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Hundeforum Der Hund
Fellnase100

Kastrationschip - Dauer, Nebenwirkungen etc.

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Zu dem Chip wurde uns gesagt, dass sich unerwünschtes Verhalten in den ersten Wochen noch steigern kann, danach dann sollten Dinge wie "Dauerverliebtein" besser werden.

Wir sehen jetzt davon ab.

 

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Wir haben unserem Labrador Rüden (31 kg) Ende August einen Halbjahreschip setzen lassen, da er überhaupt gar nicht mehr zur Ruhe kam. Wir haben ihn unkastriert mit 15 Monaten vom Vorbesitzer übernommen. Ständiges Jammern in der Wohnung, er wollte ständig raus, hat sämtliche Kissen herumgeschleppt..Haare verlor er teppichweise. In den ersten 4 Wochen verstärkte sich sein Verhalten..alles auflecken, Zähne klappern, Zickzack der Nase nach laufen, er schäumte sogar regelrecht. Auf irgendwelche Kommandos hören war gar nicht möglich. Da er ein "Gartenhund" war und nichts ausser seinem Garten kannte, nichtmal an der Leine gehen, kam natürlich noch die Aufregung dazu wenn man an Autos..Menschen..Fahrrädern etc vorbei geht. Nach ca 6 Wochen liess dann alles langsam nach. Allerdings fing es dann im Oktober langsam wieder an..er zog wieder mehr an der Leine, war schlecht ansprechbar..kam alles wieder, die Hoden fingen wieder an zu hängen.. Bei uns hielt der Halbjahreschip also nur 3 Monate..von denen man 6 Wochen "Wartezeit" schon abziehen kann, hatte er also nicht mal 2 Monate etwas davon. Die Tierärztin sagte etwas von hohem Stoffwechsel und Testosteronmonster :rolleyes:

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@Anni128 mit 15 Monaten ist der Hund ja auch noch in seiner "Findephase" und voll in der Pubertät. Da sollte man nicht chippen und nicht kastrieren, aber das ist ein Thema mit großem Diskussionsspektrum. Ich weiß das, weil unserer auch in dem Alter ist und auch sehr schwierig war und teils noch ist. Es muss und soll jeder für sich entscheiden.

Tierarzt sagte auch: Ja, ruhig kastrieren, aber Trainer sagte: wartet noch. Wenn ihr ihn jetzt in der Phase kastrieren lasst, dann kann es sein, dass er so bleibt. Das alles, was du beschreibst: nicht zur Ruhe kommen können, ständig raus wollen, Pfützen lecken, macht unserer auch. Da kann man teilweise was tun. Ruhe kann (sollte) ein Hund lernen,  ebenso wie an der Leine gehen. Pfützen lecken, Fiepen, Verliebtsein, ist kein Erziehungs- sondern ein hormonelles Problem, das der Rüde aber durchlaufen muss. Das gehört zum Erwachsenwerden dazu und Jaaaaaaaaaaa es ist nervig und anstregend :D

Bei unserem merken wir, dass er langsam fertig ist im Kopf, weil er z.B. im Dunkeln nicht mehr alles anbellt, sich eher auf uns konzentriert, außer es kommen andere Hunde, die werden immer noch angemault, aber er lässt sich langsam weg bringen, kommt immer schneller zur Ruhe usw. Es sind Kleinigkeiten an denen man merkt, wann die Knete im Kopf langsam Hirnzellen weicht :76_ghost:

Wir für unseren Teil haben auf jeden Fall beschlossen, dass er erst kastriert wird, wenn er 18 Monate alt ist. Die schlimme Phase kommt jetzt. Nachbarshündin ist in drei Wochen läufig und so wie er draußen drauf ist, noch mehr Weibsen im Umfeld *ächz* aber das schaffen wir dann auch noch....irgendwie ;)


 

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@Katy1971 ja da gibt es immer viele Meinungen :) unsere Trainerin sagte z.B. wir hätten das viiieeeel früher machen müssen, da er den totalen Tunnelblick hatte und überhaupt nicht mehr aufnahmefähig war für irgendetwas. Gut früher ging für uns nicht, da wir ihn ja quasi so übernommen haben. Er fängt jetzt erst langsam an, andere Dinge wahrzunehmen als die Gerüche..und da er draussen ja nichts kannte als den Garten ist das alles vlt. auch ein wenig viel für ihn. Er kann mittlerweile gut zur Ruhe kommen drinnen, er schläft quasi von Gassigang bis zum nächsten Gassigang..- ca 30 min. vorher wird er munter. Wir gehen zur Zeit 6 x am Tag mit ihm, dafür aber nur ca 30 Min Einheiten, einmal 1 Std. am Tag. Da er sich, je länger wir draussen sind immer mehr hochschraubt (reichen ja schon Geräusche)...daher nur kürzere Runden..möglichst reizarm, ab und zu gehts dann nochmal in den Garten wo er laufen darf wo er will. Ich denke man muss es am Hund festlegen wann man kastriert, ob man kastriert. Jenachdem wie der Hund durch seine Hormone beeinträchtigt wird. Nur am Alter würde ich das jetzt nicht entscheiden. Mein Cousin hat z.B. einen 3 jahre alten Boxer, unkastriert..weil es einfach nicht nötig ist.

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vor 20 Minuten schrieb Anni128:

Wir gehen zur Zeit 6 x am Tag mit ihm, dafür aber nur ca 30 Min Einheiten, einmal 1 Std. am Tag.

Das ist eigentlich eher so etwas, das Aufregung steigert- der Hund ist ja praktisch immer in Gassivorfreude, hat dann aber-auch wegen der Leine- wenig Möglichkeit den Aufregungsstress über Bewegung abzubauen. Seltener, aber dafür länger mit längeren Pausen dazwischen ist bei uns wesentlich entspannender. Wir gehen meist nur zweimal, dafür aber sehr lange.

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Da kann ich meiner Vorrednerin nur beipflichten, lieber einmal ordentlich auspowern, als ständig kleine Reize.
Das erhöht das Stresslevel mehr ;)

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@Anni128 Das hat unsrer sogar noch mit 3 1/2 Jahren gemacht, was deiner mit 15 Monaten macht.

 

Laut einer "Trainerin", die nur auf Geld aus war, soll unsrer aber auch bei 7-8 Monaten hängen geblieben sein!!! Und er wurde vorher nicht chemisch kastriert o.ä.!

 

Und ich merke es jetzt nach 2 Wochen sogar noch mehr, dass unsrer nicht mehr jede Pipi - Pfütze aufschleckt, oder mit totalen Glubschaugen draußen rumläuft. Für uns ändert sich derzeit alles sehr zum positiven mit ihm. Und er hat sichtlich weniger Stress. Wo ich früher mit einem Hund am tag hätte 2x saugen können, durch Haarverlust, brauche ich heute nur noch alle 2 Tage saugen und das obwohl wir nun 2 Hunde haben.

 

@gebemeinensenfdazu Wie macht ihr das bitte mit nur 2x rausgehen am Tag?

Der Hund muss sich doch öfters als nur 2x lösen können.

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Wir sind bis zu sechs Stunden insgesamt unterwegs. Bei Durchfall usw. gäbe es noch den Garten.

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vor 1 Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

Wir sind bis zu sechs Stunden insgesamt unterwegs. Bei Durchfall usw. gäbe es noch den Garten.

 

Gut, wenn man nen Garten hat. Lol. Hatten wir auch mal, unsrer hat aber selbst bei durchfall nicht in den Garten gemacht.

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Den einen Hund den ich mit sowas kenne, ist definitv ruhiger und umgänglicher geworden. Durch das ruhiger werden war dann ein Training wieder besser möglich. Der hat in der Zeit große Fortschritte gemacht was verhaltenstraining (Dauer bellen, joggern hinterher, Freilauf allgemein) anging. 

 

Soweit ich weiß wurde er noch während der aktiven Dauer des Chips kastriert 

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