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Hundeforum Der Hund
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Kastration Diskussionsthread

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vor einer Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

Normalerweise werden Hündinnen erst mit EInsetzen der Scheinträchtigkeit "depressiv" weil dann die Schwangerschaftshormone so richtig zur Geltung kommen, erst recht, wenn Prolaktin anfängt zu wirken.

 

So war es auch von mir gemeint. Ich habe das oben etwas "zusammengefasst", weil es bei Emmi zeitlich ineinander übergeht. Während der Läufigkeit Demotivation, Schlappheit und wohl auch Beschwerden irgendwelcher Art... und anschließend während der Scheinträchtigkeit dann die Niedergeschlagenheit / Depression. Meine Überlegung war einfach, dass wenn sie von 9 Monaten 2-3 Monate leidet, ich ihr da schon gerne helfen würde. Aber ich habe eure Meinungen dazu vernommen und mir waren die Antworten eh schon vorher klar. :) 

 

Beim Tierschutz sind Kastrationen aber doch auch Gang und Gäbe... da wird das ja sogar zur Bedingung gemacht (teilweise) oder nicht?

 

 

Vergleiche mit Menschen erübrigen sich, da das total unterschiedliche Themen sind. Hunde sind kein Menschen und jeder Hundehalter nimmt sich heraus, Dinge für seinen Hund zu entscheiden. Egal ob es um Gesundheit, Ernährung, Verhalten des Hundes usw. geht. Dass man das bei anderen Menschen auch nicht macht, spielt da auch keine Rolle. ^^ Nur so am Rande. :) 

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Ja, die Kastrationswut im TS ist meiner Meinung nach auch etwas was meiner Meinung nach gegen Hunde aus dem TS spricht. 

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Naja dem Tierschutz geht es ja oft nicht darum, dass die Hündin durch die Kastration Vorteile hat, sondern darum, eine Fortpflanzung zu vermeiden. Und in diesem Sinne finde ich das durchaus sinnvoll (zumindest bei Erwachsenen Hunden ; was ich wirklich nicht nachvollziehen kann ist wenn man 4-6 Monate alte Hunde kastrieren lässt). 

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Wenn ich, sowohl hier als auch im wirklichen Leben mitbekommt wie leichtsinnig viele Hundehalter mit der Läufigkeit der Hündin umgehen und es dadurch zu ungewollten Würfen kommt,, kann ich die Tierschutzorgas sehr gut verstehen dass sie nur kastrierte Tiere abgeben wollen.

 

Meine 5 jetzt bei mir lebenden Hündinnen waren alle schon kastriert als sie zu mir gekommen sind. Keine neigt zum dickwerden und keine hat ansonsten gesundheitliche Probleme. Eine befreundete Junghündin die gerne mal mit meiner 2-jährigen gespielt hat, hängt seit der letzten Läufigkeit total rum. Da frage ich mich ehrlich gesagt schon ob das ein schöner Zustand für eine Hündin ist.  

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vor einer Stunde schrieb Zenta:

Wenn ich, sowohl hier als auch im wirklichen Leben mitbekommt wie leichtsinnig viele Hundehalter mit der Läufigkeit der Hündin umgehen und es dadurch zu ungewollten Würfen kommt,, kann ich die Tierschutzorgas sehr gut verstehen dass sie nur kastrierte Tiere abgeben wollen.

 

nur weil es einen gewissen Prozentsatz an HH gibt der nicht gut aufpasst, ALLE Tiere zu kastrieren finde ich aber auch nicht richtig.

 

Ich persönlich würde von keiner Tierschutzorganisation einen Hund nehmen, die mir nicht zutraut selber verantwortlich mit diesem Thema umzugehen und zu entscheiden ob und wann eine Kastra sinnvoll ist!

 

Schlimm finde ich bei einigen Orgas, dass kaum berücksichtigt wird, ob eine Kastra womöglich dem jew. Hund schadet

z.B. ängstliche Rüden kastrieren - die danach (durch den Abfall des Testosteron) erst richtig schwierige Angsthunde werden etc. ...

Oder bestimmte Rassen/Hündinnen, die statistisch gesehen mit hoher Wahrscheinlichkeit inkontinent werden etc. ...

 

Man muss immer Vor- und Nachteile einer Kastra sorgfältig abwägen und vor allem auch den einzelnen Hund betrachten.

 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Zenta:

 Eine befreundete Junghündin die gerne mal mit meiner 2-jährigen gespielt hat, hängt seit der letzten Läufigkeit total rum. Da frage ich mich ehrlich gesagt schon ob das ein schöner Zustand für eine Hündin ist.  

 

Das kann man als Mensch nicht wirklich beantworten, weil man in menschlichen Kategorien denkt und beurteilt.

Es ist halt die Natur... und gehört zum Hundsein dazu.

Ich sehe es nicht  (wirklich schwere Fälle ausgenommen, doch die sind so häufig nicht nach meiner Kenntnis) als Aufgabe des Menschen für das vermeintliche Wohlbefinden seiner Hündin per Skalpell zu sorgen.

Bei kastrierten Hunden passiert vieles im Körper, das sich unseren Blicken entzieht und erst dann manifest wird, wenn der Eingriff längst erfolgt ist. Und der Organismus eventuell mit Hormongaben wieder ins Lot gebracht werden muss.

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vor 2 Stunden schrieb Renegade:

 

Das kann man als Mensch nicht wirklich beantworten, weil man in menschlichen Kategorien denkt und beurteilt.

Es ist halt die Natur... und gehört zum Hundsein dazu.

Ich sehe es nicht  (wirklich schwere Fälle ausgenommen, doch die sind so häufig nicht nach meiner Kenntnis) als Aufgabe des Menschen für das vermeintliche Wohlbefinden seiner Hündin per Skalpell zu sorgen.

Bei kastrierten Hunden passiert vieles im Körper, das sich unseren Blicken entzieht und erst dann manifest wird, wenn der Eingriff längst erfolgt ist. Und der Organismus eventuell mit Hormongaben wieder ins Lot gebracht werden muss.

 

Der Mensch kann aber auch nicht beurteilen ob die Hündin evtl. Krämpfe oder andere Beschwerden hat und darum so lustlos ist. Der Mensch würde sich da dann vermutlich eine krampflösende Tablette einschmeißen, auch wenn es zum Frausein dazu gehört mtl. Beschwerden zu haben, kann der Hund aber halt nicht selbst entscheiden. Und wenn ich Hunde ehe die nicht mehr Gassi gehen wollen obwohl sie das normalerweise sehr gerne machen dann ist das für mich schon ein Zeichen dass es ihnen nicht gut geht.

 

Keiner meiner Hunde bekommt Hormongaben.

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@Zenta Dass wir beide in diesem Thema zu keinem Konsens kommen werden, ist schon klar.

Jede von uns hat ihre Argumente, warum sie pro bzw. kontra Kastration ist.

Letztendlich ist die Entscheidung für oder gegen diesen Eingriff individuelle Abwägungssache.

 

Dieses Argument

Zitat

wenn ich Hunde ehe die nicht mehr Gassi gehen wollen obwohl sie das normalerweise sehr gerne machen dann ist das für mich schon ein Zeichen dass es ihnen nicht gut geht.

 

hat allerdings einen Haken.

Es kommt darauf an, wann diese Lustlosigkeit auftritt.

Wenn es zu dem Zeitpunkt geschieht, in dem die Hündin ihre eingebildeten Welpen nicht alleine lassen will, ist das Gassigehen für sie natürlich nicht das Wichtigste auf der Welt, sondern die Gassigeh Verweigerung ist ein absolut natürlicher Vorgang.

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Ich bin nicht generell für Kastration. Hätte ich nur eine Hündin und diese hätte keine größeren Probleme, würde ich sie nicht kastrieren. Genauso wie ich aber verhindere, dass meine Hunde jagen gehen wäre sichergestellt, dass kein Rüde draufspringt. Ich finde es einfach falsch zu sagen, da muss die Hündin 2x im Jahr durch weil das natürlich ist. Ein Mensch kann das selbst entscheiden wo er durch muss, bzw. was für ihn erträglich ist.

 

Die teilweise Verweigerung zum Gassi gehen ist oftmals schon während der Läufigkeit. Gibt's sowohl hier im Forum nachzulesen und bei der Hündin aus dem Ort ist es auch so. Kann also nicht mit eingebildeten Welpen zu tun haben.

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vor 3 Stunden schrieb Zenta:

 

Der Mensch kann aber auch nicht beurteilen ob die Hündin evtl. Krämpfe oder andere Beschwerden hat und darum so lustlos ist. Der Mensch würde sich da dann vermutlich eine krampflösende Tablette einschmeißen, auch wenn es zum Frausein dazu gehört mtl. Beschwerden zu haben, kann der Hund aber halt nicht selbst entscheiden.

Ob dre Hund Schmerzen hat läßt sich natürlich herausfinden.

Es waren wahrscheinlich etliche Leute, die mit ihrer Hündin in der Scheinträchtigkeit beim Tierarzt oder auch gleich in der Klinik waren(am Wochenende:ph34r:, langsam härten wir aber etwas ab), die Untersuchungen können Aufschluß Geben, spätestens wenn ein Schmerzmittel keine Symptomlinderung bringt, kann man Schmerzen wohl ausschließen, wenn der Hund ansonsten nach Laborwerten und Bilddiagnostik gesund ist.

 

Unlust rauszugehen gab es bei uns in der ganzen Läufigkeit nicht und nur vereinzelt personenabhängig in der Scheinträchtigkeit.

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