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Dein Hundeforum  Der Hund
Ytuberem

Diskussion: Würde ein verhungernder Hund sein Herrchen als potentielle Beute ansehen?

Empfohlene Beiträge

Ytuberem   
vor 6 Minuten schrieb Lexx:

Wenn wir wirklich etwas "ernsthafter" diskutieren wollen, können wir bitte TV serien außen vor lassen? Auch wenn ich großer Fan bin.

 

 

Nein das wird zu 99,99999999999 % nicht passieren. Ich würde eigentlich 100% schreiben :D

 

ALSO: unseren (!) Hunde geht es SEEEEEHR gut. Das ist aber in seeeeeehr vielen anderen Ländern nicht der Fall. Da muss man sich mal im asiatischen oder afrikanischen Raum umsehen. Da verhungern TÄGLICH Hunde auf der Straße  und nein, sie greifen auch nicht die kleinen Kinder auf der Straße an die ebenfalls meist kaum medizinische Versorgung haben. Das Szenario wird tagtäglich millionenmal im wahren Leben durchgespielt ;)

Vielleicht macht es auch noch einen Unterschied ob das gegenüber noch "wehrfähig" ist und dementsprechend auch selbst eine Bedrohung darstellen kann? 

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Lexx   

@Ytuberem Hunde die in Familien leben sehen ihre Menschen nicht als Futterquelle sondern höchst wahrscheinlich als eine Art "Ersatzeltern", dazu gibt es bereits einige Studien.

 

Das habe ich jetzt mal eben gefunde, es gibt aber auch richtige, gute wissenschaftliche Artikel: http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/wissen/hunde-verhalten-sich-wie-kleine-kinder/

 

 

Als Futterquelle sieht mich meine Wasserschildkröte :D

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Ytuberem   
vor 5 Minuten schrieb Lexx:

 

Was genau meinst du damit?

Dass der Überlebensinstinkt des Hundes einschalten könnte und er dadurch das Herrchen schlicht nicht mehr als "sozialen Partner" wahrnimmt!

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marcolino   

In der fiktiven Serie GOT waren die Hunde darauf trainiert, Menschen zu jagen, zu töten und zu zerfleischen.

Die - filmische! - Tatsache des blutigen und wehrlosen Menschen in Verbindung mit den ausgehungerten Hunden lässt es wahrscheinlicher scheinen, dass Hunde ohne jegliche Hemmung unter Zusammentreffen dieser Umstände tatsächlich einen Menschen, den sie als ihren "Herrn" (der auch über Zwang und Schmerz diese Hunde führte und abrichten ließ) ansahen, nur noch als Beute erkennen - emotionslos, hungerstillend und damit lebensrettend. 

 

Dass ein Hund in dem von Fiona01 beschriebenen Szenario angesichts von Blut jegliche vorherige Bindung und Beziehung vergisst und irgendwelchen "Trieben" - die es nicht gibt, auch verhaltensbiologisch betrachtet und Fakt - folgt, ist filmisch realisierbar, aber nicht im realen Leben.

 

Es sei denn, die Hunde sind vorher so abgerichtet worden wie in dem Film dargestellt.

 

Traumatisierte und deprivierte Hunde zeigen möglicherweise auch Verhaltensweisen, die nicht den normalen Regeln von Bindung und Beziehung folgen.

 

 

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Lexx   

Wie gesagt, LEBENDE Menschen sieht der "gebundene" Hund als Sozialpartner. Tote Menschen sicher irgendwann als nahrungsquelle. Tote Menschen sind für mich aber auch keine Sozialpartner mehr....

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Ytuberem   
vor 2 Minuten schrieb Lexx:

@Ytuberem Hunde die in Familien leben sehen ihre Menschen nicht als Futterquelle sondern höchst wahrscheinlich als eine Art "Ersatzeltern", dazu gibt es bereits einige Studien.

 

Das habe ich jetzt mal eben gefunde, es gibt aber auch richtige, gute wissenschaftliche Artikel: http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/wissen/hunde-verhalten-sich-wie-kleine-kinder/

 

 

Als Futterquelle sieht mich meine Wasserschildkröte :D

Nur glaube ich nicht das ein Hund ein "moralisches" Problem damit hat sein Herrchen zu essen, soweit es wirklich ums Überleben geht. In dieser Situation halte ich eher für ausschlaggebend was die beste Nahrungsquelle darstellt und irgendwann wird der Hund vielleicht begreifen dass er vom Herrchen nichts bekommen wird, sodass das direkte Essen des Herrchens die besten Überlebenschancen bietet. 

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Ytuberem   
vor 6 Minuten schrieb Lexx:

Wie gesagt, LEBENDE Menschen sieht der "gebundene" Hund als Sozialpartner. Tote Menschen sicher irgendwann als nahrungsquelle. Tote Menschen sind für mich aber auch keine Sozialpartner mehr....

Mit "wehrlos" bezog ich mich auch nicht auf tot, sondern eher Schwäche und dementsprechend keine Bedrohung darstellende Personen. Auch wenn du den Bezug zur Serie gern umgehen würdest, eine gefesselte und verletzte Person wäre ein solches Beispiel. 

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Ytuberem   
vor 8 Minuten schrieb marcolino:

In der fiktiven Serie GOT waren die Hunde darauf trainiert, Menschen zu jagen, zu töten und zu zerfleischen.

Die - filmische! - Tatsache des blutigen und wehrlosen Menschen in Verbindung mit den ausgehungerten Hunden lässt es wahrscheinlicher scheinen, dass Hunde ohne jegliche Hemmung unter Zusammentreffen dieser Umstände tatsächlich einen Menschen, den sie als ihren "Herrn" (der auch über Zwang und Schmerz diese Hunde führte und abrichten ließ) ansahen, nur noch als Beute erkennen - emotionslos, hungerstillend und damit lebensrettend. 

 

Dass ein Hund in dem von Fiona01 beschriebenen Szenario angesichts von Blut jegliche vorherige Bindung und Beziehung vergisst und irgendwelchen "Trieben" - die es nicht gibt, auch verhaltensbiologisch betrachtet und Fakt - folgt, ist filmisch realisierbar, aber nicht im realen Leben.

 

Es sei denn, die Hunde sind vorher so abgerichtet worden wie in dem Film dargestellt.

 

Traumatisierte und deprivierte Hunde zeigen möglicherweise auch Verhaltensweisen, die nicht den normalen Regeln von Bindung und Beziehung folgen.

 

 

Das sehe ich ähnlich! 

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Lexx   

Ich glaube du weißt noch nicht so viel über Hunde, oder? Hast du einen Hund?  (Das ist wirklich nicht böse gemeint, ich verstehe dann deine Überlegungen).

 

Es geht nicht um ein "moralisches" Problem. Tiere kennen keine Moral nach unseren Vorstellungen. Sieh es eher als ein: "nicht auf die Idee kommen". 

 

Bei sozial lebenden Tieren, auch Menschen, haben sich im Laufe der Evolution  bestimmte Verhaltensregeln als sinnvoll herausgestellt. Eine davon ist das Sozialpartner nicht getötet werden um sie zu essen. Das ist einfach nicht sinnvoll, weder für Menschen, noch für Hunde, da sie Lebewesen sind die ihre Stärke durch die Gemeinschaft bzw. die Abhängigkeit zum Menschen erfahren.

 

 

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Lexx   
vor 5 Minuten schrieb Ytuberem:

Mit "wehrlos" bezog ich mich auch nicht auf tot, sondern eher Schwäche und dementsprechend keine Bedrohung darstellende Personen. Auch wenn du den Bezug zur Serie gern umgehen würdest, eine gefesselte und verletzte Person wäre ein solches Beispiel. 

 

Ich bin schon viel gereist, viel auch in Asien. Glaub mir, da gibt es genug wehrlose Personen. Kleinkinder werden in sozial schächeren Gegenden vieler Länder dort nicht so überwacht wie hier. Selbst für einen geschwächten 12 kg Hund wäre es kein Problem ein 1 jähriges Kind zu erbeuten. 

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Gast
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