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Hundeforum Der Hund
Carlotta48

Zufallsbefund Milztumor...

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...und nun?? Und warum schon wieder???

Gestern war ich mit Tildi (11) in der TK zum Ultraschall wegen einiger Umfangsvermehrungen (Knubbel) auf der Haut.Die Knubbel sind durchweg Lipome aber sie haben einen Tumor in der Milz gefunden.Es gab 2 Optionen gleich OP oder in 4 Wochen wieder zum US und schauen ob sich das Ding vergrößert.Nachdem es bei mir bereits da ausgesetzt hat habe ich mich -bis in 4 Wochen verabschiedet.

Die Vorgeschichte ist meine Hündin Luzie die wir vor 2 Jahren mit Leber und Milztumor gehen lassen mussten habe ich bis heute nicht verkraftet.Sie hatte damals auch ein Ultraschall bei der die Leber Veränderungen aufwies...die Milz (an diesem Termin) nicht darstellbar.Sie bekam eine Leberdiät und etwa 3 Monate ging es ihr soweit gut.Dann ging es ihr plötzlich schlecht und wir sind zum Ultraschall ...2 Tage später mussten wir sie gehen lassen, Leber-Milz Tumor.

Zurück zu Tildi .Ihre Blutwerte sind in Ordnung und bis auf gelegentliches Erbrechen und schnelleres Ermüden beim spazierengehen ist nichts zu bemerken.Sie spielt auch noch mit den beiden Anderen.

Gestern Abend und heute Morgen habe ich mich dann erstmal zu den Milztumoren belesen und das ist nicht das was ich lesen wollte.Nun stehe ich völlig auf dem Schlauch.

In meinem Kopf drehen sich die Gedanken...eigentlich geht es ihr nicht schlecht (im Gegensatz zu Luzie vor 2 Jahren). Mit Op ,wenn das Ding noch nicht gestreut hat sind die Prognosen so bei wenigen Monaten.Ohne OP aber auch wenige Wochen bis Monate.Sollte ich dann nicht noch die Lunge röntgen lassen um zu schauen ob es Metastasen gibt?? Lass ich sie operieren und hoffe das der Tumor vielleicht doch gutartig ist...und wenn nicht,lasse ich sie dann nichtmehr aufwachen?? Erspare ich die OP und schaue einfach was passiert-wenn das Ding sich vergrössert lasse ich sie dann direkt einschläfern??

Hilfeeee was mache ich denn nur?? Wer weis Rat ??? Jetzt warte ich bis unser Haustierarzt aufmacht und schaue,daß ich dort einen Termin bekomme um das mal aufzudröseln.

                           Traurige Grüße Carlotta

 

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Das tut mir sehr Leid Carlotta,

eine meiner Hündinnen mußte ich auch wegen einem Milztumor gehen lassen,

ich hatte ihre Müdigkeit und Lustlosigkeit auf ihr alter (13) und auf Trauer geschoben.

(Mein Mann hat sich da gerade von uns getrennt.)

Ihr ging es sonst soweit gut. (Fressen,Pinkeln, Gassi gehen)

Als ich dann vom Tierarzt die Diagnose Milztumor bekam,riet er mir von einer OP ab.

Ich hätte ihr das in dem alter auch nicht mehr zumuten wollen.

Wir haben uns noch so gut es ging eine schöne Zeit gemacht.

Ich wünsche dir, daß dir das Gespräch mit deinem Tierarzt etwas hilft einen Weg für euch zu finden.

 

Fühl dich mal gedrückt.

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Danke @Ferun....ich kann das hier gerade garnicht begreifen.Ich warte auf den Rückruf vom Tierarzt und hoffe ich bekomme ein Wort heraus.Gestern Abend war ich wohl noch so unter Schock,daß ich es irgendwie irgendwo hin verschoben hab -heute morgen erschlägt es mich.

                                    LG

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Das tut mir sehr leid. Dass du nun mental durch den Wind bist, ist leicht vorstellbar.

Ich will dich wirklich nicht weiter beunruhigen, aber haben Milztumore nicht die Tendenz zu platzen und dann in den Bauchraum zu bluten?

Eine Bekannte hat einen Milztumor bei ihrer RR Hündin gleich nach dessen Entdeckung operieren lassen, mit Erfolg.

Und die Hündin war auch schon an die 10 Jahre alt.

Aber nicht alle Fälle sind gleich, natürlich nicht.

Ich wünsche dir, dass du gut und richtig beraten wirst und dann das richtige Händchen für deine Entscheidung!

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Schlimme Nachricht! Ich kenne mich mit Tumoren so gar nicht aus, aber bei schwierigen Entscheidungen mache ich mir immer einen Zettel und sammle offene Fragen, Ergebnisse und die möglichen Entscheidungswege und ihre jeweiligen Konsequenzen. Du hast ja immerhin etwas Zeit, um in Ruhe zu recherchieren. Du kannst bei großer Unsicherheit auch eine Zweit- und Drittmeinung von den Tierärzten, auch Spezialisten, einholen. Deine Haustierärzte kennen Tildi bestimmt schon länger und können dann auch besser einschätzen, wie sie eine OP überhaupt wegstecken würde.

Nach meiner Erfahrung braucht man bei katastrophalen Nachrichten immer ein paar Tage (und das Verarbeiten im Schlaf), bis man wieder klar denken und mit der neuen Lage umgehen kann. Ich selbst würde immer so entscheiden, dass ich alle sichtbaren Konsequenzen, die ich damit eingehe, zumindest vor mir selbst und meinem Schützling auch in der fernen Zukunft vertreten kann - egal, was andere sagen und empfehlen. Wenn ich komplett überfordert bin, dann übernehme ich die Empfehlung des Tierärztes meines Vertrauens, weil die Tierärzte einfach mehr Krankheitsverläufe gesehen haben als ich und durch ihre Erfahrungen ein gewisses Gespür für ihre Patienten entwickeln.

 

Ich wünsche euch noch eine lange Zeit zusammen und drücke dir und Tilda die Daumen! Du wirst das schaffen!

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Hallo :)

 

Bei zwei von meinen vier Hunden wurde ein Milztumor per Zufallsbefund diagnostiziert.

Bei meiner Chimixhündin (8 Jahre) war er sehr klein, auf Anraten der Tierärztin in der Klinik waren wir nach vier Wochen zum Kontrollultraschall und siehe da: der Tumor stellte sich als Verwachsung heraus, die sich bis dahin fast halbiert hatte.

Nächsten Freitag gibt's eine weitere Kontrolle.

 


Bei meinem Schäfermixrüden (12 Jahre) wurde kurz darauf bei einem Seniorcheck ebenfalls ein Milztumor gefunden.

Der war allerdings deutlich größer. Ich hatte mich für eine OP entschieden. Blöderweise wurde mein Großer einige Tage nach dem Befund sehr krank. Ein Blutbild völlig außer Rand und Band. Eine Ursache konnte nicht gefunden werden.

Narkosefähig war er aber auf keinen Fall.

Mittlerweile (drei Antibiotika später), geht's ihm wieder gut :)

Auch bei ihm steht nächste Woche Freitag eine Kontrolle an.

 

Ein Tumormarker war im Blutbild recht hoch.

Eine Biopsie kommt für mich nicht in Frage, weil es eigentlich ziemlich egal ist, ob gut- oder bösartig.

Wenn das Ding wächst, platzt auf kurz oder lang die Milz und nicht wenige Hunde überleben die folgende Not-OP nicht.

Außerdem bin ich eh ein Freund von: gehört da nicht hin und läßt sich entfernen? Dann weg damit!

:ph34r:

 

Mein Großer ist noch absolut fit für seine 12 Jahre.

Meiner Meinung nach völlig altersentsprechend, wenn ich andere Hunde in dem Alter sehe bin ich eher erschrocken...

Deswegen gehe ich davon aus, dass er eine Narkose und die OP gut überstehen wird :)

Meine Kleine hat einen Herzfehler, weswegen ich da weniger entspannt bin...

Aber auch da würde ich die Milz entfernen lassen, wenn diese Verwachsung immer noch zu sehen ist.

 

Sowohl die Ärzte in der Klinik als auch unsere Tierärztin bestätigen, dass unfassbar viele Hunde an einem geplatzten Milztumor sterben.

Eine Ärztin in der Klinik riet sogar dazu, einen Hund an 10 Jahren alle drei Monate zu schallen, um Tumore frühzeitig zu erkennen und eben ggfs. zu entfernen.

 

Ich kenne insgesamt 6 Hunde, die ohne Milz ein ganz normales Leben führen.

 

Wofür die Milz überall verantwortlich ist, ist immer noch nicht zu 100% erforscht.

Man geht aber davon aus, dass sie im jungen Alter für die Blutbildung verantwortlich ist, danach eher unnütz.

Mal ganz ganz grob zusammen gefasst.

 

Beim Menschen entfernt man übrigens auch die Milz, wenn dort ein  Tumor sitzt. Und ich habe tatsächlich jemanden kennen gelernt, der ohne Milz problemlos weiter lebt :)

 

Mein Rat ist klar: Herz untersuchen, wenn das fit ist, raus mit der Milz.

 

Letztendlich kannst aber nur du diese Entscheidung treffen.

 

Alles Gute für euch :)

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@Tina+Sammy Aber was sind das für Infos im Netz, die @Carlotta48 erwähnte, nämlich dass die Lebenserwartung mit OP ohne Metastasen nur wenige Monate ist? Wer würde denn da operieren? Oder ist das Unfug?

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Ach mensch, was für traurige Nachrichten. Ich kenne mich mit Milztumoren nicht aus, aber wir drücken euch ganz fest die Daumen. :knuddel

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vor einer Stunde schrieb Laikas:

@Tina+Sammy Aber was sind das für Infos im Netz, die @Carlotta48 erwähnte, nämlich dass die Lebenserwartung mit OP ohne Metastasen nur wenige Monate ist? Wer würde denn da operieren? Oder ist das Unfug?

 

Keine Ahnung... Ich hab solche Sachen nicht gelesen.

Ich höre dabei auf Erfahrungen von Leuten, deren Hunde zum Teil seit Jahren ohne Milz durch die Welt flitzen und auf die unserer Tierärztin.

 

Wenn ich zu jeder Krankheit was googlen würde, würde ich wohl entweder verrückt werden oder tatsächlich davon ausgehen, dass wir am Ende alle sterben müssen *g*

 

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Ich habe auch eine 12 Hündin kennengelernt, die  mit 12 Jahren operiert wurde , nachdem nur ein Wert beim Checkup leicht abwich und ein Ultraschall zur 100%Sicherheit gemacht wurde. Ein halbes Jahr später wiedergetroffen, Hündin altersgemäß fit und von Krebsrezidiv keine Spur. Das hat Mut gemacht.

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