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Hundeforum Der Hund
Kaskalina

Mein Hund ist EIGENTLICH freundlich, aber...

Empfohlene Beiträge

Hallo Zusammen,

 

ich habe vor einigen Wochen (4) einen Hund aus dem Tierschutz übernommen (er ist jetzt 1,5 Jahre alt).

 

Er ist an sich ein freundlicher und aufgeschlossener Kerl, kommt auch schon mit zur Arbeit und begrüßt dort alle, wird gerne gestreichelt, etc. aber es gab jetzt schon 3 Situationen, bei denen ich mir unsicher bin, wie ich diese einordnen soll:

 

 - ein Freund wollte ihm seinen Knochen wegnehmen, da hat er ihn angeknurrt und in die Luft geschnappt

 - er hat sich auf Arbeit etwas Kuchen aus dem Müll geklaut, kam zu mir ins Büro, ich bin hin, habe sein Maul geöffnet, den Kuchen rausgepult, da kam eine Kollegin angerannt, wollte mir "helfen" und hat, bevor ich reagieren konnte den Hund von hinten am Körper gepackt. Da hat er zugebissen (also die Kollegin, kein Blut, nur blauer Fleck)

 - wir waren beim Tierarzt (zum ersten Mal), als die TA ihn auf den Tisch heben wollte, meinte ich, dass er sich nicht gerne von Fremden anpacken lässt, sie sagte, dass sie nie gebissen wird, nimmt ihn sich und er knurrt auch heftig. Von mir hat er sich anstandslos hochheben lassen...

 

Ich kannn wirklich alles mit ihm machen, inkl. ins Maul fassen etc. und in "normalen" Situationen gibt es auch keinerlei Probleme...

 

Ich persönlich würde sagen, dass ICH lernen muss, ihn besser gegen Übergriffe zu verteidigen. Die TA meinte, ich muss dringend zum Hundetrainer, da er das nicht darf.

 

Sicherlich kann es immer Situationen geben, in denen er sich auch vollumfänglich von Fremden händeln lassen muss (z.B. bei stationärer Aufnahme in die Tierklinik), aber eigentlich sehe ich es so, dass seine Grenzen in einem gewissen Maße zu respektieren sind. Wenn er sich normal anfassen lässt und in Standardsituationen nicht knurrt oder schnappt, finde ich das ok. Oder bin ich jetzt total daneben?

 

Freue mich auf eure Meinungen/Erfahrungen!

 

LG Kaska

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Ich finde das hast du genau richtig Erkannt. 

vor 10 Minuten schrieb Kaskalina:

Ich persönlich würde sagen, dass ICH lernen muss, ihn besser gegen Übergriffe zu verteidigen.

 

Ich finde es toll das er sich von dir den Kuchen wegnehmen lässt. Von einer Kollegin muß er das nicht.

Er warnt ja vor indem er knurrt, das sollten zumindest (Fremde) akzeptieren.

 

Klar muß er sich vom Tierarzt behandeln lassen (Notfalls eben erstmal mit Maulkorb), aber das ein Tierarzt einfach ungefragt Zugreift,

ist mir zum Glück noch nie passiert.

 

Also ich bin da ganz bei dir und würde sagen versuche zu verhindern, daß jeder ihm ungefragt zu nahe kommt.

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Wie soll ein Hund klar machen, dass er etwas nicht mag? Das ihm etwas übergriffig erscheint?

 

In allen drei geschilderten Fällen hat sich dein Hund - zumal er erst kurz bei dir und aus dem Tierschutz ist - normal verhalten. Die Menschen in dieser Situation waren übergriffig.

Er muss seinen Knochen nicht hergeben. Das schafft nur Probleme.

Die Tierärztin hätte es besser wissen müssen.

Fremde haben die Finger von deinem Hund zu lassen.

 

Natürlich ist trotzdem das Verhalten nicht unbedingt wünschenswert, weil insgesamt nicht gut kalkulierbar. Wenn er erst mal wirklich angekommen ist, weiß, dass ihm eigentlich nichts genommen wird (er sollte eher immer mal was bekommen), vielleicht gibt sich das "Problem" dann von selbst.

Vertrauen aufbauen.

Aber dein Gefühl in Bezug auf den Hund erscheint mir grundsätzlich richtig.

 

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Ich finde du beschreibst einen guten Umgang mit deinem Hund.

Knurren ist OK. Erstmal sagt der Hund nur: ACHTUNG!!!

Und das ist ein super Ausgangspunkt, damit ihr beide zusammenarbeiten könnt.

Ich habe nichts dagegen, wenn mein Hund mich anknurrt. Aber das ist so unfassbar selten. Ich akzeptiere das, gucke mir die Situation an im nachhinein, wie du auch. Und dann übe ich, falls notwendig.

 

Bei euch ist es Futter, was verteidigt wird, das kann man üben über tauschen. Das HOCHHEBEN... ist natürlich ganz dumm, wenn fremde Menschen da so übergriffig sin. ICH (das kann jeder sehen wie er will) mach meinem einen Hund, der auch so ein Schnäppchen ist , beim Tierarzt einen Maulkorb rauf.

ALso ich vermeide, dass er Erfolg haben kann. Und habe damit Erfolg. Diesen Hund habe ich 5 Jahre mit Maulkorb gebürstet, irgendwann hab ich den vergessen aufzuziehen und wir waren fertig :)

Ich bin aber auch immer super nett zu den Hunden. Die Tiere merken das :)

Und denke auch, sie wissen auch , wenn wir ihnen helfen. Also guck einfach, das Fremde nicht so übergriffig sind und WEITER SO!

 

Bild vom Schätzelein wäre schön :)

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Sehe ich auch so wie du. Wenn ein Kinderarzt mir sagen würde, mein Kind darf aber nicht so vorlaut sein und braucht mehr Grenzen, dann würde ich da genauso wenig drauf geben. Beim TA hole ich mir nur medizinischen Rat. Mein Hund schnappt beim TA als Abwehr (ohne zu beißen), zappelt, heult, schreit und bellt. Das ist dort völlig normal und da hat keiner was beanstandet, denn das gehört zu ihrer Arbeit. Ich würde im Zweifel aber beim TA immer auf einen Maulkorb bestehen, denn ich glaube, man muss alle Verletzungen der Leute beim Tierarzt bezahlen. Kann teuer werden, wenn die dann berufsunfähig sind. Bezahlt dann aber vermutlich die Tierhalterhaftpflichtversicherung, die ich immer abschließen würde, bei jedem Hund.

 

Zu deinen Beispielen, die dich verunsichern: Er warnt, weil er was nicht will, und das ist gut und normales, angemessenes Sozialverhalten meiner Meinung nach. Wieso sollte er sich auch von anderen als dir sein Essen wegnehmen lassen? Die Kollegin, die dir helfen wollte, hat den Bogen aus seiner Sicht überspannt und da war keine Zeit für ihn, um zu warnen, wenn sie plötzlich aus dem Nichts heraus ohne Warnung "angreift". Hunde haben auch einen Individualabstand, der verschieden sein kann. Unterschreitet man den gibt es Ärger, besonders wenn es wie in dieser Situation abläuft. Wenn er sie nur wegschnappt und sich dann beruhigt, wenn sie Abstand hält, würde ich mir keine Sorgen machen, wenn er aber richtig beschädigt, nachfasst und völlig austickt, würde ich einen guten Hundetrainer mit ins Boot nehmen. Ich bin zufrieden mit meinen Hunden, wenn sie ihre Kommunikation langsam steigern, milde Warnung, heftigere Warnung, Knall (den sie noch halbwegs im Griff haben, also bei einer Hundebeißerei aufhören, wenn der andere sich ergibt). Wenn meine Hunde etwas durch mich erdulden müssen, dann dürfen sie ihren Unmut zeigen, aber müssen es, notfalls mit einem behutsamen Training, mitmachen. Mein Tierschutzhund ist auch ein völlig lieber, der sich viel gefallen lässt und keinen Ärger haben will, aber Tabletten ins Maul geben war dann auch zuviel. Ich musste seinen Kopf sicher festhalten und da hat er auch sehr heftig um sich geschnappt. Völlig normal, er vertraut mir nicht genug für sowas und fühlt sich gefangen und bedroht. Ich hab mich dann verzogen und dann war es auch wieder gut. Ich gebe Tabletten jetzt ohne Übergriffe, die ihm zuviel sind.

 

Zum Schutz durch dich: Ich habe es bei meinen Hunden grundsätzlich unterbunden, dass Fremde ohne meine Erlaubnis meinen Hund packen, streicheln, ihm was wegnehmen oder mit ihm spielen. Man weiß nie, was Unbekannte als nächstes tun (egal was man sagt vorher, wie z.B. "Nicht von oben anfassen", oft wird das nicht beachtet). Das kann dann schnell übergriffig werden für den Hund (auch wenn es gut gemeint ist) und dann ist oft keine Zeit den Fremden wegzuschicken und der Hund wehrt sich - völlig zu recht.

 

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Deine Einschätzung der Situationen ist völlig richtig. Einen Trainer braucht höchstens der Tierarzt ... :wall:

Wenn du bereits nach 4 Wochen bei einem so "skeptischen" Hund alles darfst, macht du wohl Einiges richtig. ;)

 

Du hast nicht "eigentlich" einen freundlichen Hund, sondern du hast wirklich einen freundlichen Hund!

Er ist nämlich so freundlich, durch sein Knurren zu "sagen", dass ihm etwas nicht gefällt. (Es gibt Hunde, die beißen sofort!)

In die Luft schnappen ist die nächste Warnstufe und bedeutet: "Beim nächsten Mal treffe ich dich, also lass es!"

 

Stell dir vor, du triffst dich mit jemandem und dieser Mensch startet Annäherungsversuche, die du nicht magst. Sicher würdest du "Lass das!" sagen. Was wäre deine nächste Reaktion, wenn die Person weiter macht?  Übertrag das einfach auf den Hund. ;) (So kann man es auch anderen Leuten erklären, die sich mit Hunden nicht auskennen.)

 

Einen so ruppigen Tierarzt würde ich nie wieder besuchen! Ich fahre zum TA meines Vertrauens eine gute halbe Stunde mit dem Bus, obwohl ich neben einer Tierklinik wohne.

 

Die Kollegin hatte "selber Schuld" ... wird man ihr in der Situation wohl nicht so direkt sagen ...

Es ist deine Aufgabe, den Hund vor solchen Übergriffen zu schützen! Dein Hund wird es dir mit seinem grenzenlosen Vertrauen danken. Es ist besser, wenn du einmal unfreundlich erscheinst und anderen Menschen laut und deutlich sagst "Finger weg, sonst Finger weg!", als wenn hinterher Tränen oder gar Blut fließen.

 

Zu dir hat der Hund ja offensichtlich schon viel Vertrauen. Mache mit ihm "Medical Training", also übe zu Hause ganz in Ruhe immer mal wieder solche "Prozeduren", wie sie bei der Untersuchung vorkommen. Viel Hunde brauchen nur ein wenig mehr Zeit, als sich ungeduldige Ärzte oder Friseure nehmen. Es reichen oft schon ein paar Sekunden Geduld, damit der Hund selber das Signal gibt "Jetzt darfst du."

Ich hatte mal eine Angstbeißer, der wurde früher misshandelt, daher hatte er Angst, wenn Fremde ihn anfassen wollten. Ich musste es mir "mühsam erarbeiten", dass ich ihn überall berühren durfte. Aber es ist schön, wenn so ein Hund einem dann sein Vertrauen schenkt.

Ich habe mit ihm Entspannungsübungen gemacht (weil er außerdem total hibbelig war), bei denen ich meine Berührungen immer mehr ausgedehnt habe - aber immer erst, wenn der Hund seine Zustimmung gab.

Beim Tierarzt habe ich dann assistiert und alles ging gut. Such dir einen TA, bei dem du auch assistieren darfst und der soviel Geduld hat, dass er auf dein Signal wartet, bevor er den Hund anfasst. Ich habe oft gesagt "Einen Moment ... so, jetzt können Sie." Dann war Impfen und auch Temperatur messen kein Problem. Allerdings habe ich der Assistentin auch gesagt "Finger weg!" (zum Glück mit Unterstützung vom TA), wenn sie doch mit zupacken wollte. ;) Die Behandlungen haben allerhöchstens 5 Minuten länger gedauert, waren aber viel entspannter.

 

Wenn du den Hund weiter zur Arbeit nimmst, sage Allen, dass sie den Hund nicht ohne deine ausdrückliche Erlaubnis anfassen dürfen! Du solltest ihn aber auch nicht frei herumlaufen lassen, sondern in deiner Nähe halten (Dann kann er auch nicht den Müll plündern ... ;)) Wenn jemand deinen Hund streicheln möchte, sag den Leuten, sie sollen ihn zu sich locken (Hund kommt zum Menschen, nicht umgekehrt) und dann alles Bedrohliche unterlassen. Also nicht nach vorn über den Hund beugen, nicht direkt in die Augen schauen, nicht von oben herab mit ausgestreckter Hand den Kopf streicheln, ...

Statt dessen in die Knie oder in die Hocke gehen, sich parallel neben den Hund positionieren, und nur die Stellen streicheln, die der Hund anbietet. Dabei die Hand von unten zum Hund führen. (Vielen ist das schon zu viel und dann lassen sie den Hund in Ruhe.) Das ganze unter deiner wachsamen Beobachtung! Kennst du die Beschwichtigungssignale eines Hundes? (engl. "calming signals") Falls nicht, frag hier oder google danach. Wenn der Hund diese Gesten zeigt, wird es ihm zu viel (danach kommt Knurren, dann Zähne zeigen, dann "zwicken", dann beißen!). Daher solltest du dann die Begegnung mit diesem Menschen beenden, denn du kannst nicht voraussetzen, dass deine Kollegen sich mit Hunden auskennen und die Signale erkennen.

Es kann sein, dass der Hund zu einigen Menschen nicht möchte - dann ist das so. Es kann auch sein, dass er sich mit einigen Kollegen anfreundet, die ihn auch "falsch" anfassen dürfen, weil Hund und Mensch eine Beziehung aufgebaut haben.

 

Zum Thema "Wegnehmen": Du kannst mit ihm "Tauschen" üben. Also du nimmst ihm etwas und er bekommt etwas mindestens so Gutes und viel Lob von dir. Verbunden mit einem Kommando macht es dir die Sache leichter, wenn er mal wieder etwas stibitzt hat. ;)

 

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Mein Hund kann jeden dahergelaufenen Menschen, der ihn bedrängt oder einfach anfasst, anknurren.

Da hat kein Fremder Knochen wegzunehmen oder in den Fang zu greifen.

Ich wunder mich immer wie bescheuert Leute sind, sowas bei fremden Hunden zu machen.

 

Die Erwartung der Gesellschaft, dass ein Hund dies einfach still und leise hinzunehmen hat, ist pervers.

 

Schütze und Unterstütze deinen Hund. Regeln, Rückzugsorte, Sicherheit vermitteln.

 

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Vielen lieben Dank für eure ganzen Rückmeldungen - das hilft mir sehr!

 

Ich bin da ja so ein bisschen von meiner "alten" Hündin verwöhnt. Sie war schon fast zu duldsam - da musste ich z.B. bei Kindern immer extrem aufpassen, weil sie sich alles hat gefallen lassen (aber eigentlich gelitten hat) - die hätte nie auch nur geknurrt. Daher bin ich gleich auch sehr selbstverständlich mit dem Kleinen umgegangen. Und er hat das dann gleich super mitgemacht - habe ihm schon am 3. Tag ein Brötchen, das er beim Gassigang gefunden hatte aus dem Maul gezogen, ihn am ersten Tag gebadet (und natürlich in die und aus der Badewanne gehoben) etc. alles ohne Probleme, von der ersten Minute an.

 

Und: ich muss gestehen, dass ich beim ersten Mal als er dieses Verhalten gezeigt hat, wirklich geschockt war. War er doch vorher komplett unproblematisch. 

 

Aber es ist wie ihr sagt: es wurden seine Signale missachtet und er hat sich in die Enge gedrängt gefühlt. Es ist sicherlich keine Aggression sondern eher Angst, die sein Verhalten steuert. Z.B. hat er sich nach dem Vorfall mit der Kollegin 2 Tage lang hinter mir versteckt, wenn besagte Kollegin in mein Büro gekommen ist. Inzwischen geht er wieder hin, ich habe versucht, zwischen den beiden zu moderieren (sie hatte natürlich auch erst mal Sorge, dass sich so etwas wiederholt). Sie hat danach auch selbst eingesehen, dass sie sich ungut vetrhalten hat und wir haben da noch ausführlich darüber geredet, was da warum passiert ist.

 

Die TA ist eine sehr nette und hat auch bevor sie ihn hochheben wollte bisschen mit Leckerchen bestochen, aber es war ihm trotzdem zu viel...

 

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vor 6 Minuten schrieb Kaskalina:

weil sie sich alles hat gefallen lassen (aber eigentlich gelitten hat) - die hätte nie auch nur geknurrt.

 

So einer ist mein Pavel auch. Aber er hat mir in so einer Situation mal einen Blick zugeworfen ... der ging mir durch und durch ...

Also, seitdem lasse ich ihn solche "Zwangsbekuschelungen" nicht mehr ertragen.

 

 

vor 9 Minuten schrieb Kaskalina:

Die TA ist eine sehr nette und hat auch bevor sie ihn hochheben wollte bisschen mit Leckerchen bestochen,

 

Ach, papperlapap (;)) ... das ist doch Standard ...

 

Führt in der Situation auch nicht weiter, denn erst danach kommt die Situation, in der der Hund eventuell Angst hat. Und da ist Einfühlungsvermögen gefragt und eben ein paar Sekunden Geduld. Und wenn ein TA das nicht kann oder will, ist er/sie auch nicht nett. (jedenfalls nicht zu den Tieren)

In der Angstsituation würde der Hund auch keine Leckerlis mehr nehmen.

 

vor 6 Stunden schrieb Kaskalina:

sie sagte, dass sie nie gebissen wird, nimmt ihn sich und er knurrt auch heftig

 

Die Frau hat die Befindlichkeit deines Hundes KOMPLETT IGNORIERT! Was ist daran "nett"?

So jemandem überlasse ich doch kein zweites mal meinen Hund ...

 

Suche dir einen TA, der deinen Hund so behandeln kann, dass er nicht knurrt und bei dem du assistieren darfst.

 

 

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(bearbeitet)

Mich wundert in dem Kontext immer wieder, wie wenig manche Hundehalter über Hundeverhalten wissen (geht nicht an den TE). Heute auf der Hundewiese, Suhna schnüffelt einem Rüden, mit dem sie vorher gespielt hatte, ungefragt am Hinterteil, der bellt sie einmal an, Suhna läßt es bleiben. Soweit, so gut, ganz normale Kommunikation unter Hunden. Die Halterin reagierte allerdings auf das Bellen sofort mit einem "Bist du wohl brav", worauf ich sagte, daß mein Hund ihrem ungefragt am Hintern geschnüffelt hat und ich das völlig in Ordnung finde, wenn der dann klar macht, daß er das nicht will. Mir tut's bei sowas immer leid für die Hunde, die nicht einfach Hund sein dürfen.

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