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Diskussion: Würde ein verhungernder Hund sein Herrchen als potentielle Beute ansehen?

Empfohlene Beiträge

Vhenan   
vor 6 Stunden schrieb marcolino:

Na ja - der Mensch ist das gefährlichste Raubtier auf der Welt, zu Dingen imstande, die in der Vorstellung von sonstigen Säugetieren nicht existieren.

Hier würde ich menschenmögliches Verhalten nicht auf andere Tiere übertragen, und auch nicht auf den Hund.

 

Du hast meine Frage nicht beantwortet :)

 

 

 

 

 

By the way, nope:

Tiere sind sowohl innerartlich als auch artübergreifend durchaus grausam. Sie haben nur keine Moral, dies zu bewerten:

 

http://mobil.n-tv.de/mediathek/bilderserien/wissen/Die-brutale-Welt-der-Tiere-article14579881.html

 

Ist nur das erste Beispiel, das ich gefunden habe. Hab damals was Besseres gelesen. 

Zeigt jedenfalls, dass viele Grausamkeiten gar nicht exklusiv menschlich sind, sondern sinnlose Gewalt ein Teil der Natur ist... wundert nicht wirklich, schließlich sind wir ein Teil selbiger.

 

***

 

Was das fiktive Beispiel mit Ramsay Snow/Bolton anbelangt:

1. Ist es GoT-typisch die "Bösen" spiegelnd zu bestrafend, was ich ziemlich ätzend finde, gerade weil einer der Autoren durchaus das Innenleben von Ramsay beleuchten wollte, man dies aber verwarf, damit der Zuschauer seine Rache bekommt.

Es hat schlicht nicht interessiert, ob sich die Hunde dagegen entschieden hätten, Ramsay sollte sterben. Drehbuch halt.

2. Die Hunde hatten vermutlich keinerlei Bindung zu ihrem Herrn, sie waren abgerichtet zu töten und wahrscheinlich entsprechend misshandelt worden - Ramsay hat ja Theon/Reek entsprechend gebrochen.

 

 

 

Ich weiß nicht, ob mein Hund mich fressen würde, wenn er vor Hunger fast stirbt. Ich weiß auch nicht, ob ich ihn nicht essen würde.

In meiner jetzigen Lebenssituation ist es natürlich ganz einfach "Nein" zu sagen. 

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

Das hat was von "Würdest du als Veganer Fleisch essen, wenn du nach einem Flugzeugabsturz auf einer Bergspitze blablabla".

Die Antwort ist: Nein, weil: kein  abgestürztes Flugzeug, keine Bergspitze und vorher Gehandelt zu Haben, statt zu Warten bis man am Verhungern ist.

Eine schlechte Serie gibt dem Ganzen nicht mehr Unterbau, ich finde es tatsächlich destruktiv-spekulativ, weil es eine gewisse Grausamkeit voraussetzt, daß man nicht vorher irgendwie eingeschritten ist. Und das Ergebnis dieser "Diskussion" wird weder weiterbringen noch ist es unterhaltsam- wenn es überhaupt eines gäbe. Noch weniger interessant als "nach Monaten noch nicht stubenrein". Die, welche den Hund primär als Sozialpartner sehen, werden dafür plädieren, daß er es nicht tut, die, die den Hund als instinktgesteuerte Bestie sehen sicher das andere, und die, die das individuell sehen, würden sagen, daß man das nicht pauschalisieren kann. Was ich wahrscheinlich auch sagen würde mit dem Einwand, daß in der Realität ganz klar der Umkehrfall herrschte und noch heutzutage Hunde verzehrt werden und dahinter eine widerliche Mafia steckt.

Die Frau mit dem Gesichtsbiß ist übrigens an Krebs gestorben, den die Immunsuppression leider stark beförderte oder sogar bedingte. Wie auch immer der Biß zustandekam und wie schwer nachvollziehabr diese Schockhandlung klingt, irgendwie infotained mich das nicht.

Den Persiflage-Thread finde ich deswegen legitim.

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gebemeinensenfdazu   

Zumal er inhaltlich gar nicht Bezug nimmt. Wäre er anders im Titel formuliert, gäbe es gar keinen Zusammenhang. Das regt mich gar nicht auf. Ich habe beides für Quatschthemen gehalten.

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gebemeinensenfdazu   

Nach nochmaligem Lesen:Der eigene Sozialpartner würde wohl die Fesseln durchbeissen.

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Mandy51   
(bearbeitet)

Wow, was für ein Kindergarten...:rolleyes:

Zum Thema, da mein anderer Beitrag gelöscht wurde, schreibe ich ihn nochmal:

Bei einem Animal Hoarding Fall haben wir Hunde heraus geholt die nur noch Haut und Knochen waren, sie müssen Tage/ Wochen gehungert haben. Es befanden sich 2 tote Artgenossen in der Wohnung, diese wurden nichtmal angeknabbert. Es kommt wohl ganz auf die Situation und Umstände an.

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Fiona01   
(bearbeitet)

Wo ich gerade dran denke, was ich aber ehrlich gesagt auch gar nicht näher wissen möchte, sind Situationen im Krieg mit schlimmsten Hungersnöten. 

 

Und noch eine Sache zu Sozialpartnern und Beute: Diensthunde!

 

Heute leben sie in eher engeren Verbänden mit ihrem Diensthundeführer. Ihre Arbeit ist darauf ausgelegt, Beute zu finden, bedient also eine Sequenz aus dem Jagdtrieb. 

Früher, sagen wir mal vor 50 Jahren, war das glaube ich nicht so, da gab es oft kein Zusammenleben zwischen Diensthund und - herr. 

 

Die Frage, die sich mir hier stellt ist, wird der Mensch in dem Zusammenhang dann auch als Sozialpartner angesehen; wenn der Hund mehr oder weniger nur im Zwinger vor sich hin vegetiert und gefüttert wird?  ich glaube eher nicht, oder?

 

Und wenn nicht und ich bringe wieder mein Beispiel mit dem Hund, der völlig ausgehungert Blut wittert, weil sein Diensthundeführer sich verletzt hat, dann könnte ich mir vorstellen, dass so eine Situation auch eskaliert und der Hund tötet. 

 

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Ytuberem   
vor 7 Stunden schrieb marcolino:

 

 

 

Ich frage mich, woher die Behauptung kommt, Nahrung wäre rein überlebenstechnisch höher angesiedelt als soziale Struktur. Bei etlichen Raubtieren ist das Überleben als Einzelgänger z. B. deutlich schwieriger als es das Überleben in der Gruppe ermöglicht.

 

Verhalten - auch Extremverhalten - ist eben nicht einfach separiert zu betrachten, um dann daraus allgemeingültige Rückschlüsse ziehen zu können.

Verhalten ist immer ein Komplex unterschiedlicher Motivationskreise, die sich ergänzen, aber eben auch Hemmen können.

 

Ich wiederhole noch mal die Frage: Kennst du den Unterschied zwischen Beute und Sozialpartner?

 

 

 

 

Ich bin auf deine Frage nicht eingegangen weil ich sie als überflüssig erachte. Aber Achtung, nicht malwieder persönlich nehmen, ist meine rein subjektive Meinung. 

 

Nahrung ist IN GENAU DIESER SITUATION für das Überleben elementar wichtig, im Gegensatz zum Rudel. In dem Moment stirbt das Tier kurzfristig ohne weitere Nahrungszufuhr, kann jedoch auf das Rudel verzichten. Es ist lediglich ein Argument was dafür sprechen würde, mehr nicht. 

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Vhenan   

Ganz schizophren (vorsorglich mit Begriffserklärung, 2 a und b)...

 

Sonst wird gerne vom "Raubtier" im Hund geredet. 

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Ytuberem   
(bearbeitet)

An alle die sich tatsächlich an dem Thema beteiligt haben: Danke für die interessanten Beiträge! Schön zu sehen, dass ich nicht der einzige Psychopath hier bin der sich mit solch krankem Horrorvorstellungen auseinandersetzen würde. :) (Wer einen Hauch von Ironie wittert ist auf der richtigen Spur)

An den Rest: Wie ist bitte der Altersschnitt hier im Forum das man sich nicht einmal vernünftig und sachlich unterhalten kann? Ich werd es nie verstehen, warum postet man etwas zu Themen, obwohl man wirklich NICHTS konstruktives beizutragen hat? Das ist Kindisch, nichts weiter. Danke für garnichts. 

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Karla_K   

Würde ich mich für einen Psychopathen halten, wenn ich mir Gedanken zu diesem Thema erlaube, kann ich verstehen warum es eine Persiflage braucht.

Ich finde auch, man hätte das Thema (anders) diskutieren können.

 

 

 

 

 

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Gast
Dieses Thema wurde für weitere Antworten geschlossen.

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