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Hundeforum Der Hund
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Gebrauch von Fremdwörtern

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Ich finde es etwas befremdlich, der Leserschaft zu unterstellen, Fremdwörter nicht zu verstehen ;)
Klar gibt es Fachbegriffe aus der Psychologie, oder anderen Wissenschaften, die nicht jedem geläufig sind, aber wenn man dazu einen Link setzt, oder es kurz erklärt, ist doch alles gut :)
Ich habe hier selten Texte gesehen, die mit vielen unverständlichen Fremdwörtern ausgestattet sind (außer Herrn Maicos natürlich :B):D).

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vor 6 Minuten schrieb benno0815:

Ich finde es etwas befremdlich, der Leserschaft zu unterstellen, Fremdwörter nicht zu verstehen

 

Kommt wohl auf die Fremdwörter an. Die "breitflächig" gebräuchlichen sollten kein Problem darstellen. Aber Fachbegriffe sind schon was anderes. Zumal hier ja auch Ersthundehalter mit angesprochen werden sollen, die sich eben noch nicht jahrelang belesen haben. Wenn ich jedenfalls an meine Anfängerzeit zurückdenke, und mir wären da in einem Satz vier Fachbegriffe um die Ohren geflogen die ich alle erst mal hätte nachschlagen müssen, bevor ich zum nächsten Satz kommen kann - ob mich das wohl sonderlich motiviert hätte?

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Sind diese nicht meistens nur in Grundsatzdiskussionen zu finden? Lesen da die Ersthundehalter so interessiert mit?
Ich bin da ganz bei euch, dass man versuchen sollte, es einfach auszudrücken, aber bestimmte Fachbegriffe kann man oft nicht einfacher erklären.
 

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Das ist das Problem, wo man eine Grenze zieht.  Denke ich an Dinge,  wie die viel geliebte Konditionierung, dann wissen die alten Hasen natürlich Bescheid, für andere ist das Neuland.  Manche Begriffe haben sich dann auch einfach schon gesetzt, wenn man schon länger damit zutun hat.  

Aber so richtige Fachdiskussionen, an denen sich in der Regel auch nur eine Hand voll User beteiligen, die könnte man vielleicht in eine eigene Rubrik auslagern.  

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Nun, vielleicht bin ich da auch einfach durch meine Arbeit in der Familienbildung etwas vorgeschädigt. Dort habe ich mir angewöhnt, alles möglichst allgemeinverständlich zu halten: Diejenigen, für die alles neu ist, kommen gut mit (und sind durch die Inhalte meist eh genug ausgelastet). Diejenigen, die in der Thematik schon drin sind, haben dadurch keinen Schaden. Und für die deutlich tiefer interessierten kann ja der eine oder andere Fachbegriff als Fußnote ergänzt werden.

 

So gesehen: Mich persönlich als Leser stört es in den Texten hier nicht - aber ich hab mich halt auch schon eine Weile damit beschäftigt und kann mit den weitaus meisten Begriffen spontan etwas anfangen. Aber es muss einem halt immer klar sein, dass man damit immer auch Menschen abschreckt bzw. ausschließt. Was schnell rüber kommt als "ist halt nur was für die Schlauen"...

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Ich bin ja mehr der unbelesene Brackelhalter, daher kenne ich doch einige Fachbegriffe aus der Hundeszene nicht. Wenn es mich interessiert, recherchiere ich. Wenn nicht, lese ich weiter. Ich finde es nicht gut, von jemandem zu verlangen, sein Sprachniveau für andere abzusenken (wir sind hier ja nicht in der Grundschule oder bei duden.de). Ich würde das in den Bereichen, in denen ich mir Fachwissen angeeignet habe auch nicht wollen. Die Verwendung hat ja meistens einen Sinn, was man oft daran merkt, dass die Erläuterung des Begriffs mehrere Sätze in Anspruch nimmt. 

 

Als Ersthundehalter war ich übrigens in der Anfangszeit besonders übermotiviert, da haben mich ein paar Fachbegriffe nicht gestört. Ich denke darum geht es auch eigentlich, um Fachbegriffe? Fremdwörter haben ja nichts spezielles mit dem Thema Hund zu tun, sondern eher mit sowas wie "Sprachbildung", da würde ich es erst recht befremdlich finden, von anderen zu verlangen sich einem "weniger" anzupassen. 

 

Alternativ könnten wir es damit versuchen: https://de.wikipedia.org/wiki/Leichte_Sprache     ;)

 

 

 

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vor 11 Minuten schrieb Lique:

Alternativ könnten wir es damit versuchen: https://de.wikipedia.org/wiki/Leichte_Sprache     ;)

 

 

Zu Hülf, das ist so schlimm solche Texte zu lesen,

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Mit Hilfe von Tante G..gle ist heutzutage jeder Begriff in Windeseile nachzuschlagen.

 

Darf ich erwähnen, dass ich den Begriff "Barf" vor vier Jahren als allererstes nachschlagen musste und damit herausfand, das es etwas ist, was ich seit 1995 teilweise tue.

 

Letztens war es der Begriff "Whatsabout".

 

Weder das Nichtwissen noch das Nachschlagen fand ich jetzt schlimm.

Beide Begriffe gehören aber nun zu meinem Alltag.

 

Her mit mehr Fremdworten. Wenn sie nichts mit mir zutun haben, vergesse ich sie sowieso gleich wieder.

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Für behinderte Menschen ist es eine sehr große Hilfe, schwierige Texte mithilfe Leichter Sprache zu verstehen, ich finde das eine sehr sehr gute Aktion!
 

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vor 1 Stunde schrieb benno0815:

Ich finde es etwas befremdlich, der Leserschaft zu unterstellen, Fremdwörter nicht zu verstehen ;)
 

 

Da schließe ich mich an, umsomehr als man auch den Trend beobachten kann, dass viel nichtssagendes Geschwafel reich versehen wird mit Fremdwörtern, um dann als besonders "belesen" oder "gebildet" interpretiert zu werden.

Wichtig: Damit meine ich nichts, was ich hier gelesen habe! :)

 

Wenn ich an kompetente Hundetrainer oder Lehrer im allgemeinen Sinn denke, schaffen diese es ganz gut, ihren Lehrstoff an den Mann zu bringen, indem sie sich für die breite Masse verständlich ausdrücken. Möglich ist, dass dann feine Nuancen fehlen, doch kann man diese ja später angehen, wenn man das Grundsätzliche verstanden hat.

 

Ich unterstelle @NannyPlum keine böse Absicht und habe mich auch nicht "beschwert".

Mir kommt der Begriff "kognitive Heuristiken" im erwähnten Kontext einfach zu akademisch und verkopft vor.

Nicht mehr und nicht weniger. Daher meine "Übersetzung" im weiteren Verlauf des entsprechenden Fadens.

 

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