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Hundeforum Der Hund
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Dominanz

Empfohlene Beiträge

vor 4 Minuten schrieb agatha:

Dominanz wird begleitet von Geltungsbedürfnis.

 

Wie kommst du denn darauf? Gibts da Links zu :)

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vor 1 Minute schrieb 2010:

Links liefern. Die neue Wissenschaft.

Und dann muss man die lesen, und selbst muss man GegenLINKS liefern? Oder wie geht das Spiel?

Und wenn das eigene Wissen etwas umfangreicher ist, als das im Link? Muss man dann den Link, die dazugehörigen Quellen studieren, obschon das von Animeal learn schon vor 10 Jahren falsch abgeschrieben wurde?

 

(ja ist überzogen...aber du hast eine  Anspruchshaltung da bleibt mir manchmal die Spucke weg)

 

sehe ich auch so,aber deshalb lasse ich Meinungen gelten,die ich nicht fachlich belegen kann.

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vor 2 Minuten schrieb Zurimor:

Ich kann Erich Ziemen - Der Wolf empfehlen als recht guten Ausgangspunkt, der war schon vor Jahrzehnten seiner Zeit voraus.

Sein komplettes Werk zitieren werd ich aber nicht, das kann ja jeder selbst lesen.

genau, diese Argumente liebe ich. (bitte nie :wub:persönlich nehmen)

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Hey

 

vor 29 Minuten schrieb Zurimor:

Weißt du, das Problem mit deiner Argumentation ist, daß du es als Tatsache hinstellst, daß es sich bei diesen Beobachtungen um eine Mär handelt. Soweit ich weiß handelt es sich dabei um seriöse Beobachtungen neueren Datums und es gibt auch reichlich Aufnahmen dazu. Mit Glauben hat das nichts zu tun.

Liefere doch bitte den Beweis, daß es tatsächlich eine Mär ist.

 

Nun, es ist eine Mär, wenn man glaubt das eine Beobachtung, die seriös gemacht wurde, bedeutet, das sei das ganze Verhaltensspektrum einer Art, nur weil es auf neueren Daten basiert.

 

Es gibt ältere Wolfbeobachtungen, die in der Fachwelt einfach ignoriert wurden/werden, Wissenschaft will ja finanziert werden, wie geht das man publiziert.

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Gerade eben schrieb agatha:

genau, diese Argumente liebe ich. (bitte nie :wub:persönlich nehmen)

Tut mir leid, ich hab das Buch derzeit nicht vorliegen, erinner mich aber noch recht gut, daß er schon vor Jahrzehnten zu dem Ergebnis gekommen ist, daß Wölfe ein sehr friedliches Sozialverhalten untereinander haben.

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vor 8 Minuten schrieb Zurimor:

Ich kann Erich Ziemen - Der Wolf empfehlen als recht guten Ausgangspunkt, der war schon vor Jahrzehnten seiner Zeit voraus.

 

Ja, das ist ein tolles Buch!

E. Ziemen ist übriegens ein ausserordentlich dominanter Mensch gewesen. Mit dem Herz (für Hunde) auf dem rechten Fleck. Seine Vorträge und Seminare waren immer ein Hochgenuss. Eine richtige  Rampensau. (im positiven)

Toller Typ, wenn auch mit Sicherheit polarisierend und im persönlichen Umgang nicht einfach :)

Ein Trauerspiel, dass er so früh sterben musste. Er fehlt. (Wenn auch nur zum streiten und das konnte er- Hut ab vor dem Mann und seinem Lebenswerk!)

 

vor 7 Minuten schrieb agatha:

sehe ich auch so,aber deshalb lasse ich Meinungen gelten,die ich nicht fachlich belegen kann.

Ich verstehe dein schriftliche Sprache manchmal nicht.

Was meinst du denn damit.

Bzw. es liest sich wie: Ja, aber.....

Nur habe ich mich zum "linkzwang" von Zurimor geäussert.

Aber wurscht, ich gehe jetzt meine Enten sortieren udn Sturmfit machen.

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vor 4 Minuten schrieb 2010:

 

Wie kommst du denn darauf? Gibts da Links zu :)

bestimmt,aber meine Lebenserfahrungen ,oder Deine??, bestätigen diese Sache.

wenn ich keine Geltung(Ansehen, Anerkennung) haben möchte, dann setzte ich mich nicht über alles und jeden hinweg(dominanz)

 

Ich fordere keine Beweise, aber andere!!

Und wenn ich nicht fordere, brauche ich auch keine zu erbringen, es sei denn,ich will

(oder kann)

 

Aber von einem Andersdenkenden  in letzter Not als Argument Links als Beleg zu fordern,finde ich nicht gut.

 

Aber 2010,so kommt eine Diskussion zum erliegen.

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vor 1 Stunde schrieb Zurimor:

Nur weil es dir nicht paßt, ist das noch lange keine Mär. :)

 

 

Nur weil es dir passt, ist es noch lange nicht wahr.

 

Als gesichert gilt:

 

Sowohl eurasischer Wolf als auch der Haushund sind BEIDES Unterarten der Art "Canis Lupus".

Nicht gesichert ist, wann und wo sich die Unterart "Canis Lupus Familiaris" (Haushund) aus der Art "Canis Lupus" (Grauwolf) gebildet hat.

 

Zur Thematik "Dominanz" noch mal die Eingangs aufgeführte Definition:

 

"Dominanz beschreibt de Überlegenheits- Unterordnungs-Beziehung zwischen Individuen. Dabei misst jedes Individuum dem Partner einen Rang zu und verhält sich über- oder unterlegen." (aus: Wörterbuch zur Verhaltensbiologie, R. Gattermann)

 

Dominanz erfordert also aktive Überlegenheits- und Unterordnungshandlungen zur Lösung eines Konfliktes.

Das ist immer mit Zwang/Unterdrückung verbunden.

 

Dominanz ist aber nur EINE von vielen möglichen Konfliktlösungsstrategien.

 

Souveränität kann auch situativ auf die Strategie der Dominanz zurückgreifen. Das macht Dominanz aber nicht zu einem Alleinstellungsmerkmal für Souveränität.

Genauso kann Geltungsbedürfnis ein Motivator für den Einsatz von dominanten Verhaltensweisen sein - macht aber Dominanz nicht zu einem Merkmal für Geltungsbedürfnis.

 

Ein völlig anderes Thema ist das Betrachten von Dominanz als etwas Verwerfliches, etwas, das es zu vermeiden gilt.

Hier steht hauptsächlich das menschliche Bedürfnis nach Harmonie im Vordergrund.

Das ist für mich weder eine realistische noch praktikable Herangehensweise im Umgang mit Dominanzverhalten (bei Mensch und Hund).

 

 

 

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@agatha

Wir reden aneinander vorbei. Ich stimme nicht mit deiner Meinung überein. Wenn das den Anschein machte, dann hab ich mich falsch ausgedrückt.

Das mit der "Linkbeweisplicht" war ein Spass, hab ich gedacht, dass du das im Kontext verstehen würdest.

 

Wie du aber einerseits meinst unsere Lebenserfahreung stimmt überein, dann aber schreibst "Andersdenkende" und ja wieder Dich im Vergleich zu mir meinst...ich finde das echt verwirrend.

Abschiessend nochmal: Geltungsbedürfnis hat NICHTS mit Dominanz zu tun.

Das beides oft zusammentrifft ist etwas, was ich beobachtet habe.

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vor 4 Minuten schrieb Zurimor:

Tut mir leid, ich hab das Buch derzeit nicht vorliegen, erinner mich aber noch recht gut, daß er schon vor Jahrzehnten zu dem Ergebnis gekommen ist, daß Wölfe ein sehr friedliches Sozialverhalten untereinander haben.

Jedes Wildtier muss an seine Kraft denken.

Ein sich Beißen/Verletzen, nur so, ist tödlich im Leben eines Tieres, dass von den Launen der Natur  abhängig ist.

 

Aber nur lieb ist auch tödlich für solche Tiere.

Schon bei der Verteilung der Beute, welches Tier wird wohl da respektiert??

Das Alte, Schwache, für die Familie nicht mehr nutzbringend??

Wie lange wird diese Tier mitgeschleppt??

In der Hungerszeit???

 

 

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