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Hundeforum Der Hund
Zerri

Balljunkie - wie damit umgehen?

Empfohlene Beiträge

Weil wir nicht mehrmals 600km fahren wollten. Wir waren gut 2h dort gewesen.

Im Garten. Da verhielt er sich dem alter entsprechend aufgeschlossen und freudig gegenüber uns und unsrem Hund. Da sie sagte, dass sie in der Hundeschule gewesen seien und dort den Grundgehorsam aufgebaut hätten, haben wir drauf vertraut da die Person uns vertrauenswürdig rüber kam. Tja so kann man sich dann eben täuschen.

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Atme doch einfach mal tief durch :)

 

Der Hund ist altersentsprechend agil, kannte bisher scheinbar nur den Ball über den er kontrolliert wurde, ist deshalb darauf fixiert (das ist Stress), ist jetzt erst gerade eine Woche in der neuen Umgebung mit völlig neuen sozialen Kontakten (zu euch, eurem zweiten Hund = Umstellungsstress), bekommt mit dass ihr euch unwohl fühlt in manchen? Situationen (=Stress) ...

Dazu kommt: Seine alten Bindungen sind weg, das damit verbundene sichere Gefüge ist futsch ... auch Stress.

Eine neue Bindung hat er noch nicht aufbauen können, sowas dauert - und damit fehlt ihm ja auch die Sicherheit eines vertrauten und einschätzbaren Umfeldes. Auch das ist Stress.

Dazu noch das Alter, in dem die Persönlichkeit noch im Umbau ist - auch Stress.

 

Du ärgerst dich und glaubst, du bist hintergangen worden.

Vielleicht hatten die Vorbesitzer ja tatsächlich keine Probleme mit dem Hund, weil sie selber nicht gemerkt haben dass sie sich da einen Balljunkie großgezogen haben?

 

Du hast das Suchtverhalten des Hundes erkannt, und dich dafür entschieden, es so nicht weiterlaufen zu lassen weil es dem Hund schadet.

 

Das finde ich toll!

 

Jetzt wartet Arbeit auf dich, eine Herausforderung in Form eines Jungspundes, der von der Pike an neu lernen muss.

 

An erster Stelle steht da Vertrauens- und Bindungsarbeit - und die fängt im Haus an :)

 

Vergiss nicht auch mal darauf zu schauen, was bei diesem Hund alles toll ist - er ist lieb, er kommt mit eurem anderen Hund klar, er ist nicht aggressiv ... das sind doch gute Voraussetzungen, mit denen du etwas anfangen kannst!

 

Hast du in erreichbarer Nähe ein sicheres Freilaufgebiet? Wo du deinen Hund unangeleint ohne Schaden befürchten zu müssen auch mal frei laufen lassen kannst?

Nutze das - und etabliere dort in kleinen Schritten, wie bei einem Welpen, das Kommen zu dir. 

 

Fang im Haus mit Leckersuchspielen an. Tipps dazu bekommst du bei Bedarf gerne hier.

Beschäftige den Kopf deines Hundes. 

Bau Bindung auf.

Liebe diesen Hund.

 

Mit IHM willst du die nächsten 10-12-14 Jahre leben - nicht mit den Vorbesitzern!

 

Ja, es ist ärgerlich für euch, dass eure Erwartungshaltung jetzt nicht erfüllt wird. Dabei habt ihr euch wirklich im Vorfeld Gedanken gemacht.

Zumindest die Phase der Stubenreinheit habt ihr nicht noch als Baustelle.

 

Schau mal ein wenig nach Vorn - bald ist Weihnachten, und das erlebt ihr mit ZWEI Hunden :)

 

 

 

 

 

 

 

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Wir haben im August Carlos übernommen.

7 Jahre.

Er kannte keinerlei Kommandos, kommt aber, wenn man ihn ruft.

Auch heute noch, nach 4 Monaten, ignoriert er jeden Versuch, ihm bestimmte Kommandos beizubringen. Noch nicht mal Futterneid und das Vorbild der anderen beiden hilft.

 

Er kann kein Sitz Platz Bleib Aus Steh - man gewöhnt sich dran, händelt bestimmte Dinge anders. Ich vermisse es noch nicht mal mehr. Übe auch nicht. Ist eben so. Wichtiger ist mir, dass er sich besser mit Autofahren abfindet, stressfreier sich von mir trennen kann. Er besser an der Leine läuft (das funktioniert nun).

Hauptsache, er kommt - und das tut er freudig - wenn man ihn ruft.

 

Bei meinen ersten beiden Hunden habe ich intensiv am Grundgehorsam und an bestimmten Befehlen gearbeitet. Es war aber auch so ein Gefühl, welches für mich wichtig war, zu zeigen:

ich habe Hunde, sie sind sehr gut erzogen, sie gehorchen mir, ich habe die Sache voll im Griff.  Tolle Hunde. Fähiger Halter. Ich.

War zwar nicht ganz so, aber ich habe an Problemen gearbeitet.

 

 

Dann kam der erste kleine Hund - Yorkymix - vor 7 Jahren. Als Welpe. Schon sie, gewieftes Biest, entzog sich meinen Erziehungsversuchen. Jetzt tut es ihr Bruder.

 

Wir kommen gut zurecht, Befehlsgehorsam ist nicht wichtig mehr, es reicht, wenn das normale Leben funktioniert. Und ich habe nicht mehr das Gefühl, dass ich irgendwie vermitteln muss, samt meiner Hunde perfekt zu sein.

Vermutlich eine Alterserscheinung.

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(bearbeitet)
vor 13 Stunden schrieb Zerri:

Weil wir nicht mehrmals 600km fahren wollten. Wir waren gut 2h dort gewesen.

Im Garten. Da verhielt er sich dem alter entsprechend aufgeschlossen und freudig gegenüber uns und unsrem Hund. Da sie sagte, dass sie in der Hundeschule gewesen seien und dort den Grundgehorsam aufgebaut hätten, haben wir drauf vertraut da die Person uns vertrauenswürdig rüber kam. Tja so kann man sich dann eben täuschen.

was mich ärgert, sind diese Schuldzuweisungen.

Entweder hat ein Hund Grundgehorsam, dann kann ich den auch in 2h erkennen.

(klar, 2h , da gehen schon mal 1h zum Begrüßen, Vertrag unterschreiben, Kaffeetrinken usw. drauf)

Und dann kurz mal im Garten auf die Hunde schauen, so einfach

(wieder kopfschüttel)

 

 

Und ich weise noch einmal darauf hin, EINE WOCHE, da lasse ich meinen neuen Hund ankommen.

Zeige ihm die Umgebung und gebe ihm erst mal Sicherheit.

Mit der Schleppleine arbeite ich erst viel später, wenn ich den Hund einschätzen kann(und er mich)

 

Vor allem gehe ich in der ersten Woche immer die gleichen Gassiwege, zum Aufbau von Sicherheit.(ander kurzenLeine)

Aber egal, Schuldist Hund und Vorbesitzer.

 

Ich drücke Euch all meine Daumen, dass ihr auch diesenHund in euer Herz schließt.

 

 

 

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(bearbeitet)

Gerade wenn bisher fast alles nur mit Ball funktionierte, muss er sicher einiges neu lernen. “Sitz“ ist überhaupt kein wichtiges Kommando. Vielleicht kannst du nebenbei beim Spazieren ein “Warte“ etablieren. Einfach immer, wenn du eh stehen bleibst, das Kommando ruhig sagen. Meiner hat das schnell nebenbei gelernt und es ist jetzt immer noch neben dem Rückruf das nützlichste Kommando bei uns.

 

Was mir noch einfällt: Nicht wenige Hunde machen bei anderen Leuten kein Sitz o.ä., es kann also durchaus sein, dass der Hund bei den Vorbesitzern ausreichend Grundgehorsam gezeigt hat, jetzt aber alles anders ist. Meiner reagiert vor allem auf mein Sichtzeichen. Wer einfach nur “Sitz“ sagt, wird ignoriert. 

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Heute war ein echt toller Tag.

Waren ja in der Hundeschule zur Spielstunde. Der Trainer dort lässt jeden erstmal dahin kommen, bevor er sagt, wie man weiter vorgeht.

 

Und er hat sich klasse verhalten.

Werden wohl den Anfängerkurs machen, gemeinsam mit unsrem Ersthund. Damit beide was gemeinsam erlernen können usw.!

 

Das Ding ist,er hat sogar in der Spielstunde immer wieder uns gesucht, ist zu uns gekommen...

 

Als ich bei der "2.Stunde" bzw. bei der 2. Gruppe mit unsrem Ersthund um das Gelände spazieren war, hat er auch mich und unsren Buddy angeschaut, als wir zurück kamen. Alleine das anschauen deute ich mal so, wie auch der Trainer meinte, das schon eine gewisse Bindung da ist.

 

Selbst beim morgendlichen Spaziergang habe ich beide auf einer großen Wiese gemeinsam laufen lassen, den neuen mit der Schlepp hinten dran & siehe da, einmal rufen hatte gelangt, das beide zu mir kamen. Ich natürlich direkt mal ne große Party gefeiert. Beide gelobt bis in den Himmel.

 

Jetzt liegen sie beide mit uns auf der Couch und sind fix und alle. Morgen gibt es dafür einen ruhigeren Tag. Müssen viel kochen.

 

Wünsche euch allen frohe Weihnachten und Schöne Feiertage. Wir genießen dieses Jahr fast komplett alleine mit unsren Hundis.

 

 

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Juhuu,heute hat Marley (unser Neuer) zum ersten Mal das Beinchen gehoben beim kleinen Geschäft :)

 

 

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Ich würde mir den Ersthund zu Nutze machen und kein mega Programm für den Neuling auffahren. Zeig Marley an Buddy wie es laufen kann/soll und er wird sich vieles abgucken. Das dürfte weniger nervenaufreibend für dich/euch sein.

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Am 23.12.2017 um 10:02 schrieb gatil:

Wir kommen gut zurecht, Befehlsgehorsam ist nicht wichtig mehr, es reicht, wenn das normale Leben funktioniert. Und ich habe nicht mehr das Gefühl, dass ich irgendwie vermitteln muss, samt meiner Hunde perfekt zu sein.

Vermutlich eine Alterserscheinung.

Nee, einfach nur vernünftig. ;)

 

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Ich muss diesen Thread nochmal hoch holen.

 

Denn es ist derzeit wieder extrem schlimm, mit seinem Ballsuchtverhalten!

Derzeit sind wir viel am Wasser unterwegs, weil es beiden momentan schon wieder zu warm ist draußen.

 

Alles schön und gut, wenn da nicht andere Menschen wären, die was mit dabei haben?! Genau Bälle!!!

Er rennt jedem Ball hinterher - am Wasser ist er nicht an der Leine oder an der Schleppleine, weil dies einfach zu viel Chaos führen würde!

Und sobald dann jemand kommt, der einen Ball mit dabei hat, kann man Marley vergessen :(

 

Erst heute waren wir am Rheinstrand, es lief alles super. Er lies sich sogar von Enten abrufen ... *stolz bin*

Aber dann kamen natürlich immer mehr Hundebesitzer und alle hatten sie Bälle dabei gehabt. Das Ende vom Lied war, dass wir nach gerade mal 2 Stunden heim gefahren sind.

Und das ist natürlich sehr ärgerlich, weil wir schon ne gute Strecke fahren müssen.

 

Das haben wir uns definitiv anders vorgestellt.

 

Deshalb nun nochmal die Frage hier - wie soll ich mit der Situation umgehen?

Kann ja nicht Sinn und Zweck sein nun alles zu meiden, wo andere Hundebesitzer sind !!!

Das Balljunkie - Verhalten ist noch stärker ausgeprägt bei ihm, als sein Jagdverhalten.

Da machen wir nämlich enorme Fortschritte. Mittlerweile können wir nämlich schon 10 Minuten durch den Wald laufen, ohne das er auf dumme Gedanken kommt.

Aber sobald irgendwo Bälle sind, dreht er völlig ab.

Er starrt ihn an, er zittert dabei wenn jemand einen Ball in der Hand hält.

Er bellt usw.!!! Er klaut von anderen Hunden den Ball und geht damit stiften - da hört er auch nicht mehr auf ein "aus". Er will ihn am liebsten verbuddeln.

 

Das Problem ist einfach, er interessiert sich so gut wie gar nicht für anderes Spielzeug, oder für andere Aktionen.

Hat er keinen Ball, holt er sich Stöckchen und zerkaut diese. Unterbinden wir dies, frisst er Gras usw!

Auch mit den Dummy's ist es so, dass er sie höchstens 2x apportiert, dann ist auch dies wieder uninteressant.

Wollen wir etwas am Grundgehorsam arbeiten, kann er maximal für zwei Einheiten sich konzentrieren, dann war es das.

Machen wir ne Leckerlisuche, sucht er ein Leckerli, dann widmet er sich wieder anderen Dingen.

 

Mir fallen so langsam auch keine Sachen mehr ein, die wir gemeinsam machen könnten.

Wie ich ihm den Stress nehmen könnte, den er draußen scheinbar hat, egal ob mit oder ob ohne Ball.

 

Und wie das andere Leute machen, die einen Balljunkie haben wenn sie wohin gehen wo andere Hundehalter mit einem Ball spielen?!

 

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          Kontakt: Ilona Fischer, Tel.: 02991 2379897, Handy: 0151 22632537, Mail: iloaixopluc@gmail.com Manuela Kroneck, Handy: 0170 2843235, Mail: manuaixopluc@gmail.com Hannah Wern, Handy: 0151 24126008, Mail: hannahaixopluc@gmail.com Astrid Weber: Handy: 0152 33658177, Mail: astridaixopluc@gmail.com Eddie Gonzales, Tel.: 08678 7477184, Handy: 01522 9626859, Mail: office@natural-dog-training.de   Homepage: http://hunde-aus-manresa.cms4people.de/

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