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Hundeforum Der Hund
andiama

Hund schreckt seit Wochen ständig panisch hoch, ist dauerhaft unruhig, kann kaum noch Schlafen - er hat es leider nicht geschafft

Empfohlene Beiträge

Liebe Fellnasenbesitzer!

 

Wir sind seit vielen Wochen schrecklich verzweifelt und versuchen nun auf diesem Weg Hilfe und Rat zu finden.

 

Unser Hund Kearon ist jetzt 13 Jahre. Er ist ein mittelgroßer Jagdhundmischling aus Teneriffa.

 

Natürlich ist er schon recht alt und hat daher schon länger ein paar Wehwehchen, unter anderem Arthrose in den Vorderbeingelenken, ein kleines Geschwür am Augenlid und auch seine Nierenwerte sind nicht ganz in Ordnung, was wir selbstverständlich bei seiner Ernährung beachten.

 

Im Frühling dieses Jahres begannen erste Verhaltensänderungen. Nachts war er manchmal unruhig und ist ab und an aufgestanden und umhergelaufen. Das kam dann etwa 1-2 Mal pro Monat vor, wurde jedoch immer häufiger.

Irgendwann ist dieses Verhalten auch tagsüber aufgetreten. Hinzu kam, dass er sehr schreckhaft aufgesprungen ist. Nach und nach hat sich dieses panische Aufschrecken immer häufiger gezeigt und wurde zunehmend von Zittern, gekrümmten Rücken und eingeklemmten Schwanz begleitet. Entweder ist er dann immer hilfesuchend und völlig verstört zu uns gekommen oder er ist in einen anderen Raum gewechselt.

Diese Symptomatik passiert sowohl, wenn er tief und fest schläft, als auch aus einer bereits vorhanden Anspannung. Er sitzt dann manchmal schon zum Sprung bereit im Körbchen, hat die Ohren nach hinten gelegt und scheint nur darauf zu warten, dass „ES“ wieder passiert und ihn quält.

 

Ganz wichtig zu erwähnen ist, dass er schon immer ein extrem schlechter Esser war. Futter war für ihn eher weniger Lust, sondern eher notwendiges Übel aufgrund von sehr großem Hunger.

Seit ca. 3 Jahren füttern wir ihn daher immer mindestens ein Mal am Tag während des Spaziergangs. Draußen klappt es in der Regel deutlich besser, vor allem natürlich, wenn andere Hunde in der Nähe sind.

Man konnte schon längere Zeit beobachten, dass er beim Fressen immer wieder Pausen macht und in sich hineinhorcht.

Ich versuche mal den Regelfall einer Fütterung grob zu beschreiben:

-      Rufen unsererseits

-      starkes Motivieren und Zusprechen zum Futter zu kommen

-      meist stehen oder setzen wir uns alle drei um den Napf herum (denn würde einer von uns weggehen, würde er das Futter nicht anrühren)

-      er zeigt meist einen unsicheren Blick, schleicht ganz vorsichtig zum Futter, schnüffelt, leckt etwas daran

-      erneutes Motivieren, Aufmuntern, Zusprechen

-      er nimmt einen Haps oder auch zwei und dies ganz vorsichtig und oftmals mit einer leicht angewiderten Attitüde

-      dann Pause, in sich Hineinhorchen

-      nach erneuter Motivation, wieder der ein oder andere Haps

-      diese Abfolge setzt sich dann fort

-      oft bleibt Futter übrig, obwohl die Mengen nicht riesig sind und im Großen und Ganzen unter der Mengenangabe für seine Größe/Gewicht liegen

-      manchmal rülpst er nach ein paar Bissen, was ihm anscheinend Erleichterung verschafft

-      gelegentlich stukt er auch beim Fressen mit einem Hinterbein nach Hinten, als würde ihm beim Fressen etwas Zwicken

 

Es kommt aber auch durchaus vor, dass er wie ein ganz normaler Hund frisst, aber das ist inzwischen eher selten.

 

Seit dem er nun diese Anfälle mit der dazugehörigen, nahezu permanenten Unruhe, hat, frisst er noch viel schlechter, manchmal auch nur winzige Häpchen aus der Hand.

Außerdem möchte er auch kaum noch etwas trinken. Gerade in der Wohnung trinkt er im Prinzip gar nicht mehr.

Wir nehmen jetzt immer eine Wasserflasche mit, die wir draußen in einen Napf füllen, machen Halt bei Wassernäpfen von Geschäften und haben draußen im Hof einen Wassernapf aufgestellt.

 

Ich würde behaupten, dass wir in Bezug auf Essen und Trinken nahezu alles ausprobiert haben, was es an Tipps undTricks gibt: Trockenfutter, Nassfutter, Selbstgekochtes, Rohes, abgestandenes Wasser, ungesalzene Brühe zum Trinken, Tropfen Milch oder Heidelbeeren im Wasser, erhöhte Spezialnäpfe, viele kleine Mahlzeiten, Näpfe in verschiedenen Zimmern, etc.

 

Auch an Untersuchungen beim Tierarzt bleibt nicht mehr viel: Zähne gecheckt, Blut abgenommen, Ultraschall von den Nieren, Verdauungsorganen, sowie vom Herzen.

 

Wir waren bei mehreren Ärzten um uns Rat zu hohlen, folgende Vermutungen wurden geäußert:

1.   Demenz

2.   quälende stechende Kopfschmerzen, aufgrund des erhöhten Harnwerts

 

Er bekommt nun schon seit einiger Zeit Karsivan zur besseren Durchblutung des Gehirns. Aber auch in diesem Wochen gab es neben guten Tagen, viele furchtbar schlechte Tage. Daher finden wir es unwahrscheinlich, dass seine Schreckanfälle, Angst und Unruhe von einer Demenz kommen.

Er ist auch nicht orientierungslos, vergesslich oder inkontinent.

 

Zur Beruhigung wurden uns folgende drei Mittel schon mitgegeben: Relaxan, Adaptil sowie Zylkene. Aber um ehrlich zu sein, kann man dort auch keinen wirklichen Erfolg sehen.

 

Wir haben auch schon mal mehrere Tage Schmerzmittel gegeben, aber auch dann zeigte sich keine Verbesserung des Zustandes.

 

Irgendwie haben wir das Gefühl seine Nahrungsprobleme hängen mit dem anderen zusammen. Denn es scheint, als würde sich die Symptomatik 1-2 Stunden nach dem Füttern verstärken.

Er zeigt übrigens keine weiteren Anzeichen, dass mit der Verdauung etwas nicht stimmt: ständiges Schlecken/Schlucken, Erbrechen, auffälliger Kot, etc.

 

Ich vermute, dass aus meinem bisherigem Text noch nicht wirklich herauskam, wie sehr uns diese Situation zermürbt.

Wir lieben unseren Hund so sehr und würden einfach alles für ihn machen. Er ist aber nun schon seit Wochen nicht mehr der alte. Im Prinzip ist er ein völliges Wrack, kann nicht mehr Schlafen, ist total abgemagert und verstört.

Natürlich quält uns auch der Schlafmangel, aber das Schlimmste ist sein Blick! Kennt ihr das, wenn es an Silvester laut kracht und euer Wuffi euch völlig verzweifelt und hilfesuchend mit ganz ganz großen Augen anstiert? So schaut unser Hund fast nur noch. Seinen Rücken krümmt er oft, klemmt ganz doll den Schwanz ein und zittert wie Espenlaub. Das tut alles so schrecklich weh!

 

Hätten wir irgend eine Diagnose (z.B. ganz schreckliche Nierenwerte, Magentumor), ich würde ihn SOFORT von seinem Leiden erlösen. Aber so stehen wir vollkommen im Dunkeln, schöpfen jedes Mal ganz große Hoffnung an guten Tagen und fallen dann wieder in ein um so größeres Loch, wenn es erneut bergab geht.

 

Weitere Untersuchungen wie Magenspiegelung, MRT würden natürlich eine Narkose voraussetzen und wenn es tatsächlich einen Befund gibt, dann würden uns die Ärzte aufgrund seines Alters und der Nierenwerte vermutlich eh von einer OP abraten.

 

Also meine Fragen an euch:

 

1.   Hat irgend jemand da draußen noch eine Idee, was ihn so unendlich quälen könnte?

2.   Hat jemand sogar Erfahrung mit einem ähnlichen Fall?

3.   Was würdet ihr an unserer Stelle tun?

 

 

Das war ein langer Text. Ich hoffe, dass ich dennoch keine wichtigen Infos vergessen habe.

 

Liebe Grüße,

 

Claudia

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Zähne sind wirklich ok? Soweit ich weiß, muss man die röntgen, um ganz sicher zu gehen, und das geht nur in Narkose. Sonst fällt mir nur ein: Spondylose (große Schmerzen in Schüben), Blasenentzündung (wegen des gekrümmten Rückens) und irgendetwas, das durch das Fressen in Magen/Bauch schmerzt, Richtung Magenentzündung oder Bauchweh beim Verdauen, Nebenwirkungen von Medikamenten (manche Hunde sollen Karsivan nicht vertragen, Marbocyl hatte bei uns z.B. auch so eine Wirkung wie bei deinem Hund, gleich nach der Eingabe Panik, extreme Unruhe, ständiges Aufstehen).

 

Gute Besserung auf jeden Fall, ich hoffe ihr findet eine Ursache und könnt ihm helfen!

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Bei meiner Hündin (vom Avatarfoto) fing es auch mit 13 Jahren an. Die Symptome ähneln stark denen die du beschreibst.

Allerdings war die Kleine zeit ihres Lebens Epileptiker und schon blind und taub. Deshalb haben wir anfangs alles darauf geschoben.

Nach ausführlichen ärztlichen  Untersuchungen kam die Diagnose, organisch altersmässig alles in Ordnung, aber eine beginnende Demenz.

Karsivan wurde empfohlen und gegeben, hat aber nichts gebracht.

Wir haben dann  noch drei Jahre mit Fienchen die Nächte zusammen verbracht. Sie sprang aus dem Schlaf plötzlich hoch, rannte durchs Zimmer, hat mit merkwürdig hoher Stimme gebellt/gejammert und sich dann zitternd in eine Ecke gestellt. Inzwischen war ich oder mein Mann soweit angezogen dass wir raus konnten.

Dann sind wir Nacht für Nacht ums Haus gezogen, etwa 30min, dann war sie wie ausgewechselt. Wieder ruhig und gelassen konnten wir sie ins Körbchen geleiten und sie hat bis zum Morgen durchgeschlafen.

Tagsüber war soweit alles in Ordnung, nur fressen wollte sie auch nicht mehr wie früher, hat noch mehr selektiert oder auch ganz stehen lassen.

Praktisch hat sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten aber voll am Leben teilgenommen, besonders an anfallsfreien Tagen. Die Demenz war natürlich auch tagsüber zu spüren, aber heute denke ich, es war leichter, als ich es damals empfunden habe.

Jahre später hatte ich in der Familie einen Demenzkranken und gerade diese Unruhe in den Nächten auch wieder erlebt. Der Tag und Nachrhytmus ist ganz durcheinander, das belastet die Kranken enorm.

Wir sind also mit Fienchen bis sie 16 war durch schlechte und gute Tage gegangen,  die Nacht zum Tage gemacht, im letzten Jahr auch nachts gefüttert.

Dann kam der Tag als sie mich mit ihren blinden Augen intensiv anschaute und ich wußte, das wars jetzt.

Wir sind den schweren Weg zum Arzt gegangen und haben uns verabschiedet. Im Herzen wird sie immer bei uns sein.

 

Demenz ist eine teuflische Sache mit vielen Gesichtern. Ich würde in Eurem Fall keine "großen" Untersuchungen mehr machen lassen, aber die Entscheidung liegt natürlich bei euch.

Vielleicht findet ihr noch euren Weg,  ich wünsche euch und Kearon viel Glück

 

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Hallo,

 

habt ihr mal eine Ausschlussdiät gemacht, also wirklich nur ein Nahrungsmittel gefüttert? Weil irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Kearon vielleicht doch Bauchschmerzen haben könnte? Könnt ihr das sicher ausschließen?

 

Von mir auch alles Gute an euch und das doch noch die Ursache gefunden wird und euch geholfen werden kann. :knuddel 

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Man hofft ja immer, dass es was "harmloses" ist, dem man abhelfen kann. Mir fällt noch etwas ein:

Mein Senior mäkelt auch extrem, vor kurzem hatte er auch das Trinken eingestellt. Wenn er tagsüber hungerte und dann nachts zuviel fraß, bekam er plötzlich schlimmen Brechreiz. Er rennt dann wie angestochen herum, jammert, flüchtet in sein Körbchen, dreht sich dort, rennt wieder raus, dann wieder ins Körbchen, bis er dann erbricht. Er schmatzt und speichelt auch nicht vorher. Ich glaube auch, er hat oft Probleme nach dem Essen. Ich frage mich, wie dieser Brechreiz aussehen würde, wenn mein Hund nichts gegessen hätte, wenn ihm einfach nur höllisch übel wäre. Vielleicht wie bei euch? Ein Versuch wäre es ja wert, es gibt auch milde naturheilkundliche Mittel gegen Übelkeit, zusammen mit einer Ausschlussdiät wie @Fiona01 vorschlägt.

 

Ich führe inzwischen fast Buch über die Menge an Wasser und Futter, die mein Hund aufnimmt. Manchmal hat er Wasser geschleckt, aber nichts dabei aufgenommen, man sieht es ja am Wasserstand. Seitdem er wieder sein Minimum futtert und möglichst viel Wasser trinkt, haben die Unruhe und das nächtliche Jammern nach dem Essen nachgelassen. Das schwemmt ja auch die Giftstoffe raus.

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Ist die Schilddrüse untersucht worden?

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Aus der Ferne und nur aufgrund Schilderungen fallen mir zig theoretische Ursachen ein. Da kommt man so einfach mit Raten nicht wirklich weiter. Ob ein medizinisches Problem ursächlich oder in Kombination denkbar ist, kann dir auch nur durch Untersuchungen diagnostiziert werden.

Oft sind aber auch Umstände in der Umwelt ein Auslöser ( evt. auch in Kombination mit Gesundheit?). Aber auch da sind viele Dinge möglich.

Nur mal so zwei Beispiele von "ähnlichen Fällen" ( mit ähnlicher Symptomatik bzw. Verhaltensbeschreibung ), die ich bei meiner Kundschaft hatte, rein als Denkanstoss, was so alles passieren könnte :

1. Die Ursache war ein neuer Nachbar mit Amateurfunkanlage. Der Hund reagierte scheinbar wenn die Anlage in bestimmten Funkbereichen aktiviert wurde. Kam allerdings nur rein zufällig heraus, ich wäre da nie drauf gekommen. Beim smaltalk mit dem Funker stellten wir zeitlichen Zusammenhang mit bestimmten seiner Funkaktivitäten fest. Jedenfalls mit dem Nachbar dann intensiver gesprochen, der daraufhin die Antennen neu ausgerichtet hat und justierte. Danach war Ruhe beim Hund.

2. Ein älteres Wohnhaus mit nicht genutztem Dachspeicher und einer kleinen Holzklappe an der Außenwand. Hier ist sporadisch ( aber wenn, dann immer gegen Abend ) ein Marder die Hauswand hochgeklettert. Die dabei entstandenen "Kratzgeräusche" waren für die Besitzer nicht hörbar. Der Hund rannte scheinbar "ohne Grund" dann panisch aus dem Raum. Die Kratzspuren an der Hauswand machten mich da stutzig. Zugang für den Marder dicht gemacht, Hund ab da total normal.

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(bearbeitet)

@andiama

Aus Deinem Text konnte ich jetzt nicht ganz erkennen, ob diese Anfälle schon vor dem Karsivan da waren, ob das Medi der Versuch ist, diese zu mildern oder ob er Karsivan bekommt wegen seiner anderen Alterserscheinungen bzw. zur Verbesserung des Allgemeinzustandes.

 

Meinem Oldie konnte ich das Medikament nicht geben, eben vorrangig wg. dem Magen-Darmtrakt (ging bei ihm bis zu Darmblutungen):

http://www.karsivan.de/karsivan/produkt.asp

"Nebenwirkungen: Selten können nach Gabe von Karsivan allergische Hautreaktionen (z.B. Urtikaria) auftreten, die ein Absetzen der Behandlung erforderlich machen. In sehr seltenen Fällen können abdominale Schmerzen, Inappetenz, Erbrechen, Durchfall, Ataxie, Hyperaktivität, Atemnot, Tachykardie und Kollaps auftreten."

(Hervorhebung von mir)

 

Man darf nicht vergessen, Karsivan wirkt letztlich wie Blutverdünner, das wird für viele Alterserscheinungen gut sein, für andere u.U. allerdings nicht (also wie bei meinem).

 

Wenn die Symptome erst nach dem Karsivan erschienen sind (und das hat bei meinem auch was gedauert), dann würde ich es erst einmal absetzen und schauen, ob es sich bessert. Vll. könnte man es später mit einer niederen Dosierung versuchen.

 

Um seine ... hhhm ... Demenz ein wenig aufzufangen, habe ich seine Ernährung umgestellt. Ähnlich hier:

http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Demenz-Essen-gegen-Vergessen,demenz444.html

Fleisch kam so gut wie nie mehr in seinen Napf (nur mal als Ausnahme-Leckerlie ein kleines Stück), hab ihn komplett auf Fisch umgestellt (also neben einem hohen Anteil an gekochtem Gemüse und Reis oder Kartoffeln ... auch Süsskartoffeln).

 

Kann jetzt keine Aussage darüber machen, ob die Umstellung auf Fisch bei Demenzerkrankungen wirklich wissenschaftlich erwiesen ist, war mir egal, auch ich war verzweifelt und hab es ausprobiert. Bei uns hat es funktioniert, könnte fast formulieren, für sein hohes Alter tat sich noch so etwas wie ein Jungbrunnen auf (für eine lange Zeit, mind. 5 Jahre).

 

PS: Wurde Dein Hund auch auf Cushing getestet? Die Symptome von Cushing könnten auch gut passen, je nachdem wie lange die Krankheit sich unerkannt "austoben" durfte, erleiden die Hunde unglaubliche Schmerzen.

 

Davon abgesehen, die Kombination Cushing und Karsivan würde ich unter bestimmten Umständen z.B. für ein Desaster halten ... (auch wenn es in den Gegenanzeigen nicht eingetragen ist und das Netz nahezu nichts dazu her gibt ... denn ich kann mir gut vorstellen, dass bestimmte Organschäden zu Mikroblutungen neigen, die sich evtl. durch Blutverdünner verstärken ... es gibt aber wohl keine Studien dazu, wie mir scheint).

 

PSPS: Habe nichts gegen Karsivan (und empfehle es auch schon mal ... bzw. weise darauf hin, dass es das gibt) ... Mir wäre damals auch lieber gewesen, mein Oldie hätte es weiter nehmen können. Denn es milderten sich tatsächlich viele Alterserscheinungen ...

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Ich kenne die Problematik von meinem Rüden, bei ihn waren es Magenschmerzen/ starkes Sodbrennen.

 

An eurer Stelle (so wie sich das alles liest) würde ich in der Richtung nochmal weiter forschen.

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(bearbeitet)

Wenn es darum geht, Karsivan zu ersetzen, könnte man auch auf Gingko Biloba umsteigen, das wurde mir bei meinem Oldie, der Karsivan nicht vertrug, damals empfohlen. Hier ein Infotext zu Gingko: Klick mich 

Aber auch das bitte mit dem Tierarzt absprechen. 

 

Und ich kann mich Rosilein anschließen. Meine Hündin hat eine so starke Futterallergie entwickelt, dass sie nur noch gekochte Kartoffeln und Fisch verträgt. Zusätzlich bekommt sie Vitamine und Mineralien. Das funktioniert seit Jahren super und Fly ist mit ihren 14 Jahren wirklich fit. 

 

 

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      Hallo Ihr Lieben,
      ich hoffe Ihr könnt uns vielleicht helfen da Tierärzte und Tierklinik auch nicht weiter wissen und wir mit unserem „Latein“ am Ende sind.
      Unsere Patty fing vor ca. 5 (6 ?) Wochen an ihr Futter nicht mehr so zu fressen.
      Es handelt sich dabei im eingeweichtes Trofu mit Nassfutter gemischt, das haben wir so eingeführt, nachdem unsere Aura damals mal eine Magendrehung hatte und uns das von der TK so empfohlen wurde. Dann haben wir ihr nur Nassfutter gegeben, davon hatte sie etwas gefressen, beim nächsten Mal auch wieder verweigert.
      So ging das mit allem erst fraß sie dies und dann wieder nicht, etc.
      Was allerdings bisher IMMER ging ist Dörrfleisch.

      Wir waren dann also zum TA schauen was das sein könnte.
      Sie hatte etwas Zahnstein, eine sagt leicht entzündet und der andere sagt da wäre nichts,  aber wir haben es trotzdem wegmachen lassen, man weiß ja nie. Und direkt mal alle Blutuntersuchungen durchgezogen. Kleines und großes Blutbild, Mittelmeerkrankheiten, alle Zeckenkrankheiten, Bauchspeicheldrüse…alles ok
      Danach ging es 1-2 Tage gut mit dem Futter, das wir dachte das es das war.
      Aber danach wurde alles schlimmer, Hundefutter bekam man jetzt gar nicht mehr in sie rein, egal was.  Es sei denn sie hat der Katze ihr Futter geklaut, aber das kann es ja auch nicht sein.
      Also wieder zum TA, alles noch mal durch gecheckt, der wusste auch nicht weiter….also gab es Kortison Tabletten, die sollten den Hunger anregen und falls eine Entzündung „versteckt“ wäre, würde es da auch helfen.
      Da haben wir mal Rinderhack, Hühnerklein und Herzen geholt das ging dann etwas…
      Sie bekommt ja auch Hormone, die konnte man dann gut in die Geflügelherzen drücken und die Tabletten (Kortison und Pantropazol, damit der Magen nicht angegriffen wird) konnte man gut in dem Hack verstecken. Denn Tabletten in Patty reinzubekommen ist ein Akt.   Aber es wurde immer schlimmer, zuhause lag sie fast apathisch da war am Stöhnen wie eine Oma in den letzten Atemzügen, reagiert auf nichts…aber sobald man sich anzog oder man wollte weg, da sprang sie auf uns benahm sich wie ein junger Hund und wollte mit. Also hatte der TA immer ein anderes Bild von dem Hund, als das was wir so zuhause haben. Draußen ist sie aufgeweckt und munter.
      Zuhause sah es immer so aus als müsste man sie erlösen lassen und dann als wenn jemand ein Hebel umstellt, war sie wieder fit…aber fressen wollte sie trotzdem nicht. Sie bekam dann vom TA Breitbandantibiotikum um eventuelle Entzündungen oder so zu behandeln, nach einer Woche den Tabletten, fraß sie jetzt auch das Hack und alles nicht mehr, aber was immer ging war Dörrfleisch.
      Durch einen Blog bin ich dann auch Frostfutter P. gestoßen und habe da mal so ein Paket „Barf für Anfänger“ bestellt, damit Patty frisst hätten wir auch Futter umgestellt.
      Am Anfang nahm sie das Futter gut an, eine Woche lang….und jetzt sah sie es nur an und drehte sich weg.
      Hin und wieder, gerade beim Gassi gehen, geht mit viel Glück steinhartes Frolic noch, aber Dörrfleisch geht immer rein, nur alles andere nicht.
      Wir waren dann wieder beim TA, weil wir sie röntgen lassen wollten, vielleicht wäre da ja sowas wir Tumor oder so oder Probleme im Hals, Rückenschmerzen, etc.
      So sah alles ok aus, der TA meinte bei den Nebennieren sähe es für sein Geschmack komisch aus. Das könne man sonst in der TK nochmal per Ultraschal abklären lassen Nach dem TA-Besuch ging es Patty 3 Tage (?) lang gut, sie war fast die Alte…dann wieder der Rückschlag, sie schwankte hier zuhause rum wir dachen echt das war es jetzt…aber es konnt ja keiner von den TÄ zu einem nach Hause, dann hätten die das selber sehen können. Wir uns also fertig gemacht….und schwupp war Patty wieder fit….
      Wir haben dann ein Termin in der TK gemacht, da wurde sie untersucht, aber so konnten sie nichts erkennen, dort haben wir nur erfahren das ein altes Röntgenbild von der Patty schon mal da war (geschickt von unserem TA, im November), da hieß es die Milz wäre vergrößert gewesen und die Lungen gestaucht, als wäre sie da mal erkältet gewesen.
      Das hatte unser TA uns nie weiter gegeben, es wurde uns da nur gesagt „alles ok, nur blöd geröntgt.“
      Zur Info: Wir hatten sie nach dem Tod von unserem Benji mal röntgen lassen, weil sie da auch schon mal eine Phase hatte wo sie nicht fressen wollte…da schob man es dann aber auf die Trauer, den nach 2 Wochen war da alles wieder ok.
      Wir hatten dann noch einen Termin bekommen für Ultraschall.
      Die Milz war immer noch etwas vergrößert, aber sonst alles soweit ok…also Tumor hatte an jetzt da ausgeschlossen…man könnte natürlich noch eine Biopsie da machen.
      Die TÄ in der Klinik konnte die ganze Medikamentengabe nicht verstehen, sie meinte nur sie hätte erstmal ein Mittel gegeben gegen Übelkeit und nicht etwas was alles schlimmer machen könnte…Wir haben jetzt ein Mittel bekommen gegen Übelkeit was Patty bekommen soll, vor dem Fressen.
      Es ging damit ein paar Tage gut, ihr rohes Futter nahm sie wieder an, Hundefutter geht immer noch nicht, aber Dörrfleisch geht immer.
      Jetzt hat sie wieder seit fast 3 Tagen nicht gefressen
      Kein rohes Futter, kein gekochtes, etc. aber Dörrfleisch würde gehen…das bekommt sie von uns dann auch, wenn uns es zulange dauert bis sie was frisst…
      Alles was sie sonst gerne gefressen hatte wird verschmäht (außer Dörrfleisch, hin und wieder steinhartes Frolic)
      Es ist ein auf und ab hier, wir sind total verzweifelt und wissen nicht weiter…und das geht seit Wochen so…sie kann das eine mal Hühnerklein mögen und das andere Mal dreht sie sich angewidert weg, etc…
      Sie geht jetzt auch seltener raus in den Garten, sonst war sie immer sehr viel draußen und hat sich in der Sonne braten lassen, etc. oder gebuddelt…
      Sie frisst für unseren Geschmack auch zu viel Gras…..
      Es ist soweit alles untersucht, und angeblich alles ok, einige Blutwerte wurden in der TK nachgeschaut, die waren sogar besser als die beim TA…
      Was die TK empfohlen hatte war eine Ernährungsberatung, die nehmen wir noch mit, aber ich denke mal nicht das es uns was bringt. Denn Patty muss ja erstmal was fressen, dann könnte man ja was ändern.
      aus lauter Verzweiflung haben wir jetzt das mal bestellt:  RECONVALES Tonikum für Hunde
      Hat einer von Euch sowas schon gehabt oder vielleicht Ideen ?
      Wir gehen hier echt auf dem Zahnfleisch, wir können doch nicht zusehen wie eine angeblich gesunde Hündin verhungert….

      Schon mal danke für`s lesen und eventuelle Tipps
      Eure Sabine

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