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Hundeforum Der Hund
gast

Hunde aus dem Ausland retten- bei vollen Tierheimen

Empfohlene Beiträge

mir ist es gerade wieder mal so als Argumentation ins "Gesicht"

gesprungen: "wieso werden Hunde , die sich doch in ihrem Leben eingerichtet haben, vom Tierschutz nach Deutschland verfrachtet??"

 

Da sehe ich meine Lucie, ehemalige Straßenhündin in Griechenland geboren.

Sie liebt den Strand,knackt dort die Grabbenschalen auf.

Rennt in die Wellen, ist sichtlich froh.

 

Dann sehe ich sie jetzt im Winter bei mir.

Hält sich bei dem kalten Schmuddelwetter auf dem Sofa fest, hofft , dass ich Zeit für sie habe.

Sie liebt es, frei zu rennen, aber wie kann sie das bei uns???

Jede Spur des Wildes, jedes fremde Kind, das sie anspringen will, jeden fremden Hund, den sie begrüßen will, alles wird ihr verwehrt.

Leine ist angesagt.

Aber sie bekommt ihr Futter, so verlässlich, dass sie die Mülleimer fast ignoriert.

Und immer, wenn ich mich Frage , war sie glücklicher in Griechenland,,,,,, dann sehe ich die Narbe unter ihrem Hals .

 

War sie glücklicher???

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Ich bin mir absolut sicher, dass es dem Brackel in ihrer "Heimat" sehr elendig ergangen wäre, wenn sie überhaupt noch am Leben wäre. Ich habe Bilder von dem Mist gesehen, aus dem sie gerettet wurde.Ich habe das Gefühl, dass manche doch eine recht romantische Vorstellung vom Leben dieser Hunde haben. Die Schnauze im Wind, die Freiheit im Rücken, Rock `n`Roll... aber ich glaube das nicht. Jedes Lebewesen richtet sich irgendwie in seine Umstände ein, das machen Menschen in Armut auch. 

 

Und Du wirst Deinem Hund doch nicht alles verwehren? Der Brackel kann jetzt viele Dinge tun, die früher nicht möglich waren: In Ruhe schlafen, Stofftiere töten, mit befreundeten Kindern spielen und an ihnen hochspringen, mir Pfannkuchen abschnorren únd die Nachbarskatzen anschreien. Nur mit Hunden Kontakt haben, die Madame auch mag.  Kühe, Schafe, Schweine, Ziegen, Pferde und Hühner kennenlernen und sich einer regelmäßigen tierärztlichen Kontrolle unterziehen. 

 

Dass mein Hund nicht frei rennen kann, tut mir auch sehr leid. Aber ein perfektes Leben ist den wenigsten zugedacht und unterm Strich sehe ich mich für die Kröte als Verbesserung. 

 

Die vollen deutschen Tierheime als Argument habe ich noch nie verstanden. Hund ist Hund. 

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vor 3 Stunden schrieb Lique:

Die vollen deutschen Tierheime als Argument habe ich noch nie verstanden. Hund ist Hund. 

Ich versteh das Argument sehr gut, es ist doch schon fast unfair dem recht gutem deutschen Tierschutz gegenüber und den Tieren in deutschen Tierheimen, wenn Leute dann sagen, holen wir uns lieber einen Hund aus dem Ausland, denen geht's dort viel schlechter als hier. Muß der hiesige Tierschutz sich jetzt verschlechtern, damit Tiere bessere Vermittlungschancen haben? Kann ja wohl nicht das Ziel sein. Und für jeden Hund, der aus dem Ausland geholt wird, bleibt ein Hund im deutschen Tierheim sitzen...

Ich kann das Argument sehr gut verstehen, als Tierschützer kann sowas auch sehr frustrierend sein.

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(bearbeitet)

@Zurimor Dem muss ich aus meiner persönlichen Erfahrung widersprechen. Unser hiesiges Tierheim ist mittelgroß und beherbergt immer eine recht große Anzahl an Hunden aus Rumänien. D.h. also, dass der Bedarf für Hunde hier aus dem örtlichen Raum gar nicht so groß ist und eben NICHT ein Hund sitzen bleibt, weil einer aus dem Ausland kommt, sondern freie Zwingerplätze belegt werden. 

Am allerwichtigsten ist ja auch, dass der Hund zu einem passt. Und bei dieser Suche spielt das Internet eine gewichtige Rolle, denn so kann ich ganz viele Informationen über ganz viele verschiedene Hunde bekommen, das Angebot ist groß und die Möglichkeiten vielfältig.

Als wir uns für ein neues vierbeiniges Familienmitglied entschieden hatten, sind wir in verschiedenen Tierheimen gewesen und haben dort leider keinen Hund gefunden, weil mir relativ klar war, was für ein Typ Hund zu uns und unseren Lebensumständen passen würde und ich diesen Hund am liebsten im häuslichen Umfeld einer Pflegestelle kennenlernen wollte. Diese Kombination fand/findet sich eben häufig in der Vermittlung von Hunden aus dem Ausland. 

 

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vor 6 Stunden schrieb agatha:

 

War sie glücklicher???

 

Das was du beschreibst ist aber leider nicht das typische Leben eines griechischen Straßenhundes.
Diese können im Sommer dort sicherlich relativ gut leben. In Winter wenn die Touristen weg sind sieht es aber ganz anders aus. Wenig Nahrungsangebot und Kälte. Auch in Griechenland sind die Winter für Kurzhaarhunde die draußen leben oft sehr kalt. Haben sie den Winter überlebt werden sie im Frühjahr bevor die Urlauber kommen reihenweise vergiftet. Ich habe selbst einen Griechen dort mitgenommen der auf der Bundesstraße gelaufen ist. Ich bin absolut sicher es war die richtige Entscheidung, vermutlich hätte er sonst diesen Tag nicht überlebt.

 

Ich habe Kontakt zu 4 Tierheimen in meiner ländlichen Umgebung. Keines dieser Tierheime ist voll wenn es nicht Auslandshunde aufnimmt. Die deutschen Hunde die in diesen Tierheimen sitzen sind fast alle schwer zu vermitteln. Sie werden abgegeben weil sie alt sind oder bisher keine gute Erfahrung mit Menschen gemacht haben. Der Halter der aber einen normalen Familienhund sucht der findet diesen in den TH nicht. Der nimmt nicht den Kangal oder den 13 Jahre alten Dackel. Ich war jahrelang Pflegestelle und habe dieses Argument vielfach gehört. Warum also sollen unsere TH keine Hunde aus dem Ausland vermitteln? Diesen Hunden wird damit geholfen und die Suchenden müssen sich nicht bei Vermehrern umsehen. 

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@NannyPlum Das mag für eure Region stimmen, aber hier ganz sicher nicht. In Köln gibt's mehr als genug Hunde in THs, auch ohne Hunde aus dem Ausland.

Das Argument, daß für Hunde aus dem Ausland andere Hunde in den THs sitzenbleiben ist durchaus nicht von der Hand zu  weisen.

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vor 37 Minuten schrieb Zenta:

Ich habe Kontakt zu 4 Tierheimen in meiner ländlichen Umgebung. Keines dieser Tierheime ist voll wenn es nicht Auslandshunde aufnimmt. Die deutschen Hunde die in diesen Tierheimen sitzen sind fast alle schwer zu vermitteln. Sie werden abgegeben weil sie alt sind oder bisher keine gute Erfahrung mit Menschen gemacht haben. Der Halter der aber einen normalen Familienhund sucht der findet diesen in den TH nicht. Der nimmt nicht den Kangal oder den 13 Jahre alten Dackel. Ich war jahrelang Pflegestelle und habe dieses Argument vielfach gehört. Warum also sollen unsere TH keine Hunde aus dem Ausland vermitteln? Diesen Hunden wird damit geholfen und die Suchenden müssen sich nicht bei Vermehrern umsehen. 

 

Das entspricht auch meinen Erfahrungen und ich bin seit über 20 Jahren im Tierschutz unterwegs. 

 

Außerdem werden die deutschen Hunde ja nicht weggesperrt und nur die Migranten-Hunde in den Tierheimen zur Schau gestellt. Der Hundeinteressent bekommt alle Hunde zu Gesicht und entscheidet sich dann nach Absprache mit den Tierheimmitarbeitern für den Hund, der ihm am meisten zusagt und am besten in die Lebenssituation passt. 

 

vor 26 Minuten schrieb Zurimor:

@NannyPlum Das mag für eure Region stimmen, aber hier ganz sicher nicht. In Köln gibt's mehr als genug Hunde in THs, auch ohne Hunde aus dem Ausland.

Das Argument, daß für Hunde aus dem Ausland andere Hunde in den THs sitzenbleiben ist durchaus nicht von der Hand zu  weisen.

 

Ich bin nicht ganz sicher, ob ich nun lachen oder weinen soll, wenn ich von dir sowas lese. Du selbst hast doch einen Mischling vom Züchter gekauft der zudem in der Anfangszeit mehr Stress mit deinem Umfeld hatte, als ein Angsthund aus Rumänien. 

 

 

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vor 6 Stunden schrieb agatha:

mir ist es gerade wieder mal so als Argumentation ins "Gesicht"

gesprungen: "wieso werden Hunde , die sich doch in ihrem Leben eingerichtet haben, vom Tierschutz nach Deutschland verfrachtet??"

 

Da sehe ich meine Lucie, ehemalige Straßenhündin in Griechenland geboren.

Sie liebt den Strand,knackt dort die Grabbenschalen auf.

Rennt in die Wellen, ist sichtlich froh.

 

Dann sehe ich sie jetzt im Winter bei mir.

Hält sich bei dem kalten Schmuddelwetter auf dem Sofa fest, hofft , dass ich Zeit für sie habe.

Sie liebt es, frei zu rennen, aber wie kann sie das bei uns???

Jede Spur des Wildes, jedes fremde Kind, das sie anspringen will, jeden fremden Hund, den sie begrüßen will, alles wird ihr verwehrt.

Leine ist angesagt.

Aber sie bekommt ihr Futter, so verlässlich, dass sie die Mülleimer fast ignoriert.

Und immer, wenn ich mich Frage , war sie glücklicher in Griechenland,,,,,, dann sehe ich die Narbe unter ihrem Hals .

 

War sie glücklicher???

 

Fröhlich über den Strand laufen und in die Wellen rennen, dazu vielleicht noch nach Lust und Laune jagen zu können, Mülleimer zu plündern und glücklich Kinder und Hunde anspringen - klingt vielleicht super. Aber war das so, als Lucie noch herrenlos in Griechenland herum lief?

 

Ich denke, da wird es ähnlich wie hier in Spanien sein. Herrenlose Hunde im Sommer am Strand: Die werden ganz flott weggejagt. Mag sein, dass manchmal ein herrenloser Hund sogar fröhlich am Strand herumläuft, aber nur, wenn sein Bauch gefüllt ist. Ansonsten wird er auf Futtersuche sein. Dazu bieten sich die Mülleimer an und da durch herrenlose Hunde der Müll schön auf dem Strand verteilt wird, sind die Hunde nicht gerne gesehen.

 

Hier jagen herrenlose Hunde auch - und auch die Hunde, die zwar ein Zuhause haben aber streunen dürfen. Jäger sehen das nicht gerne und haben kein Problem damit, einen jagenden Hund zu erschießen. Ob der dann sofort tot oder nur angeschossen ist, das wird nicht kontrolliert. Es werden nicht selten Hunde von Tierschützern aufgegriffen, die jede Menge Blei im Körper haben.

 

Ich weiß nicht, wie das bei den Griechen ist. Spanier mögen es überhaupt nicht, wenn Hunde einfach Kinder anspringen. Vielleicht ist es in Griechenland anders, aber hier habe ich noch keinen herrenlosen Hund erlebt, der fremde Hunde anspringt. 

 

Bei uns laufen weniger herrenlose Hunde an den Stränden rum. Die meisten irren durchs Campo, also durch ländliche Gegend und da halten sich in der Regel keine Touristen auf, die Hunden  mal ein Leckerchen zustecken. Diese Hunde sehen nicht glücklich aus, sind meisten sehr dünn und wenn sie niemand füttert oder aufnimmt, überleben sie selten lange. 

 

Ich könnte jetzt Geschichten erzählen, die ich hier erlebte habe. Das lasse ich aber besser sein. Wenn man immer wieder herrenlose Hunde erlebt, ist klar, dass sie sich nicht wohlfühlen. die wirken auch selten entspannt und fröhlich, so wie wir das von unseren Hunden kennen, die wohlbehütet bei und mit uns leben. Die sind angespannt, immer auf der Hut und hungrig. 

Hier finden sie im Campo und im Sommer auch kaum oder gar kein Wasser. Ich möchte nicht wissen, wie das ist, so einen enormen Durst ertragen zu müssen.

 

Und ja, im Winter sind die Nächte kalt und auch diese Hunde liegen dann gerne im Warmen. 

 

Ich weiß nicht, wie voll Deutschlands Tierheime sind und ob ausländische Hunde deutschen Hunden die Plätze wegnehmen. Es ist natürlich auch nicht die Lösung des Problems, die Hunde nach Deutschland zu bringen - aber für jeden einzelnen Hund könnte das die Lösung sein, denn dadurch hat er eine Chance auf ein Leben. Hier in Spanien würde ich keinen Hund in ein Tierheim bringen. Die Tierheime hier sind einfach nur schrecklich. Und auch nicht jeder Tierschutzverein leistet gute Arbeit - und bereitet zum Beispiel die Hunde auf ein Leben in Deutschland vor. Wenn die Hunde bis dahin nicht viel vom Leben in der Zivilisation kannten, dann ist es natürlich erstmal schwierig, wenn sie in Deutschland vermittelt werden. 

 

Schwieriges Thema. So aus der Ferne und wenn man nur mal kurz im Urlaub herrenlose Hunde im Sommer am Strand sieht, könnte vielleicht der Eindruck von glücklichen, freien Hunden entstehen. Wenn man das aber immer wieder sieht, sind die Begriffe Glück und Freiheit völlig fehl am Platz.

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(bearbeitet)
vor 8 Minuten schrieb Estray:

Ich bin nicht ganz sicher, ob ich nun lachen oder weinen soll, wenn ich von dir sowas lese. Du selbst hast doch einen Mischling vom Züchter gekauft der zudem in der Anfangszeit mehr Stress mit deinem Umfeld hatte, als ein Angsthund aus Rumänien.

Darum geht es hier nicht und hat mit dem Thema überhaupt nichts zu tun. Alle meine Tiere in den letzten Jahrzehnten kamen aus THs, dafür, daß mein Hund nicht aus einem TH ist gibt es Gründe die hier aber nichts zur Sache tun. Was sollen solche Scheinargumente, denn nichts anderes ist es?

Fakt ist und bleibt, daß Hunde aus dem Ausland durchaus auch Hunden aus deutschen THs den Platz wegnehmen. Und ich persönlich hab auch schon öfter das Argument gehört/gelesen "Aber den Hunden dort geht es ja viel schlechter als Hunden in deutschen Tierheimen", das ist natürlich ein Schlag ins Gesicht für den hiesigen Tierschutz.

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vor 2 Minuten schrieb Zurimor:

Aber den Hunden dort geht es ja viel schlechter als Hunden in deutschen Tierheimen", das ist natürlich ein Schlag ins Gesicht für den hiesigen Tierschutz.

 

Warum ein Schlag ins Gesicht? Das spricht doch eher für den deutschen Tierschutz, sonst würde es den Hunden genauso beschissen gehen, wie den Hunden in Ländern wie Rumänien, Spanien, Griechenland...usw. 

Hast du dir schon mal ein Tierheim in diesen Ländern angesehen? 

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