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Fiona01

Katzen und ihre Persönlichkeiten

Empfohlene Beiträge

Hallo, ich mag  Katzen, habe aber leider keine Möglichkeit, mir eine oder mehrere zu halten, da würde mir der Minos einen Vogel zeigen.  ;)

Deshalb habe ich auch wenig Ahnung, was nachfolgendes Thema angeht.  Hier gibt es aber sicherlich auch Katzenbesitzer, die damit was anfangen können : https://www.welt.de/kmpkt/article170590370/Es-gibt-5-Katzenpersoenlichkeiten-welche-passt-zu-deinem-Schmusetiger.html

 

Wenn ihr mögt, könnt ihr ja auch was dazu erzählen.  

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Schwierig zu beurteilen. Da auch Katzen sich entwickeln.

 

Ich habe aktuell 2 "gebrauchte" Katzen (hatte vorher auch 2), sie kamen im Alter von 3 und 5 zu uns. Mittlerweile sind sie 5 und 7, werden bald ein Jahr älter (kenne nur das Geburtsjahr).

 

Unser Mädel war anfangs höchst schüchtern gegenüber anderen Menschen, bei Besuch war sie unterm Bett. Unser Kater ist selbstbewusst. 

 

Heutzutage geht sie auch an der Tür begrüßen. 

 

Grundsätzlich sind sie recht unterschiedliche Charaktere:

 

K. (weiblich): Typ Prinzessin. Liebt IHRE Menschen. Sehr gesprächig, vom Typ her aber unsicher (aber nicht mehr zurückhaltend und schüchtern). Liebt es auf Menschen zu sitzen (also IHREN Menschen) und auf der Schulter durch die Gegend getragen zu werden. Intelligent, lernt Tricks schnell, aber oft ungeduldig und übereifrig. War  beleidigt wenn man weg war. Hatte anfangs Verlustängste und nachts aus dem Schlaf geschrien. Die Katzen haben aber auch keine schöne Geschichte mit vielen Besitzerwechseln...

Fremde können bei Übergriffigkeiten eine geknallt bekommen. Menschen die Katzen verstehen und die sie loiebt, den würde sie nie etas tun.

Mein Mann sagt immer sie wäre eine Latina: feueriges Herz und sehr sensibel. Und das trifft es absolut. (ud K. lieeeeebt meinen Mann)

 

H. unser Kater ist das Gegenteil. Schon viele Katzenablehner konnte er bekehren. Ich kannn dir nicht sagen wieviel Besuch ich schon hatte der kam: ich mag keine Katzen. Und ging: Kann ich H. mitnehmen oder "Katzen sind ja doch total toll :-)

er ist ein großer schwarzer Kater und die Ruhe in Person. Man kann alles mit ihm machen und ihn überall anfassen. Er liebt es wie ein Baby im arm zu liegen und sich den Bauch streicheln zu lassen. 

Aber als ich ihn mal beim TA da lassen musste zum chippen und tätowieren, war er wohl sehr unkooperativ. Sie musste ihn in ein Handtuch wickeln. Wie gesagt, er ist sehr selbstbewusst und ruhig, allerdings kann er auch anders. Er ist bei uns zu Hause der klare, ruhige, souveräne Chef über andere  Katz und Hund(e).

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Übrigens kann ich (Hunde)Menschen die Katzen nicht mögen absolut nicht verstehen.

Für mich ist die Katze der beste Lehrer im Körpersprache lesen und Sensibilität. Ich bin auch tatsächlich erst mit Katzen und nicht mit Hunden aufgewachsen :wub:

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Ich hab Katzen immer sehr vorsichtig und ein bisschen wie Hunde behandelt, mit denen ich ganz gut klar komme. Bisher hat mich aber so gut wie jede Katze ins Bein gezwickt, in die Hand gekrallt oder sonst wie unberechenbar und unfreundlich behandelt. Kommen aber sehr gerne zu mir. :wacko:

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vor 29 Minuten schrieb Laikas:

und ein bisschen wie Hunde behandelt,

 

Und das ist leider total falsch :D

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vor 6 Minuten schrieb Lexx:

 

Und das ist leider total falsch :D

 

Dachte ich mir schon :) Ich warte einfach bis sie wieder weg sind.

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Julchen konnte lange Zeit furchtbar nachtragend sein. Vor allem wenn Sissy irgendetwas anstellte (und das konnte auch ein "im falschen Moment die Couch hochspringen" sein), hing tagelang der Haussegen schief. Nach meinem Umzug war es ganz schlimm gewesen, sie hatten sich so verkracht, dass ich dachte, das würde nie wieder etwas werden. Glücklicherweise ist Sissy da genau das Gegenteil: absolut gelassen. Ich glaube, das hat ganz viel dazu beigetragen, dass doch nicht alles den Bach runter ging. Sie hat den Schalk im Nacken sitzen, teilt gerne mal aus, kann aber auch einstecken. Julchen ist sehr vorsichtig, schnell ängstlich. Sissy ist die Unerschrockene. Aber beide unfassbar lieb und reden auch gerne mit einem. Die beiden Schwestern ergänzen sich gut. :)

Nächstes Jahr werden sie 14 Jahre alt. Ich habe sie, seit sie Kitten waren. Die schwangere Mutter wurde im Karton ausgesetzt. 

 

Juli:

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Sissy

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vor 27 Minuten schrieb Lexx:

 

Und das ist leider total falsch :D

 

Inwiefern? Was meinst du?

Und was ist "Wie Hunde behandeln"? 

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Ich habe derzeit zwei Kater.

 

Der ältere besitzt den Spitznamen "Baron" und ich denke das sagt schon alles.

- Er regiert mit ruhiger Präsenz und Ausstrahlung die Menschen in seinem Umfeld. Er ist dabei so geschickt, dass er selbst Paketfahrer die dem Nachbarn etwas bringen dazu bringt zu mir rüberzulaufen und zu klingeln, um dem Kater hereinlassen zu können. Immer mit der Frage "Gehört die Katze hierher?". Diese Ausstrahlung hatte er schon von Anfang an, aber natürlich nicht in diesem Maße. Auch bei den Nachbarn wird er natürlich gerne auch mal verwöhnt und nimmt den Jüngeren mit. :rolleyes:

- Er ist der erste der merkt wenn es mir nicht gut geht. Sobald er es bemerkt legt er sich zu mir und bleibt liegen selbst wenn ich noch so huste oder unruhig bin. Normalerweise geht er schon bei der kleinsten Störung seiner Nachtruhe.

- Er mag es nicht wenn ihm Nähe oder Streicheleinheiten aufgezwungen werden und kommuniziert sehr deutlich mittels Körpersprache. Versteht es jemand nicht zieht er sich königlich beleidigt zurück und möchte dann auch nicht mehr gestört werden.

- Großen Hunden gegenüber ist er sehr souverän und in jungen Jahren hat er sie gerne geärgert. Wobei er gut einschätzen kann bei wem er es machen kann und bei wem nicht. Kleine Hunde mag er aber absolut nicht.

- Er ist sehr intelligent, für Tricks oder ähnliches jedoch nur selten zu begeistern.

- Er mag es nicht beengt zu werden und kann sich wahnsinnig breit machen. Manchmal fürchtete ich schon das Doppelbett könnte zu klein sein. Besonders wenn sie da noch jemand dazulegen will. Er sieht auch nicht ein, dass er da vielleicht mal rutschen sollte.

- Wenn er verletzt oder krank ist, ist er ganz typisch Mann. Es geht ihm schlecht, von daher möchte er auch das es die Welt erfährt und ich werde belagert. Er möchte immer auf den Schoß oder auf seine Decke. Wenn sich der Jüngere dann zu ihm legt meint er erst genervt davonziehen zu müssen (er will es halt nicht so eng) nach ein paar Minuten geht er aber meist zurück, findet es wohl doch ganz nett. (Aber psst, ich glaube nicht das er möchte das ich das rumerzähle.) Das gute ist, dass ich so immer mitbekomme wenn etwas nicht stimmt, sei es Magen-Darm oder eine kleine Wunde.

- Er kann es nicht sein lassen an Wunden herumzufummeln und da er leider mindestens zwei mal im Jahr gebissen wird ( zur Zeit hat er gerade wieder eine Bisswunde an der Pfote) sind Tierarzt und Nächte mit Trichter und Wecker sind leider ein bekanntes Szenario. Im 30 MinutenTakt muss ich mir dann den Wecker stellen um wenigstens einigermaßen sicher gehen zu können das er seine Wunde nicht wieder schlimmer macht. 

 

Der jüngere hat einen bzw. mehrere Spitznamen mit "Baby" im Wort und auch das wird alles sagen.

- Er ist Fremden gegenüber ängstlich und misstrauisch, weil er ein Wildfang war der erst sehr spät die Nähe zu Menschen kennengelernt hat.

- Er war als er jung war die schnellste Katze im Ort und auch ein talentierter Jäger (das ist er vermutlich immer noch).

- Er ist im Vergleich zum anderen nicht gerade der schlauste. 

- Er ist zu Menschen die er kennt wahnsinnig liebreizend. Er kuschelt für sein Leben gern, je enger und intensiver desto besser. Er verpasst es nie aufzurutschen wenn man sich mal dreht oder woanders hinlegt. Anfangs dachte ich er möchte die verpassten Streicheleinheiten nachholen, aber er bekommt nicht genug davon.

- Er ist nicht nachtragend oder böse, außer es handelt sich um den Tierarzt. Den hasst er und er versucht auch zu beißen, sodass er nur in meinem Beisein vom TA behandelt werden kann.

- Er ist wahnsinnig hart im Nehmen und Krankheiten oder Verletzungen sind schwer ihm anzumerken.

- Er ist sehr brav und benimmt sich am Tisch wie ein Engel und kuschelt sich lieber an mich ran als mein Essen anzuschauen. Wobei der andere das auch macht, jedoch könnte man dem nicht trauen sobald man die Küche verlässt.

 

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vor 2 Stunden schrieb Amaterasu:

 

Inwiefern? Was meinst du?

 

Viele Menschen tätscheln Katzen wie Hunde, was sie meistens nicht mögen. Viele Hunde mögen auch mal etwas gröbere Massagen, etwas "plumpere" Spielaufforderungen ich kenne keine Katze die dies mag.

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Ah, okay. :)

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