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Hundeforum Der Hund
Chiara99

Einen kleinen Hund zu unserem großen holen

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Hallo, wir haben selber einen Berner Sennenhund, Rüde. Unser Hund ist auf seine Art und weise schon sehr eigen, nicht im negativen Sinne, aber er spielt zum Beispiel nicht mit Hunde Spielzeug (würde niemals einem Ball hinterherlaufen) und geht auch nicht so offen auf neue Menschen zu, also ist da eher zurückhaltend. Aber er ist wirklich der liebste Hund und seine Größe merkt man ihm wirklich nicht an, auch gerade bei anderen Hunden ist er super lieb und möchte immer spielen . Und bei uns ist er sehr verschmust. So jetzt die Frage wir haben darüber nachgedacht uns einen zweiten Hund zu holen aber einen kleinen. Und haben jetzt auch einen fast 1 Jahr alten Mops gefunden. Zwar haben wir ihn uns noch nicht angeschaut, nur das einzige Problem ist das er schon weiter weg von uns wohnt (knapp 3 1/2 Stunden)  und wir somit sage ich mal gar nicht so über einen längeren Zeitraum gucken können ob die Chemie zwischen den beiden passt, immerhin wollen wir ja auch nicht das es einem von beiden schlecht geht.

Wie würdet ihr das machen ?

Unseren Hund beim ersten Treffen schon mit nehmen ? Den Mops alleine besichtigen? Kann es auch sein das es am Anfang nicht perfekt ist sie sich aber mit der Zeit immer mehr verstehen ? Wie ist es wenn es nicht passen würde, mit dem Mops dann ? Er soll ja nicht einfach immer weiter gegeben werden.

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Hallo.jpg.d42bffe7bc145e388a023390e26726b7.jpg

 

Zu deinem Anliegen kann ich jedoch nicht viel sagen, ich habe einen Einzelhund.

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Hi und herzlich Willkommen hier im Polar-Chat :)

 

Zu deiner Frage kann ich dir nicht wirklich weiterhelfen, denn niemand kann dir sagen, ob die Hunde miteinander klar kommen oder nicht.

 

Zum Kennenlernen würde ich den eigenen Hund in jedem Fall mitnehmen, ein Kennenlernen auch in jedem Fall zunächst auf neutralem Boden, möglichst bei einem Spaziergang machen.

Worauf ich bei der von euch geplanten Konstellation achten würde:

Ein Mops ist ein Gesellschaftshund, er wird sich aller Wahrscheinlichkeit eng an Menschen halten. 

Worauf bei einer Vergesellschaftung eigentlich immer geachtet werden muss, ist einmal der Aspekt für den neuen Hund, ausreichend Zeit für eine Eingewöhnung zu bekommen - aber auch der bisherige Einzelhund darf nicht das Gefühl der Vernachlässigung bekommen.

 

Wisst ihr denn, ob der Mops evtl. gesundheitliche Probleme hat? Brachyzephalie ist ja beim Mops weit verbreitet, hier könnte es Probleme geben gerade hinsichtlich des Spielverhaltens eures Berner Sennen. 

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vor 2 Stunden schrieb Chiara99:

aber er spielt zum Beispiel nicht mit Hunde Spielzeug

Wozu auch?

 

vor 2 Stunden schrieb Chiara99:

(würde niemals einem Ball hinterherlaufen)

Gut so! Denn das würde den Jagdtrieb fördern.

 

vor 2 Stunden schrieb Chiara99:

auch gerade bei anderen Hunden ist er super lieb

Bestens!

 

vor 2 Stunden schrieb Chiara99:

geht auch nicht so offen auf neue Menschen zu, also ist da eher zurückhaltend

Ist doch auch sehr gut! Kein lästiges Anspringen und Ablecken von Besuchern.

 

Jeder Hund hast einen sehr eigenen Charakter und so wie du deinen beschreibst, ist es doch ein toller Hund!

 

vor 2 Stunden schrieb Chiara99:

Unseren Hund beim ersten Treffen schon mit nehmen ?

Auf jeden Fall!

 

vor 2 Stunden schrieb Chiara99:

Kann es auch sein das es am Anfang nicht perfekt ist sie sich aber mit der Zeit immer mehr verstehen ?

Eher nicht ...

 

Geht ins örtliche Tierheim und lasst euren Hund aussuchen.

Die Pfleger kennen ihre Hunde recht genau und können einschätzen, welche Hunde zueinander und zu euch passen könnten.

Üblicherweise lernt man dort bei mehreren Spaziergängen auch einen Hund erst kennen, bevor man ihn adoptiert.

So könnt ihr sehen, wie sich euer Hund dem "Neuen" gegenüber verhält.

 

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wie ich gelesen habe, will euer Berner Sennen Hund viel spielen.

 

Mein Schäferhund ist zu agil für Möpse und andere Kurznasen.

Oft können diese Hunde nach einer geringen Zeit nicht mehr,da sie wenigLuft bekommen auf Grund ihrer "verkrüppelten" Atemwege.

Ich habe diese Hunde nach kurzem Rennen schon sich Erbrechen sehen.

Auch ihre Körpersprache und Mimik ist für meinen Schäferhund schwer deutbar.

Es fehlt der Schwanz und das Gesicht zeigt auf Grund seiner vielen Falten und platter Nase kaum die sozialen Gesten/Mimik, die Hund braucht.

 

Mein Schäferhund hat eine kleinere Hündin (kastriert) aus dem Tierschutz,

eine Mix, an seiner Seite.

Diese Hündin hält ihn auf Trapp.

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Ich würde ehrlich gesagt eher einen Hund ähnlicher Größe dazu nehmen als einen erheblich kleineren. Ansonsten muß euer jetziger Hund ja sehr viel Rücksicht nehmen beim Spielen, Toben, etc. Kann mir schon vorstellen, daß das auf Dauer für einen Hund auch anstrengend sein kann.

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Ich habe nun 3 x eine fremden Hund einfach so zu meinem/ meinen vorhandenen geholt. Einmal davon ein Welpe. Die anderen waren schon älter.

 

Glück gehabt, immer gut gegangen.

 

Aber: der Einwand von @agatha ist nicht von der Hand zu weisen.

Alle meine Hunde hatten bisher zu Möpsen nicht auf Anhieb ein Verhältnis, wie zu einem anderen unbekannten "normalen" Hund. Das Geröchel, die komische Art zu laufen - kein Schwanz, keine Nase - da wurde schon mal auch von Hunden geknurrt und Abstand gehalten, die dies sonst nicht taten.

Diese Bekanntschaft mit Mops habe ich jeweils nicht vertieft.

Ich würde aufgrund dieser Geschichte unbedingt ausprobieren, wie dein Hund auf den kleinen Mops reagiert, dann bist du schlauer.

 

Ansonsten ist bei uns der Größenunterschied nicht so groß wie bei dir - da stehen 4 - 5 kg einmal 17 kg gegenüber, jedoch würde ich mir deswegen nicht soviele Gedanken machen, der neue Hund ist ja kein Welpe mehr.

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Ich würde auf jeden Fall euren Hund mitnehmen, wenn ihr zu dem Mops fahrt.

Mein Hund findet fast alle Hunde toll, aber bei Möpsen, Doggen oder anderen "Knautschgesichtern" wird sie richtig aggressiv.

Da wäre es definitiv schief gegangen, wenn ich so einen Hund einfach abgeholt hätte.

 

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Mein Hund liebt Kurznasen. :D Und je nach Atmungsfähigkeit können die super mithalten, sind kleine Powerpakete. 

Ich würde es ausprobieren.

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Großer Hund und kleiner Hund ansich stellt kein Problem dar, das entscheidende ist eher, dass die Beiden vom Temperament zusammen passen. Ich habe große Hunde, die Kleine sehr gerne mögen und gut damit zurecht kommen. 

Speziell bei Kurz - bzw Knautschnasen würde ich es aber auf jeden Fall erstmal testen, weil sie wirklich oft in der Kommunikation missverstanden werden. Also auf jeden Fall vorher kennenlernen. 

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