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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Gebrauch von Fremdwörtern

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hier  gab es heut eine kleine Diskussion wegen der Verwendung des Begriffes kognitive Heuristik, freundlicherweise wurde auch ein Link dazu gesetzt.

Nun gibt's zur Verwendung von Fremdwörtern ja unterschiedliche Ansichten. Meine ganz persönliche Meinung dazu: Ich finde, daß sie gerade in fachlichen Diskussionen sehr nützlich sein können, drücken sie doch oft aus, was man ansonsten umständlich umschreiben müßte. Das zeigt, find ich, der Begriff der Heuristik recht anschaulich, die Erklärung dazu ist ja doch recht lang. Stellt man sich nun vor, daß man in einer fachlichen Diskussion nicht nur eins, sonder mehrere Fremdwörter/Fachbegriffe durch Umschreibungen ersetzt, kann da sehr leicht eine Aneinanderreihung von Umschreibungen entstehen, die den Lesefluß doch sehr stören kann.

Auf der anderen Seite muß natürlich jeder, dem ein Begriff unbekannt ist, erstmal schauen, was damit gemeint ist. Ist die Frage, ob das ein großes Problem ist. Ich persönlich kenne mich bei Themen, die mich interessieren gern ein wenig aus, und da gehören Fachbegriffe natürlich mit dazu. Außerdem empfinde ich Fachbegriffe in fachlichen Diskussionen tatsächlich als Diskussionserleichterung (sofern man willens ist, sich damit auseinanderzusetzen natürlich) , weshalb hab ich oben ja schon ein wenig erläutert.

Ich finde, daß man da situativ (oh, oh :D Ganz ehrlich, da wüßte ich jetzt zum Beispiel gar nicht, wie ich das umschreiben sollte. Klar "der Situation angemessen", aber Situation ist ja auch ein Fremdwort und wie erklärt man nun, was eine Situation ist? Wikipedia sagt dazu "Das Wort Situation bezeichnet die Lage oder Position, die Gebundenheit an Gegebenheiten oder Umstände, aber auch (psychologisch) die Beschaffenheit bzw. Wirksamkeit einer definierten oder (klar) eingegrenzten Region oder eines Gebietes.", find ich irgendwie viel schwammiger als das Fremdwort...edit: Nach längerem Grübeln bin ich auf "den Umständen angemessen" gekommen, find "situativ" aber immer noch viel griffiger) entscheiden sollte. Erleichtert ein Fremdwort oder Fachbegriff den Diskussionsfluß, würd ich auf jeden Fall dieses auch verwenden, läßt sich etwas ohne große Umstände umschreiben wäre das eine Alternative.

Soweit meine Gedanken dazu.

 

P.S. Keine Ahnung, ob das Thema hier richtig ist, bei Bedarf einfach verschieben. ;)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gerade wenn es darum geht vielschichtige Zusammenhänge zu schildern oder eine wissenschaftliche Quelle kurz wiederzugeben, kann man nicht darauf verzichten. Sonst würde der Text zu lang und die Schachtelsätze Überhand nehmen. Zu einem gewissen Grad läßt sich daran schrauben und übersetzen. Allerdings läuft man Gefahr schwammig zu werden. Ein feststehender Begriff läßt Zweifel, ob denn damit dieses und jenes Phänomen gemeint ist, gar nicht erst aufkommen.

Wie @Fiona01 angemerkt hat, ist der Vorteil dabei, daß man erfährt, daß bestimmte Sachverhalte und Phänomene bestimmte Muster darstellen können oder ihnen zugrundeliegen. Das einheitliche Benennen dieser -per Fremdwort oder nicht, meistens sind es aber welche- erleichter dann u.U. Einblick in andere Themenbereiche. Man hat dabei auch wenigstens eine einheitliche Definitionsgrundlage, was wiederum verhindert, daß Leute aneinander vorbeireden.

Wenn man sich vor Augen führt, daß der Gebrauch nicht aus gemeiner Absicht geschieht, sondern eher aus Unvermögen den Inhalt anderweitig einigermaßen verdichtet zu transportieren, findet man das vielleicht gar nicht mehr schlimm.

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Wenn ich ein Fremdwort oder einen Fachbegriff nicht kenne, dann frage ich oder belese mich.

Soviel Zeit muss sein.

Ich nutze nicht sehr viele Fremdwörter, aber die die ich benutzen, sind nötig. Ansonsten erkläre ich besonders im schriftlichen gerne einfach und verständlich.

Wenn Heuristik passt, dass würde ich nicht einen ellenlangen "Erklärtext" wollen oder schreiben, sondern dann passt eben Heuristik. Und wer nicht weiss was es bedeutet, fragt oder beliest sich. :) 

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Sehe ich genauso wie 2010. Meine Neugierde reicht aus, um schnell mal nachzugucken.

Außerdem ist das gut für`s Hirn, und um meine liebe Oma, Gott hab sie selig, mal wieder zu zitieren: Alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu :D 

 

Albern finde ich allerdings, wenn allzu viele Fremdworte benutzt werden, für die es gute Entsprechungen im Deutschen gibt.

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Die Verwendung von Xenologien ist evidenzbasiert und dient kommunikativer Auflockerung in soziospezifischen Randgruppen. -_-

 

so weit

Maico

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Ich finde es auch einen Unterschied, ob ich meinen Text mit vielen Fach- und Fremdwörtern fülle oder aber Theorien oder Modelle erwähne, die eben bestimmte Titel haben. Wen diese dann noch mit einem Link hinterlegt sind, der inhaltlich gut verständlich ist, finde ich die Verwendung völlig in Ordnung.

 

 

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Ich glaube, daß sich da beschwert wurde, liegt eher daran, daß kurz vorher so eine Leitlinie formuliert und damit dafür sensibilisiert wurde. Sonst hätte sich niemand daran gestört.

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Vielleicht könnte man ja auch ein neues Unterforum erstellen, wo Themen, die tatsächlich fachlich aufgebaut sind, Raum finden?

Ich meine wenn es schon bei der Erstellung des Themas ersichtlich ist, dass es fachlicher werden kann? Ich sehe das auch so, dass ich bei Wörtern, die ich nicht kenne, frage, oder aber selber im Net suche, was sie bedeuten. 

Evtl. könnte man die User, die das Thema dann erstellen, darum bitten, unter dem jeweiligen Textbeitrag die "gröbsten" Fremdwörter noch mal zu nennen und dann via Quelle zu übersetzen. So könnte man das für die Leute, denen die Begriffe nichts sagen, nochmal erleichtern, auch diese Texte zu verstehen; soll sich ja niemand ausgegrenzt fühlen. :) 

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Ich wollte eigentlich in Jugendsprache nen voll witzigen Text schreiben.

ICH BIN RAUS....

Aber gefunden habe ich:

 

https://was-ist-jugendsprache.de/

 

Digga, voll geil! (oder so...)

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Persönlich empfinde ich es für ein Forum, das ein breites Spektrum an Usern ansprechen möchte, als sinnvoller, Fachbegriffe vorsichtig einzusetzen. Also eher als ergänzendes "Stichwort zum Weiterlesen", nicht als für das Textverständnis zentraler Baustein. Sonst steigen nämlich viele User, für die der Inhalt an sich durchaus interessant sein könnte, auf halber Strecke aus.

 

Mein alter Chemielehrer hat das damals sehr nett formuliert: "Richtig verstanden habt ihr etwas erst dann, wenn ihr es der alten Oma vom Land so erklären könnt, dass sie es spontan versteht!" Da ist wohl was dran. Ich selbst bemühe mich jedenfalls sehr, meine Aussagen möglichst allgemeinverständlich zu formulieren. Und finde, mit etwas gutem Willen geht das auch.

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