Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
gebemeinensenfdazu

"Problemhund" oder eher "Problemmensch"

Empfohlene Beiträge

Geht hier darum, mal für den Hund zu plädieren, der erstmal kein Problem hat, aber dadurch ein Problem kriegt, weil sein Mensch ein Problem hat, weil irgendein Mensch Probleme mit seinem Hund hat oder festgelegt hat, daß das ein Problem sei.

Wenn ein Hund wirklich ein Trauma, Angst und Stress hat, hat er ein oder mehrere Probleme, aber das macht ihn auch nicht zum Problemhund. Ich meine auch, daß es den nicht gibt- das hat was arg Reduzierendes und Abwertendes.

 

Und dazu kommen eben noch die "angehängten" Probleme.

 

Also: "Es bleibt schwierig" (wer sich noch erinnert...).

 

Wenn ich "unkompliziert" kritisiere, dann eben nur aus der Rezeption dieser angehängten Probleme heraus, weil "Unkompliziertheit" zu einem nicht geringen Teil von der gesellschaftlichen Erwartungshaltung abhängt und gar nicht mal vom Hund.

Es wird soviel kriminalisiert, pathologisiert und reglementiert (Leinenzwang, Hundeverbote, Listen,unsägliche Gesetzgebung) daß "unkompliziert" landläufig leider gar nicht bedeutet, daß Hund und Halter kein Problem haben, sondern daß sich keiner beschwert. Und das liegt z.T. an Zufall oder netten Menschen aber leider auch daran, daß der Hund zurechtgestutzt wird...

Deswegen finde ich den Begriff  problematisch, weil es bei mir diesen neuralgischen Punkt trifft und nicht, weil ich mich darauf beziehe, daß sich User über ihren unkomplizierten Hund freuen (falls das nicht klar war).

 

Dinge, die völlig harmlos sind, z.T. sogar nur freundlich gemeint, werden geächtet.

Leute gucken schief bei:

Bellen, Anspringen, Spielknurren, Aufreiten, Raufspielen, keine Leine dran haben, Rassen, kein Maulkorb dran haben, Maulkorb dranhaben, Knurren usw.

Wenn sich der Hund schützend vor den Halter stellt und bellend warnt, wird er gleich als aggressiv rezipiert.

 

Ganz viel basiert davon auf Unwissen, setzt man dann in dieser Situation auf Erklärung stößt man nicht seten auf Empörung darüber, daß man es versucht.

So läuft es dann schnell auf vorauseilenden Gehorsam hinaus und nicht auf gegenseitige Rücksichtnahme (die funktioniert nicht einseitig).

 

Hunde werden weggezerrt, gedeckelt, bespritzt usw.- intrinsische Motivation skandalisiert.

Was in den Augen von manchen, dann als das völlig problemlose Ideal angepriesen wird ist gar nicht selten dann ein resignierter Hund, der motivationslos nebenher trottet.

Die Kritik daran, die in manchen Beiträgen des Problemlosigkeitsthreads durchklang, fand ich gut, Das Schließen war schade.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Doch, ich glaube schon, dass es Problemhunde gibt, auch unabhängig von ihrem Menschen. 

 

Das heißt nicht, dass sie minderwertig oder fehlerhaft generell sind.  

 

Geht gar nicht so sehr um "Probleme machen", sondern dass der Hund ein Problem mit irgendwas hat.

 

Mit vielen stimme ich aber überein!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 15 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Leute gucken schief bei:

Bellen, Anspringen, Spielknurren, Aufreiten, Raufspielen, keine Leine dran haben, Rassen, kein Maulkorb dran haben, Maulkorb dranhaben, Knurren usw.

Wenn sich der Hund schützend vor den Halter stellt und bellend warnt, wird er gleich als aggressiv rezipiert.

 

Wer Hund(e) hat, braucht eine eigene Meinung, ein "dickes Fell" und eine gesunde Portion Ignoranz, um den ganzen "Müll" zu ertragen. ;)

Außerdem Selbstvertrauen und Charakterstärke, damit das nicht passiert:

vor 22 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

So läuft es dann schnell auf vorauseilenden Gehorsam hinaus

 

Bei deiner Beschreibung sehe ich auch eine Ähnlichkeit zwischen Hund/Halter und Eltern/Kinder - sehr ähnliche Effekte, sehr ähnliche Resultate.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Tatsächlich beobachte ich immer wieder, dass sich Menschen extra Probleme schaffen.  Vielleicht um sich gebraucht zu fühlen, sich zeigen zu können wie gut sie die Probleme lösen können oder aus sonstigen vorgeschobenen Gründen. Die tieferen Gründe weiss ich nicht, weil ich ihnen ausweiche.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Yep. Was ist ein Problem? Das kommt ja auch immer in diesen Rücksichtnahme-Threads. Ist halt ein zweischneidiges Ding mit der Rücksichtnahme.

 

Wenn ein Hund im Garten Personen meldet, kommt ziemlich sicher irgendwann jemand, der behauptet, er würde von dem Hund angebellt. Zwecklos zu erklären, was melden bedeutet.

Oder wenn der Hund Leuten hinterherschnuppert (nach dem Vorbeigehen).

Das kam mal hier. Wäre unhöflich. Wenn man jetzt bedenkt, daß Hunde Gemütszustände riechen können und sich dadurch vergewissern wollen, wird einem eine andere Dimension klar. Nämlich das sich der Hund so absichert, wenn er dem Passanten den Rücken entgegenkehrt. Und dass er riecht, wie "(Trotzdem) ungefährlich" riechen kann. So kann ein unsicherer Hund lernen. Derjenige, dem es einfach verboten wird, nicht. Der hat dann kein Problem, weil das Problem nur darin gesehen wird, ob jemand ein Problem damit hat.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Im Umgang mit Mensch und Tier, vielleicht sensibilisiert durch meinen Beruf, versuche ich mein Augenmerk auf das zu legen, was er/es kann und nicht die Probleme in den Vordergrund zu stellen. Erfordert insgesamt Zeit und einen langen Atem.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 19 Minuten schrieb palisander:

Erfordert insgesamt Zeit und einen langen Atem

 

Wer nimmt sich heute noch beides?

Schon die Frage "Warum macht der Hund das?" braucht ja Zeit für die Antwort. Womöglich muss man erst lange beobachten, bevor man auf die Lösung kommt?

Das "Schnellschuss-Urteil" der Hund sei ein "Problemhund", ist doch viel einfacher - und eben schneller.

 

Mal ein positives Beispiel: Im Haus zog die Halterin eines ständig kläffenden Chihuahuas ein. Es hat sich aber niemand im Haus wirklich dran gestört - es nervt halt, wenn es zu viel wird. Nach einem halben Jahr gab es Fortschritte, nach etwa einem Jahr ging es noch besser, jetzt meldet der Hund nur noch kurz.

Zeit, Geduld, Gelassenheit der Mitmenschen und keine "Problematisierung" - geht doch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

Geht hier darum, mal für den Hund zu plädieren, der erstmal kein Problem hat, aber dadurch ein Problem kriegt, weil sein Mensch ein Problem hat, weil irgendein Mensch Probleme mit seinem Hund hat oder festgelegt hat, daß das ein Problem sei.

 

Krasser Satz :D . 

 

Also wir können unterscheiden zwischen Problemen, die den Halter belasten und Problemen, die den Hund belasten. 

Wenn ein Hund an der Leine zieht, Essen stibitzt, Jogger jagt oder am Zaun kläfft, dann belastet das wohl eher den Halter als den Hund. 

Wenn ein Hund nicht alleine bleiben kann, sich mit dem Zweithund nicht versteht, Stress im Auto hat oder nicht frei laufen kann, weil er nicht hört, dann belastet das in erster Linie den Hund. 

Einmal leidet der Mensch, das andere Mal der Hund. 

Meinst du sowas? 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb palisander:

Im Umgang mit Mensch und Tier, vielleicht sensibilisiert durch meinen Beruf, versuche ich mein Augenmerk auf das zu legen, was er/es kann und nicht die Probleme in den Vordergrund zu stellen. Erfordert insgesamt Zeit und einen langen Atem.

 

Ich auch. Aber ich finde nicht, dass das mehr Zeit oder einen langen Atem erfordert. Jeder Hund und Mensch verhält sich ja nicht nur schlecht, sondern hat auch grandiose Ideen und alternative Verhaltensweisen, die es zu bemerken und zu verstärken gilt. Man muss einfach ein guter Beobachter sein, dann findet man schnell, worauf man aufbauen kann. ;) 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 30 Minuten schrieb DerOlleHansen:

Mal ein positives Beispiel: Im Haus zog die Halterin eines ständig kläffenden Chihuahuas ein. Es hat sich aber niemand im Haus wirklich dran gestört - es nervt halt, wenn es zu viel wird. Nach einem halben Jahr gab es Fortschritte, nach etwa einem Jahr ging es noch besser, jetzt meldet der Hund nur noch kurz.

Zeit, Geduld, Gelassenheit der Mitmenschen und keine "Problematisierung" - geht doch.

 

Aber das genau ist das "Problem"!

In einem anderen Haus wäre der Halter vielleicht sehr schnell unter Druck gesetzt worden, "das abzustellen" - und dann wird das Hundeverhalten zum Problem.

 

Wobei ich finde, dass ein halbes Jahr Gekläffe schon enormer Stress für den Hund ist. Ob da nicht ein Expertenblick besser gewesen wäre?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Problemhund

      Erstmal Hallo    Als wir das okay bekommen hatten vom Vermieter ging irgendwie alles ganz schnell und ein paar Tage später hatten wir einen Hund aus dem Tierheim zuhause sitzen. Wir sind mit Hunden aufgewachsen und freuten uns riesig über den Familienzuwachs.  Nach mittlerweile 4 Monaten mit der Maus, stehen wir oft am Rande des Wahnsinns.  Als das erste Mal der Satz kam: "ihr habt einen Problemhund" fühlte ich mich wie eine Rabenmutter. Und auch wenn sie Probleme hat, sehe ich das anders. Unsere kleine ist 1 Jahr und 3 Monate alt, hat gerade ihre erste Läufigkeit hinter sich, ist ein Border Mischling, ihr wurde in einer ihr vermittelten Familie die Vorderpfote gebrochen, ist sehr schreckhaft, sie hat wahnsinnige Angst vor Männern und anderen Hunden und leider zwickt sie die Männer von hinten wenn sie denkt es droht ihr Gefahr. Wir arbeiten daran sie an die große weite Welt, nein eigentlich an unsere kleine Welt zu gewöhnen aber so richtig vorwärts geht es nicht. Nach jedem Fortschritt gibt es 5 Rückschritte. Ich versuche immer ihr "schlechtes" Benehmen zu rechtfertigen, weil sie es ja nicht mit Absicht macht. Aber leider können die Menschen nicht sehen wie liebenswert, lustig und sanft sie sein kann, wenn sie keinen Streß hat. Das bricht mir immer das Herz wenn ich sehe wie entsetzt unser Hund angeschaut wird weil sie heftig bellt und abschnappt um alle Gefahren von sich fern zu halten.   Ich weiß sie braucht noch einiges an Eingewöhnungszeit, Übung, Erziehung und viel von unserer Geduld. Aber sie ist es wert, auch wenn manche dass nicht so sehen.     Ich musste das einfach mal loswerden an einem Ort an dem ich mir etwas Verständnis erhoffe 

      in Der erste Hund

    • Wie ein "Problemhund" mir mit ADHS geholfen hat

      Hallo ihr!  Also da ja viele verzweifeln, möchte ich euch eine Geschichte erzählen, die vielleicht etwas zuversichtlich macht und euch bestenfalls Druck nimmt. Zuerst etwas info über mich: ich habe ADHS im Erwachsenenalter. Das hat gute und schlechte Seiten und ist nicht jeden Tag gleich. Ich kann mir nicht aussuchen auf was ich mich konzentrieren kann und auf was nicht. Ich langweile mich schnell und werde dann zappelig. Vielleicht ein bisschen so wie ein Hibbelhund.  Jetzt könnte man meinen, dass man einen Menschen wie mich nicht mit einem Hibbelhund zusammentun sollte. Habe ich auch immer gedacht. Und dann traf ich Tom.  Mein damaliger Freund wollte am Wochenende mehr mit mir unternehmen und wir lieben beide Hunde, konnten aber selber keinen halten.  Also riefen wir im Tierheim an und fragten, ob wir an Wochenenden gassi gehen dürfen. Wir hätten beide nicht gedacht dass das bei diesem Tierheim mit so viel Verantwortung verbunden ist. Verantwortung fand ich bisher eklig, denn Zuverlässigkeit bekam ich nicht gebacken. Aber gut, dafür gab es süße Hunde. Man kann ja mal testen.  Zu meinem Entsetzen bekamen wir nach den ersten Gassigängen im Begleitung gleich den Schlüssel zum Tierheim und durften füttern und Medikamente geben und sogar zur Hundeschule. Es war eine Ehre, aber gleichzeitig hatte ich auch Riesenbammel, dass ich es versauen  würde. Und dann kam Tom.  Eines Tages saß er im Zwinger und bellte mich an. Tom ist ein American Staffordshire Terrier und ich dachte, oh nein, der entspricht den Vorurteilen leider wirklich.  Wie sich herausstellte, war Tom bei Menschen der pure Zucker, treudoof und der Schwanz wedelte nicht, sondern propellerte.  Leider sah das draußen erstmal anders aus. Er rannte auf den Hinterläufen Gassi, so sehr hing er in der Leine. Wenn er einen anderen Hund sah, wollte er ihn zerfleischen. Wir dachten alle, das wäre nur Leinenagression, bis es einen Beißvorfall gab.  Von Anfang an bekamen wir viel Beistand von der Chefin J, die deutlich mehr Erfahrung hatte, als ich. Mein Wissen war zwar umfangreich, aber nur in der Theorie.  Wir gingen jeden Samstag mit Tom zur Hundeschule und fragten und hinterfragten, bis es nervig wurde, aber es half. Hundetrainers Methoden zu hinterfragen war nicht die schlauste Idee aller Zeiten gewesen, aber einiges tat ich letztendlich doch anders, weil es sich richtig anfühlte.  Das wichtigste hatte diese Hundetrainerin jedoch super in mich eingetrichtert, zusammen mit J: Gelassenheit. Ruhe bewahren. Auf die eigene Körpersprache noch mehr achten, als auf die des Hundes. Das war der Schlüssel zum Erfolg bei Tom und ich wollte ihm helfen, sich entspannen zu können.  Ich lernte, warum der Hund hinter einem gehen soll, vor allem aus der Tür. Nicht wegen der nicht vorhandenen Dominanz, sondern weil man unsicheren Hunden die Arbeit abnimmt, wenn sie glauben, sie müssen den Job des Menschen über nehmen und aufpassen. Wer aufpasst, geht zuerst durch die Tür und guckt ob die Luft rein ist. Der regelt bedrohliche Situationen. Und der macht auch Hundebegegnungen mit Leckerbissen und Obedience-Aufgaben toll. Nach ein paar Monaten konnte ich Tom bis auf 2 Meter Abstand zu anderen Hunden ruhig halten, aber wehe, ich guck ihm dabei nicht an!  Ich habe geweint und gelacht, als er endlich ein neues Zuhause fand. Ich bin so stolz auf ihn. Und mir hat dieser Hund so viel Kraft, Mut und Durchhaltevermögen gegeben. Wenn man es nur durchhält und nicht aufgibt, dann schafft man es irgendwann, selbst wenn es wie bei uns fast ein ganzes Jahr intensives Training dauert.  Bleibt gelassen. Regelt für eure Hunde schwierige Situationen. Ihr seid Herr der Lage, lasst euch vom euren Zweifeln nichts anderes sagen. Wenn ein ADHS-Mensch wie ich das kann, dann könnt ihr das schon lange! 

      in Aggressionsverhalten

    • Neuen Besitzer für älteren Problemhund finden

      Hallo in die Runde.    Unter falschen Angaben habe ich einen als für 2 Monate gedachten Pflegehund aufgenommen. Jetzt kam heraus, der Besitzer ist eigentlich überwiegend zu Hause, den angeblichen Umzug (ab dann hätte die Betreuung geendet) wird es nicht geben. Anders gesagt, es wurde nur jemand doofes gesucht zu dem man den Hund abschieben kann.   Es ist ein 12 jähriger Malteser-Pudel-Irgendwas Mix der angeblich vor 10 Jahren aus einer Tötungsstation adoptiert wurde. Da er schlecht sieht hat er vor allem Angst (Fahrzeuge, Mülltonnen, Menschen, ...) der Gesundheitszustand ist leider mangelhaft (Krallen zu lang, war untergewichtig, Augenbereich verklebt, Fell stellenweise filzig) und psychisch stabil ist er auch nicht. (Uriniert bei Stress, dauerhaft unsicher, Angstkläffer, zuckt beim kleinsten Leinenzupfer zusammen). Alleine bleiben kann er auch nicht, d.h. Restaurantbesuche oder mal ins Kino, auch Einkaufen im Supermarkt, Arztbesuche, wäre alles mit Einschränkung verbunden.    Herrchen hat heute beiläufig angedeutet ihn abzugeben, weil er eigentlich bei seiner Bekannten wohnen bleiben will und da könnte der Hund nicht wohnen. Er hat das Fell vom Pudel, d.h. haart nicht, fragt mich nicht warum der Hund dort nicht hin darf und ich weiß auch nicht wo der Hund wohnte bevor er zu mir kam weil der Besitzer schon zuvor dort wohnte. Ich kann den Hund nicht dauerhaft bei mir unterbringen, auch wenn ich befürchte das ich mich überreden lassen werde ihn zumindest so lange weiter zu nehmen bis sich ein neuer Besitzer findet. So süß wie er guckt und so wenig der Hund dafür kann, er ist sehr fordernd und Anstrengend. (Nachts bellt er z.B. auch wenn er was hört, kläfft wenn es an der Tür klingelt, kläfft wenn das Telefon klingelt und ignoriert alle Gegenmaßnahmen).   Mein Gedanke ist an der Stelle, wie wahrscheinlich findet sich für diesen Hund ein neuer Besitzer? Kann man es dem Hund zumuten ihn ins Tierheim zu geben? Gibt es so etwas wie eine dauerhafte Pflegestelle für nicht (schwer) vermittelbare Hunde? Ich weiß es ist nicht mein Problem aber mir tut der kleine dennoch leid.    Lg Marion.  

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Problemhund oder Problemmensch?

      "Hilfe - mein Hund ist aggressiv!" So oder ähnlich kommen viele Hundhalter auf den Hundetrainer.   Aber wie oft stellt sich heraus, dass das Problem nicht beim Hund, sondern beim Menschen liegt? Oft korrelieren das (Un)Verständnis des Menschen und dessen Vorstellungen mit den tatsächlichen Bedürfnissen und den natürlichen Verhaltensweisen des Hundes.    Das am Häufigsten angewandte Argument in Diskussionen unter Hundehaltern ist sicherlich dieses: "Du musst deinen Hund lesen lernen!".   Aber: Wie lernt mensch das?  Müssen dafür etliche Fachbücher gelesen werden, oder reicht hier ein Zurückfinden zum "natürlichen Bauchgefühl? Ist dieses Problem ein typisches aus der Neuzeit, gibt es vielleicht Umfeld-/Umweltbedingungen, welche es früher nicht gab, und die die heutige Hundehaltung komplizierter machen?   Welche Angebote machen Hundeschulen/Trainer, um diesem Problem zu begegnen?      

      in Aggression

    • Problemhund Loki

      Hallo, ich hibin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und hoffe hier kann mit jemand weiterhelfen, ich bin langsam am verzweifeln. Wir haben vor etwa einem Jahr Loki aus einer Hundeauffangstation geholt. (1 jahr alt, kastriert, Gekas/Mischling) Von Anfang an hat er meine Mutter als Frauchen beansprucht, die beiden sind unzertrennlich. Damals lebten meine beiden Brüder und mein Opa mit ihm Haus. Anfangs hing ging alles relativ gu, in seiner gewohnten Umgebung mit den anderen Hunden, war er ruhig und gehorchte aufs Wort. doch sobald er bei uns Zuhause war, dauerte es nur ein paar tage und er führte sich auf als wäre er der Chef im Haus. Meine Mutter hat viel mit ihm trainiert, wenn sie in der Arbeit war, war der Hund im Garten und mein Opa hat auf ihn aufgepasst, leider konnte dieser nicht mehr mit ihm Gassi gehen oder spielen. Wenn er im Garten war fing er an über den Zaun zu hüpfen oder sich unten durch zu graben, wir haben ihm dann eine laufleine mit 8 m an einen Baum festgemacht, und so konnte er wenigstens etwas frei laufen. Im November kam allerdings mein Opa ins Krankenhaus, und verstarb leider im Januar. Ich hab damals nicht bei meiner Mutter gewohnt, und musste jeden tag zu ihr kommen wenn sie in der Arbeit war um auf loki aufzupassen. Da haben wir angefangen ihm nach und nach das allein sein anzugewöhnen. Nach dem Tod meines Opas haben wir, also mein freund und ich, beschlossen seine Wohnung zu renovieren und einzuziehen, da bei uns ein Baby unterwegs ist Seit etwa 2 Wochen wohnen wir jetzt nun hier, und mit loki ist es eine Katastrophe geworden! Im Garten haben wir eine Leine gespannt. An die muss er immer angehängt werden, da er sonst abhau. Er sitzt aber dauernd vor unserer wohnungstür, die gleich an den Garten/Terrasse angrenzt, weil er weiß das bei uns die Katze drin ist. Sobald eine Katze draußen Rum läuft, fängt er lauthals zu bellen an und versucht sie zu jagen, wenn meine Mutter ihn Grad an der Leine hat, ignoriert er sie. Das gleiche beim Gassi gehen, sie hat ein halbes Vermögen ausgegeben, für Leinen und Geschirr, weil er beim Gassi gehen alles um sich herum vergisst und ausblendet, wenn man ihm kurz einen Schluck aus der Wasserflasche drüber kippt, hört er mal für 2 Minuten. Doch das schlimmste ist das gejaule! Alleine sein kennt er und das ist er auch gewohnt, doch seit wir hier wohnen,ist ja immer jemand im Haus, da ich im 9ten Monat bin, geh ich ja nicht mehr arbeiten. Also sprich ist er von 7 bis meist 14 Uhr alleine in deren wohnung (außer meine Mama hat spätschicht). Er merkt das ich da bin und hört mich natürlich auch. Weil ich ihm aber nicht meine Aufmerksamkeit schenken will und kann (er springt ja immer jeden an, mir am liebsten in den Bauch) jault er und bellt bis ich die nerven verliere und aus dem Haus flüchte. Unser Baby soll in 3 Wochen kommen und ich habe angst das er dann noch mehr durchdreht und uns komplett den Schlaf raubt. Also zusammengefasst: -Beim Gassi gehen ignoriert er den "leinenführer" -Im Garten versucht er immer abzuhauen -Sobald es klingelt bellt er, rennt die Treppe runter und wenn jemand vor ihm geht, springt er einen an -Wenn man nachhause kommt springt et sowieso an einem hoch -Wenn man auf einem Stuhl sitzt springt er mit den vorderpfoten an einem hoch und schleckt ins Gesicht -Wenn er alleine in der Wohnung ist und Beinen jemand daheim ist, bellt und jault er unnormal laut -(was ich sehr unangenehm finde, er klebt einem dauernd zwischen den Beinen und am Arsch weil er schnüffeln will) Wir haben schon so viel versucht, und ich kann aber auch nicht jeden tag stundenlang mit ihm arbeiten weil ich jetzt hochschwanger und danach eine junge Mutter bin. Was können wir tun das ich wenigstens jetzt noch ein bisschen mehr Schlaf abkriege und wir ihn am ende nicht doch hergeben müssen weil mein Baby nicht schlafen kann. Danke schon mal für eure Hilfe!

      in Hundeerziehung & Probleme


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.