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Hundeforum Der Hund
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Hunde aus dem Ausland retten- bei vollen Tierheimen

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

@Holo Es geht hier nicht um mich, ich bin nicht das Thema dieses Threads, das Thema ist "Hunde aus dem Ausland retten- bei vollen Tierheimen". Und ich verstehe, warum versucht wird, die Diskussion auf eine persönliche Schiene zu bringen, um mich und damit auch meine Argumentation schlechter dastehen zu lassen, das ist mir durchaus klar. So funktionieren Diskussionen aber nicht, Argumente sind unabhängig von der Person die sie geäußert hat. Und damit können wir die Versuche persönlich zu werden jetzt auch bleiben lassen, oder? :)

 

 

 

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vor 9 Stunden schrieb agatha:

mir ist es gerade wieder mal so als Argumentation ins "Gesicht"

gesprungen: "wieso werden Hunde , die sich doch in ihrem Leben eingerichtet haben, vom Tierschutz nach Deutschland verfrachtet??"

 

Da sehe ich meine Lucie, ehemalige Straßenhündin in Griechenland geboren.

Sie liebt den Strand,knackt dort die Grabbenschalen auf.

Rennt in die Wellen, ist sichtlich froh.

 

Dann sehe ich sie jetzt im Winter bei mir.

Hält sich bei dem kalten Schmuddelwetter auf dem Sofa fest, hofft , dass ich Zeit für sie habe.

Sie liebt es, frei zu rennen, aber wie kann sie das bei uns???

Jede Spur des Wildes, jedes fremde Kind, das sie anspringen will, jeden fremden Hund, den sie begrüßen will, alles wird ihr verwehrt.

Leine ist angesagt.

Aber sie bekommt ihr Futter, so verlässlich, dass sie die Mülleimer fast ignoriert.

Und immer, wenn ich mich Frage , war sie glücklicher in Griechenland,,,,,, dann sehe ich die Narbe unter ihrem Hals .

 

War sie glücklicher???

 

Sie wäre nicht alt geworden, evt. vergiftet, wäre eingefangen, erschossen, was weiss ich noch was.

Wenn mir, wo auch immer auf der Welt ein in Not geratenes Tier begegnet, versuche ich zu helfen.

Ich finde Auslandstierschutz genauso sinnvoll, wie "Inlandstierschutz". Weil wir Menschen eben unterschiedlich sind. Bin ich als Deutsche in Spanien und kümmer mich dort um Tiere, weil mein Leben eben diese Wendung nahm, bin ich heilfroh um jedes Tier, was in Deutschland (oder sonstwo) eine Chance erhält.

(Länder können beliebig ausgetauscht werden mit Bulgarien, Nordpol, Mond oder Mars, Griechenland, Uganda und was auch immer...)

 

Aber ich persönlich engegiere mich im "Inlandtierschutz" und hier auch noch speziell auf ein paar wenige "Rassehunde" in Not.

Mein inländisch schlecht gehaltener BC dankts mir, indem er mir ab und zu in die Wade beisst.

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vor 10 Stunden schrieb agatha:

Da sehe ich meine Lucie, ehemalige Straßenhündin in Griechenland geboren.

Sie liebt den Strand,knackt dort die Grabbenschalen auf.

Rennt in die Wellen, ist sichtlich froh.

 

Ich kann das in meinem Fall mit ganz wenigen Fotos erklären, btw:

 

16146168184_84bf9530cd.jpg versus 27840744769_c27264ba10.jpg

 

...und...

 

9451847416_c5b4c06f0f.jpg versus 39108303411_72edfdb647.jpg

 

Sprechen können die beiden ja zum Glück nicht. Man stelle sich vor, die würden jeden Scheiß kommentieren! :ph34r:

 

so weit

Maico

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(bearbeitet)

Kein Problem mit Auslandstierschutz, wenn er von den richtigen Leuten organisiert wurde. Ich selber würde keinen Hund für mich importieren lassen  da hier der Hund mit Gemeinschaftsverhältnissen klarkommen muß, bei denen viele andere Menschen (z.T. hundeängstlich) und Tiere beteiligt sind, dafür will ich den Hund erst persönlich kennenlernen.

Das Einzige, was ich dabei zwingend notwendig finde, ist den Hund  vor Sandmücken oder anderen Vektoren zu schützen (mit einem giftigen Spoton bzw. Halsband) bis man nach einer gewissen Dauer einen aussagekräftigen Mittelmeertest macht und natürlich erst recht, wenn er Leishmaniose positiv ist. Das wird leider nicht immer so gehandhabt, deshalb haben sich in Deutschland leider schon Hunde, die nie im Ausland waren infiziert. Sandmücken gibt es dank Klimawandel mittlerweile auch hier.

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vor 28 Minuten schrieb Zurimor:

@Holo Es geht hier nicht um mich, ich bin nicht das Thema dieses Threads, das Thema ist "Hunde aus dem Ausland retten- bei vollen Tierheimen". Und ich verstehe, warum versucht wird, die Diskussion auf eine persönliche Schiene zu bringen, um mich und damit auch meine Argumentation schlechter dastehen zu lassen, das ist mir durchaus klar. So funktionieren Diskussionen aber nicht, Argumente sind unabhängig von der Person die sie geäußert hat. Und damit können wir die Versuche persönlich zu werden jetzt auch bleiben lassen, oder? :)

 

 

 

 

Wasser predigen und Wein trinken. 

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@Estray Klar, du kennst mich ja auch so gut. :)

 

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vor 50 Minuten schrieb Zurimor:

Ich find's nicht angebracht, daß versucht wird, die Diskussion auf eine persönliche Schiene zu bringen. Ausgangspunkt war dieser Satz von Liquee:

 

Daraufhin hab ich geschrieben, daß ich das Argument durchaus nachvollziehen kann und hab versucht es zu erläutern. Um's noch weiter zu konkretisieren, schon allein durch das veränderte Suchverhalten der Leute bleibt sicher der ein oder andere Hund in deutschen THs auf der Strecke. Haben in diesem Thread ja auch einige geschrieben, daß sie ih TH nichts gefunden haben und dann im Internet gesucht haben. Früher hätte man in dem Fal wohl weiträumiger die THs abgegrast, heute kann man stattdessen im Netz suchen. Und manche gucken wohl auch gar nicht erst im Tierheim sondern suchen gleich im Netz und holen sich ihren Hund aus Spanien, Griechenland, Bulgarien, Polen oder sonst wo her.

Ich seh das durchaus kritisch und schrei nicht zu allem Hurra, nur weil das alle anderen so machen.

Ich verstehe Deine Erklärung aber nicht. Ich denke, um sie teilen zu können muss man zwischen "deutschen Hunden" und "ausländischen Hunden" differenzieren. Und das auch noch wertend: Deutsche Hunde adoptieren, statt ausländische. Den einen helfen, den anderen nicht. Ich habe gar keine Worte dafür, wie fern mir so eine Denkweise ist.

 

Hast Du überhaupt einen Malamute? Ich meine mich zu erinnern, dass das ein Mischling war. Welche Rasse wird dann erhalten durch den Kauf beim Züchter? Für mich wird damit nur die Produktion von noch mehr Hunden unterstützt, die dann den teutschen Hunden in den teutschen Tierheimen und den ausländischen Hunden, die den teutschen die Arbeit......äh die Körbchen wegnehmen.

 

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Und sorry, es geht nicht um Deine Person. Sondern eher darum, also mir jedenfalls, dass diese ganze Diskussion hier eigentlich ein Scherz ist, solange Leute sich Hunde vom Züchter bzw. Mischlingsvermehrer holen. Und wenn dann so jemand sich auch noch gegen Auslandstierschutz ausspricht, gehört dieser Hintergrund für mich mit zur Argumentation. Ich sehe mir den ganzen Kuchen an, nicht das Stück, dass mir unter die Nase gehoben wird. :)

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vor 2 Stunden schrieb Zenta:

 Auch du hast dir lieber einen jungen, süßen geholt als einen der schlechte Vermittlungschancen hat. Das ist für einen engagierten Tierschützer viel unbegreiflicher als ob einer eine deutschen oder einen rumänischen Hund aufnimmt.  

 

Versteh ich nicht.

 

vor 2 Stunden schrieb Zurimor:

@Holo Erstens ist es ein Züchter, wir stehen nach wie vor in Kontakt. Zweitens muß es auch Züchter geben um Rassen zu erhalten und ich finde bei einer Rasse wie dem Alaskan Malamute nichts Verwerfliches dran zum Züchter zu gehen, die finden sich im Tierschutz tatsächlich nicht wie Sand am Meer, ich hab monatelang geschaut.

 

Du hast keinen Malamuten vom Züchter.

Monate gesucht????

2 Minuten:

https://www.nothilfe-polarhunde.com/start.html

https://www.nordlicht-notfelle.de/zuhause-gesucht/

https://www.polarhunde-nothilfe.com/

http://www.tiere-in-not.de/tiere-in-not/hunde/polarhunde/

 

 

 

vor 24 Minuten schrieb 2010:

Aber ich persönlich engegiere mich im "Inlandtierschutz" und hier auch noch speziell auf ein paar wenige "Rassehunde" in Not.

 

Stimmt so nicht, denn im angrenzenden Ausland befindliche BCs oder Collies in Not würde ich auch aufnehmen. Auch BCs aus ihrem Herkunftsland.

Und letztendlich ists auch wurscht, ob der BC plötzlich ein Mops in Not ist. Aber in der Mopshilfe würde ich mich nicht engagieren, ebendsowenig, wie im spanischem Tierschutz, einfach weil ich keine Verbindung dahin habe.

 

 

 

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Ich finde es ohnehin völlig befremdlich, so extrem fixiert auf eine bestimmte Rasse zu sein. Das hat, jedenfalls für mich, immer einen bitteren Beigeschmack.

 

Die Argumentation "Hunde aus dem Ausland nehmen deutschen Hunden die Plätze weg", klingt für mich so schlimm, dass ich mich körperlich unwohl fühle.

 

Allerdings hab ich da auch eine für viele Leute extreme Meinung: Hunde von Züchtern/ Vermehrern nehmen Hunden, die wirklich ein Zuhause brauchen und vielleicht seit Jahren schon im TH sitzen, die Vermittlungschancen. :ph34r:

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      in Hundekrankheiten

    • Wenn man "nur" einem Tier das Leben retten möchte...

      Vorgestern abend erhielten wir (Initiative Lebenstiere e.V.) einen Anruf.   Ein Transporteur eines Schlachthändlers hatte eine Kuh mit Bänderüberdehnung auf der Ladefläche. Sie war auf rutschigem Spaltenboden gestürzt und sollte daher geschlachtet werden. Zwar stand sie auf trockenem Untergrund stabil, aber Spaltboden ist eben rutschiger und so war ihr Todesurteil schnell gefällt. Der Transporteur sollte sie an einen Großtransporteur übergeben, der sie dann umladen und zum Schlachthof bringen soll. Durch ihre Bänderdehnung rutschen der Kleinen auf dem rutschigen Transporter aber die Beine weg. Auf einem Großtransport kann das bedeuten, dass sie fällt und unter die Füße der anderen Rinder gerät und im schlimmsten Fall von den anderen totgetreten wird. Der Transporteur bat uns also um Hilfe. Die kleine Kuh würde am 9. Februar zwei Jahre alt werden, wenn sie nicht vorher in den Tod gefahren wird. Eigentlich wollten wir derzeit kein Rind retten, weil wir gerade keinen Stallplatz frei haben, aber wir konnten sie doch nicht einfach ihrem Schicksal überlassen! Wir telefonierten, verhandelten, organisierten und hatten dann eine Lösung: sie könnte erstmal zu unserem Klauenpfleger, bis sie fit genug für die Herde ist. Ein Lichtblick! Doch der Händler wollte ganz genau 1016 Euro für die Freigabe - 2€ pro kg Gewicht...
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