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polar-chat.de  Der Hund
Azufire7

Chihuahua bellt fremde Hunde an

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vor 39 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Ich würde das "nicht" streichen. Bisher habe ich noch keinen getroffen, der die gejagt hätte. Die Anzahl der Hunde , die das täten, ist klein, Hunde nehmen Hunde sehr schnell als Hunde wahr, diese Hunde werden dann nicht in hundereichen Gegenden frei laufen.

 

Aha?

Also selbst mein Lemmy, der mit anderen Hunden in der Regel kein Problem hatte (Macho-Allüren mal außen vor ;) ) hat sich schon bei einer ihm bekannten (!) kleinen Hündin geirrt und sie, als sie weglief, für einen Hasen gehalten.

Ja, er hat angehalten sobald er merkte wer das war. Aber a) war das für die Hündin nicht schön und b ) hätte ein schnellerer Hund da mal schnell "happs" gemacht.

 

Selbst wenn das Beutefangen abgebrochen wird, so ist es erstmal doch sehr ernst gemeint, solange der fremde Hund noch nicht merkt dass es ein Hund ist. Und solange er so agiert als wolle er den "Hasen" fressen, solange ist es auch für den Kleinhund sehr ernst! Nicht nur dass er eventuell verletzt wird, er wird behandelt wie Beute. Ich glaube nicht, dass ihm das am Popo vorbei geht.

 

Und ja, ich kenne selbst hier im harmlosen Plattland schon drei oder vier Vorfälle (Lemmy mitgerechnet, also alle nicht zwingend tödlich) wo genau sowas passiert ist.

 

Aber gut, vielleicht kennst du einfach viel mehr Hunde als ich.

 

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(bearbeitet)

@Freefalling Mir sind die Bezugnahmen nicht ganz klar... Wenn sich ein anderer Hund nähert um Kontakt herzustellen, und der Hund wünscht keinen Kontakt dann ist Verbellen halt "Fight" , eine übliche Reaktionsstrategie und funktioniert je nach Gegenüber. Was nicht heißt, daß Abwehren auch cooler geht... aber legitim.

Die Kleinhunde, die ich meine, verbellen aber noch bevor ein Hund Interesse zeigt, bzw. rennen auf den zu um den zu vertreiben. Ein JRT hat das eine Minute lang gemacht , 45 s hat sich der Dobirüde das angehört, dann hat er angefangen Lefzen zu ziehen und hätte auch geschnappt, wenn der Halter nicht abgebrochen hätte (nicht der Jack Russell Halter).

Dem passiert das wegen seiner frontalen und lauten Art häufiger. Chihuahuas gibt es auch ein paar die ähnlich drauf sind.

 

Daß Hunde, die kleine Hunde jagen dazu Gelegenheit kriegen habe ich NIE mitgekriegt, weder im Mega-Freilauf-/Spielwiesengebiet noch irgendwo sonst. Bisher habe ich nur von einer Halterin gehört, daß ihr Rüde (der bis zu 1Jahr beim Züchter in Rumänien relativ abgeschottet aufwuchs) die jagen würde, wenn er nicht abgerufen würde. Die meidet daher dicht besuchte Gebiete.

 

@Lemmy  Liegt vielleicht an Sozialisationsdefiziten  (deswegen auch Prpbleme mit Plattnasen), diese Hunde sind aber nicht auf Hundewiesen bei uns unterwegs.. Die Hunde hier haben auch kein Problem mit Plattnasen usw.- die Hundedichte ist recht groß, die unverträglichen trifft man nur an der Leine, im Auslaufgebiet sind dagegen viele jagd- und hetzmotivierte Hunde (weil da kein Wild ist), die wiederum Kleinhunde nicht als Beute sehen.

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Nagut, ich meinte nur die Situation: Großer Hund nimmt Kontakt zu Kleinsthund auf oder macht nach Kontaktaufnahme etwas, das nicht erwünscht ist. Dann verbellen viele kleine Hunde. Sobald der andere weggeht (in der Regel sofort), hören sie wieder auf. Auf andere Hunde zurennen um sie zu verbellen, finde ich auch nicht gut und kann falsch verstanden werden. 

 

45s finde ich auch sehr lang. Da verstehe ich den Dobi.

Was ich meine, ist 1-4 Mal bellen und fertig. Einen Hund, der kurz angebellt wird, damit er auf Abstand geht und dann seinerseits aber angreift, finde ich schlecht sozialisiert. Das hab ich noch nie gesehen. Meiner geht immer auf Abstand bei sowas. 

 

Die Frage ist: Ist das wirklich Jagen, wenn ängstliche Hunde verfolgt werden? Bei Femo ist es der Bewegungsreiz und/oder Mobbing. Er hält den Hund dann aber nicht für ein Kaninchen. Dafür muss es aber auch kein sehr kleiner Hund sein. Deswegen lasse ich ihn aber nur nach Absprache mit kleinen Hunden zusammen. Sobald ein Hund Ansätze von Flight zeigt, leine ich an.

 

Ich kenne zwei Windhunde, die kleine ängstliche Hunde jagen würden. Da könnte es wirklich Jagen sein, ist aber nur Spekulation. 

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vor 3 Minuten schrieb Freefalling:

wenn ängstliche Hunde verfolgt werden? Bei Femo ist es der Bewegungsreiz und/oder Mobbing

Dachte ich mir schon, daß wir da von unterschiedlichen Ausgangssituationen sprechen;), Mobben habe ich im Gegensatz zu Jagen schon gesehenim Freilaufgebiet, das wird schnell abgebrochen und trifft seltener kleine Hunde. Einen Hund von einer Hetzjagd abzurufen ist auf jeden Fall schwieriger.

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Ok, dann sind wir uns einig, was das Jagen angeht. Aber für die kleinen Hunde ist natürlich auch das Hinterherrennen schlimm. 

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(bearbeitet)

Ich lebe seit1998 mit extrem beutefixierten Hunden zusammen. Ich habe sowohl bei meinen Hunden oft ein umschlagen in den Jagdmodus erlebt, wie auch bei sehr vielen anderen Hunden, meinen Hunden und auch anderen Hunden gegenüber.

Ich habe 2 Tötungsversuche in direkter Nähe erlebt.

Viele, viel, Spielsequenzen gehen in pures jagen über. 

Man muss es nur erkennen.

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Ich habe auch schon oft gesehen, dass bei jagdmotivierten Hunden zunächst Beutefangverhalten durch (flitzende-) Kleinhunde ausgelöst wird.
Nicht sonderlich überraschend finde ich, denn auf Distanz ist die Verwechslungsgefahr doch recht hoch ;)
Meiner früheren Hündin ist das auch mal passiert, dort waren 2 kleine Hunde in einem Maisfeld, die ihrerseits ein Tierchen jagten.
Sie ist wie ein Blitz hinterher und hat erst bei Erreichen eines der Hunde entdeckt, dass es sich um einen Artgenossen handelt. Da ist mir damals das Herz ganz schön in die Hose gerutscht und ich war froh, dass sie ihren Irrtum rechtzeitig erkannte ;)
Bei den Galgetten bin ich mehr als vorsichtig, ich lasse sie nicht einfach laufen, wenn Kleinhunde in größerer Entfernung rennen, da hätte ich auch Schiss, dass sie es nicht erkennen.
Wenn ich den Hund vorher treffe und sie Kontakt aufnehmen, ist es kein Problem, dann wissen sie, es ist ein Hund.

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Das Problem ist,dass im Jagdverhalten nicht mit der Beute kommuniziert wird. Meine Hütehunde haben ein stark gehemmtes Tötungsverhalten. Hütehunde sollen das Vieh nur jagen, nicht töten. Aber es gibt einige Hunde, die haben die Endhandlung Töten, sehr wohl drauf.

Ich kenne, Border die Rehe gerissen haben, Schäferhunde, die Katzen töten. Unser Foxterrier hat einige Katzen getötet. Einen CHI hät der einfach runtergeschluckt.

 

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Arvid hat wirklich mit nichts und niemand ein Problem aaaaaaber...

Kleine Hunde die Unsichheit usw signalisieren würde er rumscheuchen .

Lass ich absolut nicht zu,bestätigen kann ich es aber .

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vor 2 Stunden schrieb Freefalling:

 

Die Frage ist: Ist das wirklich Jagen, wenn ängstliche Hunde verfolgt werden?

 

Wenn der Hund weiß, dass er einem Hund folgt ist es kein Jagen im Sinne des Beutemachens. Scully findet es auch nicht "richtig", wenn Hunde einfach wegrennen. Dann will sie hinteher und "verlangt" dass sie schnüffeln darf.

Macht es für Kleinhunde aber nicht unbedingt weniger angsteinflößend, wenn da ein (in ihren Augen) riesiger Hund mit aufgestellten Ohren und starrem Blick, eventuell sogar noch Knurren hinterher läuft.

 

@gebemeinensenfdazu: du schriebst dass du in den Auslaufgebieten viele Hunde triffst die jagen würden, aber kein Problem mit kleinen Hunden haben.
Könnte es denn nicht eventuell sein, dass diejenigen dessen Hunde sehr wohl auch auf Chi und ähnlich kleine Hunde mit Beutefangverhalten reagieren möglicherweise in solchen Gebieten mit hoher "Beutedichte" nicht spazieren gehen? ;)

 

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