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Hundeforum Der Hund
FinjaFreya

Welpe fängt die eigene Rute & läuft draußen nicht gern

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Ich möchte mal dazu anmerken, dass ich als erfahrene Hundehalterin meinen Welpen, also ein Hundebaby nicht in eine Situation bringe, in der das Tier nur noch mit Angst reagieren kann und mit Flucht.

vor 7 Minuten schrieb Zurimor:

Im Normalfall weiß der schon, was gut und richtig für ihn ist.

 

Im Normalfall sollte ich als Mensch wissen, was für ein Tierbaby gut und richtig ist.

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Hi und herzlich Willkommen hier im Polar Chat :)

 

Glückwunsch zu deinem süßen Schokomädel :)

 

Ist Finja dein erster Hund?

 

Das Rutefangen würde ich im Auge behalten, du schreibst "des Öfteren", und auch dass dies in Spielesituationen auftritt.

Das sagt mir leider von den Beschreibungen her nicht, ob hier tatsächlich die Entwicklung zu einer stressbedingten Stereotypie vorliegt oder nicht.

Geben tut es sowas aber, worauf @2010 hinweist.

 

Du schreibst, "nachmittags bekommt Finja ihre zweite Mahlzeit" - bekommt Finja nur 2 Mahlzeiten am Tag?

 

Das finde ich zu wenig für einen Welpen in diesem Alter.

Wie war Finja das vom Züchter gewohnt?

 

Ich habe extra noch mal in meinen Futterplan gesehen, den ich von den Züchtern meiner Hunde mitbekommen habe:

 

4 Mahlzeiten bis zur vollendeten 12. Woche am Tag, ab dem 4. Lebensmonat (13. Woche) 3 Mahlzeiten am Tag.

Erst ab dem 7. Lebensmonat wird auf 2 Mahlzeiten heruntergefahren (das habe ich bei meinen Hunden irgendwie "verpasst" :D - die bekommen auch jetzt noch 3 Mahlzeiten am Tag).

 

Völlig normal - und darum werden dich sicher einige Welpenbesitzer beneiden - finde ich die sonstigen Beschreibungen zum Verhalten im Tagesablauf: Fressen-Schlafen-Spielen.

 

Das Rute-Fangen kenne ich von allen meinen Hunden - im Welpenalter. Das war immer mal wieder, aber nicht übermäßig. 

Schnell wieder rein ins Haus wollte von meinen Welpen nur Amigo - außer, er war im Garten. Zu diesem hatte er freien Zugang, von daher war dies wohl für ihn sofort eine Erweiterung des Hauses. 

Neugier hat er auch nur dort entwickelt, wo es weit genug weg vom "sicheren Zuhause" war. Da sind wir auch mit dem Auto hin, bzw. ich habe ihn getragen.

 

Dass Finja draußen sofort ihr Geschäft erledigt, finde ich toll - freu dich!

 

Ich würde ein Mittelding zwischen "dem Willen des Hundes nachgeben" und "den Aufenthalt draußen verlängern" praktizieren.

Im Moment muss Finja ja noch sehr häufig raus, und das ist gut so.

Diese Verlängerungen nach dem Lösen würde ich mit spielerischen Aktivitäten gestalten. So lernt Finja, dass du dich Draußen mit ihr befasst.

Eigene Umwelterkundungen würde ich immer loben und bekräftigen. Neugier besiegt Angst - und die große, weite Welt ängstigt deinen Welpen derzeit.

 

Vergiss nicht: Er wurde aus seinem bisherigen, Sicherheit vermittelnden Umfeld herausgerissen, und kennt dich noch nicht und kann dich noch nicht wirklich einschätzen.

 

Wie oft fährst du mit dem Auto mit Finja, und was machst du dort mit ihr?

Inwieweit verhält Finja sich dort anders?

 

Lieber Gruß

Moni

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vor 1 Stunde schrieb 2010:

Ich möchte mal dazu anmerken, dass ich als erfahrene Hundehalterin meinen Welpen, also ein Hundebaby nicht in eine Situation bringe, in der das Tier nur noch mit Angst reagieren kann und mit Flucht.

 

Im Normalfall sollte ich als Mensch wissen, was für ein Tierbaby gut und richtig ist.

 

Da bin ich durchaus etwas anderer Meinung, ich denke, daß ein Tier oft viel besser weiß, was für es richtig ist, denn als Mensch kann man nur beobachten und interpretieren, da kann's natürlich auch zu Fehlinterpretationen kommen. Deshalb bin ich durchaus dafür, einfach mal das Tier machen zu lassen und selbst nur zu begleiten. Gilt natürlich nicht für jede Situation, aber wenn's möglich ist, warum nicht?

An den TE, ich würd in nächster Zeit die Dinge einfach ruhig angehen, kein Streß, kein Druck, irgendwann wird der Hund schon von sich aus auf Entdeckungstour gehen wollen. :)

 

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vor 1 Minute schrieb Zurimor:

irgendwann wird der Hund schon von sich aus auf Entdeckungstour gehen wollen.

 

Das ist mir zu blauäugig, vor Allem bei einem Welpen.

 

Hier sollte der Mensch mit Herz und Verstand darauf achten, dem Welpen das nötige Rüstzeug mitzugeben.

Sonst entwickelt der Welpe nicht genügend Widerstandskraft vor Allem für stressige Umweltbedingungen.

 

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@marcolino Lies den Satz mal im Kontext. Denn auf der anderen Seite kann man auch mit Druck und zu vielen Eindrücken (Streß) viel kaputtmachen.

Deswegen die Dinge ruhig angehen, kein Streß, kein Druck.

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@FinjaFreya Erst mal:

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unser Mexx (rechts im Bild) kam mit 16 Wochen zu uns, auch er hat Anfangs ab und zu versucht seinen Schwanz zu fangen, vor allem wenn Niki (links) nicht mit ihm spielen wollte.

Das war wohl "Selbstbeschäftigung". Solange das nicht ausartete, d.h. wenn er von selbst in kurzer Zeit wieder damit aufhörte - haben wir ihn gelassen (er hat das auch nie lange gemacht, höchstens mal 2-3 Min. am Stück).

Anscheinend war das richtig, denn inzwischen ist er 14 Mon. alt und der Schwanz wird nur noch ganz selten gefangen.

Sollte das bei Euch aber viel häufiger und /od. länger sein, könnte es - wie schon @2010 schreibt ein Anzeichen für Überforderung sein.

Nachdem die süße Finja :wub: ja erst eine Woche bei Euch ist, würde ich alles mit viel Ruhe und Geduld angehen, das Mädelchen muß ja erst mal richtig ankommen.

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Erst einmal Danke für die vielen Nachrichten. Es freut uns sehr, so willkommen zu sein.

 

Ich glaube inzwischen das, dass Schwanz fangen bei ihr einfach eine Art zusätzliche Beschäftigung ist und keineswegs auf Überforderung zurückzuführen ist. 

 

@marcolino Nein, Finja ist nicht mein erster Hund. Allerdings mein erster Retriever. 

Finja bekommt nur zwei große, ausgewogene Mahlzeiten, das ist richtig. Allerdings gibt es zwischendurch noch einige Leckereien und auch mal Knabberkram. Also meine ich, das es so ausreichend ist. Möchte ja auch nicht das sie so schnell in die Höhe schießt. Sie hat mit ihren 11 Wochen eine Schulterhöhe von 39cm und wiegt knappe 10kg. 

 

Das mit dem draußen nicht so recht laufen wollen ist mir auch neu. Deshalb hole ich mir hier bei euch Ratschläge diesbezüglich. 

Heute Vormittag waren wir mit ihrem Schäferhund Kumpel draußen. Es wurde super auf einer weitläufigen Wiese gespielt. 

Wenn wir nicht in unmittelbarer Nähe des Hauses sind, ist sie ein aufgeschlossenes, mutiges Welpchen und schaut auch immer ganz Prima nach Frauchen.

Da das so toll klappt und ihr sichtlich Freude bereitet, neues zu erkunden oder neue Hundebekanntschaften zu machen, fahren wir alle 2-3 Tage woanders hin. 

 

@Zurimor Ja, so werden wir das auch erstmal halten.

 

LG :wub:

 

 

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vor 18 Stunden schrieb FinjaFreya:

bekommt nur zwei große, ausgewogene Mahlzeiten, das ist richtig. Allerdings gibt es zwischendurch noch einige Leckereien und auch mal Knabberkram. Also meine ich, das es so ausreichend ist. Möchte ja auch nicht das sie so schnell in die Höhe schießt

Das in die Höhe schießen hängt mit der Futtermenge und nicht der Mahlzeitenhäufigkeit zusammen. Ich könnte mir vorstellen, daß eine größere Magenfüllung (Magenvolumen!Stichwort Magendrehungsgefahr im höheren Alter) kontraproduktiv ist.

 

Das Rutenfangen kenne ich auch als Übersprungshandlung, Welpe kurz abgelent oder beruhigt-wurde relativ schnell eigentätig gelassen.

Insgesamt würde ich den Welpen souverän und kleinschrittig an gruselige Dinge heranführen, wenn der Auslöser nicht konkret festgemacht werden kann, liegt vermutlich Reizüberflutung vor, dann würde ich ebenfalls abbrechen und insgesamt etwas herunterdosieren und dann langsam wieder steigern.

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