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Hundeforum Der Hund
anonym12

Den Hund geschlagen

Empfohlene Beiträge

vor 16 Stunden schrieb anonym12:

Zum Vorfall. Gestern schickte ich meinen Hund mit Kommando auf sein Körbchen. Er hat sich nicht bewegt, was nicht so außergewöhnlich für ihn ist, dass er erst einmal überlegt, oder sich auch zwei mal bitten lässt.

 

Wie oft machst  du das und warum? Ich finde schon praktisch einen Hund ins Körbchen schicken zu können, bei mir kann das kein Hund, dafür können alle "geh ab", dass heisst, "geh von mir weg".

 

vor 16 Stunden schrieb anonym12:

Dann geh ich einen Schritt auf ihn zu und schnippe mit den Fingern und zeige dabei in die Richtung des Körbchens.

 

Du hast ihn bedroht. Das ist die Konsequenz des "Nicht Hörens" des Hundes. Hast du damit normalerweise gute Erfahrungen? Respektiert der Hund normalerweise deine körperliche Bedrohung? Und hast du da noch eine Zwischenstufe? Es gibt ja in vielen Erziehungsmethoden das sog. Ampelsystem.

Grün = gut gemacht

Gelb = AUFPASSEN, gleich folgt ein Konsequenz auf dein Verhalten mein "lieber" Freund.

Rot = das was du gemacht hast: Bedrohung

 

Oder die Bedrohung ist die Warnung in "Gelb"....Gleich bekommst du......Keine Ahnung was.

 

Wie dem auch sein, würde ich gerne wissen, ob du dem Hund das vorher erklärt hast, oder ob deine natürliche Autorität für deinen vorigen Hund ausreichend war. Ich weiss, dass ich so nicht agieren kann.

Ich würde dieses ganze Scenario nehmen, um umzudenken (immer vorausgesetzt der Hund ist sonst körperlich gesund! Auch Akitas können ja mal HD oder sonstwas haben, und das ausstehen zum Beispiel schmerzhaft hätte machen können...evt. weit hergeholt, aber manchmal ist der Teufel ein Eichhörnchen.)

 

 

vor 16 Stunden schrieb anonym12:

Darauf ihn knurrte er erst einmal. Ich sagte dann laut "hey", worauf er nach meiner Hand schnappte. Er hat mir nur halb erwischt, was allerdings für eine blutige und geschwollene Hand reicht.

 

Wie ist denn normal euer Umgang?

Ich finde es schon heftig, ebendso wie  @ marcolino, dass der Hund gleich so doll zubeisst. Aber das kann natürlich auch von deinem Hund "nur" eine sehr deutlich Warnung sein.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Tiere das nicht wollen und dass danach erstmal wieder Vertrauen aufgebaut werden muss. In der Phase bist du jetzt. Und der Hund (vielleicht) auch.

 

vor 16 Stunden schrieb anonym12:

Ich bin dann einen Schritt zurück und sagte laut "Platz". Ein Kommando, dass er nie missachtet. Darauf fletschte er die Zähne, knurrte wieder und machte einen Satz nach vorne.

 

Hmm...du hast deinen Hund zum "Kampf" aufgefordert und er hat gekämpft. Das will ich niemals, weil dann musst du kämpfen.

 

vor 16 Stunden schrieb anonym12:

Ich schlug ihm - offen gesagt kann ich nicht sagen ob aus Reflex oder Angst - mit der Faust aufs Auge.

 

Und das hast du konsequent gemacht. Es blieb dir an dieser Stelle ja auch nichts mehr übrig. Die Vehemenz des Hundes ist schon irre. Mein kleines "Schnäppchen" hat auch solche Tendenzen, was aber für mich kein grosses Problem darstellt, weil ich dem Hund überlegen bin. Wenn ich mir diese Vehemenz allerdings bei einem sehr ernsten Hund deiner Rasse vorstelle, dann kann ich deine Verunsicherung sehr nachvollziehen und ich finde es sehr gut, dass du dir Hilfe holst!

 

vor 16 Stunden schrieb anonym12:

 

Er hat gewinzelt und sich dann flach auf den Boden gelegt.

 

Kampf gewonnen. Diesen Kampf.

Ziel muss sein: Kein Kampf mit Hund, Durchsetzung deiner Autorität über andere Mittel, eine veränderte Erziehung. Du musst für den Hund UNANTASTBAR sein. Und dazu gehört, dass du deinen Hund nicht zum Kampf aufforderst, denn sonst werdet ihr das noch einige Male durchexerzieren müssen.

 

vor 16 Stunden schrieb anonym12:

 

Danach war er wieder wie immer. Hat sogar kurz darauf mit mir gespielt und ist auch heute relativ normal

 

Ich hätte ums verrecken nicht mit einem Hund gespielt, der mich vorher gebissen und bedroht hat.

Was ist das für ein Zeichen?

Ich wäre eher (ist jetzt mein Bauchgefühle) etwas ignorant gewesen, und hätte dann eine Annäherung zugelassen. Aber ohne aktiven Part von mir.

 

Ich gucke mir dabei immer die Interaktionen meiner Hunde an. Wenn sie mal ernsten Streit hatten (selten aber das kam vor), dann waren alle danach "verunsichert", die Stimmung absolut geladen und überhaupt nicht "familär". Es brauchte immer eine gewisse Zeit, bis jeder sich wieder normal und frei bewegen konnte. Und da war ICH ja nie direkt involviert.

Wenn ich mit einem Hund im Konflikt bin, dann braucht auch das kurzen Abstand, damit die Gemüter sich abkühlen können.

Und ein Innehalten, mit hocherhobenem Haupt. Ich buhle dann nicht um "Freundschaft". Und so fühlt sich das an.

Jemandem, dem ich gerade meine Faust ins Gesicht geschlagen habe, mit dem spiele ich nicht sofort.

 

Das ist für mich eher eine "kleinmachende Geste", ein fideln von dir.

Ich würde jetzt ganz genau gucken, was der Akita mit dem "Spiel" mit dir "bezweckt". Fordert er dich auf? Und was will er "spielen". Wie sieht überhaupt euer Spiel aus?

 

Alles in allem, so wie ich ja oben schon geschrieben habe, und andere ja auch, das "rumkommandieren" finde ich nicht gut. Du bist hier an DEINE Grenze gestossen.

Und ich würde versuchen über gesten und Körpersprache wieder eine natürliche Dominanz herzustellen. Ich kann das nicht besser erklären.

Der Hund hat gewarnt. Das ist erstmal sehr gut, damit kann man anfangen zu arbeiten.

 

vor 16 Stunden schrieb anonym12:

Darauf ihn knurrte er erst einmal.

 

Ein souveräner älterer Hund hätte sein Gesicht gewahrt, indem er sich minimalst gedreht hätte, den Blick minimalst abgewandt hätte, keinen Platz gemacht hätte, jedoch Raum geschaffen hätte.

 

vor 16 Stunden schrieb anonym12:

Ich sagte dann laut "hey", worauf er nach meiner Hand schnappte. Er hat mir nur halb erwischt, was allerdings für eine blutige und geschwollene Hand reicht.

 

Du hast "aus dem Bauch heraus" mit Aggression reagiert. Und der Hund hat geantwortet. Nun weisst du, was deinen Hund in solch eine Lage bringt.

Vielleicht ist in deinem Kopf: Der Hund muss mich als HERRIN ansehen.

Ja, wäre schön, ist aber bei Hunden eben nicht automatisch im "TestosteonverseuchtemPubertätshirn" einprogrammiert.

Du musst dir den Respekt deines Hundes wieder erarbeiten. Und da hat Aggression von dir aus kein Platz, aber du musst schon beachten, dass dein Hund ein anscheinend doch "nicht ganz ohne ist". Woher das nun kommt, und wie der Hund im Alltag ist, ob er evt. einen dezenten Wesensmangel hat, im Sinne von Angstbeisser, oder er ein sehr Kopfstarker Hund ist, das kann hier aus dem geschilderten niemand sagen.

 

Gut an der Sache ist: Du hast situativ "gewonnen". Aber meiner Meinung has du das mit "fiddeln" deinerseits (spielen mit dem Hund) evt. total zunichte gemacht.

 

Womit ich nicht meine, jetzt musst du weiter aggressiv sein!

 Sondern ERWACHSEN. Du hast als Mensch die Verantwortung. Genau, wie ein erwachsenes Elterntier.

Also nimm es als Warnung und ändere DEIN Verhalten deinem Hund gegenüber.

 

PS: was ist es den nun: am. Akita oder Akita Inu?

 

Und Bilder wären toll :)

Und Kopf hoch! Du schaffst das!

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vor 31 Minuten schrieb 2010:

 

Wie oft machst  du das und warum? Ich finde schon praktisch einen Hund ins Körbchen schicken zu können, bei mir kann das kein Hund, dafür können alle "geh ab", dass heisst, "geh von mir weg".

 

 

Du hast ihn bedroht. Das ist die Konsequenz des "Nicht Hörens" des Hundes. Hast du damit normalerweise gute Erfahrungen? Respektiert der Hund normalerweise deine körperliche Bedrohung? Und hast du da noch eine Zwischenstufe? Es gibt ja in vielen Erziehungsmethoden das sog. Ampelsystem.

Grün = gut gemacht

Gelb = AUFPASSEN, gleich folgt ein Konsequenz auf dein Verhalten mein "lieber" Freund.

Rot = das was du gemacht hast: Bedrohung

 

Oder die Bedrohung ist die Warnung in "Gelb"....Gleich bekommst du......Keine Ahnung was.

 

Wie dem auch sein, würde ich gerne wissen, ob du dem Hund das vorher erklärt hast, oder ob deine natürliche Autorität für deinen vorigen Hund ausreichend war. Ich weiss, dass ich so nicht agieren kann.

Ich würde dieses ganze Scenario nehmen, um umzudenken (immer vorausgesetzt der Hund ist sonst körperlich gesund! Auch Akitas können ja mal HD oder sonstwas haben, und das ausstehen zum Beispiel schmerzhaft hätte machen können...evt. weit hergeholt, aber manchmal ist der Teufel ein Eichhörnchen.)

 

 

 

Wie ist denn normal euer Umgang?

Ich finde es schon heftig, ebendso wie  @ marcolino, dass der Hund gleich so doll zubeisst. Aber das kann natürlich auch von deinem Hund "nur" eine sehr deutlich Warnung sein.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Tiere das nicht wollen und dass danach erstmal wieder Vertrauen aufgebaut werden muss. In der Phase bist du jetzt. Und der Hund (vielleicht) auch.

 

 

Hmm...du hast deinen Hund zum "Kampf" aufgefordert und er hat gekämpft. Das will ich niemals, weil dann musst du kämpfen.

 

 

Und das hast du konsequent gemacht. Es blieb dir an dieser Stelle ja auch nichts mehr übrig. Die Vehemenz des Hundes ist schon irre. Mein kleines "Schnäppchen" hat auch solche Tendenzen, was aber für mich kein grosses Problem darstellt, weil ich dem Hund überlegen bin. Wenn ich mir diese Vehemenz allerdings bei einem sehr ernsten Hund deiner Rasse vorstelle, dann kann ich deine Verunsicherung sehr nachvollziehen und ich finde es sehr gut, dass du dir Hilfe holst!

 

 

Kampf gewonnen. Diesen Kampf.

Ziel muss sein: Kein Kampf mit Hund, Durchsetzung deiner Autorität über andere Mittel, eine veränderte Erziehung. Du musst für den Hund UNANTASTBAR sein. Und dazu gehört, dass du deinen Hund nicht zum Kampf aufforderst, denn sonst werdet ihr das noch einige Male durchexerzieren müssen.

 

 

Ich hätte ums verrecken nicht mit einem Hund gespielt, der mich vorher gebissen und bedroht hat.

Was ist das für ein Zeichen?

Ich wäre eher (ist jetzt mein Bauchgefühle) etwas ignorant gewesen, und hätte dann eine Annäherung zugelassen. Aber ohne aktiven Part von mir.

 

Ich gucke mir dabei immer die Interaktionen meiner Hunde an. Wenn sie mal ernsten Streit hatten (selten aber das kam vor), dann waren alle danach "verunsichert", die Stimmung absolut geladen und überhaupt nicht "familär". Es brauchte immer eine gewisse Zeit, bis jeder sich wieder normal und frei bewegen konnte. Und da war ICH ja nie direkt involviert.

Wenn ich mit einem Hund im Konflikt bin, dann braucht auch das kurzen Abstand, damit die Gemüter sich abkühlen können.

Und ein Innehalten, mit hocherhobenem Haupt. Ich buhle dann nicht um "Freundschaft". Und so fühlt sich das an.

Jemandem, dem ich gerade meine Faust ins Gesicht geschlagen habe, mit dem spiele ich nicht sofort.

 

Das ist für mich eher eine "kleinmachende Geste", ein fideln von dir.

Ich würde jetzt ganz genau gucken, was der Akita mit dem "Spiel" mit dir "bezweckt". Fordert er dich auf? Und was will er "spielen". Wie sieht überhaupt euer Spiel aus?

 

Alles in allem, so wie ich ja oben schon geschrieben habe, und andere ja auch, das "rumkommandieren" finde ich nicht gut. Du bist hier an DEINE Grenze gestossen.

Und ich würde versuchen über gesten und Körpersprache wieder eine natürliche Dominanz herzustellen. Ich kann das nicht besser erklären.

Der Hund hat gewarnt. Das ist erstmal sehr gut, damit kann man anfangen zu arbeiten.

 

 

Ein souveräner älterer Hund hätte sein Gesicht gewahrt, indem er sich minimalst gedreht hätte, den Blick minimalst abgewandt hätte, keinen Platz gemacht hätte, jedoch Raum geschaffen hätte.

 

 

Du hast "aus dem Bauch heraus" mit Aggression reagiert. Und der Hund hat geantwortet. Nun weisst du, was deinen Hund in solch eine Lage bringt.

Vielleicht ist in deinem Kopf: Der Hund muss mich als HERRIN ansehen.

Ja, wäre schön, ist aber bei Hunden eben nicht automatisch im "TestosteonverseuchtemPubertätshirn" einprogrammiert.

Du musst dir den Respekt deines Hundes wieder erarbeiten. Und da hat Aggression von dir aus kein Platz, aber du musst schon beachten, dass dein Hund ein anscheinend doch "nicht ganz ohne ist". Woher das nun kommt, und wie der Hund im Alltag ist, ob er evt. einen dezenten Wesensmangel hat, im Sinne von Angstbeisser, oder er ein sehr Kopfstarker Hund ist, das kann hier aus dem geschilderten niemand sagen.

 

Gut an der Sache ist: Du hast situativ "gewonnen". Aber meiner Meinung has du das mit "fiddeln" deinerseits (spielen mit dem Hund) evt. total zunichte gemacht.

 

Womit ich nicht meine, jetzt musst du weiter aggressiv sein!

 Sondern ERWACHSEN. Du hast als Mensch die Verantwortung. Genau, wie ein erwachsenes Elterntier.

Also nimm es als Warnung und ändere DEIN Verhalten deinem Hund gegenüber.

 

PS: was ist es den nun: am. Akita oder Akita Inu?

 

Und Bilder wären toll :)

Und Kopf hoch! Du schaffst das!

 Schöner Beitrag!!

 

Aufgrund der Größe und dem Gewicht des Hundes tippe ich mal auf American Akita. Und leider hab ich von Akitas immer mal wieder gehört, dass einige nicht ganz klar im Kopf sind. Die Reaktion des Hundes (Schnappen in die Hand, die dann blutig und geschwollen war) find ich insgesamt schon sehr grenzwertig als blosse Reaktion darauf, dass der Hund ein Kommando nicht ausführt und der Mensch dann einen Schritt auf ihn zu geht.

 

Meine beiden Malamuten hatten sich mal böse in der Wolle wegen eines Stückchen Futter und selbst als ich da dazwischen gegangen bin hatte ich lediglich Kratzer von den Krallen aber keinen einzigen Biss.

 

Aber mich würde auch interessieren, weshalb der Hund ins Körbchen hätte gehen müssen....einfach nur so, weil dir gerade danach war? Oder weil Besuch kam? Oder weil grad Futterzeit war?

Ich kenn es von meinen Hunden auch, dass sie auf Kommandos, die ihnen willkürlich erscheinen, nicht sehr freudig reagieren und es auch erst ausführen, wenn ich dem ganzen stimmlich etwas Nachdruck verleihe. Aber das kommt selten vor, denn warum sollte ich einfach aus der Laune heraus meinen Hund ein Kommando geben, wenn dafür keine Notwendigkeit besteht? Ob der jetzt im Flur oder im Wohnzimmer irgendwo rumliegt oder auf irgendeinem bestimmten Platz im Körbchen ist doch sowas von wumpe. Da wär ich vermutlich auch ungehalten, wenn mein Chef zu mir sagen würde, Frau XY setzen sie sich sofort auf den Bürostuhl gegenüber.

 

Was anderes ist, wenn ich grade die Futternäpfe fülle.....da möchte ich einfach dass die Hunde im Flur im Platz liegen, damit sie nicht ständig um mich rumhüpfen. Das wird aber auch ohne großes Hinterfragen ausgeführt.

 

Daher auch meine Bitte an dich....reflektiere mal deinen Umgang mit deinen Hund. Erwartest du vielleicht zu viel - unnötigen - Gehorsam und hast damit evtl. schon für Frust beim Hund gesorgt, der sich in der beschriebenen Situation einfach entladen hat?

 

Akitas fordern viel gegenseitigen Respekt und Verständnis ein, aber sie sind auch willensstark und unabhängig und lassen sich nicht "dressieren".

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@Kiki2411 Für mich wär das ehrlich ein Trennungsgrund, wer meine Tiere nicht gut behandelt hat mich auch nicht verdient.

 

 

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@colu wir wohnen im PLZ Bereich 44xxx

Das Buch hatte ich schon mal in Betracht gezogen.

Ebenso hat mir eine Freudin eine Bekannte empfohlen, deren Hündin wohl schon bei manchen Hunden als Therapiehund fungierte. Ausserdem arbeitet diese Bekannte mit auffälligen "Kampfhunden". 

Vielleicht kann sie mir weiterempfehlungen geben. 

Aber die Idee einen männlichen Trainer meinen Mann mal aufzuklären ist ne gute Sache. 

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vor einer Stunde schrieb 2010:

Alles in allem, so wie ich ja oben schon geschrieben habe, und andere ja auch, das "rumkommandieren" finde ich nicht gut. Du bist hier an DEINE Grenze gestossen.

Und ich würde versuchen über gesten und Körpersprache wieder eine natürliche Dominanz herzustellen. Ich kann das nicht besser erklären.

 

Ich mag ja keine Machos und Machtmenschen, aber der Hundetrainer Cesar Millan ist für mich ein gutes Beispiel für natürliche Dominanz (zumindest bei dem, was im TV zu sehen ist). Man kann ihn z.B. bei Youtube in der Sendung "Der Hundeflüsterer" mal beobachten. Das ist etwas, was ich sehr an ihm mag, nämlich, dass er ein ruhiger, klar kommunizierender, rational denkender "Chef" ist, ohne emotional aggressiv zu sein. Er nimmt es nicht als persönliche Beleidigung, wenn ein Hund sich widersetzt. Seine Methoden sind aggressiv/aversiv, so ruhig und bedacht er sie auch anwendet, weil er da in verschiedener Form Gewalt anwendet (da gibt es einiges, was ich auch sehr ätzend finde), aber er handelt als Mensch nie kopflos, wütend und brutal aus Hilflosigkeit. Er brüllt nicht, redet nicht, ist absolut ruhig, und zeigt auch durch Gesten und Ausstrahlung, was er will. Er kann bei angstaggressiven "starken" Hunden auch mal zurückweichen und Raum geben, wenn es nötig ist, und bei unsicher-ängstlichen Tieren, die nur die Flucht kennen, macht er sich klein und spielt. So ein Selbstverständnis und den klaren, ruhigen Umgang wünsche ich mir oft bei einigen Haltern mit schwierigen Charakterhunden, die mir unterwegs so begegnen.

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Ich habe mir bisher nur den erste Beitrag richtig durchgelesen. Da hätte ich dann doch noch eine Frage zur Rasse.

Ist bei den Akitas Epilepsie ein Problem? 

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Ein Bruder meiner Hündin (anderer Vater) wurde euthanasiert, weil er aus heiterem Himmel sein Familie angriff und schwer verletzte: Verdachtsdiagnose: Epilepsie.

Muss ich auch immer dran denken.

Aber hier hört sich das nach einem klaren Hund an. (finde ich )

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vor 17 Minuten schrieb Laikas:

 

Ich mag ja keine Machos und Machtmenschen, aber der Hundetrainer Cesar Millan ist für mich ein gutes Beispiel für natürliche Dominanz (zumindest bei dem, was im TV zu sehen ist). Man kann ihn z.B. bei Youtube in der Sendung "Der Hundeflüsterer" mal beobachten. Das ist etwas, was ich sehr an ihm mag, nämlich, dass er ein ruhiger, klar kommunizierender, rational denkender "Chef" ist, ohne emotional aggressiv zu sein. Er nimmt es nicht als persönliche Beleidigung, wenn ein Hund sich widersetzt. Seine Methoden sind aggressiv/aversiv, so ruhig und bedacht er sie auch anwendet, weil er da in verschiedener Form Gewalt anwendet (da gibt es einiges, was ich auch sehr ätzend finde), aber er handelt als Mensch nie kopflos, wütend und brutal aus Hilflosigkeit. Er brüllt nicht, redet nicht, ist absolut ruhig, und zeigt auch durch Gesten und Ausstrahlung, was er will. Er kann bei angstaggressiven "starken" Hunden auch mal zurückweichen und Raum geben, wenn es nötig ist, und bei unsicher-ängstlichen Tieren, die nur die Flucht kennen, macht er sich klein und spielt. So ein Selbstverständnis und den klaren, ruhigen Umgang wünsche ich mir oft bei einigen Haltern mit schwierigen Charakterhunden, die mir unterwegs so begegnen.

Ich hingegen finde dass C M sehr viele körpersprachliche Fehler macht und oft aggressiv und "Primatenmässig" Dominant, des "Donminat seine Wollens" ist.

 

So sind Caniden nicht untereinander, sie wollen einander nicht "beherrschen". Deshalb nehme ich mir im Zusammenhang mit Hunden, deren Dominanz als beispiel und nicht den Primaten, wo der Silberrücken sein Trupp mit männlicher und sexueller Dominanz unterdrückt und herrscht.

 

Wir hatten das gerade in einem anderen Thread ziemlich gut differenziert.

 

Ic hfinde CM nie authentisch. Für mich ist es ein recht altmodischer agierender Narzisst, der im TV gut rüberkommt.

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(bearbeitet)

@2010 Ob Hunde sich beherrschen wollen ist ja nicht die Fragestellung. Ein Hundehalter aber muss unbedingt seinen Hund "beherrschen", dazu ist er gezwungen, sonst lebt der Hund nicht lange oder man bekommt eine Menge sozialen Ärger und körperliche Blessuren.

 

Ich habe den Dominanz-Thread nur wenig gelesen, schien mir dort eher eine Begriffsklärung und mehr theoretisch zu sein. Selbst wenn ich theoretisch haargenau wüsste, welche Formen der Dominanz es beim Hund weltweit so gibt, bin ich nicht sicher, inwieweit es dem Halter nützt, eine davon zu imitieren und bei welchem Hund ich welche Variante des hündischen Dominanzverhaltens am besten anbringen sollte - falls ich das als Primat überhaupt überzeugend imitieren kann. Was ist denn z.B. eine Art Dominanz, die du bei Hunden erkennst und selbst als Halter nützlich einsetzen kannst? Ganz konkret: Junghund knurrt ernsthaft, weil ihm was nicht passt. Was würdest du denn dann als "dominanter Hund" tun? Und wäre das so anders als Cesar Millans Verhalten?

 

Bei Primaten gibt es übrigens auch die Dominanz von Ruhe, Intelligenz und Menschenkenntnis. Ich habe Chefs in Firmen gesehen, die jünger als 30 waren, intelligent, freundlich, versiert im Umgang mit verschiedensten Menschen - und sie hatten fachlich und als Manager was drauf. Je nach Mitarbeitertyp führen die viel besser als diese männlich dominanten "Tiger", die ständig eine Aura der Bedrohung haben, selbst wenn sie freundlich tun.

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vor 3 Stunden schrieb 2010:

 

Wie oft machst  du das und warum? Ich finde schon praktisch einen Hund ins Körbchen schicken zu können, bei mir kann das kein Hund, dafür können alle "geh ab", dass heisst, "geh von mir weg".

 

 

Du hast ihn bedroht. Das ist die Konsequenz des "Nicht Hörens" des Hundes. Hast du damit normalerweise gute Erfahrungen? Respektiert der Hund normalerweise deine körperliche Bedrohung? Und hast du da noch eine Zwischenstufe? Es gibt ja in vielen Erziehungsmethoden das sog. Ampelsystem.

Grün = gut gemacht

Gelb = AUFPASSEN, gleich folgt ein Konsequenz auf dein Verhalten mein "lieber" Freund.

Rot = das was du gemacht hast: Bedrohung

 

Oder die Bedrohung ist die Warnung in "Gelb"....Gleich bekommst du......Keine Ahnung was.

 

Wie dem auch sein, würde ich gerne wissen, ob du dem Hund das vorher erklärt hast, oder ob deine natürliche Autorität für deinen vorigen Hund ausreichend war. Ich weiss, dass ich so nicht agieren kann.

Ich würde dieses ganze Scenario nehmen, um umzudenken (immer vorausgesetzt der Hund ist sonst körperlich gesund! Auch Akitas können ja mal HD oder sonstwas haben, und das ausstehen zum Beispiel schmerzhaft hätte machen können...evt. weit hergeholt, aber manchmal ist der Teufel ein Eichhörnchen.)

 

 

 

Wie ist denn normal euer Umgang?

Ich finde es schon heftig, ebendso wie  @ marcolino, dass der Hund gleich so doll zubeisst. Aber das kann natürlich auch von deinem Hund "nur" eine sehr deutlich Warnung sein.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Tiere das nicht wollen und dass danach erstmal wieder Vertrauen aufgebaut werden muss. In der Phase bist du jetzt. Und der Hund (vielleicht) auch.

 

 

Hmm...du hast deinen Hund zum "Kampf" aufgefordert und er hat gekämpft. Das will ich niemals, weil dann musst du kämpfen.

 

 

Und das hast du konsequent gemacht. Es blieb dir an dieser Stelle ja auch nichts mehr übrig. Die Vehemenz des Hundes ist schon irre. Mein kleines "Schnäppchen" hat auch solche Tendenzen, was aber für mich kein grosses Problem darstellt, weil ich dem Hund überlegen bin. Wenn ich mir diese Vehemenz allerdings bei einem sehr ernsten Hund deiner Rasse vorstelle, dann kann ich deine Verunsicherung sehr nachvollziehen und ich finde es sehr gut, dass du dir Hilfe holst!

 

 

Kampf gewonnen. Diesen Kampf.

Ziel muss sein: Kein Kampf mit Hund, Durchsetzung deiner Autorität über andere Mittel, eine veränderte Erziehung. Du musst für den Hund UNANTASTBAR sein. Und dazu gehört, dass du deinen Hund nicht zum Kampf aufforderst, denn sonst werdet ihr das noch einige Male durchexerzieren müssen.

 

 

Ich hätte ums verrecken nicht mit einem Hund gespielt, der mich vorher gebissen und bedroht hat.

Was ist das für ein Zeichen?

Ich wäre eher (ist jetzt mein Bauchgefühle) etwas ignorant gewesen, und hätte dann eine Annäherung zugelassen. Aber ohne aktiven Part von mir.

 

Ich gucke mir dabei immer die Interaktionen meiner Hunde an. Wenn sie mal ernsten Streit hatten (selten aber das kam vor), dann waren alle danach "verunsichert", die Stimmung absolut geladen und überhaupt nicht "familär". Es brauchte immer eine gewisse Zeit, bis jeder sich wieder normal und frei bewegen konnte. Und da war ICH ja nie direkt involviert.

Wenn ich mit einem Hund im Konflikt bin, dann braucht auch das kurzen Abstand, damit die Gemüter sich abkühlen können.

Und ein Innehalten, mit hocherhobenem Haupt. Ich buhle dann nicht um "Freundschaft". Und so fühlt sich das an.

Jemandem, dem ich gerade meine Faust ins Gesicht geschlagen habe, mit dem spiele ich nicht sofort.

 

Das ist für mich eher eine "kleinmachende Geste", ein fideln von dir.

Ich würde jetzt ganz genau gucken, was der Akita mit dem "Spiel" mit dir "bezweckt". Fordert er dich auf? Und was will er "spielen". Wie sieht überhaupt euer Spiel aus?

 

Alles in allem, so wie ich ja oben schon geschrieben habe, und andere ja auch, das "rumkommandieren" finde ich nicht gut. Du bist hier an DEINE Grenze gestossen.

Und ich würde versuchen über gesten und Körpersprache wieder eine natürliche Dominanz herzustellen. Ich kann das nicht besser erklären.

Der Hund hat gewarnt. Das ist erstmal sehr gut, damit kann man anfangen zu arbeiten.

 

 

Ein souveräner älterer Hund hätte sein Gesicht gewahrt, indem er sich minimalst gedreht hätte, den Blick minimalst abgewandt hätte, keinen Platz gemacht hätte, jedoch Raum geschaffen hätte.

 

 

Du hast "aus dem Bauch heraus" mit Aggression reagiert. Und der Hund hat geantwortet. Nun weisst du, was deinen Hund in solch eine Lage bringt.

Vielleicht ist in deinem Kopf: Der Hund muss mich als HERRIN ansehen.

Ja, wäre schön, ist aber bei Hunden eben nicht automatisch im "TestosteonverseuchtemPubertätshirn" einprogrammiert.

Du musst dir den Respekt deines Hundes wieder erarbeiten. Und da hat Aggression von dir aus kein Platz, aber du musst schon beachten, dass dein Hund ein anscheinend doch "nicht ganz ohne ist". Woher das nun kommt, und wie der Hund im Alltag ist, ob er evt. einen dezenten Wesensmangel hat, im Sinne von Angstbeisser, oder er ein sehr Kopfstarker Hund ist, das kann hier aus dem geschilderten niemand sagen.

 

Gut an der Sache ist: Du hast situativ "gewonnen". Aber meiner Meinung has du das mit "fiddeln" deinerseits (spielen mit dem Hund) evt. total zunichte gemacht.

 

Womit ich nicht meine, jetzt musst du weiter aggressiv sein!

 Sondern ERWACHSEN. Du hast als Mensch die Verantwortung. Genau, wie ein erwachsenes Elterntier.

Also nimm es als Warnung und ändere DEIN Verhalten deinem Hund gegenüber.

 

PS: was ist es den nun: am. Akita oder Akita Inu?

 

Und Bilder wären toll :)

Und Kopf hoch! Du schaffst das!

 

 

In diesem Fall keine ich deine Analyse des Verhaltens von Mensch und Tier absolut nachvollziehen.

Wirklich guter Beitrag.

 

Wir hatten hier bei uns ja einmal den Fall, als Kissy ca. 3 Wochen da war und noch immer ziemlich durch den Wind, sie ausgerastet ist.

Hund liegt hinter dem Sessel von meinem Mann. Der schaut Fußball = er scharrt mit den Füßen, tritt in die Luft, stöhnt rum.

Niemand achtet auf den Hund, der mittlerweile bestimmt schon extrem in Habachtstellung war.

Dann fällt ein Tor, mein Mann springt auf, schreit - da springt ihm der Hund an den Hals. Er wehrt ihn ab und wird mehrfach in den Arm gebissen.

Dann brüllt er: ich lasse mich doch nicht von meinem eigenen Hund beißen - und wirft sich auf ihn.

Beide liegen nun übereinander auf der Erde, es war dies kein Kampf, es beruhigt sich, mein Mann steht auf, der Hund schüttelt sich, beide stehen rum und gucken sich an, mein Mann streckt die Hand aus und Hund kommt und lässt sich vorsichtig streicheln.

 

Kissy ist in allem ein sehr ruhiger, souveräner Hund. Sie hängt sehr an meinem Mann, die beiden sind ein Superteam. Trotz dieses Vorfalles. (Wegen des Vorfalles will ich lieber nicht schreiben. Aber dieser herumgereichte Hund hatte ab diesem Zeitpunkt zu ihm eine Beziehung.)

Hunde sind Pragmatiker. Jetzt ist jetzt.

Wenn man sein Verhalten ändert, ändert sich auch das Verhalten des Hundes. Für eine gute Beziehung ist es nie zu spät.

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