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Hundeforum Der Hund
Fiona01

Was mich traurig macht!

Empfohlene Beiträge

vor 42 Minuten schrieb KleinEmma:

Video von Matilda von letztem Sonntag:

 

 

Puh, normalerweise halte ich mich von solchen Geschichten während der Sommertour fern - um einfach abzuschalten. Nu sitze ich wieder hier und heule. 

 

Ja wirklich erschreckend. Alle Hunde; aber die Galgos ganz besonders.

 

Das weisse Fusseltier könnte Emmas Schwester sein. Oder Bruder

 

 

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vor 42 Minuten schrieb Holo:

@Regenmacher

 

Bei der Kröte ist das genau andersrum, die ist am Anfang vorbildlich bis nervig Rückwärts-orientiert (abgesehen von den 5 Minuten am Anfang, in denen sie einfach Kreise rennt), und am Ende vom Spaziergang macht sie mehr ihr Ding und dreht irgendwann über, wenn man sie nicht beschäftigt. 

Interessant. 

Femo und ich haben hier um den Block ritualmäßig ein paar Anker erarbeitet. Er erwartet dann einfach Leckerchen an gewissen Stellen. Die kriegt er auch meistens. Das ist, direkt wenn wir aus dem Haus gehen, wenn wir zurückkommen (da ist eine ganz fiese Ecke, wo uns oft Hunde begegnen) und an einer anderen Ecke. Das erleichtert einfach die paar Meter, die wir brauchen, bis wir außerhalb des Wohngebiets sind. Er läuft in der Zeit am Halsband oder an kurzer Leine am Geschirr und ich erwarte, dass er locker neben mir geht und die Aufmerksamkeit halb bei mir hat. Pinkeln, Schnüffeln o.ä. ist natürlich erlaubt. Er kriegt danach sein OK und die lange Leine und darf dann alles (außer Kreuzen am Kinderwagen).

Ja, das ist sicher auch roboterhaft. Aber es gibt ja auch andere Zeiten.

 

Ich bin eher der Typ, der anleint. Freilauf ist die Zeit, in der er machen kann. Er ist in der Freifolge auch trotz Übens immer noch echt nicht gut. Also Leine dran, dann klappt es. Aber er ist auch ein Hund, den ich ohne große Überwachung frei laufen lassen kann, solange ich im Blick habe, ob ein anderer Hund kommt. Wir haben hier ein Waldgebiet, in dem er oft ne Stunde pausenlos ohne Leine laufen kann. Ich empfinde das als Luxus. Ich wähle Ort und Zeit aber bewusst so, dass das möglich ist. Er braucht das als Ausgleich.

Gibt es diesen Ausgleich nicht, tun mir Hunde leid. 

 

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Gestern bin ich abends mit Minos gelaufen und traf dabei einen alten Mann mit seinem Hund. Ich blieb kurz stehen und wir kamen ins Gespräch. Er hielt mir seine Tasche entgegen und sprach, dort sei sein gerade sein ganzes Leben drin. Dann sah ich einen Schlauch, der von der Tasche Richtung Hose ging ...

Letztendlich war es so, dass der Mann, der schon 80 war, seit sieben Jahren mit Krebs kämpft und sowohl sein Magen, als auch alle Verdauungsapparate zerfressen sind. Mehrere Operationen waren erfolgslos und er hat noch eine Lebenserwartung von drei Monaten. Seine Tochter wohnt mit ihm in einem Haus, woran ich auch vorbei gelaufen war und morgens und abends geht er noch ein paar Schritte die Straße hoch und runter, um etwas anderes zu sehen, als nur sein Bett. Von seinem Wohnmobil, was auch vor dem Haus steht, hat er mir auch erzählt und dass er in den letzten Jahren im Winter immer weite Touren damit gemacht hat, sogar bis Afrika. "Ich würde doch so gerne noch ein paar Jahre leben!", sagte er zu mir. Ich konnte nur wechseln, dass mich das gerade sprachlos macht, was er mir erzählte. Was sagt man denn auch bei so etwas?

Aus dem Kopf geht es mir natürlich trotzdem nicht. 

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@Fiona01 Man darf gerne sagen, wie traurig einem so etwas stimmt. Aufmunternde Worte ala "Das wird schon" sind da eher fehl am Platz. Man kann Hilfe anbieten oder auch ehrlich sagen, dass man für so etwas momentan keine Kraft hat aber hofft, dass derjenige jemanden zum Sprechen hat.

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@beowoelfchen Danke!

 

Ich war wirklich wie blockiert. Er hat mich auch wirklich völlig unvorbereitet damit getroffen, was er erzählt hat. 

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vor 9 Stunden schrieb Fiona01:

Was sagt man denn auch bei so etwas?

"Scheiße! Aber sich damit fertigmachen kostet sinnlos Kraft und die brauchst du, um noch mehr von den Mistzellen plattzumachen als die Ärzte für möglich halten. Nur noch gutes und Schönes! Gibt's wen, der den Bus fahren kann? Dann los! "

 

Irgendwie vermitteln, dass man jetzt am Leben ist und das zählt. Trotz Wecken. Traurigkeitsbekundungen und Hilfsangebote ziehen mich zumindest weiter herunter.

Es kommt eben individuell auf die Person an, und wenn man die nicht wirklich kennt, nimmt man am besten vielleicht das, was einem selber am ehesten helfen würde.

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vor 8 Stunden schrieb Fiona01:

Er hat mich auch wirklich völlig unvorbereitet damit getroffen, was er erzählt hat. 

In dem Moment fällt dann auch nix ein, aber auch verspätet kann es was bringen. Es kann gut tun, dass sich Leute erinnern.

 

Ich hab' mal beim Gebrannte Mandelverkauf ausgeholfen und der Kundin das übliche "Und schöne Weihnachten" mitgegeben.

Da meinte sie: "Danke, werde ich nicht haben". Am Tag davor habe sie ihren Sohn beerdigt, den anderen vor einem Jahr.

Da blieb mir auch die Stimme im Hals stecken.:(

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Wenn ich da wieder hergehe und er ist draußen, werde ich mir einfach Zeit nehmen für noch mehr Gespräch, wenn er mag. Die wohnen da schon sehr einsam und er sagte auch selber, dass er nicht so häufig Leute trifft. Klar, seine Tochter wohnt bei ihm und der Schwiegersohn, aber viel direkte Nachbarschaft ist da nicht, weil es in der Bauernschaft liegt. 

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So lange du nicht kommst mit „Wird schon werden“, „Wer weiß wofür es gut ist“ oder „Was haben Sie denn gemacht daß Gott sie so straft“ kannst du nichts falsch machen. 

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Mit Sicherheit nicht. :) 

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