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Giftködertraining

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Sinnvolle Maßnahme oder Geldmacherei findiger Hundeschulen?

Welche Methode ist sinnvoll und erfolgversprechend?

Ist es überhaupt möglich einen verfressenen Hund so zuverlässig umzutrainieren, dass er auch ohne Einfluss des Menschen eine Frikadelle liegen lässt, die er zufällig am Wegrand findet? 

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Ich gebe zu, dass ich da bei meinen kläglich versagt habe. Liegt aber sicherlich auch daran, dass ich gerne Leckeren in Laub- oder Schneehaufen suchen lassen oder im Garten verteile oder einfach rollen lasse...

 

Mit ein bisschen mehr Konsequenz und einem guten Training bekommt man dass sicherlich hin. Ich denke da an einen ZOS-ähnlichen Aufbau. 

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Sinnvolle Maßnahme oder Geldmacherei findiger Hundeschulen?

Welche Methode ist sinnvoll und erfolgversprechend?

Ist es überhaupt möglich einen verfressenen Hund so zuverlässig umzutrainieren, dass er auch ohne Einfluss des Menschen eine Frikadelle liegen lässt, die er zufällig am Wegrand findet? 

a) Sinnvolle Maßnahme, kann man ja auch ohne Hundeschule machen, wenn man will (und kann!)

b ) möglichst früh damit anzufangen, dann ist das Tabu aufbauen weniger mühsam

c ) weiß ich nicht,kann auch gut sein daß es da Therapieresistente gibt... :D  Bei uns liegen keine Frikadellen am Wegrand herum!

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Es ist immer sinnvoll, Hunden beizubringen, nichts vom Weg zu fressen ohne Freigabe oder alles auszuspucken, was sie in der Schnute haben. Wer das alleine nicht hinbekommt, braucht eben einen Trainer.

 

Wenn das Geldmacherei ist, ist jedes Hundetraining Geldmacherei.

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Klar ist das sinnvoll - zumal wenn man einen Hund wegen Gifts verloren hat. Allerdings bin ich der Meinung, dass es keine 100%ige Garantie gibt, dass der Hund nicht doch mal was aufnimmt.

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Nein Hilde. 100% gibt es nicht. Aber wenn es zu 90% klappt, hat man schon viel gewonnen.

 

Das Üben ist auf alle Fälle sinnvoll.

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Sinnvolle Maßnahme oder Geldmacherei findiger Hundeschulen?

Welche Methode ist sinnvoll und erfolgversprechend?

Ist es überhaupt möglich einen verfressenen Hund so zuverlässig umzutrainieren, dass er auch ohne Einfluss des Menschen eine Frikadelle liegen lässt, die er zufällig am Wegrand findet? 

 

Also, Akuma war so weit, dass er wirklich jeden Fund zuverlässig anzeigte (ohne Hundeschule trainiert). Sobald ich das Training hab schleifen lassen, wurde es zunehmend schlechter. Da ich ihm bis dato auch nix aus dem Maul nehmen konnte, war das meine einzige Chance.

Ich bin ganz ehrlich: Ich lebe jetzt einfach mit dem Risiko (ich kann ihm Beute nun deutlich besser abnehmen (aber so ein Stück Wurst ist schnell abgeschluckt) - denn das Anzeigen von Fressbaren ist ein sehr aufwändiges Training, das sei Ressourcen, die anderweitig gebraucht werden, verbraucht. Er zegt imme rnoch viel an, aber längst nicht alles. Aber geht nicht mehr auf Suche, was er eine zeitlang getan hat.

Knochen und größere Fundsachen bringt er nach wie vor zum Tauschen.

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Ich gebe zu, dass ich da bei meinen kläglich versagt habe. Liegt aber sicherlich auch daran, dass ich gerne Leckeren in Laub- oder Schneehaufen suchen lassen oder im Garten verteile oder einfach rollen lasse...

 

Das führt meiner Erfaherung nach nicht dazu, dass Hunde vermehrt Sachen vom Boden auflesen. Sondern eher dazu, dass sie gar nicht mehr so viel suchen, weil sie das Gefühl haben, der eigene Mensch versteckt und verteilt die.

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Bolle war ja auch so ein Müllschlucker - das Training hat sich gelohnt. Ich habe auch Leckerchen verteilt und suchen lassen bzw. mache das immer noch. So hat der Bursche den Unterschied zwischen ok und nicht ok gelernt.

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Sehr sinnvolle Sache, von einem guten Trainer gezeigt wirklich mal eine in meinen Augen sinnvolle Art, Geld zu verdienen ;)

 

Wobei ich natürlich hoffe, dass die Trainer damit alles abdecken was gefressen werden kann.

Mit Lemmy hab ich inzwischen per Zufall einen Hund herantrainiert, der mir sehr zuverlässig Äpfel oder Birnen anzeigt :D Leider nur diese ... moment nein - heute zeigte er mir auch noch ein Maoam-Papier an. Roch wohl nach Apfel :lol: Aber tendeziell zeigt er mir eben Obst an, Brot und Co wird einfach geschluckt es sei denn ich seh es vorher und sage "Äh-äh, ist nicht". Oder auch etwas deutlicher "Nein!". Aber wenn ich das nicht sehe... *schluckundweg*

 

Obst hat sich so ergeben, irgendwie. Ich hatte ihn mal gesehen, wie er einen Apfel wollte den ein Kind oder so weggeworfen hatte. Ich also (weil bisher noch keiner Äpfel vergiftet hat) hin, Apfel angeschaut, Dreck entfernt und em Hund gegeben.

Ab da zeigt er mir das an. Und zwar auch auf Entfernung, so dass ich manchmal echt nicht weiß, wo das nun ist, was er haben will :D Er steht dann stocksteif und guckt dorthin, und dann muss ich suchen, für gut/nicht gut befinden und entweder ihm geben oder sagen "nää, der ist nix, komm weiter". Früher gab es nichts, was er nicht wollte- inzwischen mag er auch nicht mehr jeden Apfel ;)

 

ich denke, hätte ich da mehr Anspruch gehabt, dann hätte ich das ganze auch auf Brot und Wurst und Co ausweiten können. Vermutlich würde diese Methode bei sehr vielen Hunden sehr gut wirken.
Bei Higgins reicht einfach ein "Aus" wenn ich sehe dass er was im Mund hat. Und das merke ich, auch wenn er es sich in die Wangen klemmt :D Einmal trug er bestimmt fünfzig meter einen Reh-Fuß mit den er im Wald fand - ich hab es nicht gesehen weil er ja so bärtig ist, aber er lief so komisch. angespannt. Und dann klapperte es hin und wieder, wenn er den Huf in die andere Seite geschoben hat.

 

Ich Raben-Frauchen hab ihn ausspucken lassen (wusste ja nicht was es ist) und ihm dann einen Keks stattdessen gegeben. Aber der Blick! "Dudidu... iff hab gaaaa nifts im Mund...dududi" :D

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