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Der Hund der Nachbarin

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Freefalling   

Gibt es eine Chance, im Zweifel den Vermieter miteinzubeziehen? Natürlich nur, wenn das die Wogen eher glättet. Kommt auf den Vermieter an. Mein alter Vermieter war grundsätzlich auf meiner Seite (bzw nicht gegen mich, nur weil ein anderer Mieter was gesagt hat). Er hat auch mal vermittelt. 

 

Wie wäre es, wenn du mal einfach die Dame fragst, ob du mit dem Dackel spazieren darfst? Du seist so an Hunde gewöhnt und nun so einsam usw. Manchmal muss man erstmal den Fuß in die Tür kriegen, dann öffnen sich manche Leute von selbst. Vielleicht redet sie ja dann auch gern über ihren Hund. 

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Nadja1   

Ich würde alles dransetzen,  der alten Dame zu helfen, denn

sie ist schon 83, die Tage gezählt und so hätte Dackelchen

eine Bleibe bei Dir. Das zählt auch, wenn die alte Dame vlt.

doch in's  Altersheim käme.

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2010   

Mein Mutter zählt in ihrer eigenen Wohnun nun schon 10 Jahre ihre Tage.

Sie ist 93...

(nur mal so....)

Ich hoffe, sie kann noch mal 10 Jahre zählen :) 

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Estray   

Vielleicht ist in der Zeit der Pflegedienst oder anderer Besuch bei der Dame und der Dackel wird ausquartiert, weil er schnappt? 

 

Der erste Schritt wäre bei der Dame zu klingeln und mit ihr zu sprechen. Kannst ja berichten, was dabei raus kam. :) 

 

 

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2010   

Und ganz einfach beschreiben, was du fühlst, wenn der Hund draussen so weint.

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marcolino   

Hier sind ja einige gute Ideen zusammen gekommen, die auch berücksichtigen dass der Dackel für die alte Frau auch ein wichtiger Sozialpartner ist :)

 

So ganz nüchtern betrachtet, tut sich auch bei der Idee von @Nadja1 ein Plan B für die Nachbarin auf, den man - vorsichtig formuliert und unterbreitet - als gutes Argument dafür nutzen kann, um das Anbieten von Hilfe durchzusetzen.

 

Schließlich ist es im Falle des Falles (einem Krankenhausaufenthalt oder auch befristete Bettlägerigkeit wegen einer Erkältung z. B. ) nur im Sinne der Frau, wenn sich jemand Bekanntes in der Zeit um den Hund kümmert, bis die Frau das wieder wie gewohnt übernehmen kann.

 

Ich würde versuchen in Erfahrung zu bringen, warum die Frau den Dackel immer anbindet und dort "parkt" ... vielleicht ergibt sich ja auch daraus ein gutes Argument, warum besser du, @Crystalflower, dich in der Zeit um den Hund kümmern kannst. Ich finde es toll, dass du dich persönlich einbringen willst um zu helfen :)

 

 

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Bimbam   

@Crystalflower hat ja geschrieben, dass die alte Dame schon etwas "seltsam" ist. Sie wird ihren Hund meiner Meinung nach nicht einfach einem Fremden, wenn auch Nachbarn anvertrauen. Deswegen würde ich erstmal versuchen Kontakt herzustellen und wenn möglich Vertrauen gewinnen. Vielleicht kommt ja ein Pflegedienst, der da mithelfen kann.

Erst wenn das geglückt ist, würde ich auf den Hund zu sprechen kommen. Es ist vielleicht schwer auszuhalten den Hund dort so zu sehen, aber ich gehe immer von mir aus.

Ich würde NIEMALS einem fremden Menschen meinen Hund anvertrauen, obwohl ich meistens noch ziemlich klar im Kopf bin  :3_grin:

Bei alten und schon etwas schwierigen Menschen ist das also noch viel schwieriger, vor allem wenn der Hund, wie es scheint, der einzige Sozialpartner ist.

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2010   
(bearbeitet)
vor 49 Minuten schrieb Bimbam:

Vielleicht kommt ja ein Pflegedienst, der da mithelfen kann.

 

Ein Pflegedinst kommt nicht einfach.

Es sind Dienstleister! Und kostet Geld. Stundenlohn  50 Euro pi mal Daumen, eher mehr.

 

Man kann nicht einfach einen Menschen entmündigen, nur weil er alt ist und skuril.

Ein Amt kann evt den Hund wegnehmen, aber das ist auch nicht einfach. EIN GLÜCK!!!

 

vor 49 Minuten schrieb Bimbam:

ich würde NIEMALS einem fremden Menschen meinen Hund anvertrauen, obwohl ich meistens noch ziemlich klar im Kopf bin  :3_grin:

Bei alten und schon etwas schwierigen Menschen ist das also noch viel schwieriger, vor allem wenn der Hund, wie es scheint, der einzige Sozialpartner ist.

Dito :)

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Nadja1   
(bearbeitet)

Also mir zeigt das an, dass die alte Dame u.U. pers. Probleme 

hat und gar nicht mit dem Hund Gassi laufen kann. 

Ich würde fragen, ob ich ihr helfen und den Hund (statt

anbinden) Gassi führen kann, danach wieder bei ihr abgeben.

Gelingt das, würde ich das Dackel'chen immer mal zu mir mit

reinnehmen, dann oben abgeben. So baut sich ja auch Vertrauen

auf, wenn sie merkt, der Hund kommt jeden Tag zurück.

Mehr würde ich gar nicht sagen, zuviel Rederei überfordert viele

alte Menschen vom Kopf her. Ganz harmlos und locker anfangen

und vor Rückschlägen (Sturheit) nicht aufgeben. Der Rest ergibt

sich von allein, wenn man sich etwas besser kennt.

 

Was das 'Fremden anvertrauen' angeht, tut sie es schon, mit dem

Anbinden, stundenlang. Was ist wenn einer kommt und den Hund

klaut. Vielleicht wartet sie auch darauf, weil ein Hund in diesen

Alter auch eher mehr Last als Lust sein kann. Weiß man's ?

Deshalb locker fragen, ganz harmlos beginnen.............

 

Arme Maus, armes Dackel'chen...... 

 

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Bimbam   
vor einer Stunde schrieb 2010:

 

Ein Pflegedinst kommt nicht einfach.

Es sind Dienstleister! Und kostet Geld. Stundenlohn  50 Euro pi mal Daumen, eher mehr.

 

Weiß ich doch. Mein Vater war 7,5 Jahre Pflegefall und bis zum letzten Atemzug zu Hause. Ich kenne mich da also schon ein bisschen aus... :)

 

vor einer Stunde schrieb 2010:

 

Man kann nicht einfach einen Menschen entmündigen, nur weil er alt ist und skuril.

Ein Amt kann evt den Hund wegnehmen, aber das ist auch nicht einfach. EIN GLÜCK!!!

 

Dito :)

 

Von Entmündigen war doch überhaupt nicht die Rede, nicht eine einzige Silbe...

 

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