusch und schnapp ihn mir, gibt es nur ein laues Gegrummel.

 

Also:

ich arbeite an einer Lösung, wie der Hund im Bett schlafen kann - was ihm furchtbar wichtig ist und wir uns nach langem hin und her auf den Platz in meinen Kniekehlen geeinigt haben (fragt nicht nach meiner Bequemlichkeit) - und der Möglichkeit der Fixierung, wenn Geräusche nachts zu erwarten sind.

Da sind wir noch nicht weiter, da der Leidensdruck nicht sonderlich hoch, da es selten vorkommt. Er zieht aber die anderen beiden mit, hier bellen also dann drei, von denen zwei im Normalfall gar nichts melden. Und dies ist auch der Grund, warum ich nicht mit Leckerlis arbeiten kann - dann habe ich drei Hunde am Bett stehen wegen Mitternachtssnack.

Sollte es aber sich steigern, würde ich mir überlegen, ihn außerhalb des Bettes entweder mit Hausleine zu fixieren oder ihn in einer Box schlafen zu lassen.

Davon hält er allerdings momentan noch überhaupt nichts.

 

Im Hotel/ in der FeWo ist er auf seiner Decke mit der Leine irgendwo fest, auch da meldet er, aber steigert sich nicht ins Bellen hinein. Knurrt nur, wenn´s was zu hören gibt.

Die Möglichkeit der Bewegung puscht ihn also höher.

 

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Ich bin der Typ Mensch der danach auch direkt weiter pennt, für mich ist das eher weniger ein Problem.

Mein Freund ist da anders, der schläft schon mit ohrenstöpseln und hört das trotzdem und manchmal schläft er dann auch unten (gästebett), was ja auch keine dauer Lösung ist, weil er dann wach ist und dann auch nicht mehr gut einschlafen kann.

 

Das mit der Bewegung könnte ich auch mal sehen, meiner springt ja auch bellend auf und rennt zur Zimmertür :35_thinking:

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Bei mir ist normalerweise nachts Ruhe, da ich allein bin mit Fricco.

 

Wenn eins meiner Kinder mit Familie da ist, auch über Nacht. Dann wufft er relativ leise und nur kurz, wenn einer nachts aufsteht und z.B. zur Toilette geht. Ich sage dann "Nix ist los, halt die Klappe". Meist ist es ihm schon am 2. Tag egal und er hebt maximal den Kopf. Ich bin dann innerhalb von Sekunden wieder eingeschlafen.

 

Wenn allerdings ungewöhnliche Geräusche vorkommen, dann bellt er anders. Man kann dabei unterscheiden, ob es nur der uns bekannte Handwerker ist, der in den Hof kommt (mehrfaches Wuffen) oder etwas, was überhaupt nicht sein darf - z.B. wenn jemand die Außenjalousie anfasst. Dann dreht er auf und ich "stehe" im Bett. Dann ist er auch erst wieder ruhig, wenn ich nachgeschaut habe.

 

Ob es dir helfen könnte, wenn du deinem Hund schon gleich beim ersten "Anbellen" sagst, dass alles in Ordnung ist?

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Ich habe auch lange versucht Finchen abzugewöhnen Dinge (vor allem wiederkehrende) ständig zu melden - erfolglos.

Dann hat mir jemand geraten, den Hund dafür zu belohnen und zu sehen was passiert. Ergab für mich im ersten Moment gar keinen Sinn, weil ich doch ziemlich darin gefestigt war nur erwünschtes Verhalten zu belohnen. Hab's trotzdem ausprobiert et voilà - es klappte.

 

Ich habe es mir dann so erklärt, dass der Hund dieses Wachen als seine Aufgabe ansieht. Es ist sein Job Dinge zu melden und die Halter darauf aufmerksam zu machen, dass da was nicht stimmt. Wenn ich dann anfange das zu verbieten denkt der Hund vllt ich verstehe ihn nicht und wird nur noch erregter.  "Meine Güte warum versteht die denn nicht was ich saaaage omg." So in etwa ;)

Ich hab dann also das Verhalten ausführlich gelobt, mich sogar bedankt und bin ruhig geblieben, um dem Hund zu vermitteln, dass da zwar etwas ist, das aber nicht besorgniserregend ist. Flupps war der Hund schnell ruhig und hat nicht mehr immer wieder angeschlagen. Sie wusste dann ja dass ichs verstanden habe und das Geräusch auch keine Unruhe bei  mir auslöst. (Was der panische Versuch den Hund nachts ruhig zu kriegen durchaus getan haben wird...)

 

Leckerchen habe ich dabei nicht benutzt, allerdings unbeabsichtigt. Ich hab am Nachttisch halt keine rumliegen ^_^

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