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Hundeforum Der Hund
Fiona01

"Besitzer von totem Mops mit Gendefekt erstreiten 2.000 Euro"

Empfohlene Beiträge

EIne gute Zucht besteht nicht aus dem 100sten Gentest. Die Rasse ist  qualgezüchtet und jeder Käufer und Verkäufer können sich eine Saunabank in der Hölle teilen. (Um beeim Thema zu bleiben...) Hot die Sache, sehr HOT.

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Da kommen zwei Sachen zusammen:

schlechter Züchter

uninformierter Käufer, der kauft, was er kriegen kann.  Unreflektiert. Er informiert sich nicht.

Er liebt seinen Hund.

Er merkt aber nicht, dass genau Käufer wie er dieses Leid der Muttertiere und Welpen und erwachsenen Hunde am Leben erhalten.

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Und jetzt hat dieser Dumme Mensch auch noch 200´0 Euro bekommen. Fehlt nur, das der jetzt züchtet. Das würde der Perversion die Krone aufsetzen.

 

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So kann man es nicht sehen und das Urteil finde ich nicht gerecht,  da im Fall

22 000 € TA-Kosten angefallen sind und der Kläger mit 2000 abgespeist wird.

Das Recht lässt sicher mehr zu.

 

Wenn ich heute einen Hund kaufe, für einen stolzen Preis, gehe ich davon aus,

dass der Hund in Ordnung ist und alle notwendigen Untersuchungen gemacht

worden.  Als Käufer ist niemand verpflichtet den Züchter zu röntgen, dass ist

auch nicht seine Aufgabe. So kann ein Käufer nur darauf reagieren, was er

optisch vorfindet und was die Züchterin bereit ist preiszugeben über den

Wurf und Elterntier. Wenn es da Dinge gibt, die nicht passen habe ich die Wahl

zu kaufen oder eben besser nicht. Ein Vorwurf im Nachhinein: der Käufer hätte

es gewusst und trotzdem gekauft,  ist unberechtigt. Käufer sind alle erst mal

sehr unbedarft und müssen auch nicht Detailwissen über Zucht und Erbkrank-

heiten haben. Dafür gibt es Fachleute, angefangen vom Züchter über TA, Anwalt

und letztlich Richter, die sich dann mit dem speziellen Fall befassen.

Das wurde getan und m.E. für den Käufer sehr unbefriedigend und ungerecht.

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vor 23 Minuten schrieb Nadja1:

Als Käufer ist niemand verpflichtet den Züchter zu röntgen, dass ist

auch nicht seine Aufgabe.

 

Entschuldigung, eigentlich macht man das bei einem doch ernsten Thema nicht, aber hier an dieser Stelle musste ich doch grinsen, weil ich auch seltenst bis nie darauf bestehe, den Züchter zu röntgen. ;):D 

Sorry! 

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vor 4 Minuten schrieb Fiona01:

 

Entschuldigung, eigentlich macht man das bei einem doch ernsten Thema nicht, aber hier an dieser Stelle musste ich doch grinsen, weil ich auch seltenst bis nie darauf bestehe, den Züchter zu röntgen. ;):D 

Sorry! 

 

Auch noch von mir ein unsachlicher Einwurf:

Eigentlich reicht es bei manchem Züchter (und da meine ich sie ALLE, die sich so nennen), den Kopf zu röntgen:

da sieht man dann die Dollars in den Augen besser....:1_grinning:

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@Nadja1 Woher hat der Käufer denn plötzlich die Infos, dass die Hündin zu früh gedeckt wurde? Das sollte man doch wirklich alles vor dem Kauf durchleuchten, unbedingt. Vermehrer verlangen auch einen stolzen Preis und gaukeln tolle Bedingungen vor, das sagt doch dem Käufer nichts. Man kann sich bei keiner Aktion sicher sein, dass man nicht an schwarze Schafe gerät (ich für meinen Teil sage: Betrug und Nepp waren immer der Standard seit es Menschen gibt, da man muss immer die Augen auf machen und recherchieren, so lästig und anspruchsvoll das ist, ob beim Mieten von Wohnungen, Ärztewahl, Kauf von Waschmaschinen oder Lebensmitteln).

 

Wenn ich mir die Probleme auch mit seriösen Züchtern (als Menschen), den Zuchtverbänden und der Zucht von einzelnen Rassen (biologisch) so ansehe, würde ich alles lesen und recherchieren, wenn ich unbedingt einen Rassehundwelpen wollte. Das kann sogar erfolgreich sein: bei uns leben Leute, die ihren Rhodesian Ridgeback jeweils aus Afrika importieren. Seit 30 Jahren ist ihr Hund gesund, soweit man das bei Hundebegegnungen sieht, und sie werden alt und klapprig, der aktuelle ist 12 und geht auf sein natürliches Ende zu. Bei vielen anderen Rassehunden hier im Ort, denke ich mir meinen Teil, da sind extrem ängstliche, hypernervöse Dackel (Züchterin sagt, der soll auf keinen Fall in die Zucht, das will ich auch mal erwähnen) und Chihuahuas mit Herzfehlern dabei (trauriges Ergebnis der züchterischen Bemühungen, Hündin ist fast gestorben). Das scheint ja schon normales, hohes Risiko bei Rassehunden zu sein und deshalb würde ich für diese Hunde nur dann so viel Geld bezahlen, wenn ein Erpresser den entführt hat, aber sicher nicht, um einen gesunden Hund zu erhalten, der nicht verhaltensauffällig ist.

 

 

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vor 20 Stunden schrieb 2010:

Die Rasse ist  qualgezüchtet und jeder Käufer und Verkäufer können sich eine Saunabank in der Hölle teilen. (Um beeim Thema zu bleiben...) Hot die Sache, sehr HOT.

 

Nur mal so:

spuckst du Mopsbesitzern, die du draußen zufällig triffst, eigentlich mit schöner Regelmäßigkeit ins Gesicht, oder darf man sich deine Entrüstung aufs Netz beschränkt vorstellen?

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Meine Entrüstung ist sowohl hier im Net als auch Draußen gleichermaßen hoch - aber an beiden Orten bringe ich das etwas gemäßigter zum Ausdruck.

 

Allerdings hat sich mein Verhalten dahingehend geändert, nicht mehr - so wie früher - kommentarlos an Mopsbesitzern vorbei zu gehen, sondern auf die Qualzuchtaspekte bei Puppygesichtern hinzuweisen.

 

Solange in der Werbung mit solchen "süßen Puppygesichtern" geworben wird, solange werden Menschen auch immer auf diese ewig wie Welpen aussehenden Hunde anspringen...

Sind andere Menschen zugegen bei so einer Werbung, gebe ich auch einen entsprechenden Kommentar ab.

Nichts mehr sagen ist für mich gleichbedeutend wie "dulden durch Unterlassung".

Das hat sich bei mir im Laufe der Zeit geändert - aber es hat ja nicht die gesamte Menschheit diese "Wandlung" zeitgleich mit mir vollzogen.

 

Noch vor einigen Jahren gehörte ich auch zu den Menschen, über die ich hier heute gemeinsam mit euch den Kopf schüttle - und MICH haben Informationen mehr überzeugt, als es Diskriminierungen je hätten erreichen können. Die ein oder andere empathische "Klatsche" konnte ich dabei aber wegstecken - umso mehr, je tiefer ich in diese Materie Einblick hatte.

 

Gehört eben auch dazu ... solange immer wieder zu einem Umgang des Miteinanders gefunden wird, es dabei im Rahmen bleibt ... 

 

Wir sollten uns diesen "Rahmen" wieder in Erinnerung bringen, finde ich :)

 

 

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@marcolino Ich sage draußen nichts. Mag man Feigheit nennen, aber zum anderen tun mir die Leute auch leid und ich finde es unangebracht da auch noch in die Kerbe zu hauen, die so offensichtlich ist. Mir fehlt da auch die passende Wortwahl und das Überzeugungsvermögen. Die Rassehundbesitzer stehen ja vor einem, berichten von ihrer Not und sind total enttäuscht, weil sie wissen, dass die nächsten 15 Jahre mit dem ausgewählten, anstrengenden Dackel so ganz anders sein werden, als sie sich das vorstellten oder sind tottraurig, weil einer der Welpen gerade bei ihnen gestorben ist und die anderen schwer krank sind. Soll man da noch sagen: "Siehste, selbst schuld, wieso unterstützt ihr diesen Mist? Ihr mutet eurem Chi einen Kaiserschnitt zu und setzt kranke Tiere in die Welt nur um neue Scheinschwangerschaften bei der Hündin zu unterbinden???".

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