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Hundeforum Der Hund
Freefalling

Alternativverhalten im Treppenhaus

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Das Zeigemoment von "Ich hab' gemerkt, was du gemerkt hast " , das Benennen des Auslösers und das Alternativverhalten vorschlagen ist prinzipiell enthalten, auch wenn es keine Originalmethode, sondern nur eine  beruhigende Kurzerklärung mit Problemlösemöglichkeitsangabe ist.;)

Was ich vergessen habe ist: Das anschließende Durchloben durch die Situation gilt für die Momente, in denen Hund ruhig weitergeht. Falls er doch ansetzt zum Auslösen, kurz  ruhig mit "Nein" unterbrechen, wieder an "Seite" erinnern und weiterloben, wenn der Hund wieder auf der abgewandten Seite ist.

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Wachen und Schützen---- Lebensaufgabe meines Schäferhundes,wenn nicht aller Schäferhunde.

 

Meine Hunde wußten immer, wenn sie nach "hinten" geschickt werden,dann übernehme ich.

(Hinten bedeutet nicht ein absolutes Hinter mir stehen, geht auch lose neben mir, egal)

 

In einemTreppenhaus agieren auch die Anderen sehr schnell, sie kommen mir entgegen.

Wo ich nun das Treffen am Besten engagiere, liegt an der Position im Treppenhaus.

Am Liebsten auf dem Podest, da gibt es mehr Platz.

 

Dabei soll ich noch Z+B, den Hund abschecken lassen, ihn mit Leberwursttube beruhigen, den Nachbarn mit Blick beruhigen , Position aussuchen und Treppen bewältigen.....

Viel Glück dabei.

 

Ich habe zu tun mit Platz aussuchen, Hund nach "hinten" schicken und mich um Hund kümmern und Leberwurst  rein.

Dann kann ich ein Lächeln dem Nachbarn schenken eventuell.

 

Mir war ein Üben des "las mich das machen" imAlltag sehr wichtig.

Bei engen Wegen, Kurven ,die nicht einsichtbar sind, aus demHaus kommen, durch Türen gehen, am Einkaufswagen laufen usw.

Alles Situationen,wo es eng wird und ein "las mich das machen- geh hinter mir" gut kommt.

 

Finde ich jedenfalls und klappt mit zwei Hunden gut.

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Alle gut, du kannst es benennen, wie du möchtest. Das von dir beschriebene kenne ich als Changing the Assoziation. Nichts für ungut.

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Nebelfrei:

 

Warum? Wenn die Anzahl der Nachbarn noch übersichtlich ist, kann man doch alle mal bitten, ob sie kurz stehenbleiben.

 8 Parteien. 

Und ob einmal schnuppern reicht, wage ich stark zu bezweifeln. Bis die Nase eimgeschaltet wird, hat der Hund schon längst reagiert und gebellt / gejault. 

Die Leute leben da nur, die möchten nicht belästigst werden, Besuch bekommen, sich frei bewegen. Manchmal empfinde ich die Einstellung von Hundehaltern etwas wunderlich, wenn Gott und die Welt auf ihren vierbeinigen Superstar Rücksicht nehmen soll...gefälligst. 

 

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Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Menschen eben nicht einfach nur schnuppern lassen. Menschen wollen auch interagieren. Bei der Spezie Mensch ist jede Annäherung komplett konträr zu höflicher Hundeannäherung. DAS kann perse nur ein nervenstarker Hund ertragen.

Runterbeugen, betätscheln, in die Augen starren, Erziehungsversuche: SITZ....das ist das, was Menschen mit fremden Hunden (oft) machen.

 Der Halter ist für seinen Hund verantwortlich PUNKT!

Es werdn keine fremden Menschen angeschnüffelt.

Und wenn Hund es dennoch mal macht...isses eben so.

Auch kein beinbruch, aber nicht wünschenswert. Weder im Treppenhaus, noch auf einem Weihnachtsmarkt, noch in U-Bahn, im Lift, im Fahrstuhl, usw.....

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Am 7.1.2018 um 01:55 schrieb Freefalling:

Wenn wir zur Haustür reinkommen, hat er ein großes Problem und reagiert wie oben beschrieben. Ich vermute, dass er denkt, die seien in unserer Wohnung gewesen oder wollen dahin. Zumindest hetzt er danach schnell nach oben und kontrolliert in der Wohnung alles. Wenn wir die Wohnung verlassen, weiß er ja, dass sie “safe“ ist. 

 

 

 

Darauf geht irgendwie keiner so richtig ein und es wird einfach alles in einen Topf geschmissen, hauptsache der Hund kann sich ausleben. 

 

Finde ich sehr ausgeprägt und das findet man in der Form selten. So hat sich meine Herdenschutzhundmix Hündin manchmal verhalten. 

 

War das auch in der alten Wohnung so?  War es mal so, dass jemand in eurer Wohnung war, als du mit Femo nach Hause kamst (Freund mit Schlüssel..)? 

Was steht an, wenn ihr vom Spaziergang nach Hause kommt? Meine Hunde kriegen dann meist Kekse. Wie verhält er sich nach dem Spaziergang, tobt er rum, wälzt sich auf dem Teppich, schüttelt ein Spielzeug..?

Liegen viele Ressourcen frei rum und hast du schon mal beobachtet, dass er unentspannt ist mit seinen Sachen und ein bißchen drauf aufpasst?

 

ich merke gerade wieder, wie mühsam es ist, solche Sachen online zu besprechen. Wenn man euch mal in eurer gewohnten Umgebung sehen würde, wäre vermutlich offensichtlich, was nicht so gut läuft und an welchen Punkten man ansetzen könnte. So ist es stochern im Nebel. Du beschreibst Punkte, die dir relevant erscheinen und lässt dabei zwangsläufig andere Aspekte außer acht, die für einen Außenstehenden aber unter Umständen eine hohe Relevanz hätten. 

 

Deshalb kann das hier zwar ein netter Austausch sein, wirkliche Hilfe und die Lösung wirst du nicht finden können. Wenn es dir wichtig ist, wirst du über offline-Beratung nicht drumrum kommen und es wird sich auch lohnen, wenn du nicht gerade ins Klo greifst bei der Auswahl des Trainers. 

 

 

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vor 27 Minuten schrieb Estray:

Manchmal empfinde ich die Einstellung von Hundehaltern etwas wunderlich, wenn Gott und die Welt auf ihren vierbeinigen Superstar Rücksicht nehmen soll...gefälligst. 

Hund gleich "Familienmitglied" gleich "wohnt da auch" gleich "Hund gehört dazu" gleich "einmal gehört es sich, daß man sich vorstellt". Voll normal. Oder man betrachtet es halt so, daß die schiere Existenz von Lebewesen als Belästigung empfunden wird und daß das gut so ist. Dann stellt man sich niemandem vor.:ph34r:

Erklärung eines verunsichernden Verhaltens empfinde ich als ungleich "Belästigung", Kommunikation hilft.

Dem Hund, damit er Gerüche besser zuordnen kann- es geht da um die feinen Nuancen, vor allem bei mehreren Menschen. Wenn Hund bneben mir steht und ich die Hand dazwischenhalte mit einer Zeigegeste und den Menschen dem Hund vorstelle,kann sich der Mensch weder über ihn beugen noch ein Sitz abverlangen. Vorher fraghe ich, ob er kurz an der Hand schnüffeln kann- fertig. Person einmalig verknüpft als ungefährlich erkannt.

Danach wird daran erinnert. Das dauert, aber es wird stetig besser.

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@gebemeinensenfdazu Meinst du das richtige Zeigen und Benennen, das ja erst mal richtig trainiert werden muss? Das ist im Treppenhaus nicht sehr praktisch und, finde ich auch nicht so gut und einfach durchführbar.

 

Ich finde, da ist Femo und Freefalling erst mal mit einem Management, das für beide (!) so ruhig und einfach wie möglich gehalten wird, besser geholfen.

 

 

Und ich spreche Hunden ja sehr viele Rechte zu und wünsche mir auch sehr viel Rücksicht und Verständnis von Mitmenschen. Ich weiß aber, dass das nicht immer funktioniert und vor allem, dass ganz viele Menschen absolut keine Lust und Zeit dazu haben, sich mit den Befindlichkeiten meiner Hunde auseinanderzusetzen.

Je mehr man dann im Treppenhaus diskutiert (auch, wenn das ganz ruhig und nett ist), desto höher ist für mich die Wahrscheinlichkeit, dass Femo ein Verhalten zeigt, das irgendwie hinderlich ist.

 

Deshalb finde ich ja in so ner Situation super, dem Hund einfach eine Schlecktube (da hab ich nicht pauschal Leberwurst empfohlen. Ich wurde gefragt, was in unserer Tube drin ist und das hab ich beantwortet, denn bei Cooper funktionieret das hervorragend) hinzuhalten, wenn ein Nachbar auftaucht und ihn dann ganz ausgiebig für's Schlecken und für's "nicht wegen Nachbarn ausrasten" zu belohnen. 

Jedenfalls mein Hund schaut jetzt, wenn Nachbarn auftauchen, zur Jackentasche (in welcher sich die Tube befindet) und setzt sich- so haben die Nachbarn Ruhe und wir auch. :)

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vor 59 Minuten schrieb Estray:

Die Leute leben da nur, die möchten nicht belästigst werden, Besuch bekommen, sich frei bewegen. Manchmal empfinde ich die Einstellung von Hundehaltern etwas wunderlich, wenn Gott und die Welt auf ihren vierbeinigen Superstar Rücksicht nehmen soll...gefälligst. 

 

Ich finde  überhaupt nicht, dass alle Rücksicht auf den Hund nehmen müssen. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute, die den Hund mal kennengelernt haben viel lockerer, entspqnnter mit ihm umgehen können. Weil sie keine Angst mehr haben, strahlen sie auch Gelassenheit aus.

Vielleicht dürfen sie ihm mal einen Keks geben, vielleicht gibt er ihnen mal Pfötchen, das entspannt alle und gibt ein positiven Umgang. Es ist ja so, dass sie die  nächsten Jahre dem Hund öfters begegnen, da ist es schön, wenn das Verhältnis nicht von Misstrauen geprägt ist. Wenn der Hund andrerseits weiss, dass die Leute da nett sind, erträgt er auch Fremde im Treppenhaus besser.

Man muss halt miteinander reden. Wäre mein Ansatz.

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vor einer Stunde schrieb agatha:

Wachen und Schützen---- Lebensaufgabe meines Schäferhundes,wenn nicht aller Schäferhunde.

 

Meine Hunde wußten immer, wenn sie nach "hinten" geschickt werden,dann übernehme ich.

(Hinten bedeutet nicht ein absolutes Hinter mir stehen, geht auch lose neben mir, egal)

 

In einemTreppenhaus agieren auch die Anderen sehr schnell, sie kommen mir entgegen.

Wo ich nun das Treffen am Besten engagiere, liegt an der Position im Treppenhaus.

Am Liebsten auf dem Podest, da gibt es mehr Platz.

 

Dabei soll ich noch Z+B, den Hund abschecken lassen, ihn mit Leberwursttube beruhigen, den Nachbarn mit Blick beruhigen , Position aussuchen und Treppen bewältigen.....

Viel Glück dabei.

 

Ich habe zu tun mit Platz aussuchen, Hund nach "hinten" schicken und mich um Hund kümmern und Leberwurst  rein.

Dann kann ich ein Lächeln dem Nachbarn schenken eventuell.

 

Mir war ein Üben des "las mich das machen" imAlltag sehr wichtig.

Bei engen Wegen, Kurven ,die nicht einsichtbar sind, aus demHaus kommen, durch Türen gehen, am Einkaufswagen laufen usw.

Alles Situationen,wo es eng wird und ein "las mich das machen- geh hinter mir" gut kommt.

 

Finde ich jedenfalls und klappt mit zwei Hunden gut.

 

Nicht jeder Hund lässt sich so einfach hinter seinen Halter bringen und bleibt dann auch einfach ruhig dort, obwohl er einen ganz starken Drang hat, vorne zu gucken und zu agieren.

Das könnte bei einigen Hunde sehr viel Frust aufbauen und die Situation dann irgendwann eskalieren lassen.

 

Und da kann eine Tube mit was leckerem schon sehr große Abhilfe schaffen, weil sich durch das Schlecken von etwas leckerem der Hund entspannt und sich seine emotionae Verfassung zum Positiven ändern kann. 

 

Deshalb hab ich das als Maßnahme zum Managment empfohlen :)

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