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Keinen Hund bekommen....

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Echt traurig und mega dreist was man hier so liest. 

 

"Sie wollen doch nur Hundebegegnungen üben" find ich echt krass. Was für inkompetente Personal da teilweise arbeitet ist der Wahnsinn. 

 

Vorallem auch dieser ständige "der Hund braucht einen Garten" Unsinn. Dann findet der Hund jemanden mit Garten :105_point_right:im schlimmsten Fall verlockt so ein Garten die Leute dann dazu nicht mehr richtig Gassi zu gehen, weil der kann ja in den Garten. Dann hat der Hund da auch nichts von. 

 

Auch das ständige "sie sind zu jung" "sie sind zu alt", was ist denn das perfekte Alter ?

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Ich finde es auch erstaunlich, mit welchen Begründungen manche Leute keine Hunde bekommen (haben). Und ich kann mir gut vorstellen, wie frustrierend das sein muss.

 

Aber ich kann auch die TH Mitarbeiter teilweise gut verstehen. Die sind jeden Tag damit konfrontiert, dass Tiere (auch aus den teilweise absurdesten Gründen) abgegeben werden und teilweise sogar mehrfach wieder im TH landen. Die bekommen so viel Tierleid mit, so viele arme, traurige Tierseelen, die teilweise durch Menschenhand gebrochen sind..

Und natürlich liegt diesen Menschen viel dran, dass die Tiere ein Zuhause auf Lebenszeit finden, in denen es ihnen wirklich gut geht.

 

Ich stelle mir das wirklich nicht einfach vor. 

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Also ich bin ja mittlerweile mit 2 Vermittlerinnen befreundet und war in meinen jungen Jahren sehr eng mit einem Tierheim in Kontakt ....

Was diese Leute spätestens alle zwei Wochen (manchmal auch 3x in einer Woche) für absolut abartige Geschichten verkraften müssen, da fehlt dem Otto-Normalverbraucher normalerweise jegliche Fantasie. Dazu braucht man wirklich eine robuste Natur.

Ganz ehrlich ? Ich könnte das nicht, denn ich würde in null-komma-nix den Glauben an die Menschheit verlieren.

Deshalb kümmere ich mich ausschliesslich um die Vierbeiner und halte mich bei den Zweibeinern (ausser ab und zu mal ´ne Vorkontrolle) völlig raus.

Ausser: Ich lass die Tierschützer in Ruhe erzählen....Denn irgendwo muss der Ballast ja hin....

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Höchstwahrscheinlich hören die TH Mitarbeiter auch von Interessenten die abenteuerlichsten Geschichten, schätze ich. Vielleicht kann @asti da ja mal was zu schreiben?

 

Es ist halt auch einfach eine große Verantwortung, zu entscheiden, bei wem es Lebewesen einziehen kann und bei wem nicht.

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Hallo...ich hab auch,eigentlich nur schlechte Erfahrungen mit dem Tierschutz gemacht.

Während meiner Ausbildungszeit hatte ich Katzen. Damals war es eine und so sollte noch eine zweite dazu...die Katze in die ich mich verguckt hatte gab es nur im Doppelpack.Das war auch okay.Beide Katzen sind dann eingezogen, nach 2-3 Tagen hustete die eine Katze arg und hat nichtmehr gefressen-also ab zu Tierarzt.Die haben eine Lungenentzündung festgestellt und eben,daß beide Lungenflügel nur noch im oberen Teil belüftet werden.Dazu hochgradig Fieber und eine Therapie äusserst fragwürdig und kostenspielig.Die Katze musste bei der TA stationär bleiben und ich habe die Tierschutztante angerufen um sie über diese unschöne Entwicklung in Kenntnis zu setzen.Für sie war es klar- die Katze hat sich das bei mir geholt und die Behandlungskosten gingen zu meinen Lasten.Ich habe gesagt sie möchte bitte bei der TA anrufen um sich die Sache mal erklären zu lassen und,daß im Raum steht das Tier zu erlösen.

Das hat sie dann auch gemacht...mit dem Ergebnis- sie haben die Katze bei der TA abgeholt um sie selbst zu kurieren.Mich haben sie aufgefordert die bei mir verbliebene Katze zurückzugeben weil die beiden ja zusammengehören.Also habe ich schweren Herzens die Katze wieder hingebracht.Nach weiteren 3-4 Tagen hat mich die Tante erneut angerufen...ob ich denn die Katze wieder nehmen könnte denn die andere ist nun doch gestorben.Ich hab dankend abgelehnt.

Meine eine Hündin kam von einer Pflegestelle von damals Country-Dog...gottseidank war sie nie auf diesem Hof.Wer wissen will was da abging sollte mal bei Google Country-Dog ,Zarenhof oder Gesa Kuhn eingeben.:ph34r:

Vor 2 Jahren ist ja meine alte Hündin verstorben...also wollte wir diesen Platz wieder füllen.Allerbeste Voraussetzungen (unserer Meinung nach).Wir hatten Uns für eine kleine Hündin aus einem Tierheim in der Nähe entschieden-die bekamen wir nicht weil unsere beiden anderen Border sie beim spielen hätten verletzen können.

Dann hatten wir uns eine Hündin aus Rumänien ausgeguckt,vorher erstmal versucht alles über die Orga herauszufinden damit man da nicht den Hundehandel unterstützt.Es wurden Bilder hin und hergeschickt,der Bogen ausgefüllt (Teilzeitstelle in Nachtdienst, Haus mit großem Garten, das Haus 24 St.besetzt-mein Mann ist ja in den Nächten wo ich arbeiten gehe daheim, noch 2 Hundekumpels hier, Urlaub mit den Hunden und zum Tierarzt gehen wir auch).Nun warteten wir ,tatsächlich wurden wir nach einigen Tagen angerufen und bekamen eine Absage.Es wäre ja noch ein junger Hund und wenn ich vormittags (also bis 12Uhr) nach dem Nachtdienst schlafe wäre das schlecht weil so ein junger Hund gerade am Vormittag so aktiv wäre.Auf meine Einwände von wegen die anderen Hunde kamen auch als Welpen bzw.Junghund her und hätten damit kein Problem, zumal es sich um 2Tage in der Woche handelt ich zudem die Schulferien frei habe, lies sie sich nicht erweichen.Also dann halt nicht.

Gegangen sind wir dann wieder zu einem "ordentlichen" Züchter und haben uns dort wieder einen Hund geholt.

Wir werden dann wohl auch nächstes mal zum Züchter gehen.

                    LG Carlotta

 

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Natürlich bekommt man niederschmetternde Geschichten zu hören. Ich kann da ein Lied von singen. :(

Natürlich kostet es Kraft, bedeutet Verantwortung. 

 

Aber ob man deshalb fehlende Gärten als Ausschlusskriterium haben muss... mit welcher Begründung?

 

Ich finde auch "Tierschützer" schwierig, die dann von Alphastatus und Rudeln anfangen, dieser und jener Hund bräuchte mal eine harte Hand, Hunde müssten draußen gehalten werden, Nordische müssten vor den Schlitten und unter 50 km am Tag ginge überhaupt nichts, ...

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@Amaterasu Ich kann nur vermuten, aber vielleicht wird ein fehlender Garten manchmal vorgeschoben, um dem Interessenten einen anderen Grund nicht zu nennen, um ihn icht zu verletzen? Ich weiß es nicht, könnte es mir aber vorstellen.

 

Und ja, man bekommt häufiger mit, dass die von dir erwähnten, überholten Ansichten (harte Hand, Alphastatus usw) und auch Erziehungsmethoden in Tierheimen an der Tagesordnung stehen. Das ist natürlich blöd, finde ich auch. Vor allem wenn man weiß, dass solche Ansichten den Hunden viel mehr schaden als nutzen.

Da bin ich selbstverständlich auch kein Freund von. 

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Also ich kann auch leider fast nur negatives berichten.

Für den ersten Hund damals war ich mit 19 Jahren angeblich zu Jung. (Kinder darf man da schon bekommen.)

Eigene Wohnung und Arbeit war da. Mit Hundekompatiblen Arbeitszeiten.

Dann anderes Tierheim, hab ich einen Hund entdeckt den ich kannte.

Auf meine Anfrage ob ich mit ihm mal spazieren gehen könnte (hab auch erklärt das ich den Hund kenne),

kam ein "Nein auf keinen Fall, der Hund ist Bissig." Keine weiteren Gespräche möglich.

Danach hab ich meine Collie-Mix Hündin von Privat übernommen.

Etwas später, wir wohnten mittlerweile auf dem Land, großer Hof mit Koppeln und viel Platz,

wollten wir einen Zweithund .

Da gab es dann die Absurdeste Begründung.  Wir fragten für einen 6 Monate alten Bernersennenrüden an.

Es kam direkt eine Absage. Der Hund sollte nicht zu meiner Hündin, sie könnten sich eventuell ja nicht verstehen

und ausserdem vermitteln sie nicht auf einen Hof wo die möglichkeit bestünde einen Zwinger zu bauen.

Originalaussage; In einer drei Zimmerwohnung ohne Ersthund , hätten sie ihn bekommen. :2_grimacing:

Danach hab ich aufgegeben. Zweithund kam dann von einem Bauernhof.

Danach zwei Hunde vom Züchter, Ferun ist wieder eine Privatabgabe und Valentina jetzt kam aus Spanien über den Tierschutz.

Aber auch da war ich mit dem Ablauf nicht wirklich Glücklich. Mit Valentina schon. :D

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vor einer Stunde schrieb colu:

@Amaterasu Ich kann nur vermuten, aber vielleicht wird ein fehlender Garten manchmal vorgeschoben, um dem Interessenten einen anderen Grund nicht zu nennen, um ihn icht zu verletzen? Ich weiß es nicht, könnte es mir aber vorstellen.

 

Vielleicht ist es genauso verletzend einen Hund nur nicht zu bekommen, weil der Garten fehlt. 

 

Und das erklärt auch nicht die Anzeigen, die von Anfang besagen, dass man sich ohne Haus und Hof gar nicht erst melden braucht. Es wird ja oft bereits in der Anzeige bestimmt, dass ein Garten vorhanden sein muss.
Edit: aber du hast ja manchmal geschrieben, das hab ich nicht überlesen. :)

 

- - -

 

Was mir gerade auch noch einfällt: nur langjährige Rassenkenner kämen in Frage. Ohne jegliche Differenzierung, natürlich muss ich Neulingen allgemein oder mit Rasse X nicht den traumatischsten Hund der Rasse X vermitteln, aber es gibt eben auch die "unproblematischen" Vertreter.

Und einen anderen "Grund" wollte ich noch nennen, ist mir aber gerade entfallen... vielleicht komme ich wieder darauf.

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Insgesamt drei Wochen habe ich mit einem Hund im TH gearbeitet. Außer mir gab es keine Interessenten. Nach zwei Wochen dann das Gespräch, es liefe alles prima, man hätte ein sehr gutes Gefühl, aber man benötige noch Papiere. Es ging um einen Rotti Mix. Also zum Einen die Sachkunde, zum Anderen das polizeiliche Führungszeugnis. Okay gut, alles arrangiert, eine Sachverständige des Vet Amtes kam drei Tage später direkt zu mir (nachdem ich kurz erklärt hatte worum es geht, gabs nen schnellen Termin - erließ mir sogar noch die Anfahrt). Das ganze dann natürlich in doppelter Ausführung, da mein Hundesitter die Papiere auch vorlegen musste. Summa summarum habe ich also 100,- € auf den Tisch gelegt für Sachkunde und Zeugnis, um eine Woche später zu hören zu bekommen "Ihr Hundesitter ist zu alt für einen Hund". Das war die Absage. Das Alter (59) war keine neue Info. Stattdessen wollte man mir dann einen alten kranken Hund andrehen, weil der besser zu meinem Hundesitter passen würde. Dass ich mit 29 Jahren die Halterin wäre und was zu mir passt, spielte keine Rolle.

Ich war so sauer (nicht zuletzt wegen der 100,- €), dass ich kurzer Hand beim Ordnungsamt anrief und mich erundigte was ich tun kann und was so ein Verhalten soll. Der Mann vom OA war nicht minder empört als ich. Er sagte mir sogar dass das unter Altersdiskriminierung fallen könnte, sollte ich das anzeigen wollen. Wie dem auch sei, ich wollte ja doch irgendwann noch einen Hund aus dem Tierschutz und dachte es kommt vllt nicht so gut, jetzt ein riesen Brimborium zu machen und hab den Mund gehalten. (Es spricht sich ja rum.)

Manchmal bereue ich das immer noch.

 

Am Telefon mit einem TH. Ich erkundige mich nach einem Hund (ich glaube SH so 50 oder 55 cm). Stelle mich kurz vor und bekomme prompt die Auskunft "Der Hund ist zu groß für Sie."

Aha. Tschüß dann.

 

Ich bewerbe mich beim TSV um einen Hund. Fast vier Wochen bekomme ich keine Antwort. Auf mehrmalige Nachfrage kommt immer "Die, die für die Vermittlung zuständig ist, ist zur Zeit nicht da." Man melde sich. Ahja, sehr seriös. Nach einer weiteren Woche, dann endlich eine Antwort. Man fragt genauer nach, ich antworte erneut. Kurz darauf eine weitere Antwort mit einer Absage. Begründung? Meine Lebenssituation ist instabil.

Fester Job, festes Einkomen, fester Wohnsitz, festes Umfeld... alles sehr instabil.

 

An diesem Punkt, nach über neun Monaten auf der Suche nach einem Hund, hatte ich die Nase gestrichen voll. Ich wollte gar keinen Hund mehr. Züchter/dubiose Vermehrer kamen für mich selbstverständlich nicht in Frage. Ich war drauf und dran mir zwei Goldfische zu kaufen... :rolleyes:

 

Eine Woche später zog Finchen ein.

Sie war den ganzen Stress wert. Definitiv.

 

Wo der Zweithund herkommen wird steht noch in den Sternen. Klar ist für mich aber: Heckmeck mit Tierheimen mache ich nicht mehr. Ich werde auf Grund der Erfahrungen mit Tierheimen und nun auch meinem Hund ganz anders in Gespräche gehen, und mich nicht mehr verschaukeln lassen. Ich war immer 100% für TS Haustiere, da ich der Meinung bin, dass dort die besten sitzen. Mittlerweile bin ich nur noch bei 98% Tendenz sinkend. Weil es mir so dermaßen gegen den Strich geht was TSV/TH sich rausnehmen.

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