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Hundeforum Der Hund
PawSitive

Wozu passe ich denn nun?

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Hi PawSitive (nettes Wortspiel übrigens, dein Nick :) )

 

hast du dir denn Gedanken darum gemacht, wie alt der Hund in etwa sein soll?

 

Gesundheit/körperliches Vermögen wäre auch wichtig, weil die Aktivitäten die du vorhast schon eine gutes Maß an körperlicher Fitness voraussetzen.

Manche Handicaps stellen kein Hindernis dar, andere schon.

 

 

 

 

 

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Ich würde an deiner Stelle , wenn es soweit ist, wirklich einfach schauen welcher Hund dich anspricht.

Du bist ja nicht festgelegt was die Rasse angeht , sondern legst nur Wert auf ein paar Eigenschaften .

Da du Listenhunde nicht ausschließt, fände ich es natürlich toll, wenn ein Listi eine Chance bekäme.

Ansonsten , bleib doch offen und schau was sich ergibt.

Meist wächst man ja auch an seinen Aufgaben. :)

Ich wollte ja auch (unter anderem) einen Windhund, weil die so verträglich sind und niiieee bellen.....äh ja.

Da hatte ich wohl was Mißverstanden. :lol:

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@marcolino danke für das Kompliment! 

Also alles außer Welpe, würde ich sagen. Der Hund darf auch 10 sein, wenn er noch fit ist. Irgendwann wird jeder Hund alt, da liegt es dann an mir, das Programm zu drosseln. Wenn er körperlich nicht mehr so kann, bin ich auch mit geistiger Beschäftigung zufrieden. Wenn ich mal Hummeln im Hintern habe, kann ich zur Not auch alleine los, nur wäre es mit Hund natürlich viel schöner. 

Also gehen würde viel, toller wäre aber natürlich ein fitteres Tier. 

Die Größe finge wahrscheinlich bei 40cm an, oben offen. Ich kann zum Glück auch noch einen unerzogenen Dobermann halten, wenn er in die Leine springt (hatte ich schon). Das Kampfgewicht von einem Neufundländer wäre dann aber doch zu viel, also rein körperlich. Ich gehe jetzt von dem Fall aus, dass ich einen Hund aufnehme, der noch nicht an der Leine gehen kann. 

Also tendenziell: ja, Fitness wird bevorzugt. 

Welche Handicaps wären denn zum Beispiel kontraproduktiv?

 

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@Ferun danke dir, das sehe ich inzwischen eigentlich auch so. Dank dieses Threads weiß ich inzwischen auch genauer, welcher Art von Hund ich ein gutes Zuhause bieten könnte. Das wird mir auf jeden Fall sehr bei der Entscheidung helfen, wenn es soweit ist. 

Na ja eigentlich habe ich nur beim Hundefell eine Abneigung gegen Rauhaar, rein optisch. Ansonsten kann der Hund meinetwegen auch völlig unspektakulär aussehen. Fellpflege ist für mich machbar. Durfte schon wochenlang einem Wolfsspitz die Unterwolle auskämmen. War kuschelig :wub:

 

Edit: und du hast recht! Man wächst an seinen Aufgaben und es ist ein tolles Gefühl zu erleben, dass man alles richtig macht. Der Hund zeigt es einem.

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Zum dalmatiner: ich kann mir vorstellen, dass er gut zu dir passen kann. Viel Auslauf und auch was für den Kopf sollte geboten werden, dann hast du einen tollen Begleiter. Sehr kuschelbedurftig aber auch eigenständig. Manchmal auch sehr eigensinnig.

Ich denke Aber, dass es wirklich am besten ist dich einfach im Tierheim umzusehen. Dalmatiner sind extrem sensibel. Einen mit schlechten Erfahrungen zu sich zu nehmen kann auch echt in die Hose gehen (Gilt natürlich auch für andere hunde). Habe hier selbst einen Problemfall der zu einem extrem stressigen, angstlichem Hund geworden ist aufgrund seiner vorherigen Erfahrungen. Vieles haben wir in den Griff bekommen, aber sie wird immer in gewissen Situationen stressig bleiben. 

Bzgl. Der Ernährung: eigentlich gibt es trotz eventuell notwendiger purinarmer Ernährung keine großen Einschränkungen. Man muss sich etwas damit beschäftigen, aber ich würde es nicht als aufwendig bezeichnen.

Ich wünsche dir, dass du einen tollen Begleiter für dich findest :-)

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vor 3 Stunden schrieb PawSitive:

Welche Handicaps wären denn zum Beispiel kontraproduktiv?

 

  • Mein Pavel ist Epileptiker - im Alltag absolut unbedeutend, weil nur selten ganz leichte Anfälle. Bei schwereren Fällen müsste man schon Rücksicht darauf nehmen.
    Beim Bootfahren könnte er bei Krämpfen ins Wasser fallen, daher nur mit Schwimmweste. Aber ich sehe inzwischen die für "Unbetreiligte" nicht erkennbaren Anzeichen vor einem Anfall und die Abstände sind ziemlich regelmäßig. Wenn ich damit rechne, darf er sich nicht mehr frei an Deck bewegen und muss in meiner Reichweite bleiben,
  • Pavels Herz läuft "unrund" - ich muss nur darauf achten, dass Anstrengungen "im Rahmen" bleiben. Ist im Alltag auch unerheblich. Aber Hochleistungssport wäre ausgeschlossen.
    Das betrifft eigentlich nur Radfahren, da könnte es zu lange zu schnell werden. Ansonsten bin ich auch mehr der "Ausdauertyp", das baut bei mir und beim Hund Kondition auf; das tut uns beiden gut. ;)

Das sind zwei Beispiele von leichten Beeinträchtigungen, auf die man halt nur acht geben muss.

Aber es gibt ja Rassen, die zu Rücken- oder Gelenkproblemen neigen, anderen fällt das freie Atmen schwer (wegen deformierter Nase), das macht sich dann schon im Alltag bemerkbar.

 

Mein erster Hund (der oben erwähnte Terriermix) war bis zu seinen schnellen und unerwarteten Krebstod mit 13 Jahren topfit, keinerlei "Alterszipperlein".

Aber wie alles kommt, weiß man immer erst hinterher. ;)

Eigentlich wollte ich jetzt schreiben dass man ja auch bei eintretenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu seinem liebgewonnenen Hund steht. Aber gerade vorhin habe ich eine Hundehalterin getroffen, die das Zusammentreffen unserer beiden Hunde kritisch beobachtete und erklärte, ihr Hund sei manchmal recht zickig, weil er einmal Opfer einer schweren Beisserei war. Bei der erforderlichen OP konnte auch ein in Mitleidenschaft gezogenes Auge gerettet werden. Da erzählter sie, dass die Klinik sie sehr gelobt habe, dass sie den "zusammengeflickten" Hund wieder mitgenommen hatte (ist auch alles super verheilt); Viele Besitzer lassen - besonders bei Augenverletzungen, die zur (Teil-)Blindheit führen - ihren Hund im benachbarten Tierheim und kommentieren dann kaltschnäuzig: "Nee, wenn er behindert ist, will ich ihn nicht mehr." Das ist doch unfassbar, was?

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Toll wie viele Gedanken du dir machst. Was du so beschreibst an deinen Wünschen entspricht ein wenig dem Allroundbegleiter, für viele verschiedene Sachen. 
Doch, Dalmatiner sind wirklich sehr sensible Hunde, die Druck und Härte so gar nicht vertragen und sehr schnell zumachen. @Amidala hat die Rasse im Grunde ja schon beschrieben, dem kann ich mich anschließen. Wobei ich sagen muss, meine drei Dalmatiner sind von ihren Vorlieben grundverschieden. Nr 1 konnte sich nie begeistern für Sachen wie joggen, Rad fahren, sie arbeitete lieber mit der Nase, Dummytraining, Mantrailing, fährten, lange, aber eher gemütliche Spaziergänge oder mit anderen Hunden spielen. Nr 2 ist das genaue Gegenteil, als sie jünger war wollte sie nur eines: flitzen! Egal ob beim laufen, am Rad, am Pferd, Inliner, am Dog Scooter. Nasenarbeit interessiert sie erst seit sie etwas älter ist, auch in der Rettungsarbeit hatte sie dann viel Spaß. Nr 3 vereint alle Eigenschaften ihrer Vorgänger, egal ob sportlich schnell oder mit der Nase, sie ist für alles zu begeistern und immer voll dabei. Ich mache es grundsätzlich so, dass ich anbiete und schaue was wem Spaß macht, entscheiden tun die Hunde selbst und im Gegensatz vielleicht zum Schäferhund, hat der Dalmatiner eben seinen eigenen Kopf. Das könnte dir also gefallen. 
Was den Auslauf beim Husky angeht kann ich persönlich sagen, meiner läuft im Grunde genau so viel wie ein Dalmatiner und genau wie dieser (oder jeder andere Hund) sollte er auch die Möglichkeit zum Freilauf haben und sich mal richtig auspowern können. Meiner hat etwas Jagdtrieb, man muss also gut schauen, wo er laufen kann, er liebt es auch am Rad zu laufen oder noch viel lieber am Dog Scooter, wo er dann auch richtig ziehen darf und Gas gibt. Die Geschwindigkeit darf er dabei selbst bestimmen, allein im Gespann zusammen mit meinem Schäferhund bremse ich etwas aus um keinen zu überlasten. Das jüngste Pünktchen läuft derzeit auf Kurzstrecken so mit, sie ist noch zu jung. 
Auch Schäferhunde sind ja Allroundbegleiter und würden wahrscheinlich auch gut zu dir passen. 
Wieviele Stunden nun genau jeder Hund bei mir unterwegs ist, kann ich so genau gar nicht sagen, mal geht der mit dem, mal mit dem anderen oder auch alle, außerdem begleiten sie mich auch so überall und spielen natürlich auch noch zwischendurch miteinander. 
Zu Hause sind jedenfalls alle ruhig, entspannt und angenehme Mitbewohner. 
Vielleicht findest du einige Anregungen oder deinen Traumhund einfach im Tierheim, meine Erfahrungen sind da sehr gut, ohne bestimmte Rassevorstellung hingehen und schauen. 
Sorry etwas lang geworden. 

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Hallo,

Gerade Schäferhundmixe suchen in den Tierheimen oft ein geeignetes Zuhause. Da würde ich mich beraten lassen, wie das im Einzelfall mit der Schutzmotivation aussieht. Bei meinem ist das so mittelmäßig ausgeprägt.

 

Ich habe es auch so verstanden, dass du einen Hund möchtest, der gern viel mit dir und für dich macht. Da würde ich von nordischen Rassen erstmal Abstand nehmen. Da gibt es einfach andere Rassen und Mixe, die “alles“ gern mitmachen. 

Ich mag Nordische sehr gern und irgendwann wird sicher einer einziehen. Aber das wäre jetzt nicht die Rasse, an die ich bei deiner Beschreibung sofort denke. 

 

Schau dich doch mal auf den verschiedenen Notseiten der Rassen um. Da kriegt man schnell ein Bild möglicher “Baustellen“. Bei vielen DSH wird da z.B. eine eher bedingte Verträglichkeit mit Artgenossen deutlich. Ob man das will, kann man ja überlegen und das hängt auch vom Wohnort ab. Soll der Hund vor allem was mit dir machen oder willst du dich auch auf Hundewiesen aufhalten und wünschst dir dahingehend einen unkomplizierten Hund? Wie ist die Hundedichte bei dir im Ort?

Wie wichtig ist es dir, dass der Hund ohne Leine laufen kann? Bei den meisten Schäfertieren kriegt man das hin, bei Huskies ist das vielleicht ne Lebensaufgabe. 

Bei allen “Listenhunden“ muss man damit rechnen, auch auf Ablehnung zu stoßen - wie egal ist dir sowas? Es könnte Probleme geben mit der Versicherung, manche Versicherungen nehmen diese Hunde nicht auf. Die Steuern hast du ja selbst genannt. Hast du die Auflagen mal gecheckt? Wesenstest, Maulkorb, Leinenfreiheit? 

 

Von der Seite würde ich das Ganze auch mal betrachten. Ohne dir eine der Rassen jetzt ausreden zu wollen. ;)

Ich find sowas ja immer spannend. Meistens kriegt man eh nen Hund, den man nicht erwartet hat. :D

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vor 57 Minuten schrieb Freefalling:

Meistens kriegt man eh nen Hund, den man nicht erwartet hat. :D

 

Stimmt! ;) Wollte ich einen schon 6½ Jahre alten Epileptiker? NEIN! Würde ich ihn jemals wieder hergeben? NEIN! :wub:

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vor einer Stunde schrieb Freefalling:

Es könnte Probleme geben mit der Versicherung, manche Versicherungen nehmen diese Hunde nicht auf. Die Steuern hast du ja selbst genannt. Hast du die Auflagen mal gecheckt? Wesenstest, Maulkorb, Leinenfreiheit? 

In Niedersachsen gibt es keine Listen, nur den Hundeführerschein bzw. Sachkundenachweis.

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