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Hundeforum Der Hund
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Nachdenkliches

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Am 3.1.2018 um 11:17 schrieb Meins:

 

Nein auf keinen Fall. Zwei Dinge .. auf der einen Seite, der Halter der seinen Hund in diesen Zustand kommen lies. Das ist sehr traurig und bedauerlich. Intressant fand ich die Reaktion der Mitmenschen. Der Verdacht auf der einen Seite , die Lawine die ausgelöst wurde und die " Herde" einem Verdacht hinterherhechelt, niedermacht auf schlimmste Weise. Als die Diagnose dehydriert fiel, kam nichts mehr, vermutlich weil man Gleichgesinnten nicht gern aburteilt. Ich hätte so gern etwas  dazugeschrieben zum Thema Hundesport und Leuten die sich auch dort tummeln mit übertriebenem Ehrgeiz, den Hund aus dem Auge verloren, nur noch eigene Ziele im Kopf.

 

Nun, es sind in der Tat zwei Sachverhalte im ersten Punkt dürften wir übereinstimmen.

 

Im zweit zeigt sich die Niedertracht zu der Menschen allgemein fähig sind, überrascht mich das NEIN, schau dir täglich die Medien an, dann weißt du was los ist, Gesinnungstäter gibt es überall Zensur, nach dem Motto, willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein.

 

Gerne würde man da die Gut(en)menschen ausnehmen, aber leider sind sie auch nicht besser.

 

Die allgemeine Verrohung ist allerdings nichts Neues, sie tritt nur immer offener zutage.

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Hey

 

Am 3.1.2018 um 11:50 schrieb Silkies:

Es kann ein Mensch, für sich geseh'n,

was richtig ist durchaus verstehn.

Sich sittsam und gemäßigt zeigen

und guten Argumenten beugen.

Doch sehr schnell ändert sich die Meinung

tritt er im Plural in Erscheinung

und wird vom Mensch zum Teil der Menge,

wirft von sich des Verstandes Zwänge,

und er, der eben noch so gütig,

wird plötzlich zorn- und rachewütig.

Draus folget dann, bedenkt man's recht:

Der Mensch ist gut, die Leut sind schlecht!

 

(Das Gedicht ist, so weit ich mich erinnere, von W. Hey, ich hoffe ich hab mir auch die Details richtig gemerkt)

 

Nun, die "Leut" sind auch Induviduen, also kann der soziale Mensch nicht gut sein, wenn er in der anonymen Masse, zur Lynchjustiz neigt.

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Hey

 

Am 3.1.2018 um 15:41 schrieb marcolino:

Nun, das sehe ich ganz gelassen, denn es ist die eine Sache, wie andere Menschen mich gerne sehen wollen und eine andere, wie ich mich sehe :)

Nicht ohne Hintergedanken habe ich "das Gute" grundsätzlich hinterfragt, weil es da so viele unterschiedliche Weisen der Betrachtung/Aspekte gibt, die eine zweifelsfreie Festlegung unmöglich machen ;)

 

 Ist zwar auch nur eine Interpretation der hier geschriebenen Aussagen, aber soweit ich das verstanden haben ging es bei der Annahme der Ursachen "Gift oder gar eine Spritze" um die Annahme, hier hätten Dritte bewusst dem Hund Schaden zugefügt. Dementsprechend wurde "draufgekloppt" was nur ging - und als sich dann herausstellte, dass der Halter selbst am Zusammenbruch des Hundes schuld war, zählte dann auf einmal der Grundsatz: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus ...

 

Aber auch das ist einfach nur ... menschlich.

Wie das nun bewertet wird, muss jede/r selbst entscheiden.

 

 

 

 

Zu 1

Der Relativismus ist eine fatale Sichtweise suggeriert er doch, dass alles eine individuell unterschiedlich Weise der Betrachtung sei, d. h., Relativismus ist Beliebigkeit oder wo ich stehe ist RICHTIG, da nützt das ganze Hinterfragen nichts.

 

Nach Kants Ethik ist man entweder bedingungslos GUT oder eben nicht, ein wenig Schwanger geht auch nicht.

 

Zu 2

Nun, wo gilt dieser Grundsatz nicht?

 

Gruppenbildungen, Schwarmverhalten kennt mandas nicht auch von hier, man schließt sich als gleichgesinnte Zusammen und schließt andersdenkende aus.

Offensichtlich sind andere Meinungen schwer zu ertragen, wenn sie nicht ins eigene Weltbild passen, oder anders man ist ja selbst so intolerant tolerant.

 

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