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Hundeforum Der Hund
Karlotte

EURE beste und effektivste und leckerste Diät oder generelle abnehmfreundliche Ernährungsumstellung ;-)

Empfohlene Beiträge

Am ‎06‎.‎01‎.‎2018 um 18:26 schrieb Karlotte:

 

Wie viele Wochen hast Du 5:2 gemacht? Die zwei Tage müssen nicht hintereinanderliegen, oder?

 

 

Die zwei Tage sollen sogar nicht hintereinander liegen.

 

Einer der Vorteile von 5:2 ist, dass der Körper nicht ins Sparprogramm wechselt und dafür ist es besser, wenn man immer nur einzelne Tage "fastet".

Ich mache das seit August, gönne mir an normalen Tagen so einiges und nehme 2..3 Kilo pro Monat ab.

 

Die wichtigste Voraussetzung für 5:2 ist, dass es einem nicht schwerfällt, über den Hungerpunkt wegzukommen, ohne Kollegen/Familie/Hund/... zu zerfleischen.

Vorteilhaft ist es allerdings auch, wenn man sich ohnehin schon nicht total mies ernährt. Mit Chips, Cola, Pizza, Pommes und Currywurst ist es zum einen schwieriger, über die Woche gesehen auf ein Defizit zu kommen und zum anderen sollte man dann doch erstmal in den sauren Apfel beißen, die generellen Ernährungsgewohnheiten zu ändern.

Damit wären wir auch schon beim großen Vorteil von 5:2: Man muss normalerweise nicht sein Leben umkrempeln und kann sehr entspannt mit Familienfeiern, Grillabenden und Einladungen zu Kaffee und Kuchen umgehen. Man muss halt anfangs an zwei Tagen ein bisschen rechnen -wobei man ja mit je zwei Rezepten pro Mahlzeit auskommt, ohne dass es zu langweilig wird, es geht schließlich nur um zwei Tage in der Woche.

Und Motivationsprobleme kenne ich auch nicht, obwohl es mit meiner Disziplin nicht weit her ist. Man kann sich ja immer auf den nächsten Tag freuen statt täglich Frust zu schieben wie bei anderen Diäten.

 

Ich reduziere an den Fastentagen auch die Kohlenhydrate auf ein Minimum. Lasse also auch bestimmte Gemüsesorten (z.B. Karotten) links liegen. Das hat zwei Vorteile:

  1. Die 500kcal (in Deinem Fall als Frau, wenn "Karlotte" Dein Name und nicht der Deines Hundes ist -wobei das wohl eher abhängig von der Körpergröße sein sollte als vom Geschlecht, aber im statistischen Mittel kommt w:500kcal, m:600kcal eben hin) sind einfach mehr Masse, wenn man sich auf fettarme Proteinquellen und kohlenhydratarmes Gemüse beschränkt.
  2. Der Zuckerstoffwechsel wird einmal auf Null gefahren. Ich habe sofort nach dem ersten Fastentag deutlich weniger Verlangen nach süßem gehabt, was sonst gerade im Büro immer ein Problem war (langweilige Wartezeiten auf lahmarschiges System vor dem Computer, öfter mal etwas müde, häufig irgendwo Süßes verfügbar -da konnte ich mich sonst schwer zurückhalten). Und gesundheitsförderlich soll das auch sein.

Anfangs habe ich immer nur eine große Mahlzeit am Abend zu mir genommen, dann aber gemerkt, dass ich damit auch recht viele Muskeln verloren habe. Das ist bei einem Kaloriendefizit zwar bis zu einem gewissen Grad unvermeidlich, aber um das etwas einzudämmen, gibt es nun morgens und mittags Proteine. Weil ich eine faule Sau bin, nehme ich dafür einfach Casein-Shake-Pulver -auch wenn mir dieser Sportlernahrungsmarkt ziemlich suspekt ist. Gemixt natürlich mit Wasser -Milch ist alles andere als kohlenhydratarm (deshalb mache ich mir auch nicht einfach Quark-Shakes, die billiger und natürlicher wären, aber eben einiges an Laktose mitbringen). Mit etwas mehr Mühe kann man aber natürlich auch natürliche Proteinquellen nutzen. Dann dürften die 500kcal eher gleichmäßig auf den Tag verteilt anfallen, aber das ist ja kein Problem (wobei ich mich schon auf mein mit knapp 400kcal immernoch gut sättigendes Abendessen freue). 

 

Wenn man die Zeit dazu hat, ist das gute an 5:2, dass man an den normalen Tagen mit entsprechender sportlicher Betätigung dem Muskelabbau ganz gut entgegenwirken kann. Mit 16:8 oder gar 20:4 ist das deutlich schwieriger, weil man eben jeden Tag ein Kaloriendefizit hat.

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Natürlich ist es dabei auch wieder individuell, was einem leichter fällt bzw. besser bekommt. Mir liegt zum Beispiel 16:8 völlig nahe, da ich ohnehin noch nie der Frühstückstyp war. Es war für mich also gar kein Ding, nach der letzten Mahlzeit abends dann bis zum nächsten Mittag nix mehr zu essen - mach ich nach wie vor so, ohne weiter darüber nachzudenken.

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Am ‎06‎.‎01‎.‎2018 um 11:28 schrieb Karlotte:

 

 

Mich würde mal interessieren, welche Diät bei Euch am besten und nachhaltigsten geholfen hat.

 

 

 

 

Gewohnheiten  ändern und  nicht  wieder  zurückfallen...

Leider hab ich  nie genug Disziplin und  wenn s mir  schlecht geht,  kauf ich Cola und  bestell  mir  ne Pizza und  falle  dann extrem  schnell in alte  Gewohnheiten.

 

Ich  liebe  Cola,  trinke mind 1L am Tag.  Alleine   die  wegzulassen bringt  mir  mind  minus  400kalorien  und  hat  schon nach ner Woche guten  Erfolg...

Mehr  Bewegung, anstatt im Inetz  rumzuhängen..

 

Dazu LowCarb,  dann gehts  bei  mir recht schnell..Super Sympathisch zu dem Thema  sind  mir  Blog und  Blücher von  www.happycarb.de 

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FdH, so muß man auf nichts verzichten, nur halt auf die Menge achten.

Es macht natürlich mehr her, wenn man speziell kalorienhaltige Getränke und Süßigkeiten um mehr als die Hälfte reduziert, insbesondere vlt. das Feierabendbierchen oder -weinchen mal ganz weg lässt, denn diese alkoholischen Getränke machen hungrig.

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Ich kram diesen Thread mal wieder hoch. 

Kann nur für mich sprechen,  ich hab vor 4 Jahren einfach die kohlenhydrate abends weggelassen. 

Viel Bewegung und dadurch eine Menge an Kilos verloren. 

Ist bis heute nachhaltig. 

Und was mir aufgefallen ist,  ich hab überhaupt kein Hunger auf Schoki oder ähnlichen Süsskram. 

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Ich esse ca. 14 Stunden nichts und zwar von 18 Uhr bis 8 Uhr, weil ohne Frühstück geht nicht.

Und Zwischen den Mahlzeiten 4 Stunden Pause. Und natürlich wenig bis gar keine Süßigkeiten.

Und natürlich Bewegung.

Anscheinend regeneriert das die Zellen und alles.

Da ich mit der Leber aufpassen muss, tut mir diese Nahrungskarenz sehr gut.

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Hmmm cool ich glaub ich versuch mal die 16/8 Methode, denn mir fällt es am leichtesten das Frühstück wegzulassen. Das merke ich am Wochenende, da esse ich ich teils erst nach 14 Uhr (abends zuvor ca. 20 Uhr die letzte Mahlzeit) und bis dahin fühl ich mich auch nicht schlapp, bin mit dem Hund gegangen, war einkaufen etc. Aber dann um 13-14 Uhr rum bekomm ich wahnsinnig hunger.

Im Büro unter der Woche hab ich das irgendwie nie geschafft, da ist es zu sehr Gewohnheit morgens vom Bäcker was zu holen und dann zu essen. Vielleicht komm ich davon irgendwie los.

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@Tyrshand mir fällt es auch leichter morgens das Frühstück weg zu lassen. Ich mach die 16/8 Methode seit ca. 3 1/2 Wochen und hab bisher jede Woche ca. 1 kg verloren. Außer das ich auf gesunde Lebensmittel setzte mach ich ansonsten nix. Kein Kalorien zählen, kein Verzicht auf Kohlenhydrate oder Fett. Ich liebe z.b Avocado, davon gibts jeden mittag was. 

Bei mir ist es auch eher der Süßkram der ansetzt, ich kann ganz schwer an Schokolade vorbei gehen.  :ph34r: Wenn der Heißhunger kommen sollte, nehm ich mir jetzt ne Handvoll Nüsse. Bisher fällt es mir relativ leicht. 

 

Und ich muss mich zwingen zu trinken. Ich hab vorher viel zu wenig getrunken und wenn dann meist Kaffee tagsüber. Jetzt gibt Wasser und Tee. Dass viel mir komischerweise die erste Woche relativ schwer. Aber jetzt hab ich mich auch daran gewöhnt. Nur die erste Tasse morgens dass muss sein. 

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@Curly81 mir geht es tatsächlich ganz ähnlich. Ich habe jetzt seit kurzer Zeit so eine App, die meine Kalorien vorgibt und zählt und die hilft mir schon wahnsinnig viel. Denn ich merke ich brauche einfach den Überblick was ich überhaupt alles esse. Wenn ich den nicht habe, bin ich total maßlos. Kann nicht aufhören. Eine Packung Süßigkeiten mal offen wurde die in jedem Fall geleert.

Mit der App fällt es mir komischerweise jetzt (gut ich bin am Anfang!) Gar nicht mehr schwer mich zurück zu halten. Klar würd ich gerne naschen. Aber ich tu es einfach nicht mehr so viel. Ohne dass ich jetzt hoch motiviert wäre oder so.

Auch hab ich mir halt antrainiert, dass meine Hauptmahlzeiten immer größer wurden. Das schraub ich jetzt halt auch wieder zurück.

Ich hab auch vor 5 Jahren mit dem Rauchen aufgehört, nehme die Pille und jeden Tag eine Allergie Tablette. Diese Sachen können alle den Appetit steigern und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Ich war noch nie zierlich, möchte aber wieder Normalgewicht im oberen Bereich.

Ich hoffe die 16/8 Methode kann mir nochmal zur App zusätzlich helfen. 

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Was ich zum Intervallfasten in jeder Form empfehlen würde: Krafttraining!

 Ich habe (mit 5:2) m.M.n. zu viele Muskeln abgebaut -ich komme aber eh schon kaum mit 24h/Tag aus und wüsste nicht, wann ich noch gezielt trainieren sollte. 

Dabei ist ja einer der Vorteile von Intervallfasten, dass es genug Phasen mit Energieüberschuss gibt, in denen der Körper bereitwillig wieder Muskeln aufbauen würde -bei „gleichmäßigen“ Diäten ist das ständige Defizit eines der Hauptprobleme. 

 

Es geht ja nicht nur um die großen Muskeln, die u.a. für höheren Grundumsatz sorgen, sondern auch um z.B. die stützende Rumpfmuskulatur. Der Körper bedient sich an allem, wenn er im Defizit ist. 

 

Außerdem kann es nicht schaden, zum Abschluss Eurer 8 Stunden etwas möglichst proteinreiches zu sich zu nehmen. Einen Shake aus Quark oder Skyr z.B. (wenn Ihr nicht gerade Veganer seid).

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