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polar-chat.de  Der Hund
AnjaBla

Blaue Flecken

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Und wieder brauche ich Rat...

Unverträglichkeit gegenüber unkastrierten Rüden... wenn wir einem begegnen beginnt Peanut zu bellen, zu knurren, zu schnappen.

Inzwischen ist der Affe etwas über 1 Jahr alt und kastriert. Angefangen hat das aber schon in einem Alter von ca. 9 oder 10 Monaten.

Auslöser: Wir waren auf einer Wiese auf der wir öfters sind und wo man eigentlich immer andere Hunde trifft, mit denen er schön spielen kann. Tat er an dem Tag auch.

Kurz nachdem wir ankamen, kam einer seiner Hundefreunde in Begleitung eines Pinschers (etwa Peanuts Alter, beide zu dem Zeitpunkt unkastrierte Rüden) den wir bis dato noch nicht kannten.

Peanut, damals super verträglich, ALLE anderen Hunde waren grundsätzlich Freunde und wurden zum spielen aufgefordert, wollte mit beiden Spaß haben. Das ging auch bis zu einem gewissen Punkt gut, die drei haben schön getobt, wir Besitzer uns nett unterhalten...

Irgendwann fing der Pinscher an Peanut rammeln zu wollen (Peanut fand es zu der Zeit selber total klasse alles zu rammeln), was ihm gar nicht passte. Die beiden hatten sich so richtig in der Wolle. Peanut unterwirft sich, Pinscher macht weiter, Peanut macht weiter, Pinscher unterwirft sich,... Besitzer dazwischen, außeinander. Danach spielte er mit seinem Kumpel (und einem neu-Angekommenen) ganz normal weiter.

ABER: Seitdem haben wir das Problem das er keine unkastrierten Rüden mehr mag, selbst die nicht mehr die er vorher mochte (bis auf einen). Wir sehen einen anderen Hund, Peanut will hin (wie immer, auch heute noch) und wenn wir bei diesem ankommen, er feststellen muss, dass es sich um einen unkastrierten Rüden handelt, beginnt er zu bellen, zu knurren, zu schnappen.

Anfangs (also kurz nach dem Vorfall) habe ich es noch bei jedem Hund probiert, irgendwann dann die ausgelassen wo ich wusste es klappt nicht. Inzwischen frage ich... und gehe teilweise fremden Hunden aus dem Weg.

Meine Reaktion war dann immer: Hund wegziehen, weitergehen...

Das mache ich auch immer noch so, das scheint dem Monster aber nicht zu passen, denn wenn er den anderen nicht kriegt schnappt er nach meinen Beinen. Hatte nun schon häufiger blaue Flecken oder kleinere offene Wunden... das nervt. Und tut weh.

Ich schimpfe ihn dann immer ordentlich aus, ziehe trotzdem einfach weiter... dann ist er wieder lieb, geht brav an der Leine, schaut immer wieder nach mir...

Wie kann ich dagegen vorgehen?

 

 

 

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(bearbeitet)
vor 7 Minuten schrieb AnjaBla:

ALLE anderen Hunde waren grundsätzlich Freunde und wurden zum spielen aufgefordert, wollte mit beiden Spaß haben. Das ging auch bis zu einem gewissen Punkt gut, die drei haben schön getobt,

Genau das  ist der Anfang von:

Hilfe, mein Hund war immer lieb nun pöbelt er.

 

vor 7 Minuten schrieb AnjaBla:

 

wir Besitzer uns nett unterhalten...

 

Nicht unterhalten und jugendlich Rüden "spielen" lassen.

Das geht so nicht.

Später mehr...

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Ist nicht so als hätten wir die beiden dabei nicht beobachtet...

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(bearbeitet)

Ich denke du solltest deine Aktion überdenken. Denn das kleine "Monster", wie du ihn nennst reagiert aus einem bestimmten Grund so, wie er es tut. Einfach wegziehen ist mit Sicherheit keine Lösung. Wenn es nicht sogar Schmerzen verursacht. Daraufhin entsteht etwas wie Stress, oder Frust und er kneift dir in die Waden. Du schimpfst und deutest sein womöglich ängstliches Verhalten dir gegenüber als gehorsam. Damit machst du Begegnungen mit unkastrierten Rüden nicht besser, sondern förderst den Unmut. Dein Hund verknüpft die Begegnungen mit etwas negativem. 

Hast du schonmal Alternativen geboten? An die rechte Seite rufen, mit leckerchen in einem ausreichenden Radius ausweichen und sein Verhalten belohnen? Noch scheint er ja eine gewisse Nähe zuzulassen. Machst du so weiter könnte es einfach schlimmer werden und du hast einen leinenagressiven Hund und das Drama ist groß. Überdenk dein Verhalten und überlege wie du die Situation positiv aufbauen kannst. Und schimpfen bringt da leider gar nichts.

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@Amidala Es ist kein heftiges "Zerren" an der Leine, ich ziehe ihn nur weg... geschimpft wird erst wenn er mich erwischt hat, sonst mache ich das wortlos.

Monster ist auch nicht böse gemeint, mehr wie ein Spitzname, bitte nicht falsch verstehen!

Ganz am Anfang hab ich versucht es mit einem "Nein" zu unterbinden, ihn zu mir zu rufen... und er wäre auch belohnt worden, wenn das funktioniert hätte. Aber es interessiert ihn nicht, wenn ich in solchen Situationen etwas sage. Ist er "unfreundlich" zu einer Hündin funktioniert das gut so... bei der zweiten Annäherung war dann auch immer alles in Ordnung.

Ich weiß nicht wie ich dieses Problem händeln soll... deshalb frage ich hier.

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vor 11 Minuten schrieb AnjaBla:

Ist nicht so als hätten wir die beiden dabei nicht beobachtet...

 

Und was genau habt ihr gesehen? Hat einer der Rüden dem andern auf den Rücken geguckt, hat der andere daraufhin gefidelt? Hat einer deann dem Andern den Kopf auf den Rücken gelegt?

Wie sah "das Spiel" aus?

Wie hat es gedauert?

Was für Mimik zeigte dein RÜde?

Wie war die Ohrenstellung, der Mundwinkel?

 

Weisst du, es heisst ja immer PLÖZTLICH hat der Hund dies oder jenes gemacht.

Und genau das ist in 99% nicht so. Die Hunde sprechen schnell und deutlich. Und der Hundeführer muss diese Sprache lernen. Und entscheiden, wie ein Kontakt in dem sensiblen Alter mit wem gut ist, und wo man lieber sagt: gut für heute....gab gute Kontakte, ab nach Hause.

 

Ich meide solche Hundewiesen sehr, DAMIT meine Hunde genau das nicht ertragen müssen in dieser sensiblen Zeit. Und das Ziel ist, der Hund wächst gut auf und kann dann später auch Konflikte deeskalieren.

 

GUTE Kontakte sind wichtig! Aber das du da beschreibst, ist einfach der Ticken zuviel, und das Ergebnis hast du jetzt.

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Okay, aber das Ziehen löst ja trotzdem etwas aus. Bei hundesichtung früh genug anleinen und früh genug mit dem Hund kommunizieren. Wahrscheinlich bist du schon zu nah dran, dass sich dein Hund nicht mehr ablenken lässt. Lass das mit dem ziehen. Ob du es als zerren oder leichtes Ziehen wahrnimmst. Es ist mit Sicherheit für den Hund nicht angenehm oder löst Stress aus. Sonst hättest du die Problematik mit dem zwicken nicht. 

Vielleicht beschreibst du die Situation nochmal genauer. Ist er schon an der Leine, wie nah bist du dran, bevor du fragst ob unkastrierter Rüde. Wann legt dein Hund los mit bellen, oder schnappen (da muss er ja schon ziemlich nah dran sein)? Dann kann man dir vielleicht bessere Lösungswege vorschlagen.

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vor 30 Minuten schrieb AnjaBla:

Das mache ich auch immer noch so, das scheint dem Monster aber nicht zu passen, denn wenn er den anderen nicht kriegt schnappt er nach meinen Beinen. Hatte nun schon häufiger blaue Flecken oder kleinere offene Wunden... das nervt. Und tut weh.

Und hier ist die rückgerichtete Aggression des Hundes, der Frust nicht ertragen kann und nicht gelernt hat zu deeskalieren.

Hol dir proffessionelle Hilfe!

 

vor 30 Minuten schrieb AnjaBla:

Ich schimpfe ihn dann immer ordentlich aus, ziehe trotzdem einfach weiter... dann ist er wieder lieb, geht brav an der Leine, schaut immer wieder nach mir...

Wie kann ich dagegen vorgehen?

 Strafe nutzt nichts, jedenfalls nicht diese und nicht von dir.

Der Hund wehrt sich, weil er nicht erfahren hat, dass du die Situation für ihn regeln kannst.

Und dann beisst er dich.

Und kriecht er von dir auch noch "Feuer".

Menschlich kann ich das verstehen. Aber das ist in keinster Weise eine angebrachte Hudneerziehung. Und ich empfehle auch nicht die Gewaltspireal noch höher zu drehen, sondern GANZ SCHNELL den Hund zu helfen, und das kannst du nur, wenn du dir zeigen lässt, wie man das hinbekommt.

Selbstverständlich kannst du dir hier Theorie raufschaffen, nur fürchte ich, dass das alleine nicht ausreicht.

 

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vor 4 Minuten schrieb Amidala:

Okay, aber das Ziehen löst ja trotzdem etwas aus. Bei hundesichtung früh genug anleinen und früh genug mit dem Hund kommunizieren. Wahrscheinlich bist du schon zu nah dran, dass sich dein Hund nicht mehr ablenken lässt. Lass das mit dem ziehen. Ob du es als zerren oder leichtes Ziehen wahrnimmst. Es ist mit Sicherheit für den Hund nicht angenehm oder löst Stress aus. Sonst hättest du die Problematik mit dem zwicken nicht. 

Vielleicht beschreibst du die Situation nochmal genauer. Ist er schon an der Leine, wie nah bist du dran, bevor du fragst ob unkastrierter Rüde. Wann legt dein Hund los mit bellen, oder schnappen (da muss er ja schon ziemlich nah dran sein)? Dann kann man dir vielleicht bessere Lösungswege vorschlagen.

 

Das ist doch nur ganz oberflächliche Symptombehandlung.

Der Hund hat angefangen die Besitzerin zu BEISSEN. Das ist ein Zeichen von absoluter Überforderung beim Hund (ich gehe nicht von übersteigerter Agrression aus nach der Beschreibung, aber man muss den Hund dazu sehen, so ist es natürlich eine Mutmassung, die man allerding häufig in der Praxis sieht als Hundetrainer).

 

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@2010: da stimme ich dir zu. Nur denke ich ist es ratsam erstmal den Stress für beide rauszunehmen. Professionelle Hilfe dazu zu nehmen ist vermutlich das beste. Wie du schon gesagt hast. Der Vorschlag mit dem abstand ist vermutlich eher eine Notlösung, bis man jemanden gefunden hat mit dem man daran arbeiten kann. 

Ich denke nur so, wie es im Moment läuft sollte es definitiv nicht weiter gehen. 

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