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Trennungsangst?

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Bücher aus dem Keller - die sind leider sehr oft veraltet.

Lass dir doch hier ein paar Tipps geben.

 

Mir haben, als ich merkte, dass ich das, was ich vor 30 Jahren über Hunde zu lernen hatte, dringend über Bord schmeissen musste, u.a. folgende Bücher sehr viel geholfen:

- "Das andere Ende der Leine" McConnell

- "Es würde Knochen vom Himmel regnen" Clothier

Dann eine DVD, ganz wichtig für mich: "Das Kleingedruckte in der Körpersprache des Hundes" Blaschke-Berthold

 

Da können andere bestimmt auch noch gute Tipps geben.

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vor 19 Minuten schrieb gatil:

Bücher aus dem Keller - die sind leider sehr oft veraltet.

 

Kann auch den Effekt haben, dass man beim erneuten Lesen merkt "nee, das geht ja gar nicht (mehr)" und man wird bestärkt in der Entscheidung, es jetzt anders zu machen. ;)

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Ich finde es cool, dass du dran geblieben bist und siehst ja (Beispiel Tür oder Leine) die Geduld lohnt sich, einfach Ruhe bewahren und dran bleiben. Lass dich nicht runterziehen, es wird immer wieder mal Rückschritte geben und was schief gehen. Nicht ärgern, sondern abschließen und neu starten. Man denkt so oft, oh man das wird nichts und plötzlich platzt dann der Knoten und der Schnuffi hat es plötzlich begriffen. 

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Also erstemal herzlich willkommen,

ich finde auch, dass alles gut klingt, wie ihr den Hund aufgenommen habt.

 

Hier muss ich schmunzeln, denn mit dem Thema hatte ich mich gred recht intensiv beschäftigt.

Der Schäferhund ist, wenn er als Hütehund eingesetzt wird ein Herdengebrauchshund. Das ist ein riesiger Unterschied zum Herdenschutzhund.

Der Schäferhund beschützt die Herde vor Angriffen von aussen, aber die Motivation ist eine komplett andere als die der Herdenschutzhunde. Diese leben mit dem Vieh im Sozialverbund, der Schäferhund (kann man als Beispiel so sagen) schützt seine BEUTE!

 

 

Am 20.11.2017 um 23:40 schrieb Kiki2411:

Er ist eben als Herdenschutzhund geboren, liegt an seiner Rasse. Somit ist hüten und beschützen fast das gleiche...

 

Und deshalb ist das genannte "Hütehund-Management" , was @marcolino ansprach so wichtig.

Desweiteren möchte ich mal anmerken, dass  Schäfis doch arge Quasselstrippen sind. Da wird mit "nur" Ignorieren von Lautäusserungen auf Dauer nichts zu reissen sein.

 

Ich habe meinen quasselstrippen Collie versucht nicht in hochstressige Situationone, die für ihn nicht lösbar waren zu der Zeit, zu bringen. Und dann an anderer Stelle trainiert, wie ich das Verhalten wünsche.

Ich würde an deiner Stelle nicht so oft mit beiden Hunden gehen, aber das ist Ansichtssache.

Und gucken, wie verschafft sich dein "Alter" denn Respekt?

Kann er das überhaupt?

PS: ich könnte den kleinen auch klauen, is der wat niedlich...

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Jan Fenell hat mich auch faziniert....vor gefühlt 100 Jahren.

Und sie war der Einstieg in die Hundbuchliteratur.

 

Also mit ganz viel Herz, macht man nichts kaputt, wenn man dem Hund erst den Keks gibt, wenn man selbst eine Tasse Tee getrunken hat.

Ich finde, du hälst dich wacker!

Und ziehst die richtigen Schlüsse.

Frag, wenn du noch Tipps willst, oder brauchst.

 

LG

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Am 27.11.2017 um 19:33 schrieb gatil:

Bücher aus dem Keller - die sind leider sehr oft veraltet.

Lass dir doch hier ein paar Tipps geben.

 

Mir haben, als ich merkte, dass ich das, was ich vor 30 Jahren über Hunde zu lernen hatte, dringend über Bord schmeissen musste, u.a. folgende Bücher sehr viel geholfen:

- "Das andere Ende der Leine" McConnell

- "Es würde Knochen vom Himmel regnen" Clothier

Dann eine DVD, ganz wichtig für mich: "Das Kleingedruckte in der Körpersprache des Hundes" Blaschke-Berthold

Hallo, und allen noch ein frohes Neues Jahr! 

Nach einigen Wochen Interneabstinenz, die ich mir selber wegen zu vielen gegensätzlichen Erziehungstipps verordnete, bin ich mal wieder hier im Forum. Danke für die Buchtipps. Werde mal sehen, ob und was ich davon lese.

Am 28.11.2017 um 07:39 schrieb 2010:

Management" , was @marcolino ansprach so wichtig.

Desweiteren möchte ich mal anmerken, dass  Schäfis doch arge Quasselstrippen sind. Da wird mit "nur" Ignorieren von Lautäusserungen auf Dauer nichts zu reissen sein.

 

Ich habe meinen quasselstrippen Collie versucht nicht in hochstressige Situationone, die für ihn nicht lösbar waren zu der Zeit, zu bringen. Und dann an anderer Stelle trainiert, wie ich das Verhalten wünsche.

Ich würde an deiner Stelle nicht so oft mit beiden Hunden gehen, aber das ist Ansichtssache.

Und gucken, wie verschafft sich dein "Alter" denn Respekt?

Kann er das überhaupt?

PS: ich könnte den kleinen auch klauen, is der wat niedlich...

 

Allso inzwischen ist der "Kleine" fast schon so gross wie Merlin. :-)

Hütemanagement...ja, ich glaube damit muss ich mich noch mal genauer befassen. Ich gehe inzwischen (seit Ende Nov.) nur noch getrennt mit beiden. Am besten geht man überhaupt nur alleine mit Cooper. Kein Familienmitglied dabei....(es sei denn es ist ne Hundewiese...da hält er sich in unserer Nähe auf und wenn er zuviel Angst bekommt sucht er Schutz bei einem von uns oder wenn er die Orientierung verloren hat, weil ihn 2-3 Hunde bedrängen, lässt er sich aus der Situation sogar abrufen. Jedenfalls war das am Samstag bei unserem ersten Besuch so. ) er geht dann zwischenzeitlich schon sehr schön an lockerer Leine, lernt am Strassenübergang anzuhalten und sowohl gehandicapte und nicht gehabdicapte Menschen (Klein und groß) nicht mehr immer anzubellen. Leider hat sich die positive Bestärkung bei ihm so eingebrannt, dass er mir nun noch mehr auf die Pelle rückt und bettelt was das Zeug hält. Und wenn ich nicht reagiere er sogar frech wird. 

Ich bin Anfang Dezember in einer Hundeschule untergekommen, die nur mit Leckerli trainiert und die mir dann riet meinen Hund zu ignorieren, als er hilfesuchend zu mir vor den anderen Jungspunden flüchtete....

Ich ging dort kein 2tes mal hin...

Kurz vor Weihnachten fand ich noch eine Schule, in deren Gruppe wir passten. Die junge Frau hat Cooper und mich in eine Ruhige Ecke dirigiert als sie merkte wieviel Angst Cooper vor den jungen Wilden hatte. 

Ich schicke mein weinendes ängstliches Kind doch auch nicht in die Geisterbahn...! Und das es nicht falsch sein kann ein ängstliches Individuum zu beruhigen hat mir ja vorher schon eingeläuchtet. Aber auch dort wird nur mit Leckerli trainiert. Ich finde das erst mal gar nicht verkehrt, aber wenn ich dann von meinem Hund auf Schritt und Tritt verfolgt werde...also begannen wir das Platz-Bleib noch konsequenter einzusetzen...wann und wie schleicht man diese Art von positiver Verstärkung wieder aus? Ich setze auch oft nur ein kurzes Lobwort oder mal Streicheln ein. Ich hoffe das bringt man uns auch noch bei. Also die junge Frau muss wissen wie es geht. Sie hatte ihre 3 Hunde mit, die allesamt super hören (3verschiedene Rassen) und vielleicht in 1 Stunde 3 Leckerli bekamen.

...jetzt bin ich wieder vom Thema weg...

sorry.

@2010 wie unser "Opa" sich Respekt verschafft? Wie erwähnt ist er sehr ruhig. Kommt mit wirklich jedem Hund klar oder geht einer Auseinandersetzung mit der typischen Shar Pei Arroganz aus dem Weg. 

Es braucht nicht so viel, um Cooper zu zeigen, dass es genug ist. Anfangs hat gab es 2-3 Aktionen die ziemlich laut waren und am Ende lag Cooper auf dem Rücken. Inzwischen reicht oft ein tiefes Knurren. Selbst wenn Merlin liegt. Er braucht dazu nicht mal aufstehen. 

Man merkt allerdings so langsam, dass Cooper mit seinen 5 Monaten ihm gegenüber und leider auch uns immer frecher wird. Wenn ihm eine Zurechtweisung ( in keinster Weise körperlich angefasst) nicht passt steht er frontal mit krauser Schnauze kläffend vor uns oder Merlin.

Letzte Woche hat er, als ich ihn mit der T-Stellung begrenzte um den Raum zu verlassen in mein Knie geschnappt. Prompt wurde ich richtig laut und Cooper zog mit angelegten Ohren und geduckter Körperhaltung ab.

Als ich danach völlig fertig (weil ich ja sowas habe kommen sehen) heulend am Boden saß, kam er an und leckte kurz mein Gesicht um gleich darauf wieder zu verschwinden...

Selbiges (also dieses Schnappen- allerdings nur bis kurz vor der Schnauze-er schnappt praktisch in die Luft) macht er bei Merlin und versucht ihn auch oft zu besteigen. Das war ja von Anfang an so. Dann schnappt Merlin ihn ab. Cooper versucht es weiter. Bis sich beide lautstark flätschend gegenüber stehen. 

Als ich mal dazwischen ging hat Cooper in mein Bein geschnappt. :-(

Das war vor der T-Stellung. 

Allerdings geht Cooper jetzt auch aus dem Weg, solange er steht oder läuft. Liegt er, interessiert es ihn nicht. Er steht nicht mal auf, wenn man den Fuss unter seinen Bauch oder Hintern schiebt. 

Und ja, es gibt sehr gesprächige Schäfis. Cooper hat auch so einiges an Fieps, Mecker oder Heuletönen drauf. Aber dieses Geschrei wenn sich draussen jemand entfernt oder er nicht zum Ball auf dem Fussballplatz darf ist einfach grausam! 

Danke auch nochmal für deine aufmunternde Worte, dass ich mich "wacker schlage".

Silverster hat Cooper übrigens auch recht gut gemeistert. Auf die kleinen Knaller in der Umgebung ein paar Tage vorher hat er gar nicht reagiert. Weder drinnen noch draussen.

Als es dann um Mitternacht losging hatte ich immer noch Musik an (meine Familie war draussen) und nach 2-4 mal bellen rief ich ihn zu mir, gab einen Kong und danach gab es Streicheleinheiten. Nach 20 min war er soweit, dass er sich in Merlins Nähe legte ( der ja sowieso die Knallerei immer verpennt :-)) .

 

So ihr Lieben, das war es erstmal wieder aus dem Tagebuch "Cooper und seine Welt"

Bis bald 

 

 

 

 

 

 

 

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