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Hundeforum Der Hund
Morotuno

Für Silvester: Sedalin oder Alternative?

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Ahaaa - wieder was gelernt!:50_open_mouth:

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vor 2 Stunden schrieb 2010:

Was aber fatal ist: unseriöse Zucht, Mixe und Vermehrehunde.

 

Ähm, vielleicht meinst du das nicht so, aber das liest sich ja, als wären Hunde von seriösen Züchtern allesamt "silvesterfest", bzw schussfest.

Und Mixe und Vermehrerhunde sind dann halt die ängstlichen.

 

Da hätte ich nun doch gerne eine belegbare Statistik für, denn ich weiß von einigen seriös gezüchteten Hunden, die jagdlich zB sauber schussfest waren, bei Silvester aber wimmernd in der Ecke hockten. Man macht sich das schon ein wenig leicht wenn man sagt, die ängstlichen Hunde seien dann halt alle nicht seriös entstanden. (Mal abgesehen von den unmengen an hartgesottenen Mischlingen, die um Mitternacht an Silvester noch easy-peasy ihren Gassigang machen.)

Also, wenn du genaues weißt zu Rassezugehörigkeit und Silvesterangst, würde mich das sehr interessieren, dann ich kann natürlich nur von meinem näheren Umfeld ausgehen, und würde da nicht sagen, dass man da etwas zuordnen könnte :think: 

 

Bei manchen Hunden zeigt sich Silvesterangst auch erst nach einem bereits (gut) überstandenen Silvester, bei manchen auch erst noch später - und was, wenn die Elternhunde alle "knallhart" sind und einer der Welpen plötzlich doch ängstlich?

 

 

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Der einzige Rassehund, den wir hatten, eine ausgemusterte französische Diensthündin, Beauceron, war der grösste Angsthase von all unseren Hunden.

Die beiden kleinsten Hunde, beides Bauernhofmixe, Bless Appenzellermix und Wega BC-Mix hatten nie Angst bei Gewitter oder Schüssen.

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vor 5 Minuten schrieb Lemmy:

 

Ähm, vielleicht meinst du das nicht so, aber das liest sich ja, als wären Hunde von seriösen Züchtern allesamt "silvesterfest", bzw schussfest.

Und Mixe und Vermehrerhunde sind dann halt die ängstlichen.

 

Da hätte ich nun doch gerne eine belegbare Statistik für, denn ich weiß von einigen seriös gezüchteten Hunden, die jagdlich zB sauber schussfest waren, bei Silvester aber wimmernd in der Ecke hockten. Man macht sich das schon ein wenig leicht wenn man sagt, die ängstlichen Hunde seien dann halt alle nicht seriös entstanden. (Mal abgesehen von den unmengen an hartgesottenen Mischlingen, die um Mitternacht an Silvester noch easy-peasy ihren Gassigang machen.)

Also, wenn du genaues weißt zu Rassezugehörigkeit und Silvesterangst, würde mich das sehr interessieren, dann ich kann natürlich nur von meinem näheren Umfeld ausgehen, und würde da nicht sagen, dass man da etwas zuordnen könnte :think: 

 

Bei manchen Hunden zeigt sich Silvesterangst auch erst nach einem bereits (gut) überstandenen Silvester, bei manchen auch erst noch später - und was, wenn die Elternhunde alle "knallhart" sind und einer der Welpen plötzlich doch ängstlich?

 

 

 

Lies noch mal bitte.

Das steht so nicht da!

Schussfestigkeit ist bei meinem Beispiel Bc nicht Zuchtziel. Und es kann auch in der besten Zucht passieren, dass ein Hund zusammenbricht, weil er zu sensibel List.

Schussfest sollen zum Beispiel DSHs sein, das wird zur Zuchtzulassung geprüft. Mein Beispiel meines schussängstlichen Bcs sollte darstellen, dass man auch mit "schummeln" eine Prüfung mit einem unsicheren Hund hinbekäme.

 

 

 

vor 2 Stunden schrieb 2010:

Das ist was komplett anderes!

Im "Schutzdienst" soll der Hund desensibilisiert werden.

Ein Hund, der nicht schussfest ist, wird das auch nie sein, egal bei welchenm Training, diese Hunde gehören dann nicht in die Zucht.

Man kann etwas "Makulatur" betreiben und dieser Hund wird evt. einen Schuss in einer geübten Prüfung aushalten, aber das ist nicht wesensfestes Verhalten.

 

 

vor 2 Stunden schrieb 2010:

 

Somit ist das Ergebnis:  "schussfest" ein züchterisches Ziel.

 

 

vor 2 Stunden schrieb 2010:

Bei Hütehunden, wie dem Border Collie ist das nicht Zuchtziel.

 

 

vor 2 Stunden schrieb 2010:

Hier ist das Zuchtziel eher, dass der Hund sehr sensibel auf Geräusche reagieren soll.

 

 

vor 2 Stunden schrieb 2010:

 

Aber natürlich nicht zusammenbrechen soll.

 

vor 2 Stunden schrieb 2010:

Das ist immer ein Drahtseilakt und auch aus guten Zuchten gehen mal übersensible Hunde hervor.

 

vor 2 Stunden schrieb 2010:

Was aber fatal ist: unseriöse Zucht, Mixe und Vermehrehunde.

Da wird dann nur noch vermehrt.

Ein seriöser Züchter wird niemals wollen, dass seine Hunde nervöse, neurotische Paniker sind, wenns mal knallt irgendwo.

 

 

vor 2 Stunden schrieb 2010:

Mein Schussängstlicher Border läuft absolut ohne mit der Winper zu zucken am örtlichen Schiesstand vorbei...Da ist er über die Jahre, die wir da spazieren gehen absolut desensibilisiert. Aber wehe im TV knallts, oder ein Feuerwerkskörper wird gezündet.

Und dieser Hund ist am Schiessstand schusssicher und würde dort auch eine BH laufen ohne zu zucken, da könnten die minütlich schiessen.

 

 

 

Deutlicher er kann ich nicht sein.

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Dann hab ich dich wohl nicht ganz richtig verstanden gehabt, tschuldige. (Musst nicht extra-langsam sprechen, aber danke für die Mühe ;)

 

Natürlich ist schussfestigkeit kein Zuchtziel beim BC, was sie in der Regel ja auch sensibler macht als einige andere Rassen. Nun leiden aber auch andere Rassen (und Mischlinge auch) an furchtbarer Silvester- oder Gewitterangst, oder an Schussangst und manches Mal auch wirklich nur sehr selektiv - also wie ich schrieb, einige Hunde die kein Problem mit Schüssen haben, haben dennoch Angst an Silvester oder bei Gewitter - und umgekehrt.

 

Marlowe zB hatte keine Angst bei Gewitter, aber bei Schüssen und Silvester sehr wohl. Butch hatte nichts von alledem. Beide waren BC-Mischlinge, mit Collie-Anteil.

 

Ich kenne zwei BC-Mix Geschwister, von denen der eine fast stirbt vor Angst wenn es knallt, der andere ist völlig cool. Interessanterweise ist der coolere der, der viel sensibler und "typisch BC" ist - der andere ist an sich ein wahrer Räuberbaron, zwar durchaus leichtführig aber nicht so sensibel wie sein Bruder.

  

 

Ich denke halt, dass die unterschiedlichen "Knallereien" von Gewitter, Silvesterböllern oder Schüssen auch unterschiedlich bewertet werden. Einige finden alles ganz furchtbar, andere selektieren stärker und reagieren auf gewisse Geräusche, auf andere (die für uns sehr ähnlich klingen) dann wieder nicht.

 

Lemmy hatte was das angeht mit nichts ein Problem, auch Butch und Higgins gar nicht. Scully - muss ich schauen, weiß ich nicht. Hoffe mal nicht, bisher zumindest keine merklichen Ängste wenn es mal rums macht.

 

Einen Zusammenhang mit Rassezugehörigkeit habe ich aber wirklich noch nicht festgestellt - andererseits habe ich da auch noch keine "Nachforschungen" zu betrieben. Würe auf jeden Fall interessant

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vor 4 Stunden schrieb Nebelfrei:

Der einzige Rassehund, den wir hatten, eine ausgemusterte französische Diensthündin, Beauceron, war

Das "ausgemusterte Diensthündin" kann da aber auch Anteil gehabt haben. Ich glaube, daß Erfahrungen da schon ihren Anteil haben und würde nicht alles auf die Zucht schieben.

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@Lemmy

ich nehme gerne den BC als Beispiel, weil es beim BC zuchtbedingt ist. Und dennoch ein guter Arbeitshund weiterarbeiten können MUSS, wenn es knallt, was die allermeisten (auch meiner) können.

Ich weiss auch, dass einige Jagdhunderassen auch immer mal Probleme haben und ich kenne auch die sogenannten "Gebrauchshunderassen", allen voran den DSH, der auch sehr schussängstlich sein kann und dann nicht mehr "zu gebrauchen" ist. 

 

Anhand der Zucht des BC kann man gut erkennen, wieso so dermassen oft solch LEID für die Hunde ZUCHTBEDINGT gemacht ist vom Menschen.

Deshalb wolle ich das sehr deutlich klarstellen, dass ich nicht meine jeder vom Züchter gezüchtete Hund ist  besser als andere. Im Gegenteil, wenn eine Arbeitsrasse zum Show-Hund gezüchtet wird von VDH Züchtern zum Beispiel, dann muss man als Käufer aufpassen, damit man nicht genau das bekommt, was man nicht will. Und wenn man einen Mix, Tierheimhund, Nothund kauft, dann muss man offen sein für alles.

 

Und der Hund um den es hier geht IST ein Border Collie....

Und beim Border ist dieses Verhalten häufig anzutreffen und man kann dem Hund mit Verhaltenstherapie helfen.

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vor 10 Stunden schrieb Lemmy:

Einen Zusammenhang mit Rassezugehörigkeit habe ich aber wirklich noch nicht festgestellt - andererseits habe ich da auch noch keine "Nachforschungen" zu betrieben. Würe auf jeden Fall interessant

 

Ich habe doch nur vom Border geschrieben und bin etwas ausschweifend auf Zuchtziele eingegangen und dass es eben ein Drahtseilakt ist, einen Geräuschsensiblen Hund zu züchten, der gleichzeitig bei Sylvester selbst noch Böller anzündet und sich freut wenns knallt.

 

Ich habe verdeutlichen wollen, dass ein Züchter von einem ARBEITSHUND, dem BC (in DEUTSCHLAND) nicht möchte, dass seine Nachzuchten wegrennen, wenn mal ein Auspuff knallt.

Und dass dies eben bei "ZÜCHTERN", die nur auf Schönheit züchten durchaus vorkommen kann, aber auch natürlich die anderen Seite der Medallie, dass BCs aus Schöheitszucht, tumb sind und die Ohren einfach zuklappen. Beides Schläge, die keiner will. Ein Border, der nicht leichtführig ist, den will keiner, der im Sport was reissen will, einen Border,der nicht mehr im Agiparcours laufen kann, weil in einem Kilometer Entfernung ein Auto eine Fehlzündung hatte, den wünscht sich auch niemand.

 

Jeder, der sich einen Boreder kauft, hat eine Vorstellung, wie der Hund in etwa sein soll. Und das ist der Punkt, den ich meine. Ein BC auf Fellstruktur gezüchtet, kann eben viele der feinen Eigenschaften nicht mehr aufweisen. Und da Genetik manchmal macht, was sie will, kann man es nicht vorausplanen, wenn man so züchtet oder vermehrt.

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vor 10 Stunden schrieb Lemmy:

 

Natürlich ist schussfestigkeit kein Zuchtziel beim BC, was sie in der Regel ja auch sensibler macht als einige andere Rassen. Nun leiden aber auch andere Rassen (und Mischlinge auch) an furchtbarer Silvester- oder Gewitterangst, oder an Schussangst und manches Mal auch wirklich nur sehr selektiv - also wie ich schrieb, einige Hunde die kein Problem mit Schüssen haben, haben dennoch Angst an Silvester oder bei Gewitter - und umgekehrt.

Ja, es leiden auch Hunde anderer Rassen daran. Ich kenne diese übergrosse Angst von einigen Jagdhunden. Und ich mutmasse, dass es sich da genauso verhält wie bei der Zucht der BCs.

Es ist eben ein Drahtseilakt. Und die Verpaarung zweier Schusssicherer Hunde, die lediglich (wie in meinem Beispiel gut desensibilisiert wurden) ergibt eben nicht Welpen, die Schusssicher sind.

Und dann gibt es ja auch immer noch beim besten Züchter, dass die Genetik mal einen "Haken" schlägt.

Beim Mischling kann dann wieder alles oder eben nichts....Und dann spielen ja noch das Wesen und Verhalten der Hündin und was diese in der Trächtigkeit erlebt ein Rolle. 

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vor 15 Stunden schrieb 2010:

Was aber fatal ist: unseriöse Zucht, Mixe und Vermehrehunde.

So, wie bei meinem Monty. Privatleute, die sich dachten: Prima! Mit Welpen kann man ja gut Geld verdienen! :angry: Und dann die Hunde nicht losgeworden und unter schlechtesten Bedingungen gehalten...

 

Was Monty z.B. gar nichts ausmacht (also inzwischen), sind große Menschenmengen, Lautsprecheransagen oder auch laute Musik/wummernde Bässe. Als hier am nächsten See ein Festival war, wir ins Erdgeschoss aufs Sofa geflüchtet sind und es dort immer noch so laut war, dass wir kaum schlafen konnten, hat Monty selig geschlummert. Und kürzlich war mal Feuerwerk, da hab ich mich gewundert, dass er nicht mit der Wimper gezuckt hat. Ich glaube, es sind "nur" die Böller, die er nicht mag. Jede Art von Knall, die plötzlich und ungleichmäßig ist. Gestern Abend wiederum ist er urplötzlich panisch aufgesprungen und hat sich im Gäste-WC verschanzt und weder wir noch die Katzen haben irgendwas gehört (jedenfalls haben die nicht mal mit den Ohren gezuckt).

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