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Dein Hundeforum  Der Hund
TeQ

Ich bitte euch um eure Hilfe !!!

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Laikas   

Ich sehe den Einsatz von Chemie ja auch sehr kritisch. Aber ich habe mal den Tod eines Nachbarhundes mitbekommen. Da hat ein Tierheilpraktiker (meinst du das mit THP?) bei einem älteren Hund eine harmlose Entzündung in der Wirbelsäule im Nierenbereich diagnostiziert (Abtasten tat dort weh, Hund ist zunehmend apathisch, fremder Hund ist kurz vorher auf den Rücken gesprungen), hat dann Zuckerkügelchen und Kräuter gegeben und der Hund ist 2 Tage später urplötzlich an Nierenversagen gestorben.

Daraus habe ich eine Lehre gezogen und gehe im Zweifelsfall in eine ganz normale Tierklinik mit guten Referenzen. Eine Klinik deshalb, weil die mehr technisches Gerät haben und vor allem auch Spezialisten, die die Geräte auch bedienen und je nach ihrem Fachgebiet (Herz-, Augen-, Zahnheilkunde, etc.) auch auswerten können. Der Diagnostik dort vertraue ich wesentlich mehr und sogar eine simple Tierarztpraxis auf dem Land hätte bei unserem Nachbarshund lange vorher schon feststellen können, ob der Hund z.B. eine chronische Niereninsuffizienz hat. Dann hätte man die Symptome in seinen letzten Lebenstagen ganz anders gedeutet. Wie man die Krankheiten dann behandeln lässt, kann man dann ja immer noch entscheiden, aber man weiß wenigstens was los ist.

Ich kann es sehr gut verstehen, dass man den Tierärzten einfach vertraut, weil die jahrelang studieren, eine staatliche Zulassung haben und in der Regel Berufspraxis haben. Da ist man vielleicht auch jahrelang erfolgreich mit harmloseren Sachen gewesen. Und wenn man erstmal so viel Geld bezahlt hat, bleiben sehr viele Leute einfach dabei, weil sie nicht glauben können, dass das alles für die Katz war.

 

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Zurimor   
vor 4 Stunden schrieb Laikas:

Ich kann es sehr gut verstehen, dass man den Tierärzten einfach vertraut, weil die jahrelang studieren, eine staatliche Zulassung haben und in der Regel Berufspraxis haben. Da ist man vielleicht auch jahrelang erfolgreich mit harmloseren Sachen gewesen. Und wenn man erstmal so viel Geld bezahlt hat, bleiben sehr viele Leute einfach dabei, weil sie nicht glauben können, dass das alles für die Katz war.

Tierarztklinik heißt doch aber nicht, daß die Leute dort besser sind. Meine TÄ bildet sich fort, besucht Seminare und ist auf dem aktuellen Stand. Es gibt sicher viele TÄ auch in Tierkliniken, die das nicht in dem Ausmaß wie sie machen. Meine TÄ bedient sich auch moderner Technologien, hat ein Ultraschallgerät und weiß, wie sie damit umzugehen hat.

Es kommt doch viel mehr auf die Einzelperson an als darauf, wo diese arbeitet, gibt gutes und schlechtes Personal sowohl in Tierkliniken als auch in Tierarztpraxen. :)

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Nahttante   
vor 8 Stunden schrieb Nadja1:

Zusehen, wie mein Tier für 2500 € so leidet, geschädigt ist und vielleicht verendet.....habe ich so auch noch nicht gehört.

Dabei ist es so einfach die PfotenParasiten u.a. selbst zu behandeln.

 

Hier gebe ich dir absolut Recht (vor allem ohne solche "Bomben") .

 

Ich habe gerade in einen anderen Thread einen Welpen gemeinsam mit der Besitzerin gerettet (andere Sache), da die

TÄ nicht immer sehr fachkompetent sind und mehr Schaden anrichten, als sie helfen und Dein TA noch dazu abzockt.

Leider schulden uns TÄ keinen Erfolg und sind vor Gesetz und Recht eher eine 'geschützte Spezies', wo ein HH keine

Chance hat. 

 

Auch das stimmt leider. Oft stehen die € Zeichen in den Augen und die Sicht aufs Tier wird blockiert.

 

Gegen Schäden die Dein TA per Medi angerichtet hat, muss das Tier entgiftet werden und da sehe ich eher einen THP

im Boot, als nun unbedingt wieder TÄ, die mit dem nächsten Gift aufwarten. (Vielleicht meldet sie sich noch einmal,

oder aber es ist nicht mehr so wichtig.)

 

WENN es am Mittel lag, ja. Entgiftung und Verzicht auf weitere Medikamente. Nur, die jetzigen Symptome sehen mir nicht wie eine Nebenwirkung aus., dazu habe ich schon geschrieben. SOLLTE es wirklich ein Nervenleiden sein muss hier eine genaue Diagnose gestellt und gegengesteuert werden. Und das geht auf keinen Fall durch am Telefon verordnete Medikamente oder durch eine reine Behandlung durch den THP.

Gemeinsam wird ein Schuh draus.....

 

 

Was mich am Anfang hier sehr gestört hat:

Das Rechtliche wurde in den Vordergrund geschoben , auch der Thread im rechtlichen Bereich eröffnet.

Hier sollte es jedoch erstrangig ums Tier gehen, hier muss schnell gehandelt werden. Das Rechtliche würde ich erst mal weit nach hinten schieben und wieder aufnehmen wenn eine Diagnose gestellt und Besserung eingetreten ist.

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Laikas   
(bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Nahttante:

Was mich am Anfang hier sehr gestört hat:

Das Rechtliche wurde in den Vordergrund geschoben , auch der Thread im rechtlichen Bereich eröffnet.

Hier sollte es jedoch erstrangig ums Tier gehen, hier muss schnell gehandelt werden. Das Rechtliche würde ich erst mal weit nach hinten schieben und wieder aufnehmen wenn eine Diagnose gestellt und Besserung eingetreten ist.

 

Ich fürchte, irgendwann könnte das finanziell auch an die Existenz gehen und dem Hund geht es ja definitiv viel schlechter als vorher. Nach dem ganzen Marathon kann ich verstehen, dass man da auch auf die rechtliche Schiene schwenkt, weil man verzweifelt ist und sich verklappst vorkommt.

@TeQ Ich wünsche deinem Hund, dass es noch eine erfolgreiche Behandlung geben kann, das ist wirklich das wichtigste, und viel Kraft zum Durchhalten!

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Nadja1   

Ja, Tierheilpraktiker meinte ich; dieser schließt den TA oder den Versuch

mit Naturmitteln nicht aus. Nur 2500 € sind schon eine Ansage und

manchen sein 'Letztes', wenn überhaupt. Meins kostet 10 €.

Ist schon eine Frechheit von manchen TÄ.

Leider meldet sie sich nicht mehr, dann wird es sich wohl erledigt haben.

Vielleicht hat sie eine andere Hilfe erwartet als das in socialen Netzwerken

weit verbreitete: anderer TA,  2. Meinung und TK. Schade.

Vielleicht meldet sie sich nochmal.

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