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Hundeforum Der Hund
Freefalling

Alternativverhalten im Treppenhaus

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Hallo alle,

Ich hätte gern ein paar Meinungen zu Ratschlägen, die mir gegeben wurden. Wir hatten ja im alten Haus schon eine Treppenhausproblematik, die da verschlimmert wurde durch den Hund, der unter uns wohnte und durch einen Nachbarn, der immer negativ auf uns reagierte. 

Im neuen Haus ist er sehr entspannt eigentlich (keine anderen Hunde) und bellt in der Wohnung nie. Er meldet auch nicht.

 

Zweimal war es allerdings jetzt schon so, dass er Nachbarn im Treppenhaus angebellt, bzw. eher angejault hat. Einmal eine Frau, einmal einen Vater mit Kind. Er würde wohl hinwollen und sie inspizieren und wahrscheinlich anspringen. Zu Beginn (schon bevor das angefangen hat), habe ich versucht, die Nachbarn positiv zu besetzen mit Leckerchen und Wort. Das funktioniert nur, wenn wir gerade aus der Wohnungstür rausgehen. Da ist er zwar nervös, aber er verhält sich da eher wie bei “Besuch“: neutral bis positiv.

Wenn wir zur Haustür reinkommen, hat er ein großes Problem und reagiert wie oben beschrieben. Ich vermute, dass er denkt, die seien in unserer Wohnung gewesen oder wollen dahin. Zumindest hetzt er danach schnell nach oben und kontrolliert in der Wohnung alles. Wenn wir die Wohnung verlassen, weiß er ja, dass sie “safe“ ist. 

 

Ich möchte keinen Kontakt herstellen, sondern ihn lieber so unterstützen, dass er sich ruhig verhält. Die Nachbarn sind nett, allerdings möchte ich schon, dass sich das bessert und den Nachbarn signalisieren, dass ich mit ihm daran arbeite. Wir treffen übrigens recht selten jemanden und man kann das sehr gut abschätzen, ob da jemand ist (großer Flur, Glastüre). Spontane Absprachen funktionieren ganz gut. 

 

Jetzt die Vorschläge:

Alle beinhalten, dass wir auf Abstand gehen und dort warten, bis die Leute vorbei sind. 

 

a) Zeigen, benennen, gegenkonditionieren (hab ich ja versucht... er ist nicht gut ansprechbar, ich brauche jetzt eine schnellere Lösung und habe kaum Übungsgelegenheit)

b) absitzen lassen und belohnen bis die Nachbarn weg sind. Die möglichen Ecken schon vorher als Routine einüben.

c) ihn grundsätzlich im Treppenhaus mit einem Seil zergeln lassen, weil der Spieltrieb dann im Vordergrund steht. Das Zergeln mache ich schon mal, wenn er Besuch zu genau inspizieren oder anspringen will. Das lenkt ihn in der Wohnung gut ab. Er geht danach mit dem Seil zu seinem Platz und beschäftigt sich allein. Ich habe den Eindruck, dass er damit Stress abbaut.

d) Leckerchen auf den Boden werfen und suchen lassen. 

 

Vielleicht habt ihr ja auch andere Ideen oder Meinungen zu meiner Interpretation seines Verhaltens. 

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In dieser Territoriumsnähe geht das bei uns auch nicht anders- Anzeigen/Melden in der Nähe erfolgt im Hauptterritorium (wir haben auch ein Zweitterritorium) fast immer, Hund hört nur schnell auf, wenn es eine Person ist, die er gut kennt. Da reicht eine Bemerkung, dann hört Hund auf. Beim normalen Zeigen und Benennen dauert es länger, geht aber auch. Bei uns ist das ALternativverhalten "Leise" und "Seite"- was Ausweichen bedeutet- wir bewegen uns also.

Der Drang sich zu vergewissetrn ist da halt größer und ich lasse das auch zu. Hündinnen sind da oft noch motivierter. Meine verbellt vorsorglich eigentlich eher beim Weggehen als beim Ankommen. Damit die fernbleiben.

c) ist Gegekonditionierung und funktioniert bei uns gut- wäre Garantie dafür, daß Hund nicht auslöst, bei Personen, die sie schon kennengelernt hat. Verbessert die Stimmung und sorgt ein bißchen für Gewöhnung- wäre aber kein Ersatz für wenigstens kurzes Kennenlernen. Ansonsten wären es potentiell gefährliche Eindringlinge und das wäre wichtiger.

 

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c) war von der Tippgeberin vermutlich eher so gemeint, dass nicht auf die Leute, sondern auf das Treppenhaus konditioniert wird als ein Ort, an dem gespielt (und nicht gewacht) wird. Die betreffende Hündin darf da immer in die Leine beißen und rumzergeln - was sie sonst nirgendwo darf. Das hat wohl gut funktioniert. 

 

Femo ist fürs Zergeln unterwegs nur so halbwegs zu haben. Habs eben mal getestet - er war recht unmotiviert. Aber vielleicht wars das falsche Zergelobjekt. 

 

Bellt deine Hündin nur oder will sie auch hin? Ich möchte direkten Kontakt eher vermeiden, wenn die Nachbarn das nicht von selbst anbieten. Gerade nicht die Kinder. Hier wohnen 8 Parteien, das kommt hinzu. Er springt ziemlich sicher ins Gesicht, das will ich nicht. Vorbeigehen geht also nicht so gut. Bei ihm ist das auch kein meldendes Bellen sondern ein verunsichertes Jaulen und schrilles Bellen. Ich möchte die Nachbarn auch nicht weiter verunsichern durch gescheiterte Kontaktaufnahmen.

 

Bei Besuch in der Wohnung muss er auch immer hin, darf er auch. Besuch bekommt vorher Anweisungen. Das klappt verschieden gut. Vielleicht müssen wir da auch mal was machen. :( Er “benimmt“ sich nur, wenn der Besuch selbst absolut souverän ist. Hund ignorieren klappt dann (und später ruhig begrüßen), sofort anfassen und streicheln ist auch sehr gut. Beides muss mit Überzeugung geschehen.

Auf mich hört er da zwar, aber sobald ich mich umdrehe, geht er oft wieder hin und springt. Deswegen mache ich das Zergeln kurz mit ihm. Das hilft etwas.

Sobald der Besuch mal sitzt, ist es auch kein Problem mehr. Der wird nicht kontrolliert oder bedrängt. 

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Sie will da natürlich auch hin um sich zu vergewissern und bei Fremden, die nicht gleich positiv reagieren, um zu vertreiben. Deshalb habe ich rigoros kurz vorgestellt. Der Einzige, der nicht darauf eingestiegen ist, wird heute noch verbellt.

Besuch ist nach der Anfangsbegrüßungsaufregung keine große Sache. Sobald die vorgestellt wurden und sie kurz schnüffel konnte herrscht kein großer Handlungsbedarf mehr. Gecheckt ob derjenige nicht vielleicht doch auch spielinteressiert ist, wird bei einigen potentialversprechenden Gästen schon. Das macht sie dann nicht dauernd, aber sie versucht es manchmal.

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B könnte ja klappen. Er soll sich im Flur auf dich konzentrieren und kriegt klare Handlungsanweisungen, wie Fuß oder Bleib. 

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vor 7 Stunden schrieb Freefalling:

Bei Besuch in der Wohnung muss er auch immer hin, darf er auch. Besuch bekommt vorher Anweisungen. Das klappt verschieden gut. Vielleicht müssen wir da auch mal was machen. :( Er “benimmt“ sich nur, wenn der Besuch selbst absolut souverän ist. Hund ignorieren klappt dann (und später ruhig begrüßen), sofort anfassen und streicheln ist auch sehr gut. Beides muss mit Überzeugung geschehen.

Auf mich hört er da zwar, aber sobald ich mich umdrehe, geht er oft wieder hin und springt. Deswegen mache ich das Zergeln kurz mit ihm. Das hilft etwas.

Sobald der Besuch mal sitzt, ist es auch kein Problem mehr. Der wird nicht kontrolliert oder bedrängt. 

 

Das würde ich auch ändern wollen. Ich finde nicht, dass er hin dürfen muss. Erstmal nicht...geht ihn nix an. 

Allerdings würde ich dir empfehlen das mit einem Offline-Trainer zu besprechen, alles andere kann komplett am Thema vorbei sein. 

 

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Ich bin der Meinung, er weiß nicht genau, was du von ihm erwartest. Und vielleicht weiß er selbst auch nicht so genau, was er will.

Die Ablenkung mit dem Zergel finde ich nicht so gut. Manche Hunde steigern sich sa rein und ich denke auch in negative Gefühle.

Bei manchen hilfts.

Ich habe gute Erfahrungen mit dem Kommando Hinten gemacht. Bzw. Stehenbleiben und warten.

Du beschreibst deinen Hund al aufgeregt im Treppenhaus? 

Ist er dass immer, oder nur, wenn Ihr Leute trefft?

Auch bei den Besuchern, beschreibst du einen erregten Hund, der ambivalent ist. Ich glaub, er braucht noch mehr Klarheit von dir.

 

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(bearbeitet)

meine Hunde gehen im Treppenhaus ,egal welches, immer hinter mir.

(Aber nur,wenn wir Gegenverkehr haben!!!!!!)

 

Die anderen Menschen,vor allemKinder, sehen uns entspannter entgegen.

Ich kann als Erste Kontakt auf nehmen und entscheiden:

 

wir gehen ruhig vorbei.(ruhig ist relativ bei Lucie)

oder es ist Kontakt erlaubt.

 

Im Mietshaus meiner Tochter kenne wir die Mitmieter.

Da gibt es super ängstliche,  die sich bedanken, weil ich die Hunde hinter mir schnell

an ihnen vorbei führe.

(geht schnell, Hunde haben mit den Treppen zu tun)

 

Kindern ins Gesicht  springen,überhaupt Menschen anspringen,habe ich abtrainiert,

dürfen sie nie!!!

 

Besuch an der Haustür, Hunde gehen hinter mir,bleiben dort.

Erst bei der Auflösung,also je nach Besuch, schicke ich sie auf ihren Platz oder sie dürfen hin.

 

Klingt super, hat viel Konsequenz , bei Yerom Streicheleinheiten,Ruhe und leise Handzeichen, bei Lucie viele Leckerlis gekostet.

 

Überhaupt,ihrenPlatz ,diese Decke ist super wichtig.

Ihre Sicherheit, dort haben sie Ruhe.Sie lieben diese Plätze.

 

 

Vielleicht hilft es, darüber zu reden ,wie wir User hier unsere Hunde bestimmte Dinge abgewöhnt, angewöhnt haben.

Z.B. nichtins gesicht springen ,hinter mir gehen usw.

 

 

 

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(bearbeitet)

Vielleicht noch wichtig:Treppenhaus haben wir nur im Zweitterritorium, das ist auch kein Problem da mit Zeigen und Benennen. Im Erstterritorium haben wir Hof und Garten, da ist der Wachbedarf höher. Je nachdem wie die Terroritorialität ausgeprägt ist, würde ich immer mit Zeigen und Benennen  arbeiten und ein "Leise" mit Ausweichen üben.

Mein Hund wäre bei Fremden, die sich auffällig im Treppenhaus verhalten viel zu ernst, als daß man das als Spielort etablieren könnte. Beim Zerren kommt es eher darauf an aus allen Winkeln danach zu schnappen und zu springen auf schnelle Bewegungen, Ablenkungsmanöver, Springen, Rennen etc. Das läßt sich halt auch nicht wirklich gut im Treppenhaus spielen. Da sind Treppen:ph34r:

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vor 8 Stunden schrieb Freefalling:

Bei ihm ist das auch kein meldendes Bellen sondern ein verunsichertes Jaulen und schrilles Bellen. Ich möchte die Nachbarn auch nicht weiter verunsichern durch gescheiterte Kontaktaufnahmen.

 

Er scheint wirklich besser weniger Kontakte zu haben...würde ihn da vermutlich total raus nehmen. Er muss nicht kontakten, du bist sein Ansprechpartner. 

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