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Hundeforum Der Hund
Lujana

Herdenschutzhund und mein Wolfsspitz

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(bearbeitet)

Hey ihr lieben, ich bitte euch um eure Meinung. 

Unsere Ranjana ist ein inzwischen bald 1,5jähriger Wolfsspitz, ein sehr lebendiges, aktives, kontaktfreudiges und verspieltes Geschöpf. Mit Menschen oder anderen Hunden gut sozialisiert.

 

Genauso war es einst mit Herdenschutzhündin Lasky, dem Hund meiner Schwester, der als Familienhund lebt. Aber seit etwa einem knappen Jahr wurde Lasky immer aggressiver anderen Hunden gegenüber. Und jetzt, aufs Weihnachtsfest hin, wo wir alle bei meiner Schwester und ihrer Familie übernachten wollen (also die ganze riesige Verwandtschaft, denn dort hat es Platz) hat mein Schwesterherz wirklich Angst dass Lasky Ranjana ernsthaft verletzt, wenn wir versuchen, sie ins Haus zu nehmen. Nicht mal draussen in neutraler Umgebung sei sicher, dass es klappe.

 

Deswegen soll Ranjana nun hier bleiben. Für Ranjana nicht soo schlimm, sie darf zum Nachbarn für die eine Nacht. Den kennt sie gut. 

Für mich aber schlimm...:ph34r: ich leide an Depressionen und die sind an Weihnachten immer am schlimmsten und vor der Feier mit meinen Verwandten habe ich echt Angst... ich fürchte das liest sich etwas durchgeknallt aber wer noch nie an Depressionen litt kann das vermutlich nicht ganz nachvollziehen...:blush:

jedenfalls ist Ranjana diejenige, die in dieser Stimmung das einzige wirklich hilfreiche ist. Raus in die Natur mit ihr durch den Schnee ist unglaublich beruhigend und holt mich zurück auf den Boden. Wegen ihr hatte ich dieses Jahr keine Angst vor dem Weihnachtsrummel. Und jetzt darf sie nicht mit...:(

dass ich selbst halt auch nicht gehe, wäre für meinen Mann und besonders die drei Kinder sehr sehr traurig und das will ich Ihnen auch nicht „antun“. 

 

Habt ihr Gedanken, Ideen dazu? Was bräuchte denn so ein Herdenschutzhund damit er sein Reich nicht vor einem anderen Hund verteidigen muss? Oder ist das aussichtslos? :wacko: 

 

mag sein dass das nach kleinem Problem aussieht, dass ich ohne Hund dahin soll... für mich ist es ein Grosses... :blush::ph34r:

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Für mich wäre es auch ein großes Problem etwas meistern zu müssen, was ich ohne meinen Hund nicht meistern kann.

Da bist du nicht alleine.

 

Ich halte es für unrealistisch, dass man auf die Schnelle in eineinhalb Wochen noch eine Lösung für das Problem findet. Hinsichtlich Erziehung/Training meine ich.

Meine Idee wäre an dieser Stelle: Kann Lasky denn nicht für die eine Nacht vielleicht bei jemandem unterkommen? Es mag unfair klingen, dass der "Hausherr" gehen muss wegen Besuch, aber wenn an Ranjanas Anwesenheit soviel hängt, wäre das vielleicht eine Notlösung.

Ist ja niemandem geholfen wenn ein Familienmitglied niedergeschlagen am Tisch sitzt.

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(bearbeitet)

Puh, das ist eine ziemlich verfahrene Situation :think:.

Ich würde es auf keinen Fall riskieren, dass deine Ranjana verletzt wird. Das territoriale Verhalten ist da offensichtlich sehr ausgeprägt, und deine Schwester wird ihren eigenen Hund da schon richtig einschätzen können. 

Das Problem mit Depressionen kenne ich aus meinem engsten Umfeld, und daher weiß ich, dass ein 'reisst dich halt mal 2 Tage zusammen' überhaupt nicht funktioniert, und die Depression im schlimmsten Fall eskaliert, weil die Energiespeicher durch ständiges 'zusammenreißen' so leergefahren werden, dass auch das "normale" gesellschaftliche Funktionieren zu einer riesigen Belastung werden kann...

Wie alt sind deine Kinder? Ich würde einen Familienrat einberufen. Ich finde es überhaupt nicht albern, dass dein Hund zum Überwinden von depressiven Phasen für dich essentiell ist! Versuch in deiner Familie dieses für dich große Problem anzusprechen und sucht gemeinsam eine Lösung. Vielleicht fahren dein Mann und die Kinder allein zu dem großen Verwandschaftstrubel, und ihr feiert vorweg bzw hinterher in engerem Kreis?

Ich drück dir die Daumen, dass ihr eine Lösung findet, bei der keiner zu kurz kommt... Aber versuche auf jeden Fall für dich den Verpflichtungs-druck da raus zu nehmen, das macht es nur schlimmer:knuddel!!

 

Edit: Vorschlag von @naschkatze finde ich gut!

 

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Es ist schon schwierig für viele HSH, wenn jemand in ihr Reich eindringt. Wie geht es mit den anderen (menschlichen) Gästen, ist das kein Problem?

Wie weit ist es bis zu deiner Schwester? Vielleicht wäre es möglcih, dass du zwar an die Weihnachtsfeier gehst, aber dann zuhause übernachtest? Und dann evtl am nächsten die Familie abholst?

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@Lujana Hm , was willst du denn wirklich ? Wie wünschst du dir denn das Weihnachtsfest?  Du bist genauso wichtig wie dein Mann und deine Kinder. 

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vor 25 Minuten schrieb Lujana:

....

jedenfalls ist Ranjana diejenige, die in dieser Stimmung das einzige wirklich hilfreiche ist. Raus in die Natur mit ihr durch den Schnee ist unglaublich beruhigend und holt mich zurück auf den Boden. Wegen ihr hatte ich dieses Jahr keine Angst vor dem Weihnachtsrummel. Und jetzt darf sie nicht mit...:(

dass ich selbst halt auch nicht gehe, wäre für meinen Mann und besonders die drei Kinder sehr sehr traurig und das will ich Ihnen auch nicht „antun“. 

 

 

Ich denke nicht, dass es gut für dich wäre, alleine zu Hause zu sein. Könnte ebenfalls in einem depressiven Tief enden. Und das dann allein. Nicht gut.

 

Wenn du sagst, dass dir die Natur hilft,

was ist, wenn du für diesen einen Tag den Familienhund dort adoptierst?

Oder mit deinem Mann raus gehst?

Vielleicht werden sich zum einen deine Schwester - die Bereitschaft des Hundes vorrausgesetzt - und auch dein Mann, die sicherlich dich und deine Situation gut genug kennen, deinem Bedürfnis nicht verschließen.

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@Naschkatze: ein guter Vorschlag!!! Das kläre ich gleich ab!!

 

@Myri: meine Kinder sind 5,9 und 12. für die kleine wäre es etwas schlimm, Weihnachten ohne mich. Sie hat eine Entwicklungsverzögerung und oft bin ich die einzige die sie wirklich versteht. Ich möchte sie in dem Rummel nicht alleinlassen. Mein Mann weiss was es für mich bedeutet, er ärgert sich grad sehr über Lasky... :rolleyes: aber die Kinder haben Vorrang. Da reiss ich mich tatsächlich lieber zusammen, habe ich all die Jahre vor dem Hund auch machen müssen... :(

 

@Nebelfrei: Gegen Menschen ist Lasky absolut gutmütig und ein Riesen Schatz. Wegen ihr bin ich „auf den Hund gekommen“ :) das Problem ist, ich schiebe wenn, dann mitten in der Feier meine Krisen...:ph34r:-_- und muss dann einfach raus und weg mit dem Hund, dann geht es schnell vorbei. Daher nützt mir die Nacht mit Hund nicht viel. 

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vor 15 Minuten schrieb Ferun:

@Lujana Hm , was willst du denn wirklich ? Wie wünschst du dir denn das Weihnachtsfest?  Du bist genauso wichtig wie dein Mann und deine Kinder. 

Ich würde Weihnachten sehr gerne einfach verschlafen... :rolleyes: ich mag es im engsten Kreis, aber all die Familienfeiern finde ich furchtbar  :wacko: mit Ranjana hat es mich nicht mehr beunruhigt. Ich hatte mich fast ein bisschen gefreut.. :blink: Aber ich weiss seit heute dass meine Schwester und mein Schwager das zu gefährlich finden.

 

@gatilich habe davor keine Angst, allein daheim ist mir wohl. Die Depression ist eigentlich gut eingestellt medikamentös, nur an Weihnachten reisst es mir jedes Jahr den Boden unter den Füssen weg. Weiss der Geier warum. :wacko: Mit Lasky traue ich mich eben nicht so ganz raus, ich habe sie auch nicht im Griff wenn ein anderer Hund käme, sie ist enorm stark und eben auch draussen aggressiv gegen Hunde. Und mein Mann käme gerne mit mir raus. Für mich nicht ganz so erholsam wie mit Hund, und... ich geriete dann eher in Erklärungsnot der Verwandtschaft gegenüber, warum wir zwei mitten im Essen rausgehen und die Kinder zurücklassen. Und das möchte ich vermeiden. Ich möchte das in dieser Verwandtschaftsrunde nicht offenlegen.

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@Lujana Ich verstehe das sehr gut. Liegt deinem Mann und deinen Kindern so viel an der großen Verwandschaftsrunde?

                  Sonst bleibt doch unter euch und genießt die Feiertage Zuhause zusammen mit Ranjana.

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@Ferun: Ja. Eben SEHR viel. Das ist für sie fast das Schönste im ganzen Jahr... :blink:

 

ich habe nun gefragt ob es bei meiner Schwester keinen Nachbarn hat wo Lasky hin kann, und zumindest ihr mein Problem erklärt. Sie klärt nun ab. Mal sehen, vielleicht gibt es so doch noch ein schönes Fest für alle, auch für mich... :) Danke für Eure Gedanken und Ideen!!! 

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