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Alternativverhalten im Treppenhaus

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Bimbam   

@2010 der Magyar Agar hat aber doch keine Stehohren ;)

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gebemeinensenfdazu   
vor 8 Minuten schrieb 2010:

Der sieht aus, wie ein reinrassiger Magyar Agar.

Krass, meinst du das wirklich?

Weiße Abzeichen bis zur Kravattengröße können beim Mali vorkommen, sind aber ausschließende Fehler. Auf der Seite ist ein Link zu einer Hündin mit noch zusätzlicher Blesse, im Netz findet man auch Bilder mit der Farbverteilung

http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/15232-Farbe-beim-Malinios/

 

Wahrscheinlich ist er aber ein Mischling mit deutlichem Malinois Anteil.

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2010   

Is dochen Mix :) 

und Freefalling hat die Rasse recherchiert. Ich find das passt. Klar etwas mehr Substant hat er. Daseist dann dass Schäferhund ;) 

 

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

Hast du dir mal die WD Bilder angeguckt?

Klar kann es auch F2 oder noch mehr sein, aber der Windhund passt weder von der Statur noch den Ohren noch dem Fell.

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2010   

Ja.

Kann auch passen.

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Freefalling   

:D Ich werde bei Nachfrage weiterhin diese zwei Rassen als Orientierung nennen. Langsam wird es mal Zeit, dass der Schlingel seinen eigenen Bilder- und Videothread kriegt. Da werden dann alle Wünsche erfüllt. ;)

 

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Freefalling   
(bearbeitet)

Ich wollte mal berichten, wie es mit uns weitergegangen ist. 

 

Im Hausflur zeigt er weiterhin das Verhalten: Wenn wir aus der Wohnung kommen, ist es ihm egal, wenn da Leute sind oder durch die Haustüre reinkommen. Ich nehme ihn dann auf die andere Seite und hab Leckerchen parat. Aber eigentlich interessiert es ihn nicht die Bohne, dass da wer ist.

Wenn wir reinkommen, jault er weiterhin, wenn da jemand ist. Absitzen lassen geht da sehr schlecht. Besser ist, entweder zu warten, bis die vor uns gehenden Leute in ihrer Wohnung sind. Oder schnell mit einem Haufen Leckerlies vorbeizugehen. 

Er muss grundsätzlich an meiner Seite gehen im Hausflur (auf der Treppe nicht so streng). Wenn wir in die Wohnung gehen, muss er neben mir gehen und sich in eine Ecke setzen. Wo ist mir eigentlich egal, er hat sich das so ausgesucht. Das hab ich deswegen gemacht, weil er sich angewöhnt hatte, sofort ins Wohnzimmer zu ziehen und meinen Freund zu begrüßen. Das war nervig. Ich bin eigentlich nicht für so Dinge. Wenn wir losgehen, darf er wuseln. Aber das Heimkommen war echt ätzend. :D Ich belohne alles, für Leckerlies macht er das gern. ;)

 

In der Wohnung habe ich den Rat befolgt. Er trägt nun ein leichtes Halsband, wenn ich weiß, dass jemand uns besucht. Wenn der Paketbote klingelt o.ä., legt er sich ins Platz und ich schließe die Glastür zum Flur. Da liegt er dann ruhig und guckt vom Wohnzimmer aus. Danach will er das Paket öffnen, aber darf nicht. ;) Diese Situation ist unproblematisch.

 

Meine Frage ist nun: Besuch klingelt, ich schicke Femo auf seine Decke und ins Platz. Ich belohne ihn und sage ihm mehrfach “Bleib“. Das klappt so lange, bis die Person reinkommt. Tür öffnen geht, auch wenn er die Person im Flur hört. Aber sobald er sie sieht, springt er auf und rennt hin. Ich halte ihn am Halsband, wir ignorieren ihn, ich begrüße den Besuch. Besuch geht und setzt sich, ich führe Femo in der Zeit zu seinem Platz und lasse ihn Platz machen. Das macht er widerwillig. Aber ich bestehe drauf und belohne auch.

Wenn ich dann zum Besuch gehe, springt Femo auf. Bisher habe ich dann erlaubt (naja eher nicht verhindert), dass er den Besuch begrüßt, wenn er nicht springt. Er macht das dann zwar etwas aufdringlich (schnüffelt und züngelt Richtung Gesicht), aber nett. Er darf das nur kurz, dann rufe ich ihn zu mir und streichle ihn kurz, dann legt er sich zu meinen Füßen unter den Tisch. Nach ner Weile geht er aber auf seine normalen Plätze. Meist kommt er irgendwann nochmal und möchte Streucheleinheiten vom Besuch, alternativ von mir. Er lässt sich aber wegschicken. Bei meinem Nachhilfeschüler kommt er schon so 2-3x in der Stunde. Das finde ich viel. 

 

Sitzt der Besuch auf der Couch, kann es sein, dass Femo nervig wird, sich daneben quetscht o.ä. Ich weiß nicht genau, wie ich das einschätzen soll. Er hat das sowohl bei meiner Freundin gemacht, als ich nicht daneben saß, als auch bei einem Freund, als ich daneben saß. Bei MEINEM Freund hat er das früher auch gemacht, mittlerweile nicht mehr seit wir zusammenwohnen. Ist das Kontrollverhalten? 

 

Springen will er eigentlich nicht mehr, sobald der Besuch mal sitzt. Der Besuch kann sich auch in der Wohnung bewegen, das ist kein Problem. Er rennt da auch nicht hinterher.

 

Was sagt ihr dazu? Wie würdet ihr weiter vorgehen? Mein Wunsch wäre: Entweder er geht auf seine Decke, wenn Besuch kommt, und ich erlaube ihm dann, den Besuch kurz zu begrüßen. Oder er lernt, dass er nicht springen soll, darf sich aber frei bewegen.

Wozu würdet ihr tendieren? 

 

Zu Kindern: Die sind ein richtiges Problem, wenn sie rennen oder in einem Alter von gerade laufend bis ca. 4 Jahre sind. Vielleicht liegt es an der Schwangerschaft. Aber sobald sich ein Kleinkind (egal wie ruhig) oder ein rennendes älteres Kind in unseren Radius begibt (2-3m), löst er aus. Dann geht er nach vorn und bellt. Ruhige Kinder ab ca. 5 Jahren werden ignoriert, wenn sie sich ruhig verhalten, also normal an uns vorbeigehen. Roller oder Räder sind egal. Das ist eine gleichförmige Bewegung, das ist ok. Kinder an der Hand sind ok, genauso wie Kinder in Buggies o.ä. Rennende Kinder hinter Zäunen werden registriert, aber sind unproblematisch. Er will zu weiter entfernten Kindern auch definitiv nicht hin. Er beobachtet sie nur, wenn sie sich komisch verhalten.

 

Mein Nachhilfeschüler ist 11, ziemlich klein, hat eine hohe Stimme und Femo ist bei ihm etwas nervöser als bei sonstigem Besuch. Aber es geht, weil der sich ruhig verhält. 

 

Puh, das war echt lang jetzt. Ich würde mich über weitere Einschätzungen und Tipps freuen. 

 

Ergänzung:

Übrigens machen wir super Fortschritte bei der Impulskontrolle, gerade bei Hundebegegnungen. Vielleicht wird er jetzt wirklich vernünftig. ;) Im April wird er 3 und ich meine, er wird langsam erwachsen. Er reagiert weniger wie der tasmanische Teufel (bei Bugs Bunny der :D ), sondern wird eher immer “schäferhündischer“. Schwierig zu beschreiben. Er überlegt länger, kooperiert besser, aber er wird auch ernsthafter. Zwar entspannter grundsätzlich, aber auch aufmerksamer. Und ich meine, dass das jetzt eine besonders sensible Zeit ist. Gerade das mit den Kindern... das macht mir schon kein gutes Gefühl. 

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)
Am 30.1.2018 um 19:14 schrieb Freefalling:

Oder er lernt, dass er nicht springen soll, darf sich aber frei bewegen.

Dazu würde ich tendieren. Er fiddlet halt etwas herum, macht meine auch. Das Bewegen hilft gegen die Anspannung.

 

Am 30.1.2018 um 19:14 schrieb Freefalling:

Aber sobald sich ein Kleinkind (egal wie ruhig) oder ein rennendes älteres Kind in unseren Radius begibt (2-3m), löst er aus. Dann geht er nach vorn und bellt. Ruhige Kinder ab ca. 5 Jahren werden ignoriert, wenn sie sich ruhig verhalten, also normal an uns vorbeigehen. Roller oder Räder sind egal. Das ist eine gleichförmige Bewegung, das ist ok. Kinder an der Hand sind ok, genauso wie Kinder in Buggies o.ä. Rennende Kinder hinter Zäunen werden registriert, aber sind unproblematisch. Er will zu weiter entfernten Kindern auch definitiv nicht hin. Er beobachtet sie nur, wenn sie sich komisch verhalten.

Das ist hier ja auch so. Ich laufe um scheiende Kinder einen großen Bogen, benenne und winke ab. Rede langsam und ruhig und lasse sie das Fußballspiel (viele schreinede und rennende Kinder) von weit weg beobachten. Sie reagiert aber auch auf jedes Schreien, da muß kein Kind sein, Schreien bedeutet eben Alarm und potentielle Gefahr.

Aufgeschlossene Kinder suchen wir gerne auf, mit denen unterhalte ich mich auch kurz. Die merkt sie sich. Erschwert ist das ja dadurch, daß man kaum dazu kommt, wenn der Hund verbellt hat, die Situation gut aufzulösen. Dabei hilft es allen Beteiligten, wenn alle Beteiligten sehen, daß sich alle Beteiligten beruhigen und eigenlich alles ganz in Ordnung ist.

Je mehr sie kennenlernt , je mehr die wieder zu sehen sind (die waren tagsüber fast gar nicht mehr sichbar) , je mehr sie weiß, daß man da zur Not einen Bogen laufen kann und je mehr ich ruhig mit ihr rede (und je älter sie wird, Impulskontrolle steigt kontinuierlich) desto leichter fällt es ihr, ist schon deutlich besser geworden.

 

Ich glaube das kann auch für deinen Hund gelten. Momentan habt ihr ja das Problem, daß es immer nur kurze Begegnungen mit fremden Kindern sind. Wenn das Kind da ist, wird er reinwachsen und ein paar Verhaltensweisen werden damit vertrauter. Bei Besuchskindern zuhause kann man ja auch viel optimiertere Bedingungen schaffen, man kann vorstellen, gegenkonditionieren und der Hund sieht den Bezug zum Kind. Das ist meiner auch wichtig, daß sie das zuordnen kann, welche Eltern oder Freunde dazugehören. Dann fällt es ihr viel leichter.

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