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Geschwollene Lymphknoten unterhalb des Kiefers

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Hallo . Ich hab ein Problem mit meinem 1 Jährigen Australian Shepherd Rüden. Er hat seit letzten Mittwoch morgen den linken Lymphknoten hinterm Kiefer sehr stark geschwollen (ca Pflaumengroß) und verhärtet. Der auf der anderen Seite war nur minimal geschwollen. Das war am Dienstag definitiv noch nicht. Ich war total erschrocken vor allem weil er topfit ist und keinerlei Krankheitssymptome aufweist. Ich war natürlich sofort beim Arzt. Der hat ein großes Blutbild gemacht was nach seiner Aussage unauffällig ist auch hinsichtlich der Entzündungswerte. Er hat Entzündungshemmer/Schmerzmittel, Cortison und Antibiotika gespritzt bekommen. Gestern morgen hatten wir den Kontrolltermin. Da war der leicht geschwollene Lymphknoten nahezu komplett abgeschwollen und der andere ist auch etwas zurückgegangen. Mein Hund hat und hatte auch von Anfang an keinerlei schmerzen auch bei leichtem „provozieren“ des Schmerzes durch den Arzt. Der Arzt sagt dass es sein kann dass sein Immunsystem stark reagiert hat auf eine eventuelle Krankheit zb Erkältung und das Blut darauf halt noch nicht reagiert hat aber die lymphknoten. Mir macht aber genau das alles totale Panik weil die Ergebnisse und Symptome die er hat im Internet auch bei vielen Hunden waren und die dann Lymphdrüsenkrebs hatten. Ich weiß man soll nicht googeln aber ich habe unendliche Angst,vor allem nach der Vorgeschichte meines ersten Hundes, der in kürzester Zeit an Krebs gestorben ist und bis 2 Tage vor seinem Tod topfit war. Der Arzt meinte er geht nicht von Krebs aus weil bei sowas dann meistens alle Lymphknoten im Körper anschwellen aber ausschließen kann er es nicht komplett. Er denkt eher wie gesagt wegen angehender Krankheit oder wegen einem kleinen Fremdkörper, Zähnen oder Verletzung beim Spielen oder ähnliches. Aber er hat keinerlei Symptome wodurch man auf was anderes schliesssn könnte. Ich hab irgendwie ein ganz schlechtes Gefühl und absolute Panik dass es Krebs sein könnte. Der Lymphknoten ist nicht beweglich und sehr hart. Nun bekommt mein Sonnenschein bis Montag, wo wir den nächsten Termin haben, Entzündungshemmer/ Schmerzmittel und Antibiotika. Seit dem ist er sehr schläfrig, schlapp und ich habe auch das Gefühl dass er Bauchweh hat, was aber wahrscheinlich durch die Medikamente bedingt ist. Ich weiß man denkt ich überreagiere, was ich auch wirklich sehr hoffe. Aber es lässt mir wirklich Überhaupt gar keine Ruhe. Nun wollte ich mal fragen, ob das jemandem irgendwie bekannt ist bei euren Hunden oder allgemein. Habt ihr damit vielleicht Erfahrungen? Dass zum Beispiel die Lymphknoten bei Krankheit so stark reagieren obwohl eine Krankheit noch gar nicht ausgebrochen ist und sich nicht im Blut nachzuweisen ist? Kann so eine starke Reaktion z.B. allergiebedingt (es sind keine Allergien bekannt) oder wegen verdorbenen Essen oder so sein? Ich füge mal ein Bild von Rindersehnen ein, die einen weißen Belag entwickelt haben. Die hat er immer mal wieder bekommen und nun habe ich diesen Belag entdeckt. Ich habe mal auch das Blutbild beigefügt. Ist da eurer Auffassung nach was draus zu lesen? Vielen Dank im
voraus.

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Ich selber habe es auch schon gehabt, dass ein Lymphknoten 'einfach so' ohne weiters Krankheitssymptome angeschwollen ist.

War wohl auch nur ein kleiner Infekt und der Lymphknoten hat seine Arbeit gründlich getan.

 

Nachtrag: genau die Abwehr von zb Bakterien ist ja die Aufgabe von Lymphknoten, wenn sie auf Abwehr sein werden sie grösser, bis die Infektion weiter ist. Also eigentlich ein gutes Zeichen

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Dankeschön. Ich habe damit noch keine Erfahrungen gemacht. Das beruhigt mich etwas.

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Hund hat dicken Lymphknoten.

Hund ist ansonsten fit.

Keine Ursache für den geschwollenen Lympfknoten gefunden.

 

Aber jetzt:

Alle verfügbaren Hämmer werden aufgefahren und auf einen Feind - Krankheit geschossen. Obwohl unbekannt. Obwohl Hund ansonsten keinerlei Symptome hat.

 

Jetzt JETZT fühlt sich Hund krank aufgrund der ins Blaue hinein verabreichten Medikamente.

Schon mal was von Nebenwirkungen gehört? Wie soll man die von einer echten Krankheit unterscheiden!!!

 

Wie wäre es mit etwas Geduld anstelle von Panik.

Hund hat dicken Lymphknoten. Keinerlei Symptome. Dann, wenn man abwartet, geht entweder Lymphknoten zurück oder es wird eine konkrete Krankheit erkennbar. Die man dann gezielt behandelt.

 

Wo bleibt denn da der gesunde Menschenverstand.

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Im Prinzip gebe ich Ihnen vollkommen recht. Das Problem was mich und den Tierarzt so verunsicht hat, ist einerseits, dass der Lymphknoten in kürzester Zeit extrem stark angeschwollen ist, sehr hart war und es einseitig war. Zudem wurde leichtes Fieber festgestellt. Auf Grund des Größe des Lymphknotens wurde befürchtet, dass es eventuell zu Atemproblemen führen könnte. Auch, dass keine offensichtlichen Symptome bzw. Ursachen erkennbar waren, hielt es mein Tierarzt für den sichereren Weg, ihn medikamentös zu behandeln. Ich hätte wirklich gerne gewartet, bevor irgendwelche Chemie in ihn reingestopft werden, nur hatte ich zu große Angst, dass der Lymphknoten noch weiter anschwillt und noch schlimmere Probleme mit sich bringt. Die Medikamente scheinen jedenfall anzuschlagen, denn beim letzten Besuch beim Tierarzt am Montag war der Lymphknoten nur noch 1/4 so gross wie an dem ersten Tag. Haben Sie denn schon mal Erfahrung mit einer derartigen schnellen und extremen Anschwellung des Lymphknotens gemacht?

 

Die Müdigkeit ist ganz klar auf die Medikamente zurückzuführen. Das hat meiner Ansicht nach keinesfalls mit der „Krankheit“ zu tun.

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Wie lange braucht denn so ein Lymphknoten normalerweise bis es ganz in seine Ursprungsform zurück kommt?

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So einen extremen Fall hatte ich selbst noch nicht.

Unser erster kleiner Hund hatte einmal geschwollenene Knoten, kurz zuvor waren wir im Urlaub und sie hatte eine braune Hundezecke. Trotz Prophylaxe. Die Krankheiten, die diese übertragen können, habe ich dann checken lassen - kein Ergebnis. Daraufhin habe ich abgewartet. Die Knoten bildeten sich wieder zurück.

Ein zweites Mal hatte sie geschwollene Knoten nach einer Impfung, auf die sie immer stark reagierte, u.a. weil sie unter 4 kg wog.

Impfen tue ich nun nach der längst erfolgten Grundimmunisierung noch höchstens alle 5 Jahre.

 

Ich wünsche deinem Hund gute Besserung, egal, was es ist. Dir gute Nerven. Es ist ja gut, wenn man aufmerksam ist. Ich bin dann eher der abwartende Typ. Anschwellende Lymphknoten sind ja ein Zeichen für eine angekurbelte Selbstheilungsmaschinerie - die kann man auch arbeiten lassen. Aber - natürlich nicht, wenn der Hund dran erstickt (Das dies passiert hab ich aber auch noch nie gehört).

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Vielen lieben Dank! 

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@gatil Wissen Sie zufällig noch wie lange das zurückbilden des Knotens ca. gedauert hat?

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Ehrlich gesagt, habe ich zwar manchmal getastet, irgendwann aber aufgehört, da es sehr viel weniger geworden war. Ich schätze, ca. innerhalb einer Woche.

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