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Hundeforum Der Hund
Freefalling

Alternativverhalten im Treppenhaus

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vor 2 Minuten schrieb Nebelfrei:

Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute, die den Hund mal kennengelernt haben viel lockerer, entspqnnter mit ihm umgehen können. Weil sie keine Angst mehr haben, strahlen sie auch Gelassenheit aus.

Vielleicht dürfen sie ihm mal einen Keks geben, vielleicht gibt er ihnen mal Pfötchen, das entspannt alle und gibt ein positiven Umgang. Es ist ja so, dass sie die  nächsten Jahre dem Hund öfters begegnen, da ist es schön, wenn das Verhältnis nicht von Misstrauen geprägt ist. Wenn der Hund andrerseits weiss, dass die Leute da nett sind, erträgt er auch Fremde im Treppenhaus besser.

Man muss halt miteinander reden. Wäre mein Ansatz.

 

 

Leute sind so verschieden wie Hunde. :) Und Femo neigt zum Springen. Und er ist nicht ängstlich, sondern er passt auf seine Bude auf. 

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Ich denke, manchen Leute ist nicht klar, was Territorialverhalten bedeutet. Der Rütter hats mal gut beschrieben. 

Die Leute wundern sich, dass der Hovawart jeden Tag im Park vor dem Haus den lieben Labbi verkloppt. Dabei ist der Labbi doch ganz unterwürfig und bepinkelt sich fast in Rückenlage. 

Für den Hovi ist der Labrador aber am falschen Ort. Ob der dabei Samba tanzt, sich einnässt oder auf dem Rücken liegt, spielt überhaupt keine Rolle. Er hat sich zu verkrümmeln. 

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vor 33 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Hund gleich "Familienmitglied" gleich "wohnt da auch" gleich "Hund gehört dazu" gleich "einmal gehört es sich, daß man sich vorstellt". Voll normal. Oder man betrachtet es halt so, daß die schiere Existenz von Lebewesen als Belästigung empfunden wird und daß das gut so ist. Dann stellt man sich niemandem vor.:ph34r:

 

Der Besuch muss sich Hund vorstellen?

Oder stelle ich dem Besuch meine Hunde vor?

 

Wenns einfach läuft brauch man doch nicht drüber reden. Mein Mudimädchen lief mit zur Tür, nahm unterwegs ein Zergel auf, schnüffelte sehr indiskret den Besucher ab, um sich dann die Zeit des Besuches zu dessen Füssen niederzulassen.

Sie musste schliesslich aufpassen.

Alles harmlos, wenn ich bei war, war ich nicht bei, hat der 15 Kilo Hund Besucher im Flur an die Wand genagelt.

Nicht gewünscht von mir, aber so war sie. Die meisten haben sich über den braven Hund gefreut.

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Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob Femo wirklich territorial ist im Treppenhaus.

Ich vermute ja ein bisschen, dass er einfach unsicher ist und die Nähe und Enge nicht gut aushält. Damit kann ich aber auch total daneben liegen.

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Hast du den Satz gelesen, dass er hoch rennt und die Wohnung kontrolliert? 

Am 7.1.2018 um 01:55 schrieb Freefalling:

Zweimal war es allerdings jetzt schon so, dass er Nachbarn im Treppenhaus angebellt, bzw. eher angejault hat. Einmal eine Frau, einmal einen Vater mit Kind. Er würde wohl hinwollen und sie inspizieren und wahrscheinlich anspringen. Zu Beginn (schon bevor das angefangen hat), habe ich versucht, die Nachbarn positiv zu besetzen mit Leckerchen und Wort. Das funktioniert nur, wenn wir gerade aus der Wohnungstür rausgehen. Da ist er zwar nervös, aber er verhält sich da eher wie bei “Besuch“: neutral bis positiv.

Wenn wir zur Haustür reinkommen, hat er ein großes Problem und reagiert wie oben beschrieben. Ich vermute, dass er denkt, die seien in unserer Wohnung gewesen oder wollen dahin. Zumindest hetzt er danach schnell nach oben und kontrolliert in der Wohnung alles. Wenn wir die Wohnung verlassen, weiß er ja, dass sie “safe“ ist. 

 

 

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Gerade eben schrieb Estray:

 

 

Leute sind so verschieden wie Hunde. :) Und Femo neigt zum Springen. Und er ist nicht ängstlich, sondern er passt auf seine Bude auf. 

 

Mit den meisten Leute kann man reden, mit den meisten Hunden auch, wenn er die Leute besser kennt, lernt er vielleicht auch, das er vor ihnen nichts verteidigen muss.

 

Ganz konkret würde ich es so machen.

Allein mit einem Nachbarn reden, was ich möchte, was das Ziel ist.

Eine Begegnung arrangieren. Der Hund sitzt, der Nachbar kommt ruhig, Pfötchen geben, Keks.

Irgendwelche Freundlichkeiten austauschen, ruhig Verabschieden.

 

Aber eben,,ist nur mein Ansatz zur Entspannung.

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Oh, das hab ich irgendwie überlesen. Danke.

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Es kann total nach hinten gehen, wenn der Nachbar ihm noch Kekse gibt. :) 

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KEINE Kekse von Nachbarn.

Das ist echt ein schlimmer Vorschlag.

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Gerade eben schrieb Estray:

Es kann total nach hinten gehen, wenn der Nachbar ihm noch Kekse gibt. :) 

 

Wir hatten mal einem Briefträger, der erfolgreich allen Hunden Kekse verteilt hat.

Ich finde es einfach besser, als,den Rest des Lebens ängstlich (das merkt der Hund ja) zu 'managen'

 

Aber niemand muss es so probieren :14_relaxed:

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