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Hundeforum Der Hund
KäptnKörk

Kastration Diskussionsthread

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Ich bin doch ziemlich erstaunt, wie locker viele Menschen einer Kastration

bei Hunden gegenüberstehen. Ich finde das total befremdlich. 

Bei allen erdenklichen Erziehungsfragen, auch bei der Ernährung versucht man

vernünftigerweise neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mitzubekommen,

und bei einer doch auch, ähem, "einschneidenden" Sache , wie der Kastration,

werden wissenschaftlich belegte Tatsachen oft schlicht ingnoriert.

 

Ich fände es toll, wenn Ihr diesen Text einmal lesen würdet:

 

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18951

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Da wir das Thema gerade ganz frischen zwischen haben: Locker stehe ich der Kastra nicht gegenüber. Meine vorige Hündin war nicht kastriert und bekam dann Mammatumore.

Lucky, Rüde, war vom Tierschutz und da war es Pflicht, den Hund zu kastrieren. Ehrlich, hier in Spanien wünsche ich mir, dass noch viel mehr ihre Hunde kastrieren lassen.

 

Emma wurde gestern kastriert und wir hätten das besser schon letztes Jahr machen lassen. Aber, ich war so blöde und habe mich durch diese dauernden Anti-Kastrations-Themen beeinflussen lassen und gegen mein Bauchgefühl gehandelt (bzw. nicht gehandelt). Emmas Eierstöcke waren bereits stark vergrößert und ihre Gebärmutter verändert. Die Gebärmutterschleimhaut war so, als wäre sie dauerläufig gewesen. 

 

Dass ich mich habe beeinflussen lassen, ist mein Problem und liegt natürlich in meiner Verantwortung.

 

Dennoch würde ich es gut finden, wenn diejenigen, die kastrieren lassen, nicht wie Tierquäler angesehen werden.

 

Und nu mal zum Rüden und Kastration: Hätte ich den Rüden eines Bekannten, den hätte ich kastrieren lassen. Der Rüde hat nix anderes im Sinn, als irgendeinen Hund zu rammeln. Wenn dann noch der Geruch einer läufigen Hündin in seine Nase steigt, gibts tagelanges Gejaule und einen sehr unruhigen Rüden, der im Haus Furchen läuft.

 

Ist das kein Stress für den Hund?

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Ich frage mich immer, warum nur beim Hund so ein Theater bei diesem Thema gemacht wird.

Bei Katzen, Kaninchen, Schweinen, Rindern, Pferden und, und, kräht doch auch kein Hahn danach. 

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Sinnlos Marion

In einem gebe ich dir völlig recht,immer als gedankenloser Tierquäler hingestellt zu werden ist nicht schön aber man gewöhnt sich daran.

Unsere letzten drei Pflegis waren unkastriert.

Derek total kaputtes "Skelett "mit knapp 7,Esquad unsicher und u souverän auch gerade erst 7.Enya unsicher,ängstlich.

Wären sie kastriert wäre die Kastration schuld,ist klar :(.

Wären meine Hunde nicht kastriert wären die letzten 5 Pflegis nicht hiergewesen.

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Es steht doch außer Frage, dass man einen Hund kastrieren sollte,

wenn es gesundheitliche Gründe dafür gibt. Ebenso wie es richtig ist,

einen Rüden zu kastrieren, wenn er "oversexed" ist.

Was mich auch wieder dazu bringt, dass Züchter darauf achten sollten,

keine "Sex-Maniacs" in die Zucht kommen zu lassen.

 

Was jetzt in diesem Thread zu erwarten steht, ist,

dass es Beispiele hagelt, in denen eine Kastration ganz furchtbar richtig war,

und auch lange vor dem Erwachsenwerden kastrierte Hunde absolut keine 

Einschränkungen hatten, auch wenn die Wissenschaft nachweist, dass Bemuskelung,

Skelett und was weiß ich Einschränkungen erfahren.

 

Und was ich nun total nicht verstehe, weshalb ist es "Theater", wenn man anderer Meinung ist?

 

Und wieso kann man Themen nicht sachlich diskutieren, wenn man in eine Richtung tendiert

und für diese Richtung wissenschaftliche Bestätigung nachweist?

 

Und ich denke nicht, dass ich irgendwann irgendwo irgendwem Tierquälerei nachgesagt habe,

aber argumentativ ist dieser Vorwurf eher gehaltlos.

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KäptnKörk: Laut Meinung sehr vieler ist eine Scheinträchtigkeit völlig normal und überhaupt kein Grund für eine Kastration. 

 

Drei Tierärzte sagten uns, dass sie bei Scheinträchtigkeit immer zur Kastration raten. Denn sie haben die Erfahrung gemacht, dass nur wenige Hündinnen auf Dauer ohne Folgen davonkommen. Die meisten bekommen zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr mit Gebärmutterentzündung, Gebärmuttervereiterung o.ä. zur Praxis (Hündinnen, die immr wieder mit Scheinträchtigkeit zu kämpfen hatten).

 

Schreib mal hier im Forum: Ich lasse meine Hündin kastrieren, weil sie immer scheinträchtig wird. 

 

Oh je, du wirst mit Steinen beworfen und als unverantwortliche Hundehalterin dargestellt. 

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Weil ein Hund anders gehalten wird. Weil bei einem Hund die Aufsichtspflicht erfüllt werden muß.

 

Wenn die Entscheidung zur Kastration mit allen Informationen über mögliche Risiken erfolgt und generell nicht zur Verhaltensänderung erwogen wird (außer bei extrem hypersexualisierten Rüden, die soziale Reife erlangt haben), extreme Scheinträchtigkeit betrachte ich als medizinischen Grund, wäre schon viel geholfen. Aber diese Informationen erfährt man auf den wenigsten Tierarztseiten, meist wird noch nicht einmal nachgefragt.

 

Mich bewegen nur medizinische Gründe zu einer solchen Entscheidung, präventive Maßnahmen sind für mich keine medizinischen Gründe, bei Mammatumoren wiegen übermäßiges Gewicht und zu protein- und fettreiche Ernährung im ersten Jahr sogar statistisch weitaus schwerer.

Zu der Entscheidung kam ich zum Einen, weil ich schon Frükastrierte mit gestörter Verhaltensentwicklung ausgeführt habe und meine Pflegehündin nach der Kastration dauerhaft inkontinent wurde  und zum Anderen aufgrund der Tatsache, daß ich, was nur an mir liegt, mir immer die Schuld für eine mögliche kastrationsbedingte Folgekrankheit wie Hämangiosarkom etc. geben würde, selbst wenn der Hund auch ohne Kastration daran erkrankt wäre.

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Die Hündin meiner Mutter ist an ihrer entzündeten Milchleiste gestorben,

und sie wäre besser zeitig ausgeräumt worden.

Also habe ich selbstverständlich Verständnis. Und ich bin immun gegen Steinschlag.

 

Nur muss man von Fall zu Fall entscheiden, denke ich.

 

Die vielen präventiven Kastrationen bei allzu jungen Hunden halte ich

denoch für grundfalsch.

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Da wir fast alle Hunde aus dem tierschutz haben, stand so was nie zu Debatte. Ist schon Problematisch wenn unkastrierte Hunde weit durch die Gegend abhauen un zum passenden Geschlechtspartner zu gelangen (selbst wenn diese kastriert sind). Es gibt wahre Ausbruchskönige

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Spock wurde im TS kastriert ,Arvid wegen der Entartung .

Ich kann doch nicht von zurückgebliebenen, kränklichen Rüden berichten wenn sie es nicht sind .

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