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Hundeforum Der Hund
unbemerkt

Hallo von Lily und mir aus Sachsen-Anhalt

Empfohlene Beiträge

Hallo allerseits,

 

meine Lily ist inzwischen schon 5 Monate alt, davon zwei Monate bei uns und füllt mit ungeheurer Selbstverständlichkeit die großen Spuren ihrer geliebten Vorgängerin. Ihre Mutter ist eine reinrassige Tschechoslowakische Wolsfhündin, der Vater ein weißer kanadischer Schäferhund, hierzulande Weißer Schweizer Schäferhund genannt.

 

Im Bild Lilys Mutter

 

lily-mutter.jpg

 

Die Mischung der Rassen ist sehr bewusst gewählt und ich hoffe auch mit der zweiten Hündin eines solchen Mixes ähnlich glücklich zu werden.

Da ihre 7 Geschwister eher "wolfsfarbene" Fellfarben hatten und größtenteils vergeben waren, haben wir uns sofort in das fast weiße Mädel mit der hellen Grundierung verliebt. Die tagesaktuelle Farbgebung übernimmt sie teilweise dann je nach Spielort selbst. :P

 

Die Staubwedel- und Wischmoppzeit unter den Schränken ist nun schon überstanden.

 

staubwedel-wischmopplily.jpg

 

Da wir Lily erst in der 12 Woche bekamen konnte sie sich schon einige "feine" Angewohnheiten ihrer Mutter aneignen. So öffnet sie schon Türen und kann Futternäpfe tragen. Die Unart des Napftragens (ging auch mit dem vollen Saufnapf) konnten wir schon etwas abschwächen. Jetzt bringt sie (zumeist) die Näpfe nur noch wenn sie leer sind und hat "bringen" dabei gleich gelernt.

 

kartonagenlily.jpg

 

Nach dem Kartonagen zerkleinern bringt sie mir die Reste schon ganz gut zum Papierkorb und ich muß mich, gegen kleine Leckerlieauslöse, nicht mehr bücken.

 

Ich freue mich sehr hierher gefunden zu haben, konnte schon ganz viel lesen und würde mich sehr freuen bei Euch hin und wieder eine Tipp zu bekommen oder vielleicht auch einmal geben zu können.

 

mit Grüßen von Kay

 

 

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Erst mal:

IMG_1435.2.JPG.6570acda194c36f094a5413a38295ef0.JPG

 

Eine süsse Lily - Maus hast Du da, könnte gut zu meinen passen ;)

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Hallo.jpg.d42bffe7bc145e388a023390e26726b7.jpg

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vor 4 Stunden schrieb unbemerkt:

Nach dem Kartonagen zerkleinern bringt sie mir die Reste schon ganz gut zum Papierkorb

 

Lass sie doch ein paar Stunden die Woche auf einem Recyclinghof arbeiten, dann kann sie etwas "Kostgeld" verdienen und für ein wenig Taschengeld für Leckerlis sollte es dann auch reichen. :D

 

vor 4 Stunden schrieb unbemerkt:

Jetzt bringt sie (zumeist) die Näpfe nur noch wenn sie leer sind

 

smileys-snoopy-254416.gif.934a9a1f103609c3789d14efeb692752.gif So?

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Ha - wurdest doch bemerkt :D

 

Herzlich Willkommen hier im Polar Chat :)

 

Kartons und Zeitungen waren in der Jugend bei allen meinen Jungs auch beliebt - ein Mal haben sie mir sogar die Freude gemacht und ein 2000-Teile-Puzzle aus dem Telefonbuch fabriziert ... :D

 

Viel Spaß hier bei uns!

 

Lieber Gruß

Moni

 

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Boah, wow, scheint eine interessante Mischung zu sein. 

Ich freue mich drauf weiterhin von euch zu hören und zu SEHEN ;).

 

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Moin,

 

und einen Dank für Euer herzliches Willkommen. Mit der Kartonschredderei passt tatsächlich viel mehr in die Wertstofftonne als einfach nur gefaltet... :P und die Bringerei ist sehr praktisch. So holt die Süße auch schon die Zeitung vom Hoftor. Man muß nur derzeit noch darauf achten, daß die Auslöse rechtzeitig erfolgt, da sonst der Wertstoffmodus wieder beginnt...

Mitunter vertieft sie sich auch noch zu tief in die Arbeit, daß auch einmal dunkle Momente entstehen.

 

kartonmonster.jpg

 

Dafür hat sie aber schon Übung mit alten Schwerlastreifen und ihren ersten Zahnriemen hat sie auch schon bearbeitet.

 

recyclinghund.jpg

 

Wo ich mit ihrer großen Schwester noch wochenlang üben musste, brauchte sie ganze 30 Sekunden um schwimmen im Fluss witzig zu finden. Sie kam, sah und sprang hinein. Fein, dann ist der alte Pool im Garten auch weiter zu etwas nütze.

 

wasserhund.jpg

 

Klar haben wir auch unsere Probleme, neuerdings bedient sie sich im Auto am Einkauf, das ging schon besser und allein im Haus ist auch noch nicht ihr Ding, aber man braucht ja auch etwas Herausforderung.

 

@DerOlleHansen, wenn ich sie dazu bringen kann das Fallobst im Herbst in die Schubkarre zu legen bin ich schon froh. Ihre Vorgängerin hat die Äpfel immer lieber wieder raus geräumt.

 

@Elchifan,  Deine Hundchen scheinen tatsächlich gut zu Lily zu passen. Ich tue mich zwar noch schwer etwas über Eure Profile zu lesen, aber ein alter Beitrag von Dir kommt mir sehr vertraut vor:

Zitat

Auch vor den jetzigen, hatte ich schon mal einen Elchhund, welcher die selben einmaligen Charakterzüge gezeigt hat.

Zwar sind diese ohne zweifel stur und außergewöhnlich selbstbewußt, aber wenn man erst mal die ersten, anstrengenden 2 jahre hinter sich hat, hat man Verlasshunde par excellence.

Wir wohnen auf dem Land und bei uns gibt es keine Zäune, aber dafür jede Menge Rehe, Hasen etc.

 

Das Grundstücksproblem beackern wir gerade intensiv, da ich nicht alles dicht umzäunen kann, Nachbarshunde und eine Straße aber immer präsent sind.

Lilys Vorgängerin hatte den einen Hektar als ihr Reich akzeptiert, verließ das Grundstück nur einmal im Alter von 6 Monaten und akzeptierte sogar eine ausgelegte Schnur auf einem Zeltplatz als Reviergrenze. Wenn ich nur wüsste, wie ich das damals erreicht habe?

 

mit Grüßen von Kay

 

 

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vor 31 Minuten schrieb unbemerkt:

Wenn ich nur wüsste, wie ich das damals erreicht habe?

 

:4_joy:

 

Kommt mir sehr bekannt vor ... auch bei meinen Jungs habe ich Verhaltensweisen bemerkt, die ich super toll finde - aber keine Ahnung wie ich die hinbekommen habe :D

 

Ich denke, dies sind einfach grundsätzliche Sachen, die dann von Hunden "verfeinert" werden. Kann manchmal aber auch weniger "liebenswerte" Eigenschaften hervorbringen ... :whistle

 

Völlig genial finde ich z. B. bei meinen Hunden (2 Golden Retriever, fast 7 der Eine, 8,5 der Andere), dass ich sie völlig unbedenklich mit deutlich kleineren Hunden interagieren lassen kann.

Ich kann mich völlig auf ihr Gespür für den eigenen Körpereinsatz verlassen, es hat den Anschein als wüssten sie, welche Auswirkungen allein ihre Körpermasse auf kleine Hunde haben könnte. Das habe ich ihnen nie beibringen können, dazu sind unsere Verständigungsmöglichkeiten viel zu gering ... aber ich denke, der Schlüssel für diese Erkenntnis lag darin, von Beginn an bei Kontakten gerade zu körperlich unterlegenen Hunden IMMER besondere Umsicht und Vorsicht walten zu lassen.

Die Wortsignale "Vorsicht" und "Langsam" scheinen eine Bedeutung für meine Hunde zu haben, die meiner Intention recht ähnlich ist - sie wirken tatsächlich so, dass meine Hunde ihr Vorhaben nicht aufgeben (was ich ja auch nicht will), sondern führen diese deutlich "gehemmter" aus, im Sinne von "mit mehr Überlegung".

 

:think:

 

Hilft dir jetzt nicht wirklich weiter bei deiner Suche nach dem "Wie" mit der Grundstücksgrenze, nicht wahr :D

 

 

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Hallo Moni,

 

vor 1 Stunde schrieb marcolino:

Hilft dir jetzt nicht wirklich weiter bei deiner Suche nach dem "Wie" mit der Grundstücksgrenze, nicht wahr

 

doch, doch und auch viele andere Dinge, welche ich schon von Dir und Deinem Umgang mit den Fellnasen gelesen habe. Ich glaube wir unterschätzen das Vermögung der Hunde auch oft,  müssen sie nur besser verstehen lernen und an den richtigen Stellen und bei passender Gelegenheit packen um ein positives entspanntes Miteinander zu finden. So etabliere ich ebenfalls wieder Begriffe wie "Vorsicht",  "Langsam"  aber auch "Grenze" für nicht einfach zu übertretende Linien.

 

Mit der Vorgängerin habe ich bei offenem Tor eine Linie gezogen und sie hinter der Linie mit Leckerlis belohnt, wobei ich mit einer langer Weidenrute hinter die Grenze schlug. Kam die Nase über die Grenze .... ganz vorsichtig...

 

Meine Lily scheint mehr wanderlustiger Wolfshund zu sein und liebt scheinbar verbotenes. Ich ziehe darum jetzt preiswerte, farbige Weidezaunlitze an den offenen Grundstücksgrenzen und schärfe meinem Hundchen "Vorsicht" und "Grenze" ein. Kurzzeitig gibt es (so der Plan) dann einmal einen niederen Strom auf der Litze, das die Hundenase sich die Sache merkt ohne Schaden zu nehmen.

Ich hoffe so die Stromkiste schnell wieder wegpacken zu können und Lily gleich beizubringen das diese Zäune sehr unangenehm sind. Hintergrund ist auch, daß die Weidezäune der Schäfer oft sehr hohe Ströme führen, welche schon manchen Hund (und Menschen) etwas aus der Bahn brachten. Vielleicht erspare ich ihr damit den heftigeren Lerneffekt an einem echten Weidezaun.

 

Wenn ich wieder ganz viel Glück habe, kann ich dann mit Lily zum Paddelurlaub wieder eine Grenze mit der Litze um den Campingbereich legen und ein leinenloser Hund kann sich im Revier frei bewegen.

 

mit Grüßen von Kay

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