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Hundeforum Der Hund
MAC1207

Neues Fressen gekauft danach Beißerei

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo alle zusammen

Ich bin neu hier im Forum und leider nicht Passendes gefunden was meine Fragen irgendwie beantworten könnte des wegen habe ich mal dieses Thema eröffnet.

Erstmal zu meinen Hunden ich habe zwei Rüder (American Bullys) aus dem selben Wurf also Geschwister. Sie sind nun zwei Jahre und drei Monate.Die beidn verstehen sich sehr gut und ich habe wenige Stressige Situationen gehabt.Streit giebt es halt überall mal.Nun ist es so seit ca.einem halben Jahr das wenn das Futter(Trockenfutter)zur neige geht und ich neues Futter kaufen muss es Streit giebt zwichen den Beiden.

Zur Situation. ..ich kaufe das Futter fülle es in eine Lagerbox die außerhalb des Hauses steht und fertig.Komme ich dann in das Haus richen das die Beiden und laufen um mich herum.Dann dauert es keine Minute dann geht die Beiserei los.Um es kurz zu machen es ist kein Kommunikations Kampf sondern bitterer Ernst den es giebt immer derbe Verletzungen.Einige male bin ich oder meine Freundin mit dem Stuhl dazwichen und sie haben sofort aufgehört nun war es wieder so und mir blieb nur sie zu trennen.Den Tag gibt es dann auch erstmal kein Futter um noch mehr Stress zu vermeiden.Jeder geht in eine Ecke und es ist Ruhe.Zwei Stunden später liegen sie zusammen im Korb wie als ob nichts gewesen ist.Am folgenden Tag sind morgens Spannungen da aber keine Beiserei.

Bevor wir uns jetzt von einem Trennen wollte ich hier erstmal mein Glück versuchen.Vieleicht hat jemand ein ähnliches Problem und Erfahrungen gesammel.Ich bin für jede Hilfe und Anregungen sehr Dankbar

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Hi und erstmal herzlich Willkommen hier bei uns im Polar Chat :)

 

Hm - gibt es denn bei den "sonstigen Streitereien" auch Verletzungen, oder ist dies verletzungsfreies Geraufe?

 

Was versuchst du durch die Futterverweigerung zu erreichen? Ich meine - den Hunden geht es doch um Futter, und KEINES zu bekommen, erhöht noch den Stress und schlägt möglicherweise in Frust um, der sich dann in bitteren Ernst steigert...

 

"Streit" zu deckeln - und nichts Anderes ist es, wenn du die Hunde durch in-die-Ecke-schicken und dort Abliegen bestrafst - löst nicht die Ursache für den Streit.

 

Wie verhalten sich deine Hunde denn sonst beim Futter? Haben sie Futterneid, fütterst du evtl. getrennt?

 

Sonst würde ich genau diese Situation ganz gezielt anders belegen - nämlich mit einer freudigen Erwartungshaltung: Du riechst nach Futter, und Beide wissen, dass sie gleich ihre ihnen zustehende Portion bekommen :) Dann kommt erst gar kein Frust auf.

 

Allerdings befürchte ich ein völlig andere Ursache für dieses Verhalten, und zwar die Ausprägung von Rivalität zwischen den Beiden. Das würde zum Alter passen - aber der Grundstein dafür ist schon lange vorher gelegt.

 

Reagierst du oft strafend auf unerwünschte Verhaltensweisen?

 

 

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Ich habe auch den Eindruck, dass du etwas beschreibst, das du zwar so beobachtest, das aber eine ganz andere Ursache hat.

 

Es ist zwar schwer, beim großen Angebot an "Hundetrainern" einen wirklich guten auszuwählen, aber ich würde in einen guten Hunde- und Menschenkenner investieren, der einfach mal als neutraler Außenstehender beobachtet und analysiert, was wie bei euch abläuft. Familienmitglieder/Freunde, die man um Beobachtung bittet, sind oft ebenso "betriebsblind" wie man selbst.

Irgendwo scheint "der Wurm" drin zu sein und das bricht dann bei dieser Futteraktion hervor.

Kann sein, dass es Kleinigkeiten sind, denen du bisher keine Beachtung schenkst und wenn du sie änderst, wendet sich plötzlich das Blatt.

 

Wenn du die Stadt/Region nennst, in der du wohnst, ist die Chance groß, dass dir jemand einen guten Trainer empfehlen kann.

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Für die Situation würde ich auch empfehlen: Dann kriegen sie halt beide ein bisschen was. Das fände ich jetzt stressfreier für alle, wenn das Problem nur dann auftritt. 

Vor ner Zeit gab es hier mal einen Thread über zwei Hunde, die sich immer in die Haare gekriegt haben, wenn der Besitzer nach Hause kam und da konnte es ähnlich gelöst werden.

 

Ich hatte eine zeitlang eine Hündin mit spazieren, die nicht von der Leine durfte. Wenn ich meinen Hund rufe, kriegt er oft eine Kleinigkeit. Sie war dann nach ner Zeit frustriert und hat böse auf ihn reagiert. Deswegen hat sie ab und zu halt auch einfach was gekriegt, wenn er kam oder ich hab sie absitzen lassen und das belohnt. 

 

Den Tipp, generell mal einen guten Trainer draufgucken zu lassen, finde ich aber sinnvoll.

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vor 22 Stunden schrieb marcolino:

Hi und erstmal herzlich Willkommen hier bei uns im Polar Chat :)

 

Hm - gibt es denn bei den "sonstigen Streitereien" auch Verletzungen, oder ist dies verletzungsfreies Geraufe?

 

Was versuchst du durch die Futterverweigerung zu erreichen? Ich meine - den Hunden geht es doch um Futter, und KEINES zu bekommen, erhöht noch den Stress und schlägt möglicherweise in Frust um, der sich dann in bitteren Ernst steigert...

 

"Streit" zu deckeln - und nichts Anderes ist es, wenn du die Hunde durch in-die-Ecke-schicken und dort Abliegen bestrafst - löst nicht die Ursache für den Streit.

 

Wie verhalten sich deine Hunde denn sonst beim Futter? Haben sie Futterneid, fütterst du evtl. getrennt?

 

Sonst würde ich genau diese Situation ganz gezielt anders belegen - nämlich mit einer freudigen Erwartungshaltung: Du riechst nach Futter, und Beide wissen, dass sie gleich ihre ihnen zustehende Portion bekommen :) Dann kommt erst gar kein Frust auf.

 

Allerdings befürchte ich ein völlig andere Ursache für dieses Verhalten, und zwar die Ausprägung von Rivalität zwischen den Beiden. Das würde zum Alter passen - aber der Grundstein dafür ist schon lange vorher gelegt.

 

Reagierst du oft strafend auf unerwünschte Verhaltensweisen?

 

 

 

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Erst einmal vielen lieben Dank für die Antworten.

 

ich fange mal an...wir sind gerade in ein Haus umgezogen und vorher haben wir in einer Wohnung gelebt.

Da hatten wir diese Situation mit dem Essen einmal.Friches Futter gekauft Sack aufgemacht in die Tonne geschüttet

und die Beiden gehen auf einander los.

Wenn es sonst mal Spannungen gibt oder gab sind die so,Kamm aufstellen /Schwanz hoch.Das war es dann auch schon.

 

Sonst beim Essen halte ich die Rangfolge ein und es gibt keine Probleme.Auch den (Honig löffel) lecken sie zusammen ab.

Das Futter verweigere ich ihnen nicht, es ist nur so das sie immer erst etwas Ruhe von einander brauchen und einer in die eine Ecke geht einer in die ander(nach der Beiserei).Zwei drei Stunden später liegen sie zusammen und lecken sich.

Auch eine Bestrafung gibt es nicht von mir.Aber ich muss sie halt trennen wenn sie aufeinander losgehen da sie sich verletzen.

Ich habe das Gefühl die finden kein Ende .Der eine hört nach dem Trennen auch auf der andere will weier machen.

 

Was sich verändert hat ist das beide nicht mehr direckt in der Küche mit sitzen könne ,da diese hier etwas kleiner ist.

Da durch ist es natürlich etwas stressiger für die Beiden ,da sie jedes mal wieder heraus geschickt werden wenn sie rein kommen.

Von daher die Frage ..Reagierst du oft strafend auf unerwünschte Verhaltensweisen.. zur Zeit ja .

Einer von Beiden und das ist auch der dominanntere ,war der kleinste im Wurf und musste sich immer durch setzten.

Er ist auch der jenige der schon einmal Abgesamt wurde für die Deckung.Die Hündin war leider ein wenig größer als er deswegen konnte er das nicht alleine .Vieleicht spielt das ja eine Rolle.

Was mir aufgefallen ist seit dem wir umgezogen sind will nur noch der eine spielen und der dominanntere nicht mehr.

Sie haben sonst jeden Abend im Garten gespielt sogar mit anderen Hunden.Egal welches Geschlecht.

 

Vieleicht ist auch der Fehler das Futter nicht in ihrem beisen im Schuppen einzufüllen.Sie werden auch nicht im Haus gefüttert sonderm im Auslauf oder im Schuppen wenn das Wetter nicht so gut ist.

Da ich ja alle drei bis viel Wochen Fressen kaufe, müsste es mmer dann vorkommen .Es passiert aber nur ab und zu.

 

Mal eine Pansenstange geht auch aber Knochen geht nicht da hatte ich das auch einmal.

 

Unser Wohnort ist Dägeling.

 

 

 

 

 

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vor 10 Minuten schrieb MAC1207:

Sie werden auch nicht im Haus gefüttert sonderm im Auslauf oder im Schuppen

 

Warum? :think:

 

Ich würde irgend etwas zumindest versuchsweise komplett anders machen, so wie es die Hunde überhaupt nicht kennen.

Es kann nämlich auch sein, dass die Beisserei durch Gewohnheit zum "normalen Ablauf geworden ist - weil es halt immer schon so war. (wodurch auch immer entstanden ...)

 

Was würde zum Beispiel passieren, wenn die Hunde pappsatt sind, weil gerade reichlich gefüttert und du stellst den neuen Futtersack mitten ins Wohnzimmer und machst nichts weiter (außer beobachten)?

Vermutlich werden die Hunde irgend ein neues Verhalten an den Tag legen, ist ja eine neue Situation. Wenn etwas Lobenswertes dabei ist, dann loben, loben, loben. Anderes Verhalten ignorieren oder rechtzeitig(!) "zur Ordnung mahnen", nicht schimpfen oder gar strafen.

Wenn die Hunde den Futtersack dann ignorieren, könntest du ihn etwas öffnen - und nichts weiter tun.

Dann könntest du hineingreifen und jedem Hund ein paar Brocken zuwerfen.

Dann stellst du den Sack an eine andere Stelle und wieder passiert nichts weiter. Und schließlich trägst du ihn weg.

 

Ich weiß nicht, ob das vom Ablauf für dich und die Hunde passt, aber irgend so etwas würde ich "veranstalten", so dass die Hunde "ins Grübeln" kommen. ;) "Hä? Was macht der den jetzt? Das hatten wir ja noch nie ..."

 

Ich denke, du musst erst mal aus diesem eingefahrenen Ablauf raus.

 

Wenn du solche ungewohnten Situationen provozierst und die Hunde genau beobachtest, fällt dir ja auch vielleicht etwas auf, das du bisher nicht bemerkt hattest.

 

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Danke erst mal für deine ausführliche Antwort :)

 

Vorab: Eine Analyse kann dir hier niemand machen, dazu müsste wirklich jemand vor Ort sein, der die Gesamtsituation sieht.

 

Eines kann ich dir aber mit Sicherheit jetzt schon sagen:

 

Ohne die Ursache zu kennen, ist dennoch deutlich aus deinen Beschreibungen der Stress deiner Hunde in diesen Situationen zu erkennen. Dieser Stress wird von negativen Emotionen begleitet. Durch jegliche Strafmaßnahmen deinerseits (strenge Worte, Reglementierungen, Schreck- oder Schmerzreize) VERSTÄRKST du diese Emotionen noch. Dadurch wird der Stress vergrößert, und mit jeder Erfahrung sammelt sich mehr an negativer Erwartungshaltung. 

Deshalb mein dringender Tipp: Bitte KEINE Strafen anwenden, damit verschlimmerst du das Ganze noch!

 

Die konkrete Futter-Umfüllsituation solltest du tatsächlich vom ersten Moment an positiv belegen.

Bring ihnen einen kleinen Kausnack mit, binde sie getrennt an - die Entfernung bitte weit genug, dass KEINER der Beiden gestresst ist. Dann erst kommt der Futtersack in ihr Sichtfeld.

Während sie den Snack vertilgen, füllst du das Futter um, und für Beide gibt es dann anschließend noch eine kleine Portion des neuen Futters.

Bleibe selber ruhig und gelassen, gib ein paar freundliche Kommentierungen (ich mag dir jetzt keine Worte in den Mund legen, ich selber bin da nämlich eher in Richtung "kitschig" tendierend :D ) - einfach ein paar Worte, die sie neugierig machen auf etwas, worauf sie sich freuen können.

Die Worte sind egal - es kommt darauf an, dass du deine Stimmung mitteilst.

 

Zur Rangfolge: Ist die notwendig in einem kleinen Familienverband wie dem euren?

Ich vermute aufgrund deiner Beschreibung des einen Hundes, er hat nicht nur als Kleinster seines Wurfes lernen müssen sich durchzusetzen, sondern ist darin sogar unbewusst, aber dennoch gezielt gefördert worden. 

Mit knapp über 2 Jahren sind sie keine Junghunde mehr, sondern (sehr) junge Erwachsene, die jetzt ihren Platz im Leben als erwachsene Hunde suchen, und sich dabei auch profilieren.

Dieses Profilieren wird noch verstärkt durch eine etablierte Rangfolge - denn diese, auch vom Menschen zugedachte Rolle muss als Erwachsener möglicherweise verteidigt werden.

Das ist mit Sicherheit ein wichtiger Faktor bei der Ausbildung von Rivalitäten.

Was sich da entwickelt hat, lässt sich nicht ändern - aber du selber kannst aktiv daran arbeiten, dies derzeit nicht zu verstärken und auf Dauer wieder abzumildern.

 

Was passiert wenn du Knochen fütterst? 

 

 

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vor 16 Minuten schrieb marcolino:

Zur Rangfolge: Ist die notwendig in einem kleinen Familienverband wie dem euren?

 

Ja, das hatte ich mich auch gefragt. Zumal diese ganzen Dominanz-, Rang- und Rudel-Theorien, so wie man sie bisher kennt, nicht richtig sind, weil sie oft auf falscher Beobachtung, Fehlinterpretation und unnatürlicher "Rudelbildung" basieren oder vom Zusammenleben des Wolfs übertragen wurde (auch hier lag man in der Vergangenheit völlig daneben ...), was aber für Hunde nicht stimmt.

 

In "freier Natur" gäbe es Familienverbände, in denen es meist sehr tolerant, geduldig und liebevoll zugeht. Ermahnungen/Zurechtweisungen können sehr drastisch ausfallen, wenn unbedingt erforderlich. Aber Verletzungen werden vermieden, weil ein verletztes Tier die gesamte Gruppe schwächt.

Auch die Gruppenführung ist variabler, als bisher angenommen.

 

 

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vor 1 Stunde schrieb DerOlleHansen:

 

Ja, das hatte ich mich auch gefragt. Zumal diese ganzen Dominanz-, Rang- und Rudel-Theorien, so wie man sie bisher kennt, nicht richtig sind, weil sie oft auf falscher Beobachtung, Fehlinterpretation und unnatürlicher "Rudelbildung" basieren oder vom Zusammenleben des Wolfs übertragen wurde (auch hier lag man in der Vergangenheit völlig daneben ...), was aber für Hunde nicht stimmt.

 

In "freier Natur" gäbe es Familienverbände, in denen es meist sehr tolerant, geduldig und liebevoll zugeht. Ermahnungen/Zurechtweisungen können sehr drastisch ausfallen, wenn unbedingt erforderlich. Aber Verletzungen werden vermieden, weil ein verletztes Tier die gesamte Gruppe schwächt.

Auch die Gruppenführung ist variabler, als bisher angenommen.

 

 

Das stimmt so nicht ganz. Laut O'Heare sind wildlebende Hunde Einzelgänger oder leben in losen Verbänden bzw. Gruppen (keine Rudel! Nicht alle Tiere sind miteinander verwandt und sie folgen nicht den exakten Regeln des Rudellebens).  Das Sozialverhalten unterscheidet sich in manchen Punkten auch erheblich von dem von etwa Wölfen, so zeigen Hunde als einzige Vertreter der Caniden keinerlei elterliche Pflege, das Vatertier unterstützt das Muttertier in keiner Weise.

In der Hinsicht gibt es auf jeden Fall noch viel aufzuklären, bisher weiß man relativ wenig über das "natürliche" Verhalten von Hunden.

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Seinem Besitzer ist das wurscht egal, der bewegt sich keinen Meter wenn so etwas passiert. Er sieht quasi dabei zu, wie der andere Hundehalter sich abmüht, den kleinen Hund von seinem eigenen Hund zurückzuhalten, weil der kleine Hund immer und immer wieder um den Hundebesitzer rumläuft und den festgehaltenen Hund von allen Seiten beißt. Der Hundebesitzer lässt sich von niemandem belehren, dass er etwas tun muss. Er sieht kein bisschen ein, dass sein Hund ein Gefahrenrisiko für andere Hunde ist, und dass er dafür verantwortlich ist, seinen Hund richtig zu erziehen oder ihn zumindest aus solchen Keilereien möglichst schnell herauszuholen. Ihm wurde auch schon von diversen Hundebesitzern gedroht, dass sie ihre Hunde beim nächsten Mal nicht mehr zurückhalten, wenn der kleine Hund wieder auf sie losgeht oder sie soweit provoziert, dass sie sich schließlich wehren oder angreifen. Vor ca. zwei Wochen ist mir dann auf der Wiese das gleiche passiert. Der kleine Hund hat meinen Hund provoziert und schließlich zugebissen, und mein Hund hat sich (endlich) gewehrt. Das tut er normalerweise nicht, da er Keilereien eher aus dem Weg geht und eine andere Richtung einschlägt. Die beiden haben also angefangen zu beißen, ich bin hingerannt, habe "AUS" gerufen und meinen Hund am Halsband versucht von dem anderen Hund zu lösen. Es hat auch nach kurzer Anstrengung gut funktioniert, allerdings hat der kleine Hund dann nachgesetzt und ist wieder auf meinen Hund losgegangen. Ich musste meinen Hund kurz loslassen, habe ihn aber dann wieder gepackt und wieder weggezogen. Der kleine Hund ist daraufhin um mich rumgelaufen und hat meinen Hund von allen Seiten gebissen, bis ich mich mit meinen Füßen versucht habe zu wehren und schließlich ein ANDERER Hundebesitzer kam um den kleinen Hund zu packen und festzuhalten. Erst dann ist der Besitzer langsam angekommen und hat zugeguckt, was wir da so treiben. Er hat nicht einen kleinen Finger gekrümmt um seinen Hund irgendwie festzuhalten, geschweigedenn hat er irgendetwas gesagt, als ich schließlich so viel Luft hatte, dass ich ihn in Grund und Boden gebrüllt habe. Eingesehen hat er dennoch nichts. Glücklicherweise ist ja aber nichts passiert, die anderen Hundebesitzer, die das ganze mitangesehen haben, haben meiner "Brüllerei" (und ich war wirklich nicht sehr freundlich...) Recht gegeben und den Herren wieder ermahnt. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die Hundewiese das nächste Mal einfach zu verlassen, wenn dieser Herr kommt, so wie es viele andere Hundebesitzer auch schon tun. In der Zwischenzeit war ich dann noch zwei mal wieder da, der andere Hund war auch da und hat wie immer gepöbelt, allerdings hat meine Wutz ihn immer links liegen lassen und sich mit anderen Hunden beschäftigt, so dass ich der Meinung war, das Problem wäre nicht mehr so tragisch, dass ich die Wiese verlassen muss. Vor zwei Stunden, bin ich dann aber schließlich eines besseren belehrt worden. Wir waren zu viert auf der Wiese. Allesamt Rüden, und mein Hund hat mit dem gespielt, mit dem er gut zurecht kam, und die anderen links liegen lassen. Der kleine Hund hat ihn nicht die Bohne interessiert. Bei dem kleinen sah das allerdings anders aus. Einmal zwischendrin hat er meinen Labi kurz gezwickt, und mein Labi hat "in die Luft geschnappt" und Zähne gezeigt, wie er das tut wenn er in Ruhe gelassen werden will. Das war auch schon alles. Ich hab mir einen Ball geschnappt und bin mit meiner Wutz ein Stück weiter die Wiese runter und hab dort mit ihm Ball gespielt, um von dem anderen Hund wegzukommen. Der andere Hund ist ihm zwar andauernd hinterhergelaufen udn hat ihn blöd angemacht, meine Wutz hat das aber nicht interessiert. Bis.... genau, da war dann das Fass übergelaufen. Die Beißerei ging los, so schnell konnte ich gar nicht gucken. Ich stand also wieder da, hab mehrmals "AUS" gerufen und meinen Hund zurückgezogen, der andere jedoch hat immer wieder nachgesetzt, da ja niemand da war um ihn zu halten. Der Besitzer hat sich wie immer nicht geregt. Ich hätte die Situation auch lösen können, wäre nicht einer der anderen Rüden - ein Dobermann - angekommen, und hätte mitgemischt, indem er meinen Hund ebenfalls beißt. Dessen Besitzer hat ihn von weit weg zurückgerufen, allerdings hat das den Dobermann nicht interessiert. Er hat lustig weiter mitgemischt, vor allem, da sein Herrchen ebenfalls keine Anstalten gemacht hat, zu kommen und ihn aus der Situation rauszuholen. Er hat nur von weit weg "gerufen". Ich als Frau ohne Furcht hab also zwischen die drei reißenden Mäuler gepackt und versucht die Situation zu lösen, ohne selbst meine Finger zu verlieren, was mir auch irgendwann gelungen ist. Der Dobermann ist schließlich stehen geblieben, und auch den kleinen Hund konnte ich auf Abstand halten. Als ich "fertig" war, ist schließlich auch der Besitzer des kleinen Hundes angekommen. Natürlich hat er seinen Hund aber wieder nicht festgehalten oder sonst etwas getan um die Situation zu entschärfen, während der kleine schon wieder um mich rumgelaufen ist und von der anderen Seite an meinen Hund ranwollte. In Rage, wie ich eben verständlicherweise war, ging die Brüllerei von Besitzer zu Besitzer wieder los. (Dazu muss man sagen, dass von meiner Seite aus außer "scheiß kleine Drecks-Töle" keine weiteren Beleidigungen gefallen sind.) Auch auf dem Weg zum Ausgang der Hundewiese, haben wir weiter gestritten. Der Besitzer ist dabei wieder einfach stehen geblieben, während mein Hund mir brav gefolgt ist. Der andere Hund kam uns allerdings auch hinterher, und war dabei schon wieder am provozieren. Auf meine abermalige Aufforderung hin, den Hund doch endlich festzuhalten, ist sein Besitzer natürlich nicht eingegangen. Am Ausgang angekommen, ist der kleine Hund meinem Hund bedrohlich nahe gekommen, sodass ich ihn mit meinen Füßen weggedrängt habe - ich gebe zu, ich war dabei nicht zimperlich. Ende der Geschichte: Der Mann kommt, packt meinen Hund am Nackenfell und zieht ihn hoch, droht mir, und schubst/wirft meinen Hund gegen den Zaun. Dabei ist er fast noch gegen mich handgreiflich geworden. Hätte ich gewusst, wie ich zuschlagen soll, hätte ich es getan. Ohne Skrupel. Stattdessen habe ich ihn nocheinmal angefaucht und schließlich die Wiese verlassen. (Was mich SEHR viel Überwindung gekostet hat.) Bin halt doch nur ne Frau... Nun meine Fragen: 1. Hab ich was falsch gemacht, außer zu viel zu brüllen? Wenn ja, was? 2. Sollte ich bei Beißereien anstatt laut AUS zu rufen, eher leise etwas sagen, um die Situation nicht noch zu verschärfen? 3. Wie kann ich eine Beißerei mit mehr als zwei Hunden möglichst einfach auseinanderbringen, wenn ich gerade keinen Eimer Wasser zur Hilfe habe und womöglich der einzige bin, der überhaupt etwas tut? 4. Um solchen Situationen vorzubeugen nehme ich meinen Hund normalerweise aus "heißen Situationen" immer etwas heraus. Will meinen: ich ziehe ihn vom Hundespiel ab, wenn die Lage sich verschärft und gehe mit ihm ein Stück weg und beschäftige mich auf andere Weise mit ihm (z.B. kurze Gehorsamsübungen oder kleine Spiele). Schließlich weiß ich ja, dass er erstens in der Pubertät und zweitens nicht kastriert ist, und es daher eher zu Rüden-Gehabe kommen könnte. Wenn alles wieder okay ist, darf er dann wieder hin und weiter mitspielen. Das funktioniert normalerweise immer super, vor allem, da er auch gut hört und mit mir mitkommt, wenn ich ihn rufe. Das ist doch richtig, oder? Oder gibt es eine bessere Methode, ihm beizubringen, dass er aus solchen Sachen die Nase raushalten soll? 5. Natürlich möchte ich die Wiese in Zukunft eigentlich lieber nicht verlassen, weil SEIN Hund Probleme macht. Gibt es eine andere Lösung, um bleiben zu können? Wenn ja welche? Alles Reden mit diesem Mann hilft nichts. 6. Warum sind es oft gerade Männer, die Ihre Hunde bei Beißereien gar nicht oder nicht schnell genug versuchen zurückzuhalten? Das ist mir schon öfter passiert?! So. Schließlich und endlich habe ich hoffentlich alles aufgeschrieben, was mir wichtig erschien. Ich würde mich wirklich sehr über Antworten und Ratschläge freuen! Denn wie meine Oma immer sagt: "Man kann so alt sein wie `ne Kuh, und lernt immer noch dazu!" Und da meine Wutz schließlich mein erster Hund ist, bin ich sicher, dass ich noch einiges zu lernen hab und verbessern kann... Danke und viele Grüße Linda & Loki

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