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Hundeforum Der Hund
Anna12345

Pubertät

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Hey :) Carlo (labrador) ist mittlerweile 7,5 Monate alt. Sein Interesse an hündinnen hat arg zugenommen. Ebenso fängt er an zu markiren. Sein beim hebt er noch nicht. Nun zu meiner Frage: seit ca. Einer Woche kommt es ziemlich oft vor das er in der einen Situation hört wie ein uhrweck und eine Stunde später überhaupt nicht mehr. Er hat zuvor für sein Alter echt super gehört bringt mich jedoch im Moment regelrecht zur Verzweiflung. Beispiel: wir gehen spazieren. Carlo holt einen Stock.  Ich sage nein Carlo lässt ihn los wir gehen weiter. Will er einen weitern Stock und ich sage nein bleibt er liege. Wir gehen später nochmal spazieren und er pfeift auf das nein. Rennt mit dem Stock weg und lässt ihn nicht los. Ebenso beim Spiel mit anderen Hunden. Ich sage nein alles gut... sage später wieder nein er rennt einfach weiter und los. Als würde das was ich sage gar nicht bei ihm ankommen. Ebenso riecht er manchmal enorm im Gras und ist dann gar nicht mehr ansprechbar. Auch nicht wenn ich ihn anstupsen. Ist das alles normal? Und hat jemand Tipps für mich?

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Du nutzt das Wort "nein" für ziemlich viele Dinge und es ist für den Hund nicht klar, was du von ihm willst oder nicht willst.

 

Zeige ihm doch, was du sehen willst in solchen Momenten. Wenn dein Hund so gerne einen Stock aufnimmt, hast du schon mal über diese Safesticks als Alternative nachgedacht?

 

Wenn er dir Sachen übergeben oder fallen lassen soll, dann trainiere das auch so und sage nicht nur "nein". 

 

Was stört dich daran, wenn er intensiv schnüffelt? Machen meine Hunde auch...?

 

Anstupsen und Co. würde ich unterlassen. 

 

Wie hast du dieses "nein" aufgebaut? Eventuell wäre es von Vorteil ein neues Unterbrechungssignal zu trainieren, wobei jedes Verhalten ein Unterbrechungssignal sein kann. ;) 

 

Und natürlich, dass Hunde Signale nicht immer befolgen können oder wollen, wird lebenszeit lang normal bleiben.

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Ein Hund mit 7,5 Monaten hört nicht.

 

Hast du schon mal ein Tier gezähmt, ausgebildet oder andere Tierarten gehalten?

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Kriegt er denn genug Abwechslung auf den Spaziergängen und Artgenossenkontakt? Wenn nicht, wird das durch Verbote auf jeden Fall schlimmer, weil der Hund Frust und Stress aufbaut, den er nicht mehr verarbeitet kriegt.

Baue den Rückruf neu auf (Mit Pfeife), dosiere die Kommandos (nicht ständig etwas vom Hund fordern), wenn er zu beschäftigt ist, kann er sie sowieso noch nicht befolgen, biete ihm Tauschobjekte an, lobe deinen Hund wenn er das Stöckchen fallengelassen hat und gebe ihm dafür ein Leckerlie bzw. Spiel mit einem alternativen Gegenstand. Versuche für deinen Hund Kontakte herzustellen und übe, daß du ich mit ihm gemeinsam näherst.

Wenn er merkt, daß du ihm Sachen ermöglichst, die ihm Spaß machen, wird er wesentlich mehr Interesse an dir zeigen, als wenn er dich als jemanden wahrnimmt, der permanent verbietet.

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Ja er bekommt genug sozialkontakt. Gehe mehrmals in der Woche mit Freunden und deren Hunden spazieren. Ich benutze das nein wenn ich merke das er etwas bestimmtes vor hat. Wenn er einen Stock zum Beispiel bereits hat heißt es aus. Mich stört es nicht wenn er mit stöcken spielt das Problem ist nur das er meist riesige Stöcke hat und uns dann damit durch die Beine rennt. Ich benutze eine Pfeife bereits und das klappt auch meist super. Beim Spiel mit anderen Hunden nur nicht immer. Das Problem ist nur das er den anderen Hunden meistens seitlich in den Hals beist und die dann sehr wütend werden. Er erkannt deren Signale manchmal aber nicht. Daher muss ich oft dazwischen gehen. Das schnüffeln stört mich auch nicht er macht es nur oft beim Training. Wieso kann er nicht hören? Und nein ich hatte zuvor noch kein Tier. 

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Er knurrt dabei nicht oder bellt und stellt auch keinem Kamm. Er beist auch nicht feste. Also Er hat noch keinen anderen Hund verletzt. Er rennt aber immer seitlich neben den anderen und versucht dann in den Hals zu beißen. 

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vor 23 Minuten schrieb Anna12345:

Das schnüffeln stört mich auch nicht er macht es nur oft beim Training

Dann ist es eine Beschwichtigungsgeste. Er will dich nicht ärgern, sondern genau das Gegenteil. Bitte schau mal bei den Calming Signals nach. Es kann sein, daß er da überfordert ist, weil er nicht weiß , was du von ihm willst- du brichts zwar Sachen ab, die du nicht willst, aber zeigst ihm dann nicht, was er stattdessen machen soll. Und du mußt das Training so gestalten, daß es ihm Freude macht. Gut belohnen und abwechslungsreich, sonst baut er Lernfrust auf, der erst recht einem sinnvollen Training entgegensteht (abgesehen davon ist es natürlich prinzipiell besser, wenn man mit der Motivation arbeitet)

 

vor 19 Minuten schrieb Anna12345:

stellt auch keinem Kamm.

Das wäre auch nicht relevant in Bezug auf Aggression, das läßt nur auf Aufgeregtheit schließen.

Wenn dein Hund gerne so spielt, mußt du geeignete Spielpartner finden, die gerne raufen. Wenn die nicht in euerer Gassigruppe sind, mußt du anderen Artgenossenkontakt suchen.

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Mal ganz von den Erziehungstechniken ab hier ein sehr nett geschriebener Artikel für Halter pubertierender Hunde: CLICK

 

PS: Nicht an der Nummer mit der Alpha-Hierarchie-Geschichte stören, der Rest des Textes beschreibt nämlich ganz nett was damit in diesem Zusammenhang eigentlich gemeint ist: Die Selbstfindung der eigenen Rolle im "großen Ganzen". Denn klar, diese "Rudelvorstellung" ist mittlerweile glücklicherweise überholt. Ändert aber nix an den inneren Vorgängen, und die sind hier mit einem kleinen Augenzwinkern ganz gut beschrieben.

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Aber bitte überlese die Sache mit dem Alphatier, dem Rudel und der Rangordnung.

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Da ich noch nie einen Hund hatte bin ich mir auch nicht sicher, ob das normal ist das er so spielt und die Signale nicht erkennt? Ist das mit dem Hals beißen denn auch nochmal oder hat das was zu bedeuten? Okay ja da schaue ich mal rein... aber ich möchte ja das er dann einfach mit mir weiter läuft und wenn er den Stock los lässt bekommt er dann auch immer lekkerlie und wird gelobt oder was soll ich sonst dann machen? 

 

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