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Hundeforum Der Hund
Estray

Keinen Hund bekommen....

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Mich würde mal interessieren, wer hier schon mal eine Absage erhalten hat, als er sich für einen Hund vom Tierheim, Züchter oder einer Tierschutzorganisation interessiert hat und wie diese Absage begründet wurde.

 

Auch als Studentin ohne Garten und mit wenig Kohle bekam ich mehrmals Hunde aus dem Tierheim. Das war überhaupt kein Problem. Ich bewies Engagement und Tierliebe, das reichte wohl. :) 

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Meine Familie und ich. Ich war 18, mein bruder 12, wir hatten eine große Stadt Wohnung ( klar nicht ideal, aber wir können nicht alle auf einem Bauernhof leben) und Rasse Erfahrung mit der Rasse des Hundes, für den wir uns interessiert haben. 

Am Telefon hieß es wir können den Hund ansehen, klar, also sind wir 4 Stunden ( einfache Fahrt) hingefahren. Hund war super, wollten wir nehmen, und haben mit der pflegerin vor Ort besprochen, dass wir zur Sicherheit ( man soll ja sowas nicht aus dem Bauch entscheiden) noch mal drüber schlafen wollen. 

Am nächsten Tag hat meine Mutter angerufen: Sie vermitteln den Hund nicht zu uns, wir wohnen zu weit weg für eine Vorkontrolle.

 

Ich weiß das klingt absurd. Aber es war wirklich so. 

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Noch nie ,im Gegenteil.

Nützlich ist aber wahrscheinlich man macht sich im Vorfeld Gedanken über die eigenen Ressourcen.

Dafür bedarf es aber natürlich einer gewissen Selbstreflexion.

 

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Es kommt bestimmt auch auf's Auftreten an. Nicht jedem liegt es, sofort selbstbewusst reinzukommen.

Leider bekommen deshalb oft Leute, die 'gut' auftreten das was sie wollen, andere, die es vielleicht besser machen würden, nicht.

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(bearbeitet)

Oft passt es aber auch nicht und man merkt als Tierheimmitarbeiter, dass der Hund von den Interessenten anders eingeschätzt wird, als er tatsächlich ist. Da interessiert sich ein beruflich stark eingespannter Mensch, für einen Hund, der engen Kontakt möchte und ungerne alleine ist.

Oder eine Familie mit Kleinkind für einen stürmischen 40-kg Hund. Oder eine unerfahrene Dame für die zarte Hündin, die aber im letzten Zuhause ein Wadenbeisser war. 

Manchmal wird das dann dem Tierheim zum Vorwurf gemacht und man bekommt Kommentare, dass die Tierheime ja nicht vermitteln wollen und man ein arbeitsloser Millionär ohne Kinder mit parkähnlichem Grundstück sein müsste....

Dabei bin ich sehr sicher, dass jedes Tierheim und jeder Tierschutzverein liebend gerne Hunde vermitteln und glücklich wäre für die Hunde ein passendes Zuhause zu finden (für Nachschub ist ja leider eh gesorgt). Aber eben ein passendes Zuhause und da kann man sich nur auf seine Erfahrung und sein Bauchgefühl verlassen, denn man kann den Menschen nur vor den Kopf gucken. Sicher liegt man da auch oft daneben, aber das lässt sich nicht vermeiden. 

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vor 1 Minute schrieb Nebelfrei:

Leider bekommen deshalb oft Leute, die 'gut' auftreten das was sie wollen, andere, die es vielleicht besser machen würden, nicht.

Das kann ich so nicht bestätigen. Daher fände ich es besser, wirklich nur von persönlichen Erfahrungen zu schreiben und keine Vermutungen oder "Habe-ich-mal-gehört"-Situationen

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Gerade eben schrieb asti:

Das kann ich so nicht bestätigen. Daher fände ich es besser, wirklich nur von persönlichen Erfahrungen zu schreiben und keine Vermutungen oder "Habe-ich-mal-gehört"-Situationen

 

Stimmt. 

 

Würde ich auch begrüßen. Halten wir uns daran. 

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(bearbeitet)

Die Vermittlungen an denen wir beteiligt waren ,waren eher gegenteilig.

Ist jemand sehr von sich über zeugt,schätzt er seine Kompetenzen eher falsch ein.

 

Aus einem TH zu vermitteln ,oft stark vorbelastete Hunde, ist einfach auch schwierig.

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Bislang nie Probleme gehabt, aber mich dennoch manchmal wirklich geärgert. Wobei ich eine gewisse Betriebsblindheit bei Tierschützern sehr gut verstehen und nachempfinden kann. Ist nix für schwache Nerven, der Job.

 

Am Ende waren die Fellnasen, die ich wollte auch da, wo ich sie haben wollte: In einem Körbchen in meiner Wohnung. :wub: Manche Vermittlung war durchaus spannend und filmreif: bei Rumsi wusste ich am Morgen des Tages gar nicht, das ich überhaupt einen dritten Hund am Abend haben sollte. Fafnir wurde "hinterhofmässig" auf dem Parkplatz Lidl Eschede übergeben, von einem Kombi in den anderen (hattet Ihr jemals einen Hund bekommen, der wie ein Honigkuchenpferd strahlte und nach Heu duftete?).

 

so weit

Maico

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Bei mir war das auch schon mehrmals der Fall. Als Jugendliche war ich mit meinen Eltern im örtlichen TH ( dazu muss ich sagen, dass ich viel Zeit dort ehrenamtlich verbracht habe, mein Gesicht war also nicht unbekannt). Ich hatte mich beim spazieren gehen unsterblich in einen Spitz/ Chow Chow (?) Mischling verliebt. Für uns hätte alles perfekt gepasst - für das Tierheim nicht. Das Tierheim entschied sich für ein alleinstehendes Paar mit einem ersten Hund. Ich war furchtbar enttäuscht und nett verpackt wurde das ganze auch nicht... Den gleichen Fall gab es noch einmal bei einem anderen Hund. Alles sehr enttäuschend..

Im Bekanntenkreis meiner Familie, gibt es eine Frau, die ein Hundehotel hat. Dort gibt es immer mal wieder Hunde, die nicht wieder abgeholt werden... Leider konnten wir damit kein Tierheim unterstützten, aber zwei Hunden ein schönes zu Hause bieten. 

Über den Spitz Chow Chow Mischling bin ich übrigens nie hinweg gekommen. Ich habe lange nach so einem Mix im Tierschutz gesucht, leider nie gefunden... Deshalb gab es dann einen Eurasier vom Züchter :)

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      in Hundezucht - Prägung - Sozialisierung


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