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Hundeforum Der Hund
Fuchur01

Andere Hundeschule?

Empfohlene Beiträge

Hallo, ich würde gerne wissen, wie der Ablauf in eurer Junghundegruppe bzw Welpengruppe ist/ war. Wir sind sei nicht ganz zwei Monaten bei uns beim Schäferhundverein und es kommt mir irgendwie seltsam vor. Es werden immer ca. 5 Minuten mit jedem Hund gearbeitet, danach kommt er in den Auslauf um die restlichen 40 Minuten zu spielen, sobald der nächste fertig ist. Ist das üblich? Also die Übungen sind praktisch und es wird geclickert, aber halt immer nur eine Sache über mehrere Wochen und ohne Ablenkung. Bei anderen Hundeschulen habe ich gelesen, dass am bleib oder Leinenführigkeit gearbeitet wird, das ist dort gar nicht der Fall. Außerdem arbeitet er mit Leinenruck und meinte , wir würden sonst immer einen Hund haben der zieht. Als wir ihm gezeigt haben, dass es bei uns auch ohne schon recht gut klappt, war es dann auch gut, aber das macht es für mich irgendwie noch unsympathischer. 

Das was wir dort machen könnten wir genauso zu Hause machen, schwerer wird es halt unter Ablenkung und dort bräuchten wir dann evtl. Hilfe. Auch zum Spielen müsste ich dort nicht unbedingt hin, wir treffen beim Gassi mindestens 2 Mal die Woche jemanden, mit dem er toben kann und bei uns auf der Straße gibt es auch zwei sehr junge Hunde.

Bin ich einfach zu kritisch und ungeduldig oder ist das wirklich nicht so optimal?

Mit freundlichen Grüßen 

Carolin 

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Hey,

 

eigentlich weißt du schon, was du tun möchtest. 

Ich würde einfach dem Bauchgefühl folgen. Schau dir unverbindlich eine andere Hundeschule an. 

 

Keiner hier kann es wirklich beurteilen, ob das Optimal ist. Wir sind ja nicht vor Ort.

Kurze Einheiten ohne Ablenkung können gerade am Anfang sehr viel Sinn machen. Leinengerucke ist nicht jedermanns Sache, um es vorsichtig zu formulieren. 

Entscheidend sind aber auch eure Ziele. Normales Hunde 1x1?

Das sollte jede Hundeschule hinkriegen. Und da führen viele Wege nach Rom. Such dir einen Trainer, dem du auf diesem Weg folgen willst.

 

Bauchgefühl ist da sehr wichtig. Wenn man nicht überzeugt ist, bleibt man nicht dran.

 

Versuch macht klug.

Einfach Alternativen testen.

 

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(bearbeitet)

Wenn du Leinenruck nicht willst, dann sag' das deutlich. Das müssen sie und werden sie auch akzeptieren.

Wenn sie clickern, kannst du doch darüber u.a. Leinenführigkeit beibringen.

Ich stimme acerino zu, daß es sehr viel Sinn macht, erstmal alleine zu trainieren. vermutlich sind das alles Trainingseinheiten, die später auf die BH abzielen.

Im Verein wird primär auf Prüfungen trainiert, dazu ist es gut, wenn auf dem Platz wenig Frust entsteht (deswegen ist auch gut, daß erst einzeln trainiert wird und der Hund dann mit den anderen spielen darf), Hunde lernen ortsbezogen.

Meines Erachtens ist es sinnvoller, Leinenführigkeit in sehr kurzen Einheiten auf dem eigenen Spazierweg zu trainieren. Da gibt es Ablenkung genug.

Das gilt auch für das "Bleib", das du für Prüfungen nicht brauchst.

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Wozu überhaupt Hundeschule? Ist bis auf Ausnahmen überflüssig wie ein Kropf ... Und dann noch zweifelhafte Methoden, die auf mangelndes Verständnis und fehlende Kenntnis des Hundes schließen lassen ... Ganz schnell weg da. Und "Welpengruppe" ist die von der menschlichen Vorstellung übertragene "Krabbelgruppe" auf den Hund. Völlig unnatürlich, viel zu oft fachlich ahnungslos und nicht selten schädlich für den Welpen.

Du hast ja offensichtlich zuhause bereits einiges hinbekommen. Weiter so!

 

Wie konnte der Hund nur mehrere tausend Jahre ohne Hundeschule an der Seite des Menschen überleben? :think:

 

vor einer Stunde schrieb Fuchur01:

schwerer wird es halt unter Ablenkung und dort bräuchten wir dann evtl. Hilfe.

 

Lass dir hier im Forum einen der extrem seltenen guten Trainer empfehlen (nenne bitte dafür deine Region oder Stadt oder PLZ). Mit dem ist auch ein reines Beratungsgespräch möglich, um eventuelle Fragen zu klären. Der kommt auch zu euch und schaut, wie ihr zuhause nach euren Vorstellungen mit dem Hund arbeitet. Alle Vorschläge sind dann individuell und für euch passend. Braucht man nicht regelmäßig zu machen. Wenn man bei einem Trainer bekannt ist, kann man ihn ja immer mal zwischendurch "einen Blick drauf werfen" lassen, falls man unsicher ist, alles richtig zu machen.

 

Wenn du unterwegs andere Hundehalter siehst, deren Umgang mit ihrem Hund dir gefällt, freunde dich mit denen an und gehe mit solchen Leuten regelmäßig mit den Hunden. Dein Hund braucht nur einige wenige, handverlesene "Hundekumpel", keine ganze "Schulklasse".

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Meiner Erfahrung nach klappt es langfristig nicht, wenn Dein Trainer andere Methoden gut findet als Du. Wenn Du keinen Leinenruck möchtest, Dein Trainer den aber empfiehlt, dann kommt ihr langfristig einfach nicht zusammen. Klar kannst Du seine Anweisungen in dieser Sache abwägen und Dich dagegen entscheiden - allerdings wird Dir vermutlich nach und nach klar werden, dass das Geld für die Trainingsstunde rausgeschmissenes Geld ist, wenn Du immer wieder die Hinweise des Trainers eben doch nicht annehmen kannst.

 

 

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Hundeschule kann auch Spaß machen, ich würde das nicht grundsätzlich verdammen. Und meist lernen ja die Menschen dort eh am meisten, oder wie mein Trainer sagt: „Ich brauche fünf Minuten um dem Hund zu erklären was ich von ihm möchte, den Rest der Zeit bring ich das seinen Menschen bei.“

 

Hier schließe ich mich den anderen an: überleg Dir was Du möchtest, und such Dir eine Hundeschule die Dir das zeigt. Und mit Methoden, bei denen Du Dich wohl fühlst. Willst Du für Prüfungen lernen? Für Alltagstauglichkeit? Just for fun?

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vor 6 Minuten schrieb Siobhan:

wie mein Trainer sagt: „Ich brauche fünf Minuten um dem Hund zu erklären was ich von ihm möchte, den Rest der Zeit bring ich das seinen Menschen bei.“

 

Also ist "Hundeschule" für den Hund überflüssig. Ein guter Trainer dagegen kann sehr hilfreich sein.

 

vor 8 Minuten schrieb Siobhan:

Willst Du für Prüfungen lernen?

 

Geht auch im Verein. Aber auch da gibt es viele, die nicht zeitgemäß und mit einem inzwischen überholten Verständnis vom Hund arbeiten.

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Gerade eben schrieb DerOlleHansen:

Geht auch im Verein

Das geht nur im Verein, denn nur wenn du Mitglied bist, darfst du Prüfungen ablegen.

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Das mit dem Leinenruck haben wir ja schon gesagt das wir das nicht möchten, das war dann auch ok. Aber da denke ich halt auch, dass es dann nicht viel bringt, wenn wir seine Methoden so nicht anwenden wollen. Zur Hundeschule möchte ich eigentlich schon ganz gerne gehen, weil es halt Sicherheit gibt und doch auch Spaß macht. Das mit den Prüfungen ist halt auch ein Punkt, dort kann man als Schäferhundhalter später Vpg machen, darum ist das ja schon etwas darauf zugeschnitten. Steh z.B. ist zwar praktisch, brauche ich aber nicht unbedingt und Hier mit Vorsitz auch nicht. Wir wollen einen Hund haben, der mit allen Alltagssituationen in der Stadt gut zurecht kommt. Das mit dem Trainer klingt gut, unser größtes Problem ist das abendliche Aufdrehen und Beißen, da haben wir Angst, dass das zu einem Problem werden könnte. Unser Trainer hat uns gesagt, am Nacken packen und schütteln, was ich aber nicht machen will, und kann uns daher nicht wirklich helfen. 

Wir wohnen in Düsseldorf, ich habe mir die Homepage von DGHunde angeschaut, kennt die jemand? Die bieten nämlich auch Mantrailing an, was wir uns angucken wollen. 

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vor 3 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Das geht nur im Verein, denn nur wenn du Mitglied bist,

 

Wäre ja nicht schlimm, wenn man sich in dem Verein wohlfühlt. ;)

Obwohl sich mir bei "Vereinsmeierei" (gibt auch Vereine, die ohne auskommen) die Nackenhaare sträuben - es besteht kein finanzielles Interesse am Hundehalter.

Es haben sich Menschen mit dem Interesse am Hund zusammengeschlossen.

 

Ich war mal  kurze Zeit in einem Verein, der einen "Gast-Status" kannte. Dort habe ich einen Schäferhundhalter "alter Schule" kennengelernt, seine Methode "live" gesehen und für mich entschieden, dass ich es so nicht mag. (war nichts heute "Tierschutzrelevantes", nur sehr "hart" und noch mit "Alphatier-Denken")

Ein Polizeihundeführer mit Dobermännern war aber super mit/zu seinen Hunden und ich konnte mir viel abschauen. War auch interessant, ihm einfach auf dem Platz zuzusehen.

Er hatte gebeten, einmal mit meinem damaligen Hund um den Platz zu gehen - kam wieder und konnte mir Dinge über den Hund sagen, da fiel mir die Kinnlade herunter. Und er hatte in Allem recht, wie ich teilweise erst später selber feststellen konnte.

Eigentlich ist es im Verein wie hier im Forum, nur live und mit Hunden. Man sieht Vieles und kann sich daraus seine Meinung bilden. Bei Unklarheiten kann man Andere immer auffordern, es vorzumachen, um es zu erklären. Das geht virtuell natürlich nicht und YouTube-Videos sind eben nicht "live" und vor allem nicht persönlich.

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