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Hundeforum Der Hund
Estray

Keinen Hund bekommen....

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Als damals Alleinerziehende musste ich mich schon ziemlich ins Zeug legen, um einen Hund vom Züchter zu bekommen.

Bei einem Vermehrer hätte ich wohl keine Probleme gehabt.

 

Ohne persönliche Vorstellung wäre ich überhaupt nicht in Betracht gezogen worden. Auch meinen damals 6-jährigen Sohn wollten die Züchter kennen lernen, weil ihnen der Umgang ALLER Familienmitglieder mit einem ihrer Welpen wichtig war.

 

 

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Bei "Körbchen gesucht" habe ich einmal wegen eines behaarten Nackthundmixes eine Anfrage gestartet. Ich schrieb:"erstmal unverbindlich..." und erntete eine Absage nach dem Motto: "wie können sie sich einbilden, bei einem so flappsigen Anschreiben je einen Hund von mir zu bekommen....." Nicht wortwörtlich. Sinngemäss. Wurde insgesamt ziemlich niedergemacht.

 

Ich hatte ja selber Welpen (VdH-Zucht), und habe auch Interessenten abgewiesen.

Z.B. eine sympathische Frau, die ihre Hundeangst mit einem Terrierwelpen bekämpfen wollte.

Ein Adelshaus, wo die Sekretärin keinerlei Auskunft über die zukünftigen Lebensumstände des Hundes geben wollte, ginge mich nichts an.

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Inzwischen würde ich übrigens auch die Vermittlung über private Halter nicht verneinen - also ohne den Weg über das Tierheim. Es gibt ja genug vernünftige Hundehalter, die krankheitsbedingt oder so keinen Hund mehr halten können. 

Haben wir vor Aiwi alles ausgelotet, aber es passte nicht..

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(bearbeitet)

Das ist aus dem anderen Thread, paßt hier aber besser:

vor einer Stunde schrieb NannyPlum:

Ich glaube das da noch ein anderes Thema im Raum steht, nämlich  warum man keinen Hund aus dem Tierheim bekommt

Kommt aufs Tierheim an. Unseres gehört zu denen mit einem oberflächlichen Schema- ist ein großes Tierheim. Leider sind nicht alle TH so super wie das in Gießen z.B oder das in Lübeck oder viele andere..

Bei Haus und Garten, Halbtagsbeschäftigung und ohne Kinder am Stadtrand kriegt jeder unbesehen einen Hund, egal ob die von dort relativ häufig auch wieder zurückkommen. War ich einmal dabei- Frau in Tränen-Mann behauptet der Welpe (!!!) würde Männer angreifen- das war so offensichtlich, daß der Typ gar keinen Bock auf eionen Hund hatte.

Wir hätte einen gekriegt-keine Frage. Aber mit Teenager nur einen Hund, der keine "Auffälligkeiten" gezeigt hat, ganz egal ob wir mit dem betreffenden Hund schon zigmal Gassi waren und er alle von uns super fand (das war dann ein "Fehler" der diensthabendengewesen uns mnit dem Gassi laufen zu lassen). Der Rudelführer ist in dem TH immer noch präsent.

Konkret waren das bei uns ein Schäferhund-Mix, der große bärtige Männer suspekt fand und vom Tierheim "das ist ein böser Hund genannt wurde". Wohlbemerkt von Leuten, die nicht Pfleger dieses Hunde waren geschweige denn einmal mit dem rausgegangen waren. Da war das sofort ein anderer Hund.

Der andere, ein BC- MIx, mit dem wir auch öfter unterwegs waren, war auf einmal ein hochgefährlicher Hund, "der auf die Arme geht". Der- unausgelastet wie noch was- hatte auf dem ersten Gang genau einmal in den Unterarm gezwickt- ein ruhiger aber bestimmter "Nein"- Abbruch mit dem Hinweis, daß das wehtut hat gereicht, hat er nie wieder gemacht. Dem müßte das erst "ausgetrieben" werden, bis dahin dürfte er gar kein Gassi mehr kriegen:angry:...Der kam übrigens auch aus der Vermittlung zurück.

 

Zwei von denen vermittelte Hunde kenne ich, die als völlig unauffällig, unproblematisch an Ersthundehalter mit dem Profil Haus, Stadtrand, Garten , kinderlos vermittelt wurden. Ich mag die Hunde und die Leute sind froh, wenn sie uns auf Gassigängen treffen, die eine mit einer Australian Shepherd- MixHündin, mit der die Halterin sichtlich überfordert ist (hat schon andere Hunde angegriffen) die andere eine krasse Leinenpöblerin und "Tutnix", wie es sie ausgeprägter nicht mehr gibt, als "stubenrein" vermittelt, was sie nicht war. Beide treffen uns gerne, mit anderen HH würden sie /bzw. haben sie schon Stress gekriegt, deswegen gehen sie denen lieber aus dem Weg- von der Leinenpöblerin hatte ich schon öfter geschrieben, das hat sich schon sehr gebessert, der helfe ich gerade beim Abruftraining.

 

"Sie wollen einen Hund, hätten ihn aber lieber kastriert?" Kein Problem, machen wir kurz vor Abholung". "Rassehunde werden nur kastriert vermittelt".

Ein anderer hochgestresster BC-Mix-Rüde, der schon Jahre im TH saß, wurde auch kastriert, die Pfleger unterhielten sich lachend und Schenkelklopfend darüber. Ein Kleinsthund, der Angst hatte rauszugehen und sich dann mühsam Schritt für Schritt mit mir vor wagte, wurde nach dieser riesigen Leistung mit einem "Da kommt er ja der Feigling" in die Runde "begrüßt".

Einen Foxterrier, den andere Hunde stressen, durfte man nicht streichelnd beruhigen, weil "sonst lobt man ihn dafür noch".

 

Ich hab' es versucht aber irgendwann nicht mehr ausgehalten.

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(bearbeitet)

Als ich mich auf die Suche nach meinem ersten Hund gemacht habe in Kanada im Tierheim. Da war ich interessiert an deiner hübschen und netten Schäferhündin. Allerdings gab es mehrere Interessenten und ich konnte sie nicht sofort aufnehmen, weil ich nochmal in die Arktis musste zum Arbeiten. Also hat sie jemand anders bekommen. Ich war ein bisschen enttäuscht, weil ich sie echt toll fand, aber natürlich ist es verständlich, dass sie nicht Hunde für mich aufsparen. Es gibt unglaublich viele Hunde in Tierheimen in Kanada. Die schauen einfach dass sie die an den Mann bekommen, wenn irgendwie möglich.

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In Bremen habe ich schon oft davon gelesen und gehört, das Leute keinen Hund aus den zwei großen Tierheimen bekommen haben. Das ist wohl leider auch keine Seltenheit. Da liest man einfach immer mal wieder in verschiedenen Gruppe von Leuten die jetzt woanders suchen weil dem Tierheim dieses und jenes nicht gepasst hat. 

 

Alle Katzen unserer Familie stamme / stammten allerdings aus dem Tierheim /Tierschutz. Da war das niemals ein Problem (klar, nun ist so eine Katze halt auch kein Hund).

 

Die Tierheime haben aber auch oft Tage der offenen Tür und andere Veranstaltungen um auf sich und die Seelen im Heim aufmerksam zu machen.

 

Keine Ahnung was da manchmal so schief läuft zwischen Vermittler und potentiellen neuen Besitzern 

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vor 8 Minuten schrieb Mrs.Midnight:

Keine Ahnung was da manchmal so schief läuft zwischen Vermittler und potentiellen neuen Besitzern 

 

Das was immer schieflaufen kann bei menschlichen Interaktionen ...

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Gerade eben schrieb marcolino:

 

Das was immer schieflaufen kann bei menschlichen Interaktionen ...

Das stimmt, aber da es nunmal doch recht häufig dort vorkommt :35_thinking:

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vor 2 Minuten schrieb Mrs.Midnight:

Das stimmt, aber da es nunmal doch recht häufig dort vorkommt :35_thinking:

 

Ich glaub, der Job im Tierheim ernüchtert massiv das Menschenbild, was man hat. 

 

so weit

Maico

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Ich glaube bei uns war es auch ein Fall von  "Viele Köche verderben den Brei". Bei drei interaktionen mit dem Tierheim hatten wir es mit drei verschiedenen Leuten zu tun ( die scheinbar verschiedene Ansprüche hatten).

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      in Hundezucht - Prägung - Sozialisierung


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