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polar-chat.de  Der Hund
Eskiya17

Welpe beißt bis es schmerzt und hört nicht auf

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Hallo,

brauche dringend Hilfe!

Haben nun seit knapp 2 Wochen einen Husky Welpen bei uns.

Der kleine ist 9 Wochen alt.

Nun hab ich schon oft gelesen das es normal ist wenn der Hund „zwickt“ oder auch beißt.

Leider ist das ganze überhaupt nicht kontrollierbar.

Er beißt richtig zu, zwar wie es mir scheint nicht bösartig aber dennoch schmerzhaft.

Auch durch etliches Nein rufen oder laute geben lässt er sich nicht von abbringen.

Manchmal bekommt man sich garnicht mehr von ihm los.

Er macht das nicht nur beim aktiven Spiel sondern auch wenn man zum Beispiel auf dem Sofa sitzt und er rein kommt rennt er wie wild rum springt auf einen drauf und beißt.

Auch das aus dem Raum sperren für einige Minuten beeindruckt nicht wirklich.

Immer nach dem gassi gehen rennt er wie wild rum und beißt, bis er sich schließlich hinlegt und schläft.

Brauche dringend einen Rat.

Er ist ansonsten ein super lieber Hund, lernt schnell und ist freundlich gegenüber anderen Menschen und Hunden.

Nur das beißen lässt er nicht sein.

Hoffe jemand kann mir helfen, denn mein Freund ist schon so weit zu sagen wenn wir das nicht hinbekommen muss er wieder weg.

LG 

Annabel

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9 Wochen alt und ihr habt ihn schon 2 Wochen, das ist verboten! Ein Welpe darf erst mit 8 Wochen von der Mutter weg.

 

Das ist ein kleines Baby, der kann noch nichts! Habt ihr irgendein gutes Buchmüber Welpenentwicklung gelesen?

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Der Hund ist völlig normal und du kannst hier im Forum unter Beisshemmung suchen, deine Fragen kamen schon zigmal- etwas traurig, daß nicht zuerst das Archiv durchsucht wird. Daß ihr den Welpen zu früh abgeholt habt ist tierschutzwidrig und seiner Entwicklung nicht förderlich. Hättet ihr ihn später abgeholt, hätte er außerdem bereits  Beisshemmung im Geschwisterspiel und durch Muttererziehung erlernt.

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Das Wichtigste wurde gesagt. Der Welpe ist bestimmt überfordert und ihr solltet auf jeden Fall ruhig bleiben und maximal weggehen oder ein Spielzeug statt der Hände anbieten. Nicht Nein rufen oder wegsperren oder schimpfen.

Ich würde auch nur kurze Spaziergänge machen und ansonsten versuchen, sehr viel Ruhe reinzubringen. Auf keinen Fall würde ich jetzt schon irgendeine Art von Training machen. Erstmal ankommen lassen. Es ist alles schon aufregend genug. 

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Der will spielen, nach dem Spaziergang ist er müde-überdreht, auch normal, daß er das noch in Bewegung umsetzt. In die Hände Kneifen ist eine typische Spielaufforderung, wenn noch keine Beisshemmung etabliert wurde. Minutenlang wegsperren ist zu lange, eine halbe Minute mit Sichtkontakt reicht. Aber nur in krassen Fällen.

Wie hier eben schon etliche Male beschrieben: Erst "Nein-Abbruch"/ dann Beiss-Alternative anbieten/ dann Loben, wenn er es nimmt. Bei müde-überdreht kann auch helfen, den Welpen in den Schlaf zu streicheln- wenn er das mag. Ansonsten Spiel abbrechen und stehenlassen. Raumtrennung kommt nur, wenn der Welpe trotzdem im Bein hängt. Vorsichtiges In den Fang- Nehmen muß man gleichzeitig besonders loben.

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1. Das Beißen ist völlig normal - Welpen wollen spielen, haben aber keine Hände, also nutzen sie die Zähne unter ihren Geschwistern

2. Welpenhaut ist viel unempfindlicher und mit dem Fell besser geschützt als Menschenhaut - das muss dein Welpe jetzt erst mal lernen

3. Euer Welpe versteht das Wort "nein" ntürlich nicht, das muss er erst lernen und euer lautes Rufen stachelt ihn noch mehr an - Geschwister untereinander üben sich beim Spiel durchaus auch im Knurren und Bellen und im Scheinkampf, euer Verhalten könnte ihn daran erinnern

4. Wenn es einem Welpen weh tut, dann quiekt er laut auf - das solltet ihr auch machen und zwar in hoher Tonlage und auch dann, wenn er nur in den Ärmel oder in die Hose zwackt.

5. Unterbrecht nach dem Quieken das Spiel sofort - ABER sobald der Welpe ruhig ist und aufhört, lobt ihr ihn und spielt dann weiter

6. "Nein" übt ihr nebenher folgendermassen:

In jeder Hand Leckerlis. Eine Hand öffnen und zeigen, sofort schliessen, wenn der Welpe an die Leckerlis will und "nein" sagen. In dem Moment, in dem er nicht mehr an die Hand geht ordentlich loben und mit dem Leckerli aus der anderen Hand belohnen.

7. Ich empfehle das Buch "Fit for Life - was Welpen wirklich lernen müssen"

 

Solltest ihr den Welpen schon vor dem Erreichen der 8. Lebenswoche bekommen haben, hat sich der Verkäufer strafbar gemacht.

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Anm.zu 4. Das kann man zuerst probieren. Wenn der Welpe aber gerne wild rauft (wie unserer damals) ist es kontraproduktiv und stachelt ähnlich an wie laut schreien und schimpfen. Ein ruhiges Nein und danach die Alternative war bei uns wesentlich besser und wurde, auch ohne parallele Konditionierung , sehr schnell verstanden.

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Ich würde auch wie schon beschrieben kurz aufschreien und das Spiel unterbrechen, wenn es zu wild wird. Leichte Knabbereien an der Hand und an den Fingern habe ich aber bei meinen Hunden immer zugelassen.

 

Wenns zu wild wurde und sich der Hund auch durch Unterbrechungen nicht vom Beißen abbringen lassen wollte, hab ich ein Spielzeug (Seil, alte Socke, etc.) gegeben und ins Spiel eingebaut oder ihn selber drauf rumbeissen lassen.

 

Ansonsten wärs wirklich auch wichtig, dass ihr dem Kleinen jetzt schon viel Ruhe beibringt. Nur weils ein Husky ist, muss er nicht dauerbeschäftigt werden, ganz im Gegenteil......nur kurze Spaziergänge in möglichst reizarmer Umgebung. Auch zuhause darauf achten, dass er viel Ruhe bekommt. Das ist immens wichtig, wenn ihr später nicht ein Energie- und Nervenbündel haben wollt.

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Hi, also zu diesem Thema gibt es auch super viele tolle Artikel im Internet. Da geht es dann auch um die gewaltfreie "Abmahnung" von Fehlverhalten z.b. Wenn dein Welpe beißt

 

Oder um die Erziehung von Grund auf.

Z.b. https://www.google.de/amp/s/de.m.wikihow.com/Deinem-Welpen-das-Bei%C3%9Fen-abgew%C3%B6hnen%3Famp=1
Ich konnte mit hier eine Menge angucken, denn dein Problem erinnert mich sehr an die Erziehung mit meiner Lisa.
LG Pascal

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