Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Laikas

Auslandshunde und empfindlicher Magen/Darm

Empfohlene Beiträge

Gerade eben schrieb 2010:

Aus

Kannst du da mehr erzählen?

Auschliesslich Brot?

Keine Mäuse, keine Abfälle?

Werden so ernährte Hunde alt?

 

 

Bei diesen Hundehaltern werden Hunde nicht alt. Die wollen auch keine alten Hunde haben. Das liegt aber nicht unbedingt an der Ernährung (alte/ ältere Hunde kommen halt weg, ins Tierheim oder auf die Straße).

 

Bei uns in der Nachbarschaft wurde beispielsweise eine Hündin mit trockenem Brot ernährt. Sie war fit und munter. Im Alter von drei Jahren ist sie verschwunden (vielleicht vergiftet worden, vielleicht hat sie jemand mitgenommen - keiner weiß es genau). 

 

Es sind oft die Jäger, die ihre Hunde mit Brot ernähren - und die Hunde bekommen häufig auch nicht täglich etwas zu essen. Ich kann wirklich nicht sagen, ob Hunde damit richtig alt werden würden. Diese Hunde werden ja meistens nicht alt - taugen sie nix mehr für die Jagd, ist halt deren Leben vorbei oder sie langen auf der Straße. Zudem ist ja die komplette Haltung sehr mies.

 

Ich plädiere natürlich NICHT zur Ernährung mit trockenem Brot :) Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass Getreide immer schlecht ist. Der eine verträgt es, der andere nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meiner zählt auf jeden Fall dazu. Er hat sowohl Unverträglichkeiten, als auch Allergien (die ja mit der Darmgesundheit zusammenhängen sollen). Ich schließe nicht aus, dass es bei ihm auch psychosomatisch ist. Richtig festen Kot, den man wegtreten kann, hat er nie. Mit der jetzigen Fütterung hat er zumindest zum Großteil vernünftig geformten Kot zweimal am Tag und das ist viel wert. Er bekommt allerdings recht schnell Durchfall, wenn er was Falsches gefressen hat. 

 

Nach Aufklärung hier im Forum versuche ich auf alles zu verzichten, was das negativ beeinflussen könnte. SpotOns, Impfungen, Wurmmittel, Antibiotika usw. Natürlich, im Ernstfall gebe ich das. Aber jedes Mal wenn er sowas bekommen hat, war danach die Darmflora hinüber und wir konnten von vorn anfangen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Minuten schrieb KleinEmma:

 

Bei diesen Hundehaltern werden Hunde nicht alt. Die wollen auch keine alten Hunde haben. Das liegt aber nicht unbedingt an der Ernährung (alte/ ältere Hunde kommen halt weg, ins Tierheim oder auf die Straße).

 

Bei uns in der Nachbarschaft wurde beispielsweise eine Hündin mit trockenem Brot ernährt. Sie war fit und munter. Im Alter von drei Jahren ist sie verschwunden (vielleicht vergiftet worden, vielleicht hat sie jemand mitgenommen - keiner weiß es genau). 

 

Es sind oft die Jäger, die ihre Hunde mit Brot ernähren - und die Hunde bekommen häufig auch nicht täglich etwas zu essen. Ich kann wirklich nicht sagen, ob Hunde damit richtig alt werden würden. Diese Hunde werden ja meistens nicht alt - taugen sie nix mehr für die Jagd, ist halt deren Leben vorbei oder sie langen auf der Straße. Zudem ist ja die komplette Haltung sehr mies.

 

Ich plädiere natürlich NICHT zur Ernährung mit trockenem Brot :) Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass Getreide immer schlecht ist. Der eine verträgt es, der andere nicht.

Das sagt aus, dass es nich mit dem Leben vereinbar ist, und Tierquälerei.

Jemand, der Nutztiere hält, ernährt sie artgerecht.

Sonst würde es in Afrika nicht einen Viehirten geben.

Nur beim Jäger und Fleischfresser Hund ist es anders, entweder man lässt sie jagen und füttert halt zu, oder man füttern richtig, oder füttert das Tier krank.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Neben den "ernährungstechnischen" Erklärungen (Wechsel von "Straßenfutter" zu guter Kost) halte ich auch Stress für ausschlaggebend. Der schlägt ja auch uns Menschen auf den Magen. An anderer Stelle schrieb ich ja schon, dass ich mit dem epileptischen Pavel ein "Stress-Barometer" habe und ich bin erstaunt, was diesen Hund alles stresst. (Es gibt sicher auch "robustere" Exemplare.) Da kann ich mir vorstellen, dass so mancher Hundehalter keine Stress-Symptome wahrnimmt und sich über den empfindlichen Magen wundert.

 

Als Ratschlag habe ich von der Vorbesitzerin mit auf den Weg bekommen, ich solle keine "Menschennahrung" geben, Pavel würde sich dann übergeben. Als erstes habe ich vom Discounterfutter auf gute Qualität umgestellt, das dauerte einige Monate. Dann habe ich ihm immer mehr von meinem Essen abgegeben, wenn es "hundetauglich" war - Einzelportionen im Single-Haushalt sind oft schwer abzumessen ... und inzwischen koche ich ab und zu auch mal für uns beide. Vieles ist Pavel sehr vorsichtig angegangen, weil er es nicht kannte und weil er sowieso sehr wählerisch ist. Wenn ich dann für ihn sichtbar das Gleiche gegessen habe und ihm auch gezeigt habe, wie man etwas isst (z.B. ein kleines Stück abbeißen), dann hat er es gewissenhaft untersucht und probiert und fast immer für genießbar befunden. Übergeben hat er sich wegen dieser Fütterungen nie.

Kein Stress bei mir - kein gereizter Magen?

Ich weiß nicht, warum er sich bei der Vorbesitzerin wohl öfter übergeben hat. Ich vermute einfach mal Stress, denn er musste dort immer öfter und immer länger allein bleiben - das hat ihn erheblich gestresst und er kann und will es bis heute nicht. (muss er auch nicht) Das führte ja auch zur Abgabe des Hundes, weil es einfach nicht mehr zumutbar war.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@DerOlleHansen Damit (Stress) schliesst sich der Kreis zum hier anfangs genannten Auslands-/Strassenhund.

Ich glaube, wir können kaum erahnen, welchem Stress so ein Hund ausgesetzt ist, bis er endlich in einer "ordentlichen"

(manchmal nur gutmeinenden !) Haltung gelandet ist. Und dann immer noch, bis er sich so richtig eingewöhnt hat bzw.

nachsozialisiert wurde.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 3 Stunden schrieb DerOlleHansen:

Neben den "ernährungstechnischen" Erklärungen (Wechsel von "Straßenfutter" zu guter Kost) halte ich auch Stress für ausschlaggebend. Der schlägt ja auch uns Menschen auf den Magen. An anderer Stelle schrieb ich ja schon, dass ich mit dem epileptischen Pavel ein "Stress-Barometer" habe und ich bin erstaunt, was diesen Hund alles stresst. (Es gibt sicher auch "robustere" Exemplare.) Da kann ich mir vorstellen, dass so mancher Hundehalter keine Stress-Symptome wahrnimmt und sich über den empfindlichen Magen wundert.

 

Ja. Mein Hund hatte auch viel psychischen Stress hier in Deutschland. Nach schwierigen, leider unvermeidbaren Erlebnissen (wie TA) bekam er sofort Durchfall für einen Tag. Es ist schon eine erstaunliche Leistung der Hunde, sich hier an das komplett neue Lebensumfeld zu gewöhnen. Das sollte man unbedingt im Auge behalten und bei Magen/Darmgeschichten vielleicht auch mal den minimalsten Stresspegel versuchen was Menschen, Futter, Spaziergänge, Geräusche, etc. angeht. Oft machen sie ja alles schön mit, kennen ja sonst keinen. Diesen ständig erhöhten Stress durch Angst und Sorgen gibt es ja auch beim Menschen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Empfindlicher Collie oder ernsthafte Erkrankung?

      Hallo ihr alle, ich wende mich jetzt mal an euch, da ich mir neue Hinweise und Tips erhoffe. Also ich habe einen knapp zwei Jahre alten Collie-Rüden. Dieser hat seit dem ich ihn mit 16 Wochen bekommen habe einen empfindlicher Magen. Er frisst schlecht und hat oft Durchfall. Zudem ist er sehr ängstlich und schreckhaft. Im März habe ich ihn kastrieren lassen. Seit der Zeit frisst er etwas besser und ich kann nun sogar Trockenfutter füttern. Seit dieser Zeit riecht er aber ziemlich stark und seit einigen Wochen hat er sehr oft Durchfall. In Verbindung mit dem Durchfall tritt dann auch immer das Erbrechen von gelben Schleim auf. Es ist mir einfach zu oft geworden, sodass ich für nächste Woche einen Tierarzttermin gemacht habe, um ein Blutbild zu erstellen. Da der Durchfall und das Erbrechen alle ein bis zwei Wochen auftritt, kann ich ihn auch nicht immer hungern lassen und dann Schonkost geben. Da hat er ja schnell Mangelerscheinungen. Zur Zeit füttere ich Happy Dog und zudem regelmäßig Rohfleisch mit verschiedenem Gemüse, Kartoffelbrei oder Reis. Und auch mal gekochtes Rinderherz. Ich habe vor der Kastration gebarft, wobei auch dies nicht so einfach war, weil Banjo nicht alles gefressen hat. Mache dies jedoch nicht komplett weiter, weil ich das Gefühl hatte ihm nicht alle Nährstoffe liefern zu können. So nun hab ich schon viel erzählt. Was meint ihr, kann die Ursache sein? Kann es eventuell sein, dass er aufgrund von Stress Durchfall gekommt? Oder soll ich lieber nur beim Trockenfutter bleiben, ohne Rohfleisch? Oder haltet ihr es für wahrscheinlicher, dass er ein Organproblem hat? Wie kann ich das alles in den Griff bekommen? Ich mache mir langsam Sorgen, er ist doch noch so jung. Hoffe ihr habt gute Tips für mich. Danke schon mal! Liebe Grüße Steffi, Banjo und Flip

      in Gesundheit

    • Die 5 Typen der Auslandshunde

      http://seelen-fuer-seelchen.de/die-5-typen-der-auslandshunde/   Ich fand die Idee ganz nett, auch wenn die Beschreibung wie erwähnt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Aber es eine ganz gute Übersicht, die zeigt, wie unterschiedlich Auslandshunde sein können, und dass bei weitem nicht jeder in irgendeiner Form schwierig oder traumatisiert, aber natürlich auch nicht jeder total einfach ist.   Und natürlich will man seine Hunde gleich da einordnen . Alma war der Prototyp eines Optimisten, Berta würde ich ebenfalls da einordnen und Ylvi eigentlich auch, Fricka und Resa eher bei den Schüchternen. Feli kann ich schlecht einordnen, weil sie je nach Gemütslage ganz unterschiedlich sein kann. Aber eigentlich ist sie eine Mischform aus "Optimist" und "ängstlich".   Wie sieht das bei euch aus, und findet ihr, dass bei der Einteilung etwas Entscheidendes fehlt?

      in Tierschutz- & Pflegehunde

    • Seminar: „Auslandshunde- Tierschutz oder Trauma?“

      Seminar mit Stefan Kirchhoff und Christine Holst am 27. und 28. Juni 2015 „Auslandshunde- Tierschutz oder Trauma?“     Veranstalter: canis-major Hundetraining und Verhaltensberatung Christine Holst Brüchhorststrasse 16 24641 Sievershütten   Termin:

      27. und 28. Juni 2015 Veranstaltungsort:

      Erlebniswald Trappenkamp

      Tannenhof 1

      24635 Daldorf Zielgruppe:

      Menschen mit Hund, interessierte Hundefreunde, Hundetrainer/innen, Tierärzte, Homöopathen, Physiotherapeuten, Tierschutzorganisationen  Seminarbeschreibung:
      Jedes Jahr werden es mehr „Straßen“-Hunde, die zu uns kommen. Aber was bedeutet es für die Menschen, die einen Auslandshund bei sich zu Hause aufnehmen? Was erwartet sie, worauf müssen sie sich einstellen und wie mit ihrem neuen Sozialpartner umgehen? Entscheidend sind Fragen über die Herkunft und die wirklichen Lebensbedingungen vor Ort. Und was ist überhaupt ein „Straßen“ Hund? Hierüber, also wie die Situation wirklich ist, werden wir versuchen aufzuklären. Die andere Frage: wie kommt der Auslandshund hier in unserer Welt klar?
Wie groß ist das mögliche Trauma und müssen wirklich alle Hunde „gerettet“ werden? Was ist falsch verstandener Tierschutz und womöglich nur ein lukratives Geschäft? Fazit: in diesem Seminar liegt der Schwerpunkt in der Dokumentation über die Auslandshunde vor Ort und im Umgang mit diesen Hunden dann hier bei uns; denn bei ihnen ist meist alles ganz anders. Und insbesondere, wenn sie – wie im Tierschutz üblich-  kastriert werden. Daneben werden wir Kriterien für sinnvollen Tierschutz benennen. Ebenso wird es auch Raum für Fallbeispiele, Fragen und Diskussionen geben. Und wer möchte, darf nach vorheriger Absprache gerne einen Fall vorstellen.
          Seminarablauf:


      Samstag, den 27.06.2015 von 10.00 bis ca. 18.00

      Sonntag, den 28.06.2015 von 10.00 bis ca. 17.00
        Für genügend Pausen ist gesorgt. Teilnahmegebühr:


      180,00 € (inkl. MwSt.) pro Person Das Mitbringen von Hunden im Seminarraum ist nach vorheriger Anmeldung gestattet.    Anmeldung: Link: http://www.canis-major.de/seiten/seminare.html#seminar_kirchhoff2015

      in Seminare & Termine

    • Hundehandel mit amtlichen Segen- kranke Auslandshunde- WARNUNG

      Wir haben Schreckliches erlebt in den letzten Tagen und möchten andere warnen. Wir sind seit einiger Zeit Besitzer einer tollen Hündin aus dem Ausland und wollten wieder einem armen Hund helfen. Wir sind auf einen "Betrieb" (Tierschutzverein kann man das nach dem Erlebten nicht mehr nennen) aufmerksam geworden, der rumänische Hunde verkauft. Wir sind wegen eines speziellen Hundes dorthin gefahren. Wir hatten vorher schon das Gefühl, dass dort etwas nicht stimmt. Man erhält auch am Telefon kaum Auskunft über die Tiere. Als wir vor Ort waren, wurde uns der Hund, für den wir uns interessierten, vorgestellt. Ich war, als ich den Hund sah, völlig über dessen Zustand schockiert. Der Hund war völlig abgemagert, übersäht mit offenen Hautwunden, das Fell war an den Augen und an der Schnautze ausgefallen. Wir sind mit dem Hund ein kleines Stück gegangen. Der Hund hatte gelblichen Durchfall. Wir haben den Hund zurück gebracht und die "Betreiber" (machen übrigens auch "Pferdeschutz") darauf aufmerksam gemacht, dass es dem Hund offenkundig nicht gut geht. Man hatte das nur lapidar abgetan und meinte, der Hund hätte eine Entflohung bekommen und Durchfall kann schon mal vorkommen. Dann sind wir mit einer Hündin gegangen, bei der der Funke sofort übergesprungen ist. Aber auch diese Hündin hatte gelben Durchfall. Wir haben von diesem Hund eine Kotprobe mitgenommen, die wir für viel Geld haben untersuchen lassen (50 Euro)- Ergebnis: Giardien und Kokzidien positiv!! Die Hündin hatte zudem ein geschwollenes Gesäuge. Meine Nachfrage, ob die Hündin kastriert sei, wurde eindeutig mit Ja beantwortet. Man wollte uns den Hund an dem Tage nicht mitgeben, da wir eine Nacht über die Entscheidung schlafen sollten. Zudem wollte man mit der Hündin nochmals zum Tierarzt und man würde uns dann über das Ergebnis informieren. Den Tierschutzvertrag wollte man uns vorher auch nicht aushändigen. Ich denke mal, dass jeder Interessent sich vorher kundig machen möchte, auf was er sich vertraglich so einlässt. Das war der Betreiberin aber egal. Sie würde uns den Vertrag dann zumailen. Die Leute wussten, dass wir eine weite Fahrtstrecke auf uns genommen haben. Einige der Hunde waren übrigens in einem Stall eingesperrt, die uns nicht gezeigt wurden.   Wir haben anhand der Reaktion der Betreiber gemerkt, dass das, was dort passiert, nichts mit Tierschutz zu tun hat (ein Hund wurde zudem von der Betreiberin mehrmals angebrüllt). Dennoch, auch wider unserer Vernunft, diese skrupellosen Hundehändler, die Hunde aus Rumänien hier verkaufen, nicht zu unterstützen, haben wir Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um diese Hündin dort heraus zu bekommen. Da wir bereits einige Tiere im Haushalt haben, kam eine sofortige Aufnahme der Hündin nicht in Betracht. Unser erster Gedanke war, dass wir uns für die Behandlungsdauer eine Ferienwohnung mieten. Das wäre aber hinsichtlich der Hygiene sehr schwierig geworden. Daher haben wir zwei Tage lang quer durch Deutschland telefoniert, um eine Tierklinik, einen Tierarzt, eine Hundepension (es gibt eine in Deutschland mit Quarantänestation), eine Einzelpflegestelle, ein Tierheim oder ähnliches zu finden, wo wir diese Hündin hätten unterbringen können. Wir haben auch tatsächlich ein Tierheim gefunden, dass unser Vorhaben unterstützt hätte. Das Tierheim ist sogar in unserer Nähe. Wir wären täglich dorthin gefahren. Da eine Behandlung mit einer sicheren Nachtestung und einer möglichen weiteren Behandlung mehrere Wochen dauern kann, hatten wir uns schon auf hohe Kosten eingestellt. Wir hatten vor, erst einmal diesen einen Hund heraus zu holen und wollten dann eine Anzeige machen, damit auch diesem einen Hund, dem es gesundheitlich schon sehr schlecht ging, ebenfalls helfen zu können. Dieser Hund hätte natürlich aufgrund seines Zustandes vorrangig herausgeholt werden müssen. Allerdings hätte er zu uns und unserer Hündin einfach vom Wesen nicht gepasst. Und wir hatten ja schließlich vor, den Hund nach der Behandlung zu behalten.   Wir haben jedenfalls fast eine Woche lang täglich einen wahnsinnigen Aufwand betrieben und auch bereits viel Geld ausgegeben, um alles für die Hündin zu organisieren. Was dann allerdings in Telefongesprächen mit den Betreibern folgte, hat uns einfach fassungslos gemacht (Nachfragen per E-Mail wurden überhaupt nicht beantwortet). Es hieß am Telefon, dass der Hund lt. Tierarzt (der Hund war sicherlich nicht beim Tierarzt) eine Scheinschwangerschaft hätte und nun Hormone bekäme. Auf meine Nachfrage, wie denn eine kastrierte Hündin scheinschwanger sein könnte, wurde nur lapidar und knapp geantwortet, dass das schon mal sein könnte. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass wir auf MEHRMALIGE telefonische Nachfrage vorher den Vertrag (noch nicht ausgefüllt) per E-Mail erhalten haben. Die Betreiberin hatte daraufhin gesagt, dass wir doch in zwei Tagen nochmals anrufen sollten, da es dem Hund gerade nicht gut ginge. Wir haben dann nochmals angerufen- dann hieß es plötzlich, dass es sein könnte, dass die Hündin doch nicht kastriert sei. Man hätte Anfang des Jahres eine Wagenladung Hunde aus Rumänien geholt, die kurz vor der Tötung standen und es könnte sein, dass man in der Eile die Papiere vertauscht hätte. In dem Vertrag stand, dass eine Vermittlungsgebühr in Höhe von 320 Euro zu entrichten ist und zusätzlich 100 Euro Kaution für unkastrierte Tiere, die der Übernehmer bei Vorlage einer Kastrationsbescheinigung zurück erhält. Ich fragte daraufhin, ob Sie bei Übernahme der unkastrierten Hündin auf die 320 Euro bestehen würde. Die Betreiberin sagte daraufhin, dass sie uns 20 (!!!) Euro erlassen würde, da die Hündin noch nicht kastriert sei- also war sie da dann plötzlich sicher, dass der Hund nicht kastriert ist- na sowas!   Wir haben dann, als wir merkten, dass wir nur hingehalten werden und den Hund sowieso nicht bekommen werden, weil die Betreiber offenkundig auf Grund unsere Nachfragen Ärger witterten, beim Veterinäramt angerufen. Ich möchte es an dieser Stelle kurz machen- wir beobachten diesen "Betrieb" (so hat es der Amtsvet selbst gesagt) und es besteht keine Veranlassung, amtlich tätig zu werden, da keine Verstöße vorliegen. Es wäre alle zwei Wochen eine Tierärztin vor Ort. Den einen Hund wollte man sich dann mal ansehen. Er hätte die Betreiber darauf hingewiesen, den Käufern doch bitte zu sagen, dass die Hunde Giardien hätten.   Daraufhin nochmals bei der Betreiberin angerufen um nun endlich mal in Erfahrung zu bringen, wann wir den Hund übernehmen könnten. Dann endlich, nach langem Hinhalten die Antwort, dass wir den Hund nicht bekommen, da er es bei uns nicht gut haben würde. Tja, wir haben ein zu gutes Auge gehabt, den richtigen Riecher und die falschen Fragen gestellt- und das alles mit amtlichen Segen, weil der Vater der Betreiberin nach Aussage des Amtsveterinärs auch Tierarzt ist (Leiter einer Veterinärmedizinischen Fakultät) und womöglich auch noch sein Doktorvater (reine Mutmaßung).   Bitte bitte, so leid wie mir die Hunde aus Rumänien auch tun und so nötig sie die Hilfe auch haben, aber alle, die sich einen solchen Hund zulegen möchten, sollten vorher genau schauen, was für einen Hund sie sich holen und von wem. Traurig nur, dass auch wir solche Leute in ihrem skrupellosen Handeln unterstützt hätten, da sie auch uns emotional getroffen haben. Wir sind emotional sehr angegriffen und einfach nur enttäuscht und traurig, dass das Geschäft mit diesen leidgeplagten Hunden weitergehen wird und diese Hunde vom Regen in die Traufe geraten sind. Und natürlich sind wir sehr getroffen, weil wir unsere Hündin nicht in unser Leben integrieren können. Als wir mit ihr zusammen waren, war es, als wäre sie schon immer dabei gewesen. Es ist kaum auszuhalten, was wir gerade durchmachen. Jeder, der den Namen der Betreiber erfahren möchte, kann sich per PN an mich wenden.  

      in Kummerkasten

    • „Auslandshunde – Tierschutz oder Trauma?“ Seminar mit Valeska de Pellegrini und Christine Holst

      [lh] Veranstalter: canis-major
 Hundetraining und Verhaltensberatung
 Christine Holst
 Anschrift: Erlebniswald Trappenkamp
 Tannenhof 1
 24635 Daldorf Kontaktinfo: canis major Christine Holst Datum: 27. und 28.09.2014 Beginn: 10.00 Preis: 180,00 € (inkl. MwSt.) pro Person Anmeldeschluss: Website: www.canis-major.de [/lh]Weitere Informationen: Zielgruppe:
 Menschen mit Hund, interessierte Hundefreunde, Hundetrainer/innen, Tierärzte, Homöopathen, Tierschutzorganisationen Seminarbeschreibung: Jedes Jahr werden es mehr Hunde, die zu uns kommen. Aber was bedeutet es für die Menschen, die einen Auslandshund bei sich zu Hause aufnehmen? Was erwartet sie, worauf müssen sie sich einstellen und wie mit ihrem neuen Sozialpartner umgehen? Entscheidend sind u. a. Fragen wie: Wo kommt der Hund her, wie waren seine Lebensbedingungen? Kommt er beispielsweise aus der Stadt oder vom Land? Was hat er kennengelernt und wie groß sind seine Deprivationsschäden? Wie Fado, er kam aus dem Gebirge im Norden von Portugal; ihm machten die Bäume Angst, denn er kannte sie nicht! Oder Nebu betrat keine Wiesen; er kam von Lanzarote. Ist der Hund auf der Straße aufgewachsen und entsprechend autonom, sozialverträglich mit Artgenossen, aber misstrauisch gegenüber Menschen, äußerst futteraggressiv und ein ausgesprochener Jäger? Oder kommt er aus der Tötung und wie waren dort die Verhältnisse? Ist er entsprechend traumatisiert, weil gemoppt, zusammengebissen, ausgehungert, krank, isoliert und nichts kennend? Oder kommt er aus einem landestypischen Tierheim, weil dort abgegeben oder eingefangen? Oder kommt der Hund angeblich aus einem Auslandstierheim und wurde durch Vermehrer über diese Kanäle eingeschleust? U.v.m. Die andere Frage: wie kommt der Auslandshund hier in unserer Welt klar? Wie groß ist das Trauma und müssen wirklich alle Hunde „gerettet“ werden? Was ist falsch verstandener Tierschutz und womöglich nur ein lukratives Geschäft? Fazit: in diesem Seminar liegt der Schwerpunkt im Umgang mit den Hunden „vom anderen Stern“, denn bei ihnen ist meist alles ganz anders. Und noch mehr, wenn sie einfach so kastriert werden. Daneben werden wir Kriterien für sinnvollen Tierschutz benennen. Ebenso wird es auch Raum für die vielen Krankheiten geben, die diese Hunde mitbringen. Und last not least Zeit für Fragen und Diskussionen.

      in Seminare & Termine


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.